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15.09.2014
MS Deutschland: Läuft die Traumschiff-Anleihe auf Grund?

ConventDie MS Deutschland verfügt bei einer Länge von 175 Metern und einer Breite von 23 Metern "Grandhotel auf See" über insgesamt 294 Passagierkabinen © Reederei Peter Deilmann GmbH aus Neustadt in Holstein (ss) - Offenbar geblendet von dem guten Namen MS Deutschland, bekannt aus der ZDF-Serie "Das Traumschiff", gaben Anleger im Oktober 2012 dem Inhaber MS "Deutschland" Beteiligungsgesellschaft mbH aus Neustadt in Holstein (Am Holm 25) eine Anleihe in Höhe von 50 Millionen Euro.

Sie soll in fünf Jahren zurückgezahlt werden. Und am Ende eines jeden Jahres Zinsen in Höhe von 6,875 Prozent ausschütten.

Die Traumschiff-Anleihe ist erstrangig als Schiffshypothek besichert. Der Verkehrswert der MS Deutschland wurde im Anleiheprospekt mit 77,4 Millionen Euro angegeben.

Doch statt zu investieren wurden offenbar nur alte Löcher gestopft und dabei nicht alle Löcher bedient.

Doch das könnte den Anleihegläubigern eigentlich egal sein. Denn noch am 8. Januar 2014 versprach die MS "Deutschland" Beteiligungsgesellschaft mbH in einer Pressemitteilung in Bezug auf die Traumschiff-Anleihe:

Zitat:


So ist die Zinszahlung 2014, wie bereits 2013, im Bedarfsfall nach wie vor durch entsprechende Kreditlinien von AURELIUS abgesichert.

Nach aktueller Unternehmensplanung wird die MS Deutschland GmbH die Zinszahlungen für die Anleihe spätestens ab dem Jahr 2015 vollständig aus eigener Kraft bedienen können.


Der Multibeteiligungs-Gesellschaft AURELIUS AG aus Grünwald bei München (Ludwig-Ganghofer-Straße 6) geht es allerdings mal schlecht, mal gut.

Das Jahr 2011 schloss die AURELIUS AG bei einem Umsatz von 1,08 Milliarden Euro mit einem Verlust von rund minus 64 Millionen Euro.

Im letzten veröffentlichten Jahresbericht erwirtschaftete AURELIUS AG bei einem Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro einen Gewinn von plus 90 Millionen Euro.

Bis Anfang 2014 gehörte der AURELIUS AG die MS Deutschland GmbH zu 95 Prozent, die restlichen 5 Prozent gehören Anke Deilmann aus Lübeck.

Anfang des Jahres hat AURELIUS AG ihre Anteile mehrheitlich an eine Callista Private Equity & Co. KG in München (Konrad-Zuse-Platz 8) verkauft, die erst am 9. September 2013 gegründet wurde und dem Geschäftsführer der MS Deutschland GmbH, Olaf Stefan Meier (44) aus Anzing zu 51 Prozent gehört. Die anderen 49 Prozent an der Callista Private Equity & Co. KG gehören einem Marc Zube (49) aus München.

Der MS Deutschland Beteiligungs GmbH Neueigentümer und auch Neugeschäftsführer Olaf Meier, er löste Ex-Geschäftsführer Konstantin Bissias (43) ab, der am 20. Februar 2014 zurücktrat, lud nun dieser Tage die Gläubiger der Traumschiff-Anleihe zu einer Gläubigerversammlung am 8. Oktober 2014 in Frankfurt am Main ein, auf der die Anleihen-Inhaber freiwillig auf die noch Anfang diesen Jahres von AURELIUS zugesicherten Zinssicherheiten verzichten sollen.

Der MS Deutschland Beteiligungs GmbH geht es schlecht. Wie schlecht und wer sich alles als Gemeinsamer Vertreter der Anleihe-Gläubiger andient und warum keiner so richtig Vertrauen genießen kann, lesen Sie im kostenpflichtigen Teil von GoMoPa.net.

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Es liegen 4 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Hedler am 23.09.2014 23:01
Jeder müsste jetzt langsam wissen das die Schifffonds tot sind. Aus Schiffen kann man echt kein Profit mehr schlagen. Und das war doch vollkommen klar das die MS-Deutschland nur alte Löcher stopft. Das liest man doch überall, die sind einfach pleite. Das ganze schöne Geld ist weg. Leute ihr hättet das in viel bessere Sachen investieren können oder ihr lasst es einfach.

#1 - Kommentar von Olaf Meier am 09.10.2014 08:15
Der Mehrheitsgesellschafter des Traumschiffs MS Deutschland hat auf einer Versammlung den baldigen Bankrott der Betreibergesellschaft nicht ausgeschlossen. Eine Verschrottung des Schiffs brächte nur 4,5 Millionen Euro.

"Die Insolvenz am 18. Dezember ist bei der aktuellen Struktur meines Erachtens nicht unrealistisch", sagte Olaf Meier, Geschäftsführer von Callista Private Equity, am heutigen Mittwoch auf einer Informationsveranstaltung vor rund 70 Gläubigern. Im Januar hatte Callista die Mehrheit an der MS Deutschland Holding und damit an der MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft mbH übernommen, zu der sowohl die Reederei Peter Deilmann als auch das Kreuzfahrtschiff gehören.

#2 - Kommentar von Carolina Keller am 28.11.2014 17:46
Das ist ja mal wieder so klar das die Leute so was gut finden sie lassen sich einfach durch große Name trügen und das Geld was jetzt in Beteiligungsgesellschaft mbH gelaufen ist könnte ihre Rente sein und für immer weg sein.
Ich hoffe das sie ihre 50 Millionen mit guten Renditen wieder bekommen.

#3 - Kommentar von Sophie Baer am 07.04.2015 17:29
Die MS Deutschland hat also Anlegergelder in Höhe von 50 Millionen Euro erhalten. Dabei sollte langsam jeder wissen, dass Schifffonds momentan tendenziell stark an Wert verlieren und keine Gewinne mehr einstreichen. Der baldige Bankrott der Betreibergesellschaft wurde auch nicht ausgeschlossen. Also werden die 50 Millionen wahrscheinlich sehr bald verbrannt sein und garantiert keine Renditen erzeugen. Aber gut zu wissen, dass die Leute immer noch so blind in gewisse Dinge mit ehemalig gutem Ruf investieren.


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