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20. August 2017
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15.10.2014
Insolvenzwelle in Malte Hartwiegs Finanzimperium: Anlegern droht Totalverlust

Malte Andre Hartwieg
Malte Andre Hartwieg
(sa) Es waren viele Nebelgranaten mit denen der Finanzjongleur Malte Andre Hartwieg Zeit zu schinden versuchte: Verkäufe von Teilen seiner Unternehmensgruppe, die Beauftragung einer Wirtschaftsdetektei zur Widerbeschaffung verschwundener Anlegergelder und die Mandatierung einer Kanzlei zur Betreuung der Anleger. Die Kosten wollte Hartwieg aus eigener Tasche bezahlen.

Am 23. September ließ die Kanzlei Klumpe, Schröder + Partner aus Köln die Bombe platzen. Mit sofortiger Wirkung werde man das Mandat niederlegen und die Betreuung der Anleger von NCI- und Selfmade Capital, zwei Fonds der Hartwieg-Unternehmensgruppe, einstellen. Grund: Hartwiegs Privatvermögen sei von der Staatsanwaltschaft eingefroren worden und er könne daher die fälligen Honorare nicht mehr zahlen. Entsprechend sahen die Anwälte keine Möglichkeit mehr, für den Initiator eines mutmaßlichen Schneeballsystems tätig zu sein. GoMoPa.net berichtete.

Rechtsanwalt Werner Klumpe
Rechtsanwalt Werner Klumpe
Ganz ähnlich sah es offenbar die Wirtschaftsdetektei Fuchsgruber. Nach monatelanger, erfolgloser Suche nach verschwundenen Anlegergeldern, mussten die Wirtschaftsfahnder eingestehen, quasi keinerlei Fortschritte gemacht zu haben. Unterlagen, die bei Hartwieg und der Kanzlei Klumpe & Schröder angefordert wurden, sollen nicht zugestellt, die Ermittlungen absichtlich behindert worden sein. Daher könne man bis heute keine belastbaren Aussagen zu den einzelnen Fonds treffen.

"Es ist eine heiße Geschichte, auf die wir uns da eingelassen haben", sagte Wirtschaftsdetektiv Fuchsgruber gegenüber dem Fachmagazin procontra. "Aber konkrete Informationen die Investitionen der Fonds betreffend haben wir seitens der Hartwieg-Emissionshäuser nicht erhalten." Kurz nachdem die Zahlungsunfähigkeit von Malte Hartwieg bekannt wurde, entschied sich die Detektei Fuchsgruber das Mandat niederzulegen.

Wirtschaftsdetektiv Medard<br />Fuchsgruber
Wirtschaftsdetektiv Medard
Fuchsgruber
Ein interessantes Ergebnis veröffentlichte Fuchsgruber allerdings noch, quasi als kleines Abschiedsgeschenk. Malte Hartwieg soll selber unter Nutzung von Pseudonymen, zum Beispiel als Herr Schäfer, telefonische Kundenakquise betrieben haben.

Um auch in Zukunft sicher auf die Straße gehen zu können, soll sich der sehr auffällige Unternehmer, dessen Markenzeichen der sauber gestutzte, schmale Oberlippenbart war, auch äußerlich verändert haben. Hartwieg hat sich nach Informationen von Rechtsanwalt Georg Schepper Kopf- und Barthaare wachsen lassen, was den "ganzen Komplex endgültig ins Reich der Räuberpistolen, wenn auch mit gigantischen Ausmaßen" katapultiert.

Die beauftragten Kanzleien und Detekteien haben das Ende von Hartwiegs Unternehmensgruppe kommen sehen.


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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von dieter nurmann am 15.10.2014 18:18
dieser komische medard fuchsgruber ist auch ein ein dubiosky. genauso wie klumpe halten alle gern die Hände auf. das da nichts bei rauskommt hätte ich auch vorher sagen können. war eigentlich nur kundenverarrschung im Auftrag von hartwieg???

#1 - Kommentar von Jonas Koppemann am 15.10.2014 20:41
Das ist doch auch nur alles Verschleierung.. Natürlich wird der liebe Malte Hartwieg alles dafür tun das die Anleger ihr Geld wiederbekommen. Er weiß natürlich nicht wo das ganze Vermögen hin ist. Vor allem wird der Privatdetektiv auch aus einem bestimmtem Grund angeheuert. Dieser renommierte Privatdetektiv wird in ein paar Monaten mit einem Teil des Geldes ankommen das wird dann auf die Anleger aufgeteilt und Malte Hartwieg hat damit seine Anleger ruhig gestellt und ist mit dem ganzen Vermögen über alle Berge. Tja so ist das ...

#2 - Kommentar von Werner Ziebold am 01.11.2014 13:52
Herr Siebold hat wohl im Mai 2014 den Grossteil der Beteiligungen verkauft, um die Ansprüche El. klagender Anleger gegen 0 zu fahren. Sehr clever, aber auch legal angesichts der offensichtlichen Schwierigkeiten??

#3 - Kommentar von Kristin Naumann am 20.11.2014 16:31
Malte Andre Hartwieg hat das typische Schneeballsystem verwendet.
Naja wie typisch ein Domino ist stehen geblieben in dem Fall sein Konto das die Anwälte nicht mehr bezahlt hat. Somit hat er keine neuen Anleger mehr bekommen. Er sollte eine sehr hohe Strafe zahlen.

#4 - Kommentar von Monika Saenger am 10.04.2015 15:04
Somit hat Malte Andre Hartwiegs Schneeballsystem wohl endlich ein Ende. Da ist ihm einfach die Kohle / sind ihm die Anleger ausgegangen...aber es war mehr als offensichtlich ein Spiel auf Zeit, denn selbst die beauftragten Kanzleien und Detekteien haben das Ende von Hartwiegs Unternehmensgruppe kommen sehen. Bei seinen leicht durchschaubaren kriminellen Machenschaften auch kein Wunder, dass kein neuer Anleger mehr investieren und diesem Betrüger weiteres Geld zum Verbrennen geben wollte. Es kam ohnehin schon über 50 Millionen Euro zusammen..die Insolvenz der Hartwieg-Unternehmensgruppe begräbt Hartwiegs Leben nun alle mal, denn der damit verbundene Totalverlust für Anleger wird für eine menge Schadenersatzklagen sorgen. Darauf kann er sich schon mal einstellen und sich warm anziehen.


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