GoMoPa: ClinicAll Germany GmbH: Neue Anleihe trotz Flops mit Krankenbett-Monitoren
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
29. März 2017
479 User online, 50.390 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
Registrieren
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
GoMoPa® Affiliates
Presse-Echo
GoMoPa® Mastercard Gold


Jetzt sämtliche Vorteile der GoMoPa® Mastercard Gold geniessen! » Hier beantragen


13.10.2014
ClinicAll Germany GmbH: Neue Anleihe trotz Flops mit Krankenbett-Monitoren
(ss) - Vor 15 Jahren hat der Tischlermeister Frank Remih (47) aus Hilden in NRW einen Nacht-Schrank gebaut, in dem man einen Computer verschwinden lassen kann.

Heute ist Remih zusammen mit der gelernten Bürokauffrau Nadine Kania aus Düsseldorf Geschäftsführer der ClinicALL Germany GmbH aus Neuss (Hamtorstraße 5-7).

Die Firma sei "Marktführer im Bereich multimedialer Systeme am Patientenbett". Das Unternehmen berichtete der Rheinischen Post, dass es bereits elf Krankenhäuser und Rehakliniken in Deutschland, Österreich, Spanien und der Schweiz mit 1.000 schwenkbaren Infotainment-Monitoren am Krankenbett ausgestattet habe.

Darunter 200 von 260 Krankbetten der Klinik Bethesda in Mönchengladbach. Deren Verwaltungsleiterin Hauke Keim wies darauf hin, dass eine solche Ausstattung ihrem Haus zwischen 600.000 und 700.000 Euro gekostet hätte.

Die ClinicALL Germany GmbH baute die Monitore kostenlos ein. Der Patient müsse pro Nutzungstag 4,50 Euro bezahlen.


In einer Plausibilitätsprüfung schätzte der Hamburger Diplombetriebswirt und Wirtschaftspsychologe Nicolaus Thiele-Dohrmann von der Firma Alpha Assets im Juli 2014 ein:

Zitat:


Noch im März diesen Jahres berichtet der "Weser Kurier" über "Genervte Patienten" in der Reha-Klinik aus Friedhorst, die von ClinicALL mit 49 Geräten ausgestattet wurde. Patienten können dort für 4,50 Euro/Tag das System nutzen, wenn es denn funktioniert. Neben den Beschwerden über die Funktion dürfte dieser hohe Preis auch allein geeignet sein, Patienten zu verärgern.

Dass ClinicALL für dieses Projekt nach eigenen Angaben mehrere Hunderttausend Euro investiert hat, spricht für eine Testumgebung und gegen die eigenen Angaben im Prospekt der Kapitalanlage. Hier werden die Gesamtkosten je installiertem Gerät mit 2.000 Euro angegeben (also unter 100.000 Euro für 49 Installationen).

Die Angaben im Prospekt erwecken den Eindruck, dass Investoren in ein funktionierendes Geschäftsmodell investieren, bei dem Kosten und Umsätze im Projektgeschäft bekannt sind. Tatsächlich scheint es sich aber um eine Finanzierung für den weltweiten Aufbau des Unternehmens zu handeln.

Die Kalkulation der zu erwartenden Umsätze erfordert eine kritische Auseinandersetzung. Hier werden Auslastungsszenarien von 60, 70, 80 und 90 Prozent aufgeführt. Bei einer durchschnittlichen Auslastung der Kliniken um 80 Prozent entspricht eine Auslastung der Geräte von 60 Prozent also der Annahme, dass 75 Prozent der Patienten sie täglich nutzen.

Diese Annahme ist sehr hoch gegriffen, aber theoretisch möglich. Wie man bei dieser Berechnung Auslastungen von 80 Prozent (100 Prozent der Patienten nutzen das Gerät) und 90 Prozent (112,5 Prozent) erreichen kann ist unklar beziehungsweise mathematisch nicht nachvollziehbar.

Der Prospekt (für partiarische Nachrangdarlehen - Anmerkung der Redaktion) fängt also dort an, wo die praktischen und theoretischen Möglichkeiten bereits aufhören.


Die ClinicAll Germany GmbH hat die Investitionen der Entertainment-Monitore mit Hilfe von partiarischen Nachrangdarlehen gestemmt. Laut der Untersuchung von Thiele-Dohrmann wurden Anlegergelder mit der Eigenwerbung von "Top-Renditen seit 2008" eingeworben.

Bis Ende 2013 sammelte der Schreiner Frank Remih über die ClinicALL Germany GmbH (sie nannte sich bis 19. Juli 2013 ClinicALL Vertriebs GmbH) rund 10,8 Millionen Euro von Privatanlegern für partiarische Darlehen ein, die nur im Gewinnfall zurückzuzahlen sind.

Es gibt aber ...

... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?



Ab sofort können Sie unsere Pressemeldungen auch via Einzelabruf kostenpflichtig erwerben. Holen Sie sich unsere Pressemeldung - Jetzt kaufen!

 

Kategorien zum Thema
» Medical
» Zertifikate
» Aktien
» Atypische Beteiligungen
» Beteiligungen

 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegen 6 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Fred Eulitz am 13.10.2014 21:05
Die Geschäftsführung des Unternehmens kommt, wie es aussieht nicht wirklich aus der Branche. Geschäftsführer Herrn Frank Remih ist Tischlermeister. Die weitere Geschäftsführerin ist Frau Nadine Kania, sie hat eine Ausbildung zur Bürokommunikations-kauffrau. Da sag ich mal: ?Schuster, bleib bei ....?

#1 - Kommentar von lutz Werner am 15.10.2014 01:16
Habe eine interessante Schlüsselfigur gefunden, vielleicht auch die Verbindung mit "s-ware concept gmbh" Anis Ayadi, wen es interessiert der soll mal diesen Namen googlen

#2 - Kommentar von Heino D. am 21.10.2014 10:26
@Fred Eulitz

Frank Remih ist trotzdem ein guter Mann er hat viel gemacht und erfunden und auch wenn er jetzt nicht so Ahnung hat in der neuen Branche die er anstrebt sollte er nicht über einen Kamm gescherrt werden. Aber Sie haben schon recht das er lieber in seiner Branche bleiben soll denn dort ist er sehr gut.

#3 - Kommentar von schmidt am 22.10.2014 19:23
Es hat schon sehr viel Schaden für Anleger gegeben, wenn Kommentatoren wie diele dormann sich, ohne Hintergrund-Info profilieren wollen.
Sollte er keine Ahnung vom Erfolg von ClinicAll haben, gehört er vor Gericht, ganau wie die Medien, die Prokon in Schieflage gebracht haben

#4 - Kommentar von Luk Pfeifer am 20.11.2014 16:18
Die 10,8 Millionen Euro von Privatanlegern eigesammelten Gelder von ClinicALL Germany GmbH waren doch von Anfang an nur aus zuzahlen wenn gewinne erzielt werden. Also ich kann es verstehen das sich die Anleger aufregen aber ich befürchte Rechtlich sind sie nicht im Recht.

#5 - Kommentar von Anna Freud am 10.04.2015 16:21
ClinicAll Germany GmbH bietet also keinerlei Transparenz, indem sie einfach keine Auskünfte gegenüber Analysten und Anlegern tätigen. Man kann ihnen nicht nachwerfen, dass sie ihre Ausschüttungen nicht tätigen. Doch das passiert nur mithilfe von dem sogenannten Schneeballsystem. So zahlt das Unternehmen ihre Top-Renditen seit 2008 fast nur aus neuen Anlegergeldern - und zieht dabei immer mehr Betroffene in ihren Zyklus bzw. richtet immer höheren Schaden an.
Frank Remih hätte wohl beim Tischlern bleiben sollen, zumindest davon schien er ja als Meister Ahnung zu haben.


Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:


 

» Die Rolle der Kanzlei CMS Hasche Sigle beim Uniste ...   28.03.2017

» Kreutzers Gourmet GmbH: Halbe Million von Conda Cr ...   27.03.2017

» Containerkaufverträge: So führt Solvium Capital ...   23.03.2017

» Feingoldversand.de: Falscher Goldhändler aus Thü ...   22.03.2017

» Share Deal: VW Aktien zum halben Preis von der Lin ...   20.03.2017

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen