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24. August 2017
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01.10.2014
MCE Schiffskapital: Anleger müssen Kapital nachschießen, um Insolvenz abzuwenden

(ta) - Die Krise in der Schifffahrtsbranche bringt die Zweitmarktfonds das Emissionshauses MCE Schiffskapital ins Wanken. Das Hamburger Emissionshaus mit Fokus auf Zweitmarktbeteiligungen auf dem Schiffsmarkt trug im Jahr 2009 noch rund 50 Prozent des Zweitmarktumsatzes. Doch die Zielfonds liegen heute weit hinter den Erwartungen zurück und viele von ihnen sind mittlerweile sogar vom Totalausfall bedroht. Das Emissionshaus forderte deshalb die Anleger der Fonds "MCE 01 Zweitmarktportfolio" und "MCE 02 Zweitmarktportfolio" zu Kapitalerhöhungen auf. Sollten die Anleger den "freiwilligen Kapitalerhöhungen" nicht zustimmen, droht beiden Zweitmarktfonds die Insolvenz.

Der 2008 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 17.772.579 Euro aufgelegte Zweitmarktfonds "MCE 01 Zweitmarktportfolio" wurde zuletzt am 19. August 2014 zu einem Kurswert von nur noch 30 Prozent gehandelt. Ähnlich schlechte Werte verbuchte der Fonds "MCE 02 Zweitmarktportfolio" mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 12.415.005 Euro. Am 31. März 2014 wurde er zu einem Wert von nur noch 35 Prozent gehandelt.

Im Gegensatz zu den anderen Schiffsfonds investierte der 2009 aufgelegte geschlossene Fonds "MCE 05 Sternenflotte", der über ein Investitionsvolumen von 34.631.625 Euro verfügte, nicht in ein bestimmtes Schiff, sondern in eine Reihe von rund 150 Schiffsbeteiligungen. Doch auch diese Risikostreuung schützte den Fonds angesichts der weitreichenden Krise in der Schifffahrt scheinbar nicht davor, in Seenot zu geraten. Die SCS Rechtanwaltskanzlei erklärt die Krise wie folgt:

Zitat:


Sinkende Charterraten und die niedrigen Zweitmarktpreise für Schiffe sind unter anderem für die seit etlichen Jahren zu verzeichnende Schifffahrtskrise verantwortlich. Aber auch ein Überangebot an Schiffen und das abgeschwächte globale Wachstum verhindern eine langanhaltende Erholung der Chartermärkte.

Infolgedessen leisten aktuell nur noch wenige der im Portfolio der MCE 05 Sternenflotte enthaltenen Beteiligungen regelmäßige Auszahlungen. Hinzu kommt, dass die Verkaufserlöse bei den Schiffsveräußerungen bei einem äußert geringen Niveau liegen. Dies hat dazu geführt, dass die einzelnen Beteiligungen der "MCE 05 Sternenflotte" in den letzten Monaten drastisch an Wert verloren haben.


Die Fondsgesellschaft hat deshalb auch die Anleger des Fonds "MCE 05 Sternenflotte" zur Zahlung einer "freiwilligen Kapitalerhöhung" von mindestens 15 Prozent der Anlagesumme aufgefordert, um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern. Insgesamt sieht das Konzept zur Rettung der Fondsgesellschaft eine Kapitalerhöhung von 5.500.000 Euro vor. Im Schreiben an die Anleger droht die MCE Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft mbH mit schwerwiegenden Konsequenzen, sollten die Anleger die Kapitalerhöhung ablehnen:

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Quinn Meister am 12.10.2014 22:37
Fonds bieten immer Risiken so auch die von Emissionshauses MCE Schiffskapital. Problematisch wird es nur durch die große Spezialisierung auf eine Unternehmensgruppe und wenn es der Branche jetzt nicht gut geht würde ich auch nicht weiter Geld rein Pumpen um am Ende noch mehr zu verlieren.

#1 - Kommentar von Paul Wulf am 08.04.2015 17:33
Und wieder ein weiterer Schifffond der aufgrund der Krise zugrunde geht. Jetzt ist das MCE Schiffskapital auf seine Anleger angewiesen. Ich persönlich würde mir so etwas nicht gefallen lassen und kein Kapital nachschießen, denn die Insolvenz ist in meinen Augen eh nicht mehr abzuwenden. Als ob der derzeitige Kapitalverlust von 80 Prozent in einen Überschuss von 32 Prozent verwandelbar ist. Das Management legt offensichtlich alles auf eine Karte und erhofft sich absolute Unterstützung der Anleger.


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