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17. Dezember 2017
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27.08.2014
Löwencapital AG setzt Anlegern die Pistole auf die Brust

Convent
Die Löwencapital AG hat beschlossen, die Produkte Swiss Value und Swiss Value Precious Metals ihrer Tochtergesellschaft Swiss Value Service AG aus Vaduz nicht mehr weiterzuführen. Anlegern wird in einem Rundschreiben eine Überleitung in das Produkt Swiss Value Protected nahegelegt, andernfalls droht ihnen die einseitige Kündigung der Altverträge mit hohen Verlusten ihrer Einlagen. Die Löwengruppe schiebt die Schuld auf den dubiosen Finanzjongleur Michael Turgut, der mit seiner IFG AG den Vertrieb der Goldsparpläne übernahm. Turgut habe sich nicht an seine Verpflichtungen gehalten und der Löwengruppe dadurch einen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro verursacht haben, für den nun die Anleger zur Kasse gebeten werden.

Seit 1998 bietet die Löwencapital AG (ehemals Löwenfonds AG) Anlegern völlig überteuerte Goldsparpläne an. Das Unternehmen investiert die Anlegergelder in Edelmetalle, die dann in der Schweiz gelagert werden.

GoMoPa.net berichtete bereits über die Gebührenschinderei mit den Goldsparplänen der Löwengruppe: Noch vor dem ersten Rohstoffen-Kau waren Anleger rund 10 Prozent der Investitionssumme los. Bei Vertragsabschluss wurden die üblichen fünf Prozent Agio fällig, hinzu kam eine Vorabverwaltungsgebühr zwischen 4,9 und 6,48 Prozent der Zeichnungssumme. Die Vorabverwaltungsgebühr sollte am Ende der Vertragslaufzeit zurückerstattet werden, allerdings nur, wenn der Anleger den Vertrag vollständig bedient hat und nicht vorzeitig gekündigt hat.

Doch damit nicht genug: Löwencapital verlangte auch noch eine Ankaufgebühr von fünf Prozent bei Rohstoff- und Edelmetallkäufen. Hinzu kamen eine Lagergebühr von 0,5 Prozent des Rohstoffwertes und eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,875 Prozent des Gesamtwertes der eingelagerten Rohstoffe. Aufgrund der hohen Kostenbelastung, die so vermutlich nicht eindeutig kommuniziert wurde, kündigten viele Kunden vorzeitig. Die restlichen Anleger scheint man nun mit Nachdruck aus den Produkten Swiss Value und Swiss Value Precious Metals drängen zu wollen. In einem Rundschreiben teilte die Löwengruppe ihren Anlegern mit:

Convent
Michael Turgut

Zitat:


Wir hatten Sie in der Vergangenheit bereits über einige Ereignisse im Zusammenhang mit dem Gesellschafter Michael Turgut / IFG AG unterrichtet (Verurteilung wegen Anlagebetrug, U-Haft, etc.). Herr Turgut schuldet der Gesellschaft sehr viel Geld und ist seinen Verpflichtungen in den letzten Monaten nicht mehr nachgekommen. Die Löwengruppe musste bereits mehrere hunderttausend Euro zur Deckung der Kosten der Produkte Swiss Value und Swiss Value Precious Metals einschießen und hat sich deshalb zur oben angeführten Überleitung in unser konkurssicheres Produkt Swiss Value Protected entschieden.


Ist der Löwengruppe die Gebührenschinderei der Turgut-Truppe zum Verhängnis geworden? Oder nutzt das Unternehmen die dubiose Vergangenheit von Michael Turgut nur aus, um das Geschäftsmodell zu seinen eigenen Gunsten anzupassen?

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von peter mueller am 29.09.2014 23:57
Grüß Gott an diejenigen, die sich als Betroffene gegen die entsprechenden Unternehmen in sogenannten "Interessengemeinschaften" durch Rechtsanwaltskanzleien vertreten lassen. Nicht immer geht es da mit rechten Dingen zu. Mehr Informationen finden alle beim Rechtsanwalt Patrick M. Zagni, Stuttgart und Berlin, hier eine kurze Info:
ARNLISTE

Jedes Jahr verlieren Anleger alleine in Deutschland zwischen 20 und 30 Milliarden EURO durch fragwürdige Kapitalanlagen und fehlerhafter Beratung. Oft ist es schwer bzw. gar nicht möglich, seriöse von unseriösen oder rentable von unrentablen Angeboten zu unterscheiden. Zum Schutz der Anleger insbesonder vor "undurchsichtigen" Geldanlageangeboten des sog. Grauen Kapitalmarktes erstellen Verbraucherschützer Warnlisten oder Register, in denen Namen geführt werden, die in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind oder deren Produkte als zu riskant eingestuft wurden.

Die Liste soll Ihnen helfen, sich vor zweifelhaften Angeboten zu schützen. Trotz aller Bemühungen werden einige Angaben in der Liste nicht immer auf dem neuesten Stand sein, eben so kann die Liste niemals vollständig sein.

Die Aufnahme in der Liste bedeutet nicht, daß die Genannten stetig unseriös sind oder falsch beraten.

Wir warnen darüber hinaus vor Anwerbeschreiben von Anwaltskanzleien, die sich oftmals vorgeschalteter Unternehmen bedienen und sich reißerisch "Interessengemeinschaft", "Anlegerstiftung" o.ä. nennen. Diese Vereine haben den einzigen Zweck, die eingeworbenen geschädigten Anleger zu diesen Anwaltskanzleien zu lotsen.

Die Veröffentlichung von Gegner- oder Warnlisten im Internet ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12.12.2007 (AZ: 1 BvR 1625 / 06) zulässig.

#1 - Kommentar von Julius Pohl am 29.11.2014 14:34
Ein lukratives Geschäft - dachte sich wohl auch die Swiss Value Service AG, eine Tochtergesellschaft der Löwengruppe (Holding) AG mit Sitz in Lichtenstein. Sie bietet deutschen Privatanlegern ?Edelmetall-Verwaltungsverträge" an. Dem Vertrag liegt das folgende Geschäftsmodell zugrunde: Anleger zahlen an das Unternehmen eine festvereinbarte Einlagensumme, vereinbart werden zudem langjährige Laufzeiten. Die Swiss Value kauft, verwaltet und lagert dann angeblich die teuren Rohstoffe in der Schweiz und Lichtenstein.

#2 - Kommentar von Jennifer Farber am 04.04.2015 12:55
Das was die Löwencapital AG da gerade macht ist ERPRESSUNG!
Michael Turgut dafür schuldig zu machen ist zwar durchaus berechtigt, sollte aber nicht allzu sehr vom eigentlichen Problem verweisen: die Anpassung des Geschäftsmodells zu Gunsten des Unternehmens ohne Berücksichtigung der Anleger! Das kann so nicht funktionieren...bzw. kann schon, DARF aber nicht! Das ist nicht mehr gerecht, was dort gemacht wird. Die Löwencapital AG sollte dringend von der BaFin überwacht werden um nicht noch schlimmeres zu veranstalten.


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