GoMoPa: Schrottbetrüger in Casablanca geschnappt
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30. April 2017
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03.03.2009
Schrottbetrüger in Casablanca geschnappt

Der Bremer Polizei konnte Hochstapler Manfred Gläser alias Henri Isaac Lewy (72, Foto©Lewy) aus Wedel entkommen, einer geprellten Anlegerin nicht. Die resolute Dame verfolgte den angeblichen jüdischen Milliardenerben und Edelschrott-Betrüger bis nach Afrika. Dorthin war Gläser geflohen, nachdem er laut Bremer Staatsanwalt aus der Kasse seiner Firma Crystal International Consultants 900.000 Euro veruntreut haben soll. Geld, das ihm Kunden für den Kauf und die Einlagerung von Kuper, Zink, Blei und Aluminium für schlechte Zeiten in einem Bunker im Freihafengelände Bremens anvertraut hatten.

Gläser buchte sich im feinen Hyatt Regency in Casablanca (die Nacht mit Kingbett ab 290 Euro, Foto©privat) ein. Hier im Zentrum der Geschäfts- und Finanzhochburg von Marokko mit Blick auf Atlantik, Medusa-Altstadt und Moschee wähnte sich Gläser sicher. Die Anlegerin, die pro Tonne Nichteisenmetall 1.000 Euro gezahlt hatte, brauchte mit dem Taxi nur 25 Minuten vom Casablanca Mohammed International Airport zum Hotel, wo sie den überraschten Gläser von ihrem Bodyguard festnehmen und der Polizei übergeben ließ. Gläser sitzt seit gestern in der Justizvollzugsanstalt Oslebshausen (Bremen). Fluchtgefahr.

Schon seit einem Jahr ermittelt die Kripo gegen den alten Mann, der bei der Polizei ein guter Bekannter ist: 1995 ist Gläser als Hochstapler und Millionenbetrüger zu achteinhalb Jahren Haft wegen Betruges verurteilt worden. Gläser war seit einigen Jahren wieder ein freier Mann, wenn er auch unter "Führungsaufsicht" steht. Mit Geldanlagen darf er sich nicht befassen, so die Bewährungsauflage. Das tut er aber doch, seit 2005 mit zwei englischen und seit 2008 mit einer deutschen Geldanlagefirma: Crystal und Base Metals (BMS) in London und Sternmetall in Bremen.

Nach eigenen Angaben sammelte Gläser von 1.500 Anlegern von 2006 bis 2008 insgesamt 20 Millionen Euro ein. Davon kaufte er auf dem Weltmarkt Nichteisenmetalle und lagerte sie für schlechte Zeiten in einem Bremer Bunker ein.

Gläser will nicht weniger als die Welt retten - vor dem internationalen Geldsystem. Und er verspricht denen, die ihr Geld bei ihm in Edelmetallen anlegen, eine sichere Rente. Bei der Firma "Crystal Consultants" soll er aber, so die Staatsanwaltschaft, 900.000 Euro von dem Anlegergeld aus der Kasse genommen haben, um seinen aufwändigen Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Die Nachfolgerfirma, die er aufzog, scheint ein großer Schwindel



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