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24.03.2009
Hypoleasing: "So verprassten wir die Kundengelder."

?Um jeden Kreditkunden kümmerte sich unser Chef, Heinz M.*, am Anfang ganz persönlich und sehr intensiv, ständig telefonierte er mit dem Handy?, erzählt Hypo Leasing Aussteiger Sascha Tribanek (29) aus Dortmund (Nordrhein-Westfalen) im Exklusivinterview mit dem Finanznachrichtendienst www.gomopa.net.

Ex-Zuhause einiger Hypo-Macher:<br>das Gefängnis in Remscheid
Ex-Zuhause einiger Hypo-Macher:
das Gefängnis in Remscheid
Doch was machte der vorbestrafte Finanzvermittler M.* (saß 5 Jahre und neun Monate in Remscheid wegen Leasingbetruges in 162 Fällen mit einem Schaden von 18 Millionen Mark) mit den neuerlich zusammengerafften Millionen Euro, die er seit 2006 über seine Hypo Leasing Auto Rent Maastricht bei weit über Hundert Kunden aus Deutschland einsammelte und trotz stets geplatzter Kreditgeschäfte nie zurückzahlte?

?Der Chef gab sich erst einmal selbst ein ?, weiß Aussteiger Tribanek, ?und er bezog eine mondäne Villa im niederländischen Obbicht.?

Aber auch seine Angestellten, von denen etliche genauso wie der Chef lange Zeit auf Gefängnispritschen schlafen mussten (Kokainschmuggel, Misshandlung von Frauen, Jugendkriminalität), durften sich plötzlich über einen nie gekannten Luxus freuen.

?Ich war 26 Jahre und bekam ein Haus mit einer 40 Quadratmeter großen Sauna für mich alleine, Swimmingpool, eigenem Gärtner und Putzfrau?, sagt Tribanek, der den Chef beim Umschluss im Gefängnis in Remscheid kennengelernt hatte. ?Ich werde für dich sorgen?, hatte Heinz M.* dem jüngeren Spannmann versprochen. Und was Tribanek dafür tun musste, als er wieder in Freiheit war, war nicht schwer. ?Ich verschickte die Anträge mit den Selbstauskünften nach Deutschland?, sagt der gelernte Dachdecker. Und dafür, dass Tribanek seinen Mund hielt und keine lästigen Fragen stellte, wurde Mitarbeiter Tribanek fürstlich entlohnt.

Feine Shopping-Gassen<br /> in Maastricht
Feine Shopping-Gassen
in Maastricht
?Wir hatten immer die Taschen voller Geld und eine Firmenkreditkarte ohne Limit?, schildert Tribanek sein Leben bei der Hypo Leasing. Jeden Freitag bekamen wir 500 bis 1.000 Euro bar als Taschengeld in die Hand. Zusätzlich zum überwiesenen Monatsgehalt. Bei mir waren es 2.000 Euro Gehalt, außerdem wurden 2.700 Euro Miete und Nebenkosten für das Haus übernommen.?

Der Clou für alle waren jedoch die Luxusautos. Tribanek: ?Ich bekam am 12. März 2007 meinen Führerschein. Mein erster Wagen war gleich ein Mercedes-E-Klasse für 75.000 Euo. Nach wenigen Wochen stieg ich auf einen BMW M5 um. Und nach nur drei Monaten fuhr ich schon einen 500er S-Klasse-Mercedes mit 400 PS. Um Benzin brauchte ich mir keine Sorgen zu machen, wir hatten alle ein Shell-Firmentankkarte. Jeder von uns verfuhr im Schnitt so um die 2.000 Euro. Als ich den Wagen zur turnusmäßigen Durchsicht bringen wollte, sagte der Chef, wozu, lass das sein, der Wagen ist eh nur fremdgeleast. Und der nächste steht schon vor der Tür.?

Party in holländischer<br /> Amüsiermeile
Party in holländischer
Amüsiermeile
Die meist jungen Leute, die der 55-jährige Heinz M.* um sich scharte, flippten bei so viel Geld und Luxus regelrecht aus. Insbesondere der Türke Atilla S. (35), der vier Jahre wegen Frauenmisshandlung eingesperrt war, drehte laut Tribanek völlig frei. ?Atilla machte in Bordellen und Spielcasinos mit der Firmenkreditkarte so starken Umsatz, dass die ABN Amro Bank, die der holländischen Regierung, der Royal Bank of Scottland und der spanischen Santander gehört, es schließlich ablehnte, die Karte weiterzuführen, weil sie an der Seriösität der Firmenumsätze zweifelte.?

Täglich gingen die türkischen Brüder Onur (20) und Atilla S. aus Köln schoppen. Meist Klamotten. Sie trugen nur Boss-Anzüge, keiner kostete unter 500 Euro. ?In Urlaub flogen wir nach Florida, die Reise kostete 10.000 Euro?, so Tribanek.

Warum warf Tribanek dieses Luxusleben nach drei Jahren hin und ging zurück nach Dortmund, wo er heute 800 Miese auf seinem Konto hat?

Tribanek: Mir wurde es einfach zu bunt. Das hatte nichts mehr mit Leben zu tun. An manchen Tagen wurden im Büro die Plasmabildschirme und Computer zerschlagen, einfach so. Ich konnte mit niemanden richtig reden. Mir fehlten normale Kumpels, mit denen man mal in einem normalen Schwimmbad Freizeit verbringt.

Gab es einen konkreten Auslöser für das Aufhören?

Aussteiger Sascha Tribanek<br /> mit Patenkind Kevin©Tribanek
Aussteiger Sascha Tribanek
mit Patenkind Kevin©Tribanek
Tribanek: ?Ja, den gab es. Eines Tages fuhr ein gebrauchter Van auf den Hof. Ehepaar W. mit drei Kindern und Oma und Opa stiegen aus. Sie brachten uns ihr letztes Geld, um ein Darlehen für ihr Haus zu bekommen. Ich sagte zu Atilla, das können wir nicht machen, wir können doch nicht diese Familie ruinieren. Atilla sagte, halt den Mund, der Alte ist doch selbst schuld, wenn er seine Familie in Schwierigkeiten bringt. Da bin ich gegangen.?

Ließ der Boss den Ausstieg zu?

Tribanek: ?Ich bekam anfangs . Als ich sagte, dass ich nicht schweigen werde, . M.* erwirkte sogar eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Dortmund gegen mich, damit ich gegen 10.000 Euro Strafe keine Firmengeheimnisse verrate. Aber sind Betrug, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung Firmengeheimnisse? Für mich nicht.?

Hypo Leasing Chef Heinz M.* sagt dazu gegenüber GoMoPa: ?Der Junge nimmt doch Drogen. Wir haben ihm gekündigt, weil er erstens unsere Frau Manon Keseberg, also die Freundin von unserem Geschäftsführer Marc Souren, sexuell genötigt hat, weil er zweitens die Handtasche unserer Abteilungsleiterin Saar Kloth, die von Herrn Tribanek im siebten Monat schwanger ist, gestohlen hat und und weil er drittens zu dem fünfjährigen Kind unseres türkischen Kollegen Aytan Polak aus Köln Kanakenbrut gesagt hat.?

Tribanek: ?So ein Blödsinn. Das habe ich nie gesagt und getan. Ich bin nach einer Therapie wegen Cannabiskonsums schon lange auskuriert und clean. Ich wollte meine schwangere Freundin Saar da rausholen. Doch sie sagte, sie bleibe und wolle so viel Geld aus der Firma mitnehmen, wie und solange es noch geht.?

Lesen Sie im vierten Teil über Hypo Leasing Auto Rent Maastricht: Das sagen die Kunden, das der Chef.

* Name geändert

Stellungnahme der Hypo Leasing Maastricht
» Stellungnahme der Hypo Leasing Maastricht

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