GoMoPa: Deutsche Immobilienkasse GmbH: intransparente Immobilieninvestments in NRW
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20.08.2014

ConventDeutsche Immobilienkasse wirbt mit 7,5 Prozent Rendite © Deutsche Immobilienkasse GmbH (sa) - Je nach Vertragsmodell und Laufzeit offeriert die Deutsche Immobilienkasse GmbH (Königsallee 98, 40212 Düsseldorf) den Anlegern der DIK Vermögenswerte I bis III zwischen 6 und 7,5 Prozent Zinsen pro Jahr. Die Kundengelder werden als Nachrangdarlehen an die Deutsche Immobilienkasse gegeben und als Eigenkapital für Immobiliengeschäfte, bevorzugt im Raum Nordrhein-Westfalen, eingesetzt.

Jeder Anleger der Deutschen Immobilienkasse (Gründung im Juni 2013) investiert, anders als bei offenen und geschlossenen Immobilienfonds, die alle Anlegergelder in einem Portfolio bündeln, in eine Einzelimmobilie. Die Absicherung der Nachrangdarlehen will die Deutsche Immobilienkasse über erstrangige Besicherung im Grundbuch erreichen. Maximal 90 Prozent des Verkehrswertes lässt das Unternehmen als Grundschuld zugunsten der Anleger eintragen. Grundlage ist immer die Höhe des Nachrangdarlehens zuzüglich der versprochenen Rendite für die gesamte Vertragslaufzeit.

Maximal 50 Prozent des Kaufpreises von Immobilien wird über Anlegergelder finanziert, die restliche Kaufsumme stemmt die Deutsche Immobilienkasse aus ihrem Eigenkapital oder über Bankdarlehen, erklärt DIK-Geschäftsführer und Gründer Christian Avinash Wahi (32) aus Düsseldorf im Gespräch mit GoMoPa.net. Wie genau das funktioniert und welche Bank eine Immobilie finanziert ohne sich eine erstrangige Schuld im Grundbuch eintragen zu lassen, will Wahi allerdings nicht näher erläutern. Der Anteil der Bankfinanzierungen am Gesamtportfolio sei aber eh überschaubar.

DIK-Chef Christian<br />Avinash Wahi (32)
DIK-Chef Christian
Avinash Wahi (32)
Die Deutsche Immobilienkasse mache ihr Geschäfte mit dem Handel von Immobilien, die Nachrangdarlehen seien ausschließlich zur Finanzierung gedacht und eher ein Beiprodukt. Das Modell käme aber sensationell an, so der DIK-Chef Wahi. Man benötige nicht einmal Vertriebsmitarbeiter, da alle Anleger auf Empfehlung oder über das Internet von sich aus auf die Deutsche Immobilienkasse zukämen. Daher müsse man auch keine Provisionen oder Ausgabeaufschläge einkalkulieren, sondern könne nahezu 100 Prozent der Darlehenssumme in die jeweilige Immobilie investieren.

In der ersten Finanzierungsrunde habe man das Geld noch im Bekannten- und Freundeskreis eingesammelt, mittlerweile seien aber nur noch Kunden interessant, die auch größere Summen ab 50.000 bis 60.000 Euro anlegen wollen, so Wahi. Zwar würde man auch kleinere Summen annehmen, allerdings sei dies mit hohem Verwaltungsaufwand und entsprechenden Kosten verbunden, weshalb die neun Verwaltungsmitarbeiter der Deutschen Immobilienkasse häufig Anträge ablehnen müssten.


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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Lucie Schröder am 30.11.2014 14:58
In NW gibt es viel zu bauen Statistisch ist der Zuwachs dort mit am höchsten in Deutschland.
Deutsche Immobilienkasse GmbH probiert die Renditen doch bloß so sicher zu halten wie nur möglich von daher ist es nicht weiter schlimm das, diese Gelder nach NW gehen.

#1 - Kommentar von Rainer Mathias am 02.04.2015 20:39
Die Deutsche Immobilienkasse GmbH verspricht mit 6 und 7,5 Prozent Zinsen pro Jahr immerhin schon mal nichts Surreales! Wie Frau Schröder bereits sagte, ist der Zuwachs in Nordrhein-Westfalen am höchsten und bietet eine optimale Möglichkeit dort Immobilieninvestments zu betreiben. Der einzige Störfaktor dabei ist die Intransparenz, die sollte die Immobilienkasse eigentlich in den Griff bekommen und versuchen eben mehr Durchsicht zu ermöglichen!


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