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28. Mai 2017
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08.10.2014
Slum-Immobilien des DFH Indien Fonds I: Anleger erstreitet Schadenersatz

(sa) Ein aktuelles Urteil des Landgericht München I weckt Hoffnungen bei den Anlegern der Immobilien Development Indien I GmbH & Co. KG. Das Gericht die wies Rückabwicklung eines Kaufvertrags an. Wegen Prospektfehlern muss die Emittentin nun 30.900 Euro Schadenersatz an den klagenden Anleger zahlen.

Verkaufsprospekt des Immobilien Development Indien I GmbH & Co. KG © Radio Bremen
Verkaufsprospekt des Immobilien Development Indien I GmbH & Co. KG © Radio Bremen

1.837 Anleger investierten ihr Erspartes in die Indien-Abenteuer der Deutschen Fonds Holding AG. Die eingesammelten 52.700.000 Euro (zuzüglich drei Prozent Agio) des Immobilien Development Indien I GmbH & Co. KG sollten von den Fondsgeschäftsführern Tobias Börsch (49), Andreas Büttner (53), Jürgen Dirk Göbel (46) und Jens Hartmann (47) gewinnbringend in Metropol-Regionen im Wachstumsmarkt Indien investiert werden.

Im November und Dezember 2007 erwarb die Fondgesellschaft von der Trinity Capital Mauritius Ltd. Gesellschaftsanteile an vier mauritanischen Gesellschaften. Mittelbar wurden so Anteile an vier indischen Immobilienprojekten erworben.

Immobilienprojekt des DFH Indien I in Neu-Delhi © Radio Bremen
Immobilienprojekt des DFH Indien I in Neu-Delhi © Radio Bremen

Je 30 Prozent des Fondskapitals stecken seitdem in den Projekten "Tata Colony" in Mumbai und "Lady Ratan Seasons", ebenfalls in der indischen Metropole Mumbai. Mit jeweils 20 Prozent des Fondskapitals ist der DFH Indien I zudem an den Projekten "Manjeera" in Hyderabad und "Tech Oasis" in Neu-Delhi beteiligt.

Die Beteiligungen des Fonds liegen zwischen acht und 20 Prozent und sind unter der Schwelle, "um wirksam Kontroll- oder gar Mitspracherechte wahrnehmen zu können", kommentiert Rechtsanwalt Andre Tittel von der Kanzlei Kälberer & Tittel.


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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Abigail Vogler am 09.10.2014 18:06
So ein geplanter Entwicklungsfond bringt gewisse Risiken mit sich. Diese haben sich auch mal wieder bei der Firma Slum-Immobilien ergeben. Und es ist eine Schande das man auch keiner Firma mehr vertrauen kann bei ihren Angaben in ihren Prospekten.
Der Sieg vor Gericht wäre berechtigt.

#1 - Kommentar von Zepelin am 23.10.2014 10:54
Na da sehen die Geldgeber endlich mal wieder Hoffnung. Denn nun hat es mal wieder geklappt das betrogene Anleger ihr Geld zurück erhalten. Was auch verdient ist. Es kann nicht immer solch Schandluder mit unseren Geldern veranstaltet werden und dann sollen wir es nicht mal zurückbekommen?!?!?!?!? Das ist der größte und absurdeste Scherz den ich je gehört habe das hat die Slum-Immobilien des DFH Indien Fonds I so verdient. Solche Firmen haben es sich redlich verdient einen solchen Rückschlag zu erhalten und nicht nur diese Firma sondern auch viele andere. Aber leider sind 30.900 Euro nur ein Tropfen auf dem heißen Stein...

#2 - Kommentar von Angelika Becker am 09.04.2015 18:24
Immobilien Development Indien I GmbH & Co. KG ist also ein Fonds der Deutschen Fonds Holding AG. Dabei sind
Prospektfehler fatal und kommen eigentlich immer teuer zu stehen - in dem Fall hat eben die Emittentin drunter zu leiden. Schließlich sind in diesem Fall über 1.800 Anleger sowie 52.700.000 Euro von einem einzigen Prospekt abhängig. 30.900 Euro sind in Relationen zu 52 Mio. echt ein Witz, aber man möge sich mal ausmalen was passieren würde, wenn jeder Anleger Schadenersatz fordern würde. Das wäre ihre gutes Recht, denn die Versprechen von Tobias Börsch, Andreas Büttner, Jürgen Dirk Göbel und Jens Hartmann sind wirklich groß gewesen - 50% Rendite. Doch lasst uns nicht weiter im Konjunktiv reden, denn diese Vorstellung ist nun Realität. Bin gespannt was da noch so kommt ;)


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