GoMoPa: Die Anleihe der ALNO AG bleibt ein Drahtseilakt
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27.08.2014
Die Anleihe der ALNO AG bleibt ein Drahtseilakt

ConventGegenüber dem Anleiheportal bonguide gab Max Müller, CEO der Alno AG, zu, dass die Banken noch keine nötigen Kredite gegeben haben. (ss) - Die 45 Millionen Euro schwere Firmenanleihe, die der schwäbische Küchenhersteller ALNO AG aus Pfullendorf am 23. April 2013 für die nächsten fünf Jahre in den Freiverkehr der Börse Frankfurt einführte und mit jährlich 8,5 Prozent verzinsen will, reicht noch gar nicht, um den einstigen deutschen Markführer vor einer Insolvenz zu bewahren.

Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hatte in ihren Prüfbericht für den Konzernabschluss 2012 hineingeschrieben, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit des ALNO Konzerns neben der Anleihe auch von neuen Bankkrediten in Höhe von 15 Millionen Euro abhänge.

Genau diese Bedingung konnte Max Müller, seit 2001 CEO der ALNO AG, bislang nicht erfüllen. Dem Anleiheportal bonguide aus München sagte Müller im vorigen Monat, dass die Bankkredite noch nicht umgesetzt worden sind und gab die optimistische Prognose, dass die Verhandlungen aber kurz vor dem Abschluss stünden.

Damit bleibt die in 1.000 Euro Stückelung verkaufte Firmenanleihe, die in fünf Jahren zu 100 Prozent zurückgezahlt werden soll, für die Anleger ein Drahtseilakt.

Laut Anleiheprospekt kann bei Nichterfüllung dieser Bedingung der Hauptlieferant Bauknecht Hausgeräte GmbH aus Stuttgart jederzeit ein zirka 30 Millionen Euro Darlehen, das erst am 30. Juli 2017 zur Rückzahlung fällig ist, sofort fällig stellen und auch eine Insolvenz der ALNO AG einleiten.

Die ALNO-Anleihe wird inzwischen an der Börse nur noch mit 74 Prozent ihres Nennwertes gehandelt.

CEO Max Müller hatte am 23. April 2013 am Vortag zum Börsenstart in einer ALNO-Presseerklärung noch getönt: "Die ALNO AG hat den Turnaround geschafft und die Phase der Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen."

Doch das einzig verlässliche Positive...

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Melisa Schuster am 29.11.2014 14:40
In seinen beiden Urteilen weist das OLG Deisels Klagen ab und stellt fest: Im Zusammenhang mit dem damaligen Unternehmenskonzept 2013 "liegt ein grober, vertrauenszerstörender Pflichtverstoß vor, der dazu geführt hat, dass der Beklagten eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses mit dem Kläger nicht zumutbar gewesen ist". Am 6. April 2011 hatte der Aufsichtsrat der ALNO AG dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Jörg Deisel einstimmig außerordentlich gekündigt. Nach der Kündigung war Max Müller zum Vorstandsvorsitzenden bestellt worden.

#1 - Kommentar von Stephanie Kluge am 04.04.2015 12:38
Selbst 45 Mio + jährlich 8,5% Zinsen könnte man also die Insolvenz der ALNO AG nicht präventiveren. Dabei fing doch alles so gut als deutscher Marktführer an...da wurde so einiges vermasselt! Die Bezeichnung für das Unternehmen der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. SdK sollte wohl am besten passen. Max Müller ist auch sichtlich von der Situation überfordert...vielleicht nochmal kündigen? Ich mein, das hat ja letztes mal auch so gut geklappt ;)


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