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16.09.2014
Alanzo I: Ist der Fonds für den Kaiser-Dschunke-Nachbau noch zu retten?

ConventInitiator Alanzo Langecker aus Berlin Neukölln hält das Plakat für den Nachbau der Kaiser-Dschunke aus dem Jahr 1834 mit dem indischen Schiffbauer in Mumbai in die Kamera © Jürgen Wolff (ss) - Das Erstlingswerk der Fondsneulinge Alanzo Langecker und Jürgen Wolff (52) aus Berlin Neukölln endete mit einem Geisterschiffsrumpf im indischen Mumbai, der noch immer auf seine Vollendung wartet.

Rund eine Million Euro hatten die Gastronomen Alanzo Langecker (der Berliner hat puerto ricanische Wurzeln) und Jürgen Wolff in die Vorplanung und den Baubeginn ihres Kreuzfahrt-Segeltraumschiffs "Alanzo I" gesteckt.

Ein Nachbau der chinesischen Kaiser-Dschunke aus dem Jahr 1834, und Ende 2008 von Mumbai über die Malediven, die Mauritiusinseln, Seychellen, Madagaskar und wieder zurück auf Jungfernfahrt über den Indischen Ozean segeln lassen wollten.

ConventDer Nachbau der Kaiser-Dschunke ist in Mumbai nicht über die Spanten hinausgekommen © Jürgen Wolff "Doch die Finanzkrise 2008 machte uns einen Strich durch die Rechnung", erzählt Jürgen Wolff, der mit Langecker heute einen indischen Gewürzhandel Dhani Masala auf Wochenmärkten und mit Hauptsitz in der Oderstraße 52 in Berlin Neukölln betreibt, dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Wolff: "Unser indischer Hauptinvestor stellte die Zahlungen ein, wir kehrten mit leeren Händen und überzogenen Konten nach Deutschland zurück."

Dabei hatten sich Wolff und Langecker einen Fachmann, den Schiffsbauingenieur und Fachanwalt für Schifffahrtsrecht Rechtsanwalt Ingo-Roger von Pereira (52) aus Kollmar, zur Verstärkung geholt und gemeinsam in Hamburg (Rothenbaumchaussee 22) am 20. Dezember 2006 das Emissionshaus Club Alanzo VIP Cruises GmbH und den Fonds Club Alanzo VIP Cruises GmbH & Co. Alanzo i KG gegründet.

Dem bis zum Jahr 2015 geschlossenen und unkündbarem Fonds konnten Kommanditisten im Jahr 2007 ab einer Mindesteinlage von 2.500 Euro plus 5 Prozent Agio beitreten.

Langecker, Wolff und von Pereira wollten mit Hilfe eines bei der Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin hinterlegten Verkaufsprospektes 10,5 Millionen Euro inklusive 5 Prozent Agio einsammeln.

7,7 Millionen Euro davon sollten in das Schiff investiert werden. 23,8 Prozent waren für Vertrieb und fondsinterne Kosten vorgesehen.

Den Anlegern wurden hohe Ausschüttungen prognostiziert: Bis Ende 2024 sollte es jährlich zwischen 14,4 und 16,3 Prozent Ausschüttungen und am Ende noch eine Schlusszahlung von 104 Prozent auf die Nominaleinlage geben. Die Gesamtrückflüsse sollten 357 Prozent der Nominaleinlage ausmachen.

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Es liegen 4 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Alanzo Langecker am 18.09.2014 09:16
Sehr geehrter Herr Siegfried Siewert,

danke für diese tolle Reportage. Sie bezeichnen die Alanzo I als Kaiser-Dschunke von 1834, dies ist nicht korrekt, denke, dass Sie die Alanzo II meinen.

Dies ist eine Kaiser-Dschunke von General Zhen He und ist ein Neun-Mast-Segler, was auch aus unserem Businessplan hervorgeht. Der kleine Unterschied ist, dass die Alanzo I heute zirka 20-25 MillioneN Euro kostet, für einen Dreimaster von 50 Metern Länge. Aber die Alanzo II
250-300 Milionen Euro kosten würde, für eine Dschunke von 130 Metern Länge und 28-30 Metern Breite.
Ansonsten war ihr Bericht toll, Pläne für Alanzo I und Alanzo II vorhanden(wenn reloaded). Die Alanzo I war eine gefürchtete Piraten-Dschunke im Gelben Meer im Jahre 1834.

Verbleibe mit freundlichen Grüssen

Alanzo Langecker

Gewürzhandel
Alanzo Langecker
Oderstrasse 52
D-12049 Berlin - Germany
Phone: +49 (0) 30 - 622 69 92
mob: 0170-3184063
Steuer-Nr.: 116/412/61592
USt.-ID: DE 267971707
www.dhanimasala.de
https://www.facebook.com/DhaniMasala

#1 - Kommentar von Linus Hauke Freiberg am 23.09.2014 23:11
Gelungener Beitrag. Ich finde man sollte mehr Vertrauen in Fond-Neulinge stecken, denn aus denen kann echt noch was werden. Nur gut das heute nicht alle den ganzen Großbanken vertrauen ... doch.
Das ist schwer zu verstehen das Risiko am Ende kein Profit heraus zuschlagen ist fast gleich. Eine gute Idee kann meistens Geld machen. Die Anleger sollten nicht immer nur den Großbanken und Riesenunternehmen vertrauen. Diese können auch einmal den Kleinunternehmern die Chance geben etwas daraus zu machen. Vielleicht lässt sich dort später noch mehr Gewinn erhaschen!

#2 - Kommentar von Sean Schneider am 28.11.2014 01:15
Scheint ein Projekt zu sein bei dem sich die beiden wohl doch leider verschätzt haben und es an zwei dingen scheitern kann.
Es dauert einfach zu lange und frisst deswegen zu viel Geld oder sie bekommen es einfach nie fertig geplant.

#3 - Kommentar von Marcel Fenstermacher am 07.04.2015 18:42
Es gab zu viele fehlerhafte Kalkulationen und Fehleinschätzungen um den Fonds Alanzo I aufrecht zu erhalten. Doch wenn sie jetzt wirklich einen Investor finden sollten, der bereit ist 20 Millionen Euro rein zu investieren, dann könnte man sich durchaus vorstellen, dass das Vorhaben von Alanzo Langecker und Jürgen Wolff Bestand hat und sich durchsetzen kann. Ich würde lieber den beiden mein Geld in die Hand drücken, also ich es bei diversen anderen Fonds machen würde...nur weil es "Neulinge" sind, heißt es nicht, dass sie schlecht / unverlässlich sind - im Gegenteil: ENDLICH MAL EIN FONDS MIT PLAN!


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