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02.09.2014
Keine Ausschüttung für die Anleger der LHI Flugzeugturbinenfonds Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG

(sa) Es sind schlechte Nachrichten, die das Fondsmanagement der LHI Flugzeugturbinenfonds Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG ihren 276 Kommanditisten, überbringen muss. Für das Jahr 2013 werden sämtliche Ausschüttungen gestrichen. Als Grund wird ein Veto der finanzierenden Bank genannt.

Pullach ist vor allem als Sitz des Bundesnachrichtendienstes bekannt. Aber auch die LHI Leasing GmbH ist im Emil-Riedl-Weg 6, 82049 Pullach ansässig. In der Platzierungsphase des Spezialfonds LHI Flugzeugturbinenfonds Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG im Jahr 2010 hatten die Vertriebsmitarbeiter des Emissionshauses nur wenige Probleme, das Beteiligungsangebot an den Mann zu bringen.

Ab einer Mindestzeichnungssumme von 15.000 Euro wurde "den Anlegern eine Investition in den wachstumsstarken Luftverkehrsmarkt, ohne die Fondsperformance an das wirtschaftliche Geschick einer einzelnen Fluglinie zu koppeln", angeboten. Die jährlichen Ausschüttungen wurden mit 7,25 Prozent pro Jahr prognostiziert. Nach der achtjährigen Fondslaufzeit sollte ein Gesamtmittelrückfluss von 144,01 Prozent erreicht werden.

Die Fondsgeschäftsführung warb damit, dass man in ein Portfolio von sieben Kraftwerken investieren wolle, "die derzeit an Swiss International Airlines, General Electric, Air Canada Jazz und Shannon Engine Support vermietet sind." Durch die bereits abgeschlossenen Leasingverträge, die eine durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit von etwa 43 Monaten hatten, sprach man bei der LHI von einer für diese Assetklasse außergewöhnlich hohen Planungssicherheit.

Das Management des Portfolios sollte die Macquarie Aviation Capital Ltd. (Geschäftssitz: 1 Burlington Road, Dublin, Irland) übernehmen, eine Tochter der australischen Macquarie-Gruppe, die sich seit 2003 mit der Vermietung von Austauschtriebwerken an Fluggesellschaften, Wartungsunternehmen und Flugzeugleasinggesellschaften beschäftigt.

Hohe Fremdkapitalquote sorgt für Probleme.

Die 276 Kommanditisten überwiesen 2010 insgesamt 11.256.000 Euro an die LHI Flugzeugturbinenfonds Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG. Zusätzlich wurden 25.802.000 Euro Fremdkapital bei der australischen Macquarie Bank aufgenommen. Und genau diese hohen Kredite sind jetzt das Problem der Anleger.

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Romina Kruger am 29.11.2014 13:58
Das ist natürlich nichts schönes für die Anleger aber wen LHI Flugzeugturbinenfonds Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG Geld an die Bank zahlen muss ist es besser die Ausschüttungen zu streichen als für dieses Jahr ins Minus zu gehen. Ausschüttungen kann es dann direkt im folge Jahr geben wenn es der Firma wieder besser geht.

#1 - Kommentar von Karin Gersten am 05.04.2015 19:00
Ich stimme Frau Kruger definitiv zu,
die LHI Flugzeugturbinenfonds Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG hat richtig gehandelt. Natürlich ist es nicht gut, dass die 276 Kommanditisten für das gesamte Jahr keine Ausschüttungen erhalten, doch wir reden hier nur von 2013. Bevor der Fonds ins Minus geht und rote Zahlen schreibt, sollte man wirklich erst einmal Schulden bei der Bank begleichen. Dann hat der Fonds wenigstens Chancen sich zu erhohlen, denn ansonsten bahnt sich ein Schuldenberg an, der wahrscheinlich nie wieder beglichen werden kann. Aber so wie die LHI gehandelt hat können die Anleger wenigsten im Jahre 2014 auf Renditen hoffen.


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