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14.01.2015
Caviar Creator Frank Schaefer scheitert mit Millionen-Schadensersatzklage gegen NRW

Brachte 2005 den Stör nach<br /> Demmin: Frank Schaefer (59)<br /> © Caviar Creator Inc.
Brachte 2005 den Stör nach
Demmin: Frank Schaefer (59)
© Caviar Creator Inc.
(ss) - Als dem Kaviar-Züchter Frank Schaefer (59) aus Las Vegas und Düsseldorf im Frühjahr 2009 die Betrugsanklage der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zugestellt wurde, sprach Schaefer von einem Justizskandal.

Sein Scheitern mit seiner Zuchtanlage in Vorpommern sei die Folge einer Art Rufmordkampagne von Konkurrenten und Ex-Geschäftspartnern, wie der Aquaorbis AG Weinheim, früher United Food Technologies (UFT) AG, die ursrünglich den Auftrag bekommen sollte, eine Störzuchtanlage in Köthen (Sachsen-Anhalt) zu bauen, was daran gescheitert sein soll, dass UFT-Chef Christoph Hartung sein Unternehmen mit falschen Referenzen vorgestellt, Bilanzen gefälscht und mehrere Scheinfirmen gegründet haben soll, so die Darstellung von Caviar Creator.

Schaefer ist wegen eines Justizfehlers auf freiem Fuß. Nun wollte er auch noch eine Entschädigung wegen des Wirtschaftsschadens von 50 Millionen Euro vom deutschen Staat. Doch die bekommt er vorerst nicht.

Nach einem Teilgeständnis über geschönte Produktionszahlen von Störeiern im Aufzuchtpark in der vorpommerschen Stadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern, mit denen er laut Anklage 662 deutsche Anleger bis zum Jahr 2008 um rund 13,5 Millionen Euro geprellt hatte, weil die Caviar Creator Incorporation aus Düsseldorf mit Hauptsitz in Aloha im US-Bundesstaat Oregon schon 2005 pleite war, wurde Schaefer im Dezember 2010 vom Landgericht Düsseldorf zu 3 Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.

Doch Schaefer hatte auch beteuert, er habe sich nicht persönlich bereichert und keine Gelder in die USA transferiert.

Schaefer legte Revision ein, zog vor den Bundesgerichtshof und bekam Recht. Das Landgerichts-Urteil wurde wegen Verfahrensfehlern aufgehoben, weil das Landgericht zum Beispiel auf Zeugenbefragungen von Telefonverkäufern verzichtete hatte.

Das Verfahren wurde 2012 mit der Auflage zur Neuverhandlung an das Landgericht Düsseldorf zurückgegeben. An der Anklage hat sich nichts geändert.

Seit 2002 hatte Frank Schaefer mit dem Versprechen eines bevorstehenden Börsenganges 5.000 Anleger dazu bewegen können, rund 50 Millionen Euro in Caviar Creator zu investieren.

Angeblich hatte Frank Schaefer nach der Überschuldung im Jahr 2005 Investoren an der Angel,...

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Elke am 24.02.2015 18:48
Nicht nur , dass die Produktionszahlen geschönt waren und die Anleger betrogen wurden! Auch die Fische wurden nicht artgerecht gehalten und oft tagelang nicht gefüttert!

#1 - Kommentar von Henrik van Hopf am 07.03.2015 14:23
Kleine Ausbesserung des vorletzten Absatzes:
"Am 14. Dezember __2009__ musste die 100prozentige Caviar Creator Incorporation Tochter Caviar Creator Manufaktur GmbH am Amtsgericht Neubrandenburg Insolvenz anmelden [...]"
Da konnte Herr Schaefer wohl den Hals nicht voll genug bekommen und erfreut sich nicht an den Verfahrensfehler und dessen positive Konsequenzen für ihn, sondern fordert auch noch wirtschaftliche Entschädigung...unglaublich!


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