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26.09.2014
Prokon-Chef Rodbertus will deutschen Mittelstand retten

(sa) 75.000 Anleger des insolventen Windkraftprojektierers Prokon bangen seit Monaten um ihr Erspartes. Nach aktuellen Schätzungen sind von 1,5 Milliarden Euro Genussrechtskapital zwischen 40 und 70 Prozent verloren. Prokon-Chef Carsten Wilhelm Rodbertus sieht sich selbst als Opfer einer Verschwörung und kündigte ein neues Finanzprodukt an. Diesmal nicht zur Rettung der Natur, sondern des deutschen Mittelstands.

Carsten Rodbertus auf Glaübigerversammlung mit Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin
Carsten Rodbertus auf Glaübigerversammlung mit Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin

Im aktuellen Insolvenzverfahren kommt zu Tage, wie die Realität im Geschäftsbetrieb von Carsten Robertus Prokon aussah. Eine chaotische Buchhaltung, gepaart mit fehlendem Controlling, gipfelte in nicht testierten Jahresabschlüssen.

Rodbertus selbst droht in die Privatinsolvenz zu schlittern, nachdem immer mehr Prokon-Anleger ihn persönlich auf Schadensersatz verklagen. Das Fachmagazin Wirtschaftswoche berichtete über eine Rundmail an die Anleger in der Rodbertus verkündete:

Zitat:


Immer mehr Anleger werden durch Beratungen der Anlegeranwälte motiviert, mich privat auf Schadenersatz zu verklagen. (...) Zu meiner Privatinsolvenz gibt es voraussichtlich keine Alternative.


Dabei sei bei ihm derzeit nicht viel zu holen, da "alle meine Ersparnisse und meine vollständige Rente bei Prokon in Genussrechte angelegt" sind, so Rodbertus weiter.

Jeder Fünfte Anleger glaubt noch an Rodbertus Vision.

Trotz des heftigen Gegenwinds versucht Carsten Rodbertus, seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens über Prokon im Mai 2014, weiter Einfluss auf das Unternehmen auszuüben. Und tatsächlich ist es ihm gelungen etwa 17.000 Prokon-Anleger auf seine Seite zu ziehen.

Für seine Verteidigungsrede bei der letzten Gläubigerversammlung am 22. Juli diesen Jahres erntete Rodbertus donnernden Applaus von seinen Anhängern. Für seine Fans hat sich Rodbertus nun ein neues Projekt ausgedacht.

Die Rettung des deutschen Mittelstands: PmK - Projekte mit Konzept für eine lebenswerte Zukunft GmbH

ConventFeucht, fröhlich: PmK-Chef Christian August (m.) mit dem ehemaligen Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (l.) und Brauereimeister Ingolf Schulz (r.) Am 28. August 2014 wurde die PmK - Projekte mit Konzept für eine lebenswerte Zukunft GmbH mit Sitz am Seepark 7 in Magdeburg gegründet. Als Geschäftsführer fungiert Christian August (65), der kein "Strohmann" sein soll, wie Rodbertus ausdrücklich betont:

Zitat:


Der PmK - Projekte mit Konzept für eine lebenswerte Zukunft GmbH werde ich beratend zur Seite stehen. Für alle meine Kritiker: ich werde weder Gesellschafter noch Geschäftsführer dieser Gesellschaft noch angestellter Mitarbeiter sein. Auch fungiert dort niemand als "Strohmann".


Wie Rodbertus hat auch Christian August einschlägige Insolvenzerfahrung.


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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Dieter hummer am 29.09.2014 22:43
Die Firma ist schon 2011 aufgefallen, die Stiftung Warentest hat schon derzeit berichtet: ie Prokon-Unter?nehmens?gruppe darf nicht mehr wie bisher für ihre Genuss?rechte werben. Nach dem Land?gericht Itzehoe hat nun auch das Schleswig-Holsteinischen Ober?landes?gericht entschieden, dass die bisherigen Werbeaussagen von Prokon zur vermeintlichen Sicherheit und zur angeblichen ?maximalen Flexibilität? der Genuss?rechte nicht rechtens sind.

Prokon jetzt mit zweiter Nieder?lage

Das Schleswig-Holsteinische Ober?landes?gericht hat das erst?instanzliche Urteil des Land?gerichts Itzehoe bestätigt. Die Itzehoer Richter hatten dem Unternehmen Prokon seine irreführende Prospektwerbung untersagt test.de berichtete. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Hamburg, die der Firma unlautere Werbung im Zusammen?hang mit Investitionen in den Klima?schutz vorwarf.

Prokon wehrte sich

Die Unter?nehmens?gruppe stellte ihre unlautere Werbung nach dem Verbot durch die erste Instanz zwar ein. Sie ging aber in die Berufung. Und hier hat das Unternehmen jetzt beim 6. Zivil?senat des Schleswig-Holsteinischen Ober?landes?gericht verloren. Die Richter gaben der Verbraucherzentrale recht und befanden, dass Anleger die Werbeaussagen im Kurz?prospekt und im Flyer von Prokon so verstehen könnten, als sei die Anlage in die Genuss?rechte ebenso sicher wie ein Spar?buch. Das ist sie nicht.

Prokon investiert nur indirekt in Wind?parks

Das Gericht befand weiter: Anleger könnten aufgrund der Werbung auch irrtümlich annehmen, dass sie ihr Geld direkt in Wind?energie?anlagen investierten. Das Kapital, das durch die Vergabe von Genuss?rechten einge?sammelt wird, werde aber keineswegs unmittel?bar in den Auf- und Ausbau von Wind?parks gesteckt, stellten die Richter fest. Das beklagte Unternehmen besitze weder Wind?kraft?anlagen noch betreibe es welche. Das Unternehmen vergebe lediglich Darlehen an andere Firmen der Prokon-Gruppe für deren Investitionen und erwerbe verzins?liche Darlehens?rück?zahlungs?ansprüche. Die Wert?haltig?keit der Darlehens?rück?zahlungs?ansprüche nebst Verzinsung steige und falle mit der Geld?wert?stabilität, urteilte das Gericht.

Prokon-Genuss?rechte sind keine flexible Anlage

Dritter Kritik?punkt der Richter: Auch die Zusage des Unter?nehmens, die Anlage biete ein Höchst?maß an Flexibilität, trifft nicht zu. Die Anlage sei weder kurz?fristig noch einfach aufzulösen. Die Kündigung der Anleihe sei grund?sätzlich frühestens nach Ablauf von drei Jahren zulässig und dies nur unter einge?schränkten Voraus?setzungen. Eine reguläre Kündigungs?möglich?keit bestehe erst ab fünf Jahren mit einer Frist von einem halben Jahr.

Was ist eigentlich ein Genuss?recht?

Genuss?rechte sind eine Beteiligungs?form an einer Gesell?schaft, bei der dem Erwerber der Genuss?rechte meist eine vom Gewinn der Gesell?schaft abhängige Vergütung zugesagt wird. Der Erwerber der Genuss?rechte hat kein Stimm?recht in der Gesell?schaft. Bei einer Insolvenz der Gesell?schaft erfolgt die Einlagenrück?zahlung erst nach der voll?ständigen Befriedigung aller anderen Gläubiger der Gesell?schaft. In diesem Fall besteht die Möglich?keit, dass die Einlage ganz oder teil?weise nicht mehr zurück?gezahlt werden kann.

#1 - Kommentar von Shirin Barth am 27.11.2014 23:08
Klingt nach einem Ausweg oder gar einer Ablenkung die der Herr Prokon-Chef Carsten Wilhelm Rodbertus da zu produzieren scheint.
Also ich glaube das erst wenn das Passiert. Ansonst soll er lieber mal schauen wo er 1,5 Milliarden herbekommt.

#2 - Kommentar von Tanja Nussbaum am 08.04.2015 16:06
Die Prokom hat sagenhafte 75.000 Anleger. Mit ihrer Leistung haben sie davon aber nicht einmal die Hälfte verdient: von 1,5 Milliarden Euro Genussrechtskapital sind zwischen 40 und 70 Prozent verloren - das alles unter Leitung von Wilhelm Rodbertus.
Ich bewundere dabei, dass die Anleger noch an Rodbertus Vision glauben.
Mit der PmK - Projekte mit Konzept für eine lebenswerte Zukunft GmbH von seinem Freund Christian August, der gleiche Erfahrungen mit Insolvenz gemacht hat, möchte er bis zu 250 Millionen Euro einsammeln - woher nimmt dieser Mann die Motivation, dass er es dieses mal nicht wieder versaut und das Geld nicht nur verbrennt?! Und wer zur Hölle vertraut diesem Mann denn eigentlich noch? Ich verstehe die Welt nicht mehr..


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