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04.12.2014
Rechenfehler bei deutschen Lebensversicherungsfonds - Schadenersatz noch möglich!

Jens-Peter Gieschen,<br />Partner bei KWAG Rechtsanwälte
Jens-Peter Gieschen,
Partner bei KWAG Rechtsanwälte
(sa) - Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen, Partner bei KWAG Rechtsanwälte, ist überzeugt, dass alle Fonds mit deutschen Lebensversicherungspolicen erhebliche Vermögensschäden bei den investierten Anlegern hinterlassen werden. Als Grund nennt der Spezialist für Bank- und Kapitalmarktrecht fehlerhafte Formeln zur Berechnung der inneren Werte von Lebensversicherungen. Geschädigte Investoren haben Anspruch auf Schadenersatz aufgrund von Prospektfehlern.

Rund 11.500 Anleger hatten mehr als 326 Millionen Euro in drei MPC-Fonds investiert, die Renditen mit dem Aufkauf von Lebensversicherungen am Zweitmarkt erzielen wollten: MPC Rendite-Fonds Leben plus IV GmbH & Co. KG, MPC Rendite-Fonds Leben plus V GmbH & Co. KG und MPC Rendite-Fonds Leben plus VI GmbH & Co. KG. Alle drei Fonds befinden sich in Schieflage und werden die prognostizierten Renditen nicht erzielen.

Überraschend bekamen die Anleger der drei MPC-Fonds Post von ihrem Treuhänder, der MPC-Tochter TVP Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft für Publikumsfonds mbH aus Hamburg. Das Schreiben enthält ein Angebot der Luxemburger Investmentgesellschaft Luna Life Partners S.a.r.l., hinter der wiederum die US-Gesellschaft J. C. Flowers steht, die in Deutschland während der Finanzkrise mit einer Übernahme der in Schieflage geratenen HSH Nordbank scheiterte.

Die Luxemburger Luna Life bietet allen Anleger der drei MPC-Lebensversicherungsfonds an, die Fondsanteile an den notleidenden Lebensversicherungsprodukten aufzukaufen - allerdings nur mit erheblichen Abschlägen auf das eingezahlte Kapital. Konkret wurden den Anlegern die folgenden Angebote, die sich aus der Summe von Verkaufserlös und Erstattung der Kapitalsteuer in den vergangenen Jahren bis einschließlich 2014 ergeben, unterbreitet:

Zitat:


63,00 Prozent beim MPC Rendite-Fonds Leben plus IV GmbH & Co. KG

62,96 Prozent beim MPC Rendite-Fonds Leben plus V GmbH & Co. KG

40,18 Prozent beim MPC Rendite-Fonds Leben plus VI GmbH & Co. KG


Neben den erheblichen Abschlägen auf den Nennwert der Fonds sollen die Anleger auch auf weitere Forderungen verzichten.

Alle Anleger, die sich auf das Angebot der Luna Life einlassen, erleiden automatisch einen Teilverlust auf das eingesetzte Kapital zwischen 37 und 60 Prozent. Gleichzeitig beinhalten die Verträge mit Luna Life eine Klausel, mit der die Anleger zusichern auf Schadenersatzklagen gegen den Fondsinitiator MPC zu verzichten.

Dabei seien die Chancen für erfolgreiche Schadenersatzklagen gegen die Emittentin exzellent, meint Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen, der rund 500 MPC-Anleger vertritt, die um ihre Einlagen fürchten. Und Gieschen hat gute Gründe für die Einschätzung. Mit aufwendigen Gutachten und Berechnungen konnten KWAG Rechtsanwälte aus Bremen nachweisen, dass alle Prospekte der Lebensversicherungsfonds aus dem Hause MPC "eklatante handwerkliche Fehler" beinhalten.

Bei der Ermittlungen der inneren Werte von Lebensversicherung, die anhand von versicherungsmathematischen Formeln berechnet werden, habe die Emittentin schwerwiegende Fehler gemacht. Mindestens zwei Drittel der jetzt anfallenden Verluste lassen sich auf die fehlerhaften Formeln zur Berechnung der Werthaltigkeit von Policen zurückführen und nur ein Drittel sei die aktuelle Niedrigzinsphase für die Verluste ursächlich, so Gieschen.

Besonders prekär findet der erfahrene Rechtsanwalt allerdings, dass diese Problematik nicht nur die MPC-Fonds, sondern seines Wissens nach alle Lebensversicherungsfonds betrifft, die deutsche Policen aufgekauft haben. Seine Kanzlei hat im Zuge der Klagen gegen MPC rund ein Dutzend Prognosen, die in den Prospekten verschiedener Produktanbieter veröffentlicht wurden, untersucht und übereinstimmend feststellen müssen, dass die genutzten Formeln fehlerhaft seien und die prospektierten Ergebnisse unmöglich zu erzielen seien. Sämtlichen Anlegern in Lebensversicherungsfonds mit deutschen Policen drohen entsprechend hohe Vermögensschäden.

MPC verdient sogar am Vermögensschaden der Anleger.


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