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21. September 2017
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29.09.2014
Australisches Sportwetten-Kartell betrog Anleger um Millionen

Das Sportwetten-Kartell operiert aus<br /> der australischen Großstadt Gold Coast.
Das Sportwetten-Kartell operiert aus
der australischen Großstadt Gold Coast.
(ta) - Ein Netzwerk aus Briefkastenfirmen mit Sitz in Australien hat jahrelang Anleger um Hunderte Millionen Euro betrogen. Den potenziellen Opfern wurde ein vermeintlich sicheres Investment in Sportwetten-Software angeboten. Die größte Firma aus dem Netzwerk, UK Home Based Business, meldete kürzlich Insolvenz an und die Anleger verloren ihre kompletten Einlagen. Organisiert wurde das vermeintliche Schneeball-System offenbar von einem Ex-Polizisten, der seine Kontakte jahrelang erfolgreich nutzte, um jegliche Ermittlungen gegen sein Firmennetzwerk zu unterbinden.

Australien wird derzeit von einem beispiellosen Betrugsskandal erschüttert. Ein Sportwetten-Kartell mit Sitz in der australischen Großstadt Gold Coast betrog jahrelang ahnungslose Anleger um Gelder in dreistelliger Millionenhöhe. Im Zentrum des Skandals steht die Vertriebsfirma UK Home Based Business. Das Unternehmen schaltete im Internet massenhaft Anzeigen und warb dort mit Sportwetten-Software, die "garantierte Gewinne" erziele. Zudem akquirierten die Vertriebler von UK Home Based Business potenzielle Opfer per Kaltanruf und hatten es dabei vorwiegend auf Pensionäre aus dem englischsprachigen Raum abgesehen.

Die Firma UK Home Based Business<br /> lockte Anleger mit Software für Sportwetten.
Die Firma UK Home Based Business
lockte Anleger mit Software für Sportwetten.
Neben der Sportwetten-Software wurden den Anlegern dabei häufig noch Investment-Fonds schmackhaft gemacht, die von Tochterunternehmen des Firmennetzwerks emittiert wurden. Diese Fonds sollten ebenfalls mit Sportwetten unterschiedlicher Art "sichere Gewinne" erwirtschaften, an denen die Anleger auch ohne selbst zu wetten partizipieren könnten. Ein Ehepaar aus der Nähe von Brisbane investierte so beispielsweise 55.000 Euro in einen Fonds, der mit Pferderennen Profit machen sollte. Zunächst gab es regelmäßig positive Nachrichten über vermeintliche Gewinne, doch irgendwann wurde der Account unvermittelt gesperrt, wie der Fernsehsender ABC berichtet.

Privatermittler Kevin Gamble, der sich jahrelang mit dem Fall beschäftigt hat, schätzt den entstandenen Schaden für die Anleger auf "mehrere Hundert Millionen":

Zitat:


Viele der großen Betrugsmaschen in dem Kartell - besonders diejenigen, die das ganz große Geld eingesammelt haben - tarnen sich als Wettgeschäfte. Aber es finden überhaupt keine Wetten statt. Das ganze Geld fließt durch die Hintertür direkt in die Taschen der Leute, die diese Firmen betreiben. Es ist der ultimative Betrug, nur getarnt als Wettgeschäft, damit die Polizei kein Interesse daran zeigt. Diese Sportwetten-Syndikate sind was die Profite betrifft auf einer Ebene mit den Drogenkartellen.




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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Peer Thalberg am 12.10.2014 22:45
Was der Polizist da für die UK Home Based Business getan hat ist natürlich Kriminell auf höchstem Niveau. So etwas verdient ja fast schon wieder Respekt, aber es ist das ausnutzen der eigenen Position in vielseitiger Hinsicht was einer Gefängnisstrafe schon sehr nah kommt.

#1 - Kommentar von Nadine Weiss am 08.04.2015 16:29
Der UK Home Based Business geschah die Insolvenz ganz recht - auch wenn ich nicht weiß, wie so etwas passieren kann, wenn man Anleger um mehrere hundert Millionen Euro abzieht. Das ganze Schneeballsystem-Netzwerk von Betrüger-Unternehmen, in dem sich jenes befand, wurde also von einem Ex-Polizisten, der seine Kontakte jahrelang erfolgreich nutzte, um jegliche Ermittlungen gegen sein Firmennetzwerk zu unterbinden, unterstützt. Seine Position dermaßen auszunutzen und verbrecherische Machenschaften zu unterstützen ist schlichtweg perfide und gewissenlos. Doch Mick Featherstone ist nicht umsonst EHEMALIGER Polizist. Zugegebener Maßen ist die Polizei nicht ganz unschuldig an der Sache, denn die agierten völlig dubios und ignorierten jahrelang alle Anschuldigungen bezüglich Featherstone. Es hätte schon viel früher ein Ermittlungsverfahren gegen ihn aufgenommen werden müssen.


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