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16.10.2014
Marketing Terminal GmbH: Schneeballsystem in Millionenhöhe kollabiert im Allgäu

(ta) - Auf dem Markt für Online-Werbung verdienen Firmen wie Google und Yahoo jährlich Milliarden. Auch Privatanleger könnten daran partizipieren und müssten dafür noch nicht einmal eine Webseite vorweisen, versprach das Unternehmen Marketing Terminal GmbH. Leichtgläubige wurden mit bis zu 100 Prozent Rendite gelockt. Nun sitzt der Drahtzieher der Abzocke Meik Frankenhauser in Untersuchungshaft. Zurück bleiben mehr als 10.000 geprellte Anleger und ein Schaden von bis zu 40 Millionen Euro.

Auf der Webseite der Firma mit Sitz in Kempten wurde das Scheinprodukt im Bereich Online-Werbung angepriesen:

Zitat:


Wir blicken auf eine langjährige Erfahrung im Bereich Marketing und Werbung zurück. Durch unsere Tätigkeit haben wir über die Jahre unzählige Kontakte und Kompetenzen aufgebaut. Das Internet gibt uns die Möglichkeit all unser Wissen und die Beziehungen in einem neuen Konzept zu vereinen. Daher haben wir eine neue Innovation auf den Markt gebracht. Das Affiliate Marketing Radar:

- 120/240/365 Tage Laufzeit
- Auszahlung am Ende der Laufzeit
- kein Verwaltungsaufwand
- kein Hosting
- aktuelle Statistiken
- erfolgreicher Markt


Kunden konnten für mehrere Hundert Euro Marketing-Pakete erwerben. Doch um von den üppigen Provisionszahlungen zu profitieren, mussten sie in der Folge neue Mitglieder anwerben. So wollte das Unternehmen angeblich seine Reichweite im Werbegeschäft erhöhen und die traumhaften Renditen von bis zu 200 Prozent mit Online-Werbung erwirtschaften.

"Ich fand das logisch", zitiert die Süddeutsche eine geprellte Teilnehmerin. "Ich dachte, Mensch, da hast du ja einen Goldklumpen in der Hand." Sie hatte anfangs noch 3.000 Euro monatlich verdient und deshalb sogar ihren Job gekündigt.

ConventDie Marketing Terminal GmbH gaukelte seinen Kunden vor, dass mit dem Milliardenmarkt Online-Werbung reich werden könnten. Zunächst flossen die üppigen Provisionen auch noch, doch dann fragten einige Teilnehmer des Ponzi-Schemas, ob den ganzen verkauften Marketingpaketen überhaupt ausreichend gebuchte Werbung gegenüber stünde. Die Marketing Terminal GmbH versuchte die unbequemen Fragen mit Fantasie-Aussagen abzuwürgen:

Zitat:


Es ist so, dass Marketing Terminal ein monatliches Werbebudget, der Partner die Werbung buchen, zur Verfügung gestellt bekommt. Natürlich können nicht mehr Pakete verkauft werden, als auf der anderen Seite Werbebuchungen getätigt werden. Marketing Terminal ist aber in der glücklichen Lage, dass ein monatliches Budget von mehreren Millionen Euro vorliegt.


Wäre das wirklich der Fall gewesen, hätte das unbekannte Unternehmen aus dem Allgäu im hartumkämpften Werbemarkt bereits ganz oben mitgespielt. Tatsächlich waren die Marketing-Pakete wohl nur das berühmte "Alibiprodukt ", um das Schneeballsystem am Laufen zu halten. In einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West heißt es:

Zitat:


Durch den im Oberallgäu wohnhaften 45-jährigen Tatverdächtigen war 2013 eine augenscheinlich auf "Affiliate-Marketing" spezialisierte Firma mit angeblichem Sitz in München gegründet worden. Die Firma gab dabei vor, dass Investoren durch Provisionen aus Online Werbung hohe Gewinne erzielen könnten. Entgegen der Werbeversprechen der Firma, die ihren tatsächlichen Sitz in Kempten hatte, besteht nach bisherigen Ermittlungen der Verdacht, dass die angeblichen Gewinne, die in der Anfangsphase auch an die Investoren ausgezahlt wurden, primär nicht aus Werbeumsätzen sondern im Wesentlichen aus den Investitionen der neugewonnenen Anleger stammen.


Polizeisprecher Christian Owsinksi
Polizeisprecher Christian Owsinksi
Der Polizeisprecher Christian Owsinksi bestätigte gegenüber GoMoPa.net indirekt, dass es sich bei der Firma um die Marketing Terminal GmbH handelte:

Zitat:


Es ist so, dass die Staatsanwaltschaft die Vorgabe gemacht hat, dass die Namen [der Tatverdächtigen und der Firma, Anm.d.Red.] nicht genannt werden. Gleichwohl haben die Kollegen sehr gut recherchiert, die gerade darüber berichten.




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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Judith W. am 20.10.2014 10:46
Dubiose Betrüger wie Meik Frankenhauser sollen öfters geschnappt werden. Doch ein bisschen zu spät. Das nächste Mal sollte so etwas schon früher unterbunden werden. Somit entstehen nicht solche Schäden und geprellte Anleger. Das muss ein schwerer Schlag für diese Leute gewesen sein. Jeder von denen muss so ca. 3-4 Tausend Euro angelegt haben. Alles einfach weg ... wenn sie Glück haben bekommen sie vielleicht ein wenig davon wieder.

#1 - Kommentar von I. W. am 20.10.2014 12:04
Sehr geehrte Damen und Herren, ihr Bericht Marketing Terrminal- Schneeballprinzip betreffend enthält zwei gravierende Fehler! Als selbst Geschädigte möchte ich gern, so traurig wie das Alles ist,dass man bei der Wahrheit bleibt. 1. Wir wurden nie angehalten neue Partner zu werben, dies war möglich und aufgrund der Provision für verschiedene Partner sicher lukrativ, aber wer es nicht machen wollte, brauchte dies nicht zu tun. 2. es wurden nie 200% Rendite versprochen, sondern nur von Verdoppelung, also 100% gesprochen. Ich kann nicht verstehen, weshalb dies noch reißerischer dargestellt wird, als es eh bereits ist. Ich erwarte eine Korrektur Ihres Schreibens. Hätte dies nicht nicht von GoMoPa errwartet, da ich diese Infos immer als seriös angesehen habe.

#2 - Kommentar von Gunther Richter am 21.10.2014 00:25
Bitte, wer mit einer Ltd. Geschäfte macht und vorher keine Auskunft einholt, gehört geschlagen. Ihr wisst, dass man eine Ltd. für 1 Pfund Sterling eröffnen kann und nur dafür in Haftung geht. Na klar wartet das deutsche Insolvenzrecht bei 1 Pfund wegen Insovenzbetrug/-verschleppung, aber die Cleveren gründen die Ltd. ja im mittleren 4stelligen Bereich, damit kein Verdacht aufkommt. Also bitte Vorsicht walten lassen bei Deals mit Ltd.

#3 - Kommentar von Sidney Pfeifer am 20.11.2014 16:34
Das Unternehmen Marketing Terminal GmbH hat große Täuschung betrieben.
Aber solchen Dingen sollte man nie glauben lieber Direkt bei den großen Unternehmen melden oder sich wenigstens eine information dies bezüglich hohlen.

#4 - Kommentar von Sophie Wexler am 10.04.2015 15:09
Wurde ja auch Zeit, dass das Schneeballsystem der Marketing Terminal GmbH ein Ende nimmt! Unglaublich halbseidene Versprechen von bis zu 100 Prozent Rendite haben über 10.000 Anleger geprellt. Natürlich sind sie ein Stück weit selbst schuld, denn das Versprechen ist einfach nicht realisierbar bzw. unfassbar unwahrscheinlich - da hat die Hoffnung einfach blind gemacht. Was mich aber besonders wütend macht ist, dass 40 Millionen Euro Schaden durch Meik Frankenhausers Machenschaften entstanden sind. Da MUSS einfach eine Haftstrafe drin sein, ansonsten wechsel ich das Land (kein Witz!).


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