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17. Januar 2017
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16.02.2015
Volker Tabaczek erneut des Betrugs verdächtig

(be) - Am 4. Juli 2007 war der Thüringer Radrennsportler Volker Tabaczek (54) aus Gera vom Landgericht Cottbus wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und elf Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Nun steht er erneut unter Verdacht, Anleger um ihr Geld betrogen zu haben. Dazu soll Tabaczek zusammen mit seinem Partner Michael Rudolf aus Berlin-Rudow in den USA ein Netz aus Scheinfirmen geschaffen haben. Jetzt kommt er schon wieder mit Mount Whitney Group aus Las Vegas neu auf den Markt, die in Berlin plötzlich Mount Whitney Consulting heisst.

ConventDas Xing-Profil von Tabaczeks Partner Michael Rudolf Am 27. November 2008 bestätigte der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes in Leipzig (Aktenzeichen 5 StR 96/08) das Urteil des Landgerichts Cottbus. Dieses hatte zuvor den Geraer Volker Tabaczek wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und elf Monaten auf Bewährung verurteilt. Am 15. März 2005 hatte die US Financial Group, in deren Name Tabaczek tätig war, mit dem Fußballverein FC Energie Cottbus e.V. einen Darlehensvertrag über 1,5 Millionen Euro abgeschlossen. Im Zuge der Vertragsverhandlungen bot Tabaczek dem damalige Vereinspräsidenten Dieter Krein an, dem Fußballverein weitere Fremdmittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro zu verschaffen.

Dafür sei jedoch eine Vorleistung des Fußballvereins in Höhe von 300.000 Euro zur Deckung der Finanzierungskosten erforderlich. Doch von einem Kredit hat der FC Energie Cottbus nie etwas gesehen. Denn tatsächlich war die US Financial Group gar nicht in der Lage, dem Fußballverein ein Darlehen in dieser Größenordnung zur Verfügung zu stellen oder zu vermitteln.

Auch die Führung des Fußballvereins, welcher damals in erheblicher Geldnot war, um den damaligen Präsidenten Dieter Krein stand in der Kritik. "Es musste den Verantwortlichen des FCE merkwürdig auffallen, dass solche Verträge bei McDonalds in Lübbenau abgeschlossen wurden", zitierte die Lausitzer Rundschau damals den vorsitzenden Richter des Landgerichts Cottbus, Stefan Fiedler.

Dass die Strafe gegen Tabaczek nur zur Bewährung ausgesetzt wurde, könnte sich im Nachhinein als Fehler herausstellen. Der Bundesgerichtshof kommentierte die Entscheidung des Landgerichts Cottbus damals so:

Zitat:


Zwar sind die Ausführungen zur Kriminalprognose (§ 56 Abs. 1 StGB) bedenklich knapp. Gleichwohl kann dem Gesamtzusammenhang der Strafzumessungserwägungen entnommen werden, dass sich das Landgericht davon überzeugt hat, dass sich der als Finanzvermittler krass überschätzende, nur geringfügig vorgeahndete Angeklagte T. vom Strafurteil beeindruckt zeigen wird und ihm klar geworden ist, in welchem Umfang er den Bereich der "seriösen Anlagevermittlung" verlassen hat.

Ein System von Scheinfirmen

Doch anders als von der Justiz vorhergesehen, hat sich Tabaczek möglicherweise eben nicht "vom Strafurteil beeindruckt" gezeigt. Stattdessen hat er seitdem in den USA ein Netz von Scheinfirmen geschaffen, die angeblich das Geld deutscher Anleger investieren und hohe Renditen erwirtschaften sollten.

Volker Tabaczek tritt aktuell als Vorstandsmitglied der Mount Whitney Group auf. Sein Partner Michael Rudolf (66) nennt sich in seinem Xing-Profil derzeit Kooperationspartner, vor einigen Monaten trat er sogar noch als Direktor der Finanzabteilung der Mount Whitney Group auf.

Die Internetseite der Mount Whitney Group besteht seit Jahren im Wesentlichen aus einem Platzhalter, der kaum Informationen enthält. Die englischsprachige Webseite ist für die Mount Whitney Group LLC mit Sitz in Las Vegas registriert.

GoMoPa.net vorliegenden Informationen zufolge sollen Tabaczek und Rudolf in Deutschland Kunden geworben haben. Die beiden haben den Anlegern offenbar versprochen, dass im Rahmen eines Trustvertrages mit dem Mount Whitney Trust Investitionen getätigt werden. Tatsächliche Investitionen soll es dann aber nie gegeben haben.

Nachdem sie ihr Geld nicht erhalten hatten, haben Anleger Ende letzten Jahres bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige wegen Betrugs gegen Tabaczek und Rudolf erstattet. Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB aus Berlin Marienfelde, der nach eigenen Angaben ein Opfer von Tabaczek vertritt, sprach mit GoMoPa.

Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte
Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte
GoMoPa: Wie haben Tabaczek und Rudolf ihre deutschen Kunden geködert?

Dr. Schulte: Tabaczek und sein Berliner Vertreter Rudolf haben versprochen, dass es in den USA die Möglichkeit für Deutsche gibt, sich an einem Investment-Projekt zu beteiligen. Dabei gebe es eine schöne Rendite. Mathematik gilt aber auch in den USA. Pro Monat 16 Prozent Rendite ist auch dort unmöglich. Das ist hanebüchen.

GoMoPa: Mit welcher Art von Projekten sollten diese Renditen denn erwirtschaftet werden?

Dr. Schulte: Die haben ein Investitions-Projekt angeboten, aber nicht gesagt, wie das Geld investiert werden soll. Das war ein Blindpool.

GoMoPa: Was werfen Sie Tabaczek und Rudolf vor?

Dr. Schulte: Was die versprechen, ist reine Fiktion, ein Betrugssystem. Die nehmen Gelder ein und unterschlagen diese. Das Geschickte dabei ist, dass sie so eine Art Vertrieb haben und nicht direkt an die Kunden herantreten, sondern über betrogene Betrüger, also Leute, die als Multiplikatoren arbeiten. Dafür erhalten sie 3 bis 5 Prozent.

GoMoPa: Was können Sie noch über Tabaczek und Rudolf berichten?

Dr. Schulte: Wer in den USA Geschäfte macht, der sollte eigentlich Englisch sprechen können. Doch bei einem persönlichen Gespräch mit Tabaczek und Rudolf in unserer Kanzlei in Berlin Marienfelde stellte sich heraus, dass die beiden so gut Englisch sprechen wie meine Oma, nämlich Null. Sie konnten de facto nur einen Satz: Sie möchten deutsch sprechen.

Laut Informationen aus dem GoMoPa-Forum wohnt Tabaczek derzeit südlich von Berlin bei seinen Schwiegereltern. Der GoMoPa-Leser hält zudem eine Mitwisserschaft von Tabaczeks Partnerin Sofie Schützeichel für wahrscheinlich, da sie angeblich die Homepage der Mount Whitney Group hostet. Zudem nennt er als "aktive Tippgeber und Verwalter" Marco Pollex und Petra Riedner.

Marco Pollex (35) aus Berlin ist Geschäftsführer der im Jahr 2013 gegründeten 4WändeFinanzierung GmbH. Zu GoMoPa sagt er, dass er sich nicht zu seinen Beziehungen zu Volker Tabaczek äußern will. Auch Tabaczek will unsere Fragen zu seinen Geschäften nicht beantworten. Nun denn...

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Es liegen 22 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#1 - Kommentar von Jupp Heidemann am 17.02.2015
Urteil
5 StR 96/08;
Verkündet am:
27.11.2008
Bundesgerichtshof
Rechtskräftig: unbekannt!
Lang
Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 27. November 2008, an der teilgenommen haben:

Vorsitzender Richter Basdorf,

Richter Dr. Raum, Richter Dr. Brause, Richter Schaal, Richter Dölp als beisitzende Richter,

Bundesanwalt als Vertreter der Bundesanwaltschaft,

Rechtsanwalt B. als Verteidiger für den Angeklagten T. ,

Rechtsanwalt To. als Verteidiger für den Angeklagten M. ,

Rechtsanwalt Sch. als Verteidiger für den Angeklagten L. ,

Justizangestellte , Justizamtfrau als Urkundsbeamtinnen der Geschäftsstelle,

für Recht erkannt:

1. Auf die Revisionen der Staatsanwaltschaft wird das Urteil des Landgerichts Cottbus vom 4. Juli 2007 in der Urteilsformel dahin geändert, dass die Teilfreisprüche entfallen.

2. Die bezüglich des Angeklagten T. weitergehende Revision der Staatsanwaltschaft und die Revisionen der Angeklagten gegen das genannte Urteil werden verworfen.

3. Jeder Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen, der Angeklagte M. zudem die Kosten der ihn betreffenden Revision der Staatsanwaltschaft. Die Staatskasse trägt die Kosten der den Angeklagten T. betreffenden Revision der Staatsanwaltschaft sowie die diesem Angeklagten insoweit entstandenen notwendigen Auslagen.

? Von Rechts wegen ?



G r ü n d e


Das Landgericht hat den Angeklagten T. wegen Betrugs zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von einem Jahr und elf Monaten verurteilt. Gegen die Mitangeklagten hat es wegen Beihilfe zum Betrug eine Geldstrafe von 250 Tagessätzen (M. ) bzw. von 150 Tagessätzen (L. ) verhängt. Vom Vorwurf der Untreue hat das Landgericht die Angeklagten M. und T. freigesprochen. Die Revisionen der Angeklagten, die mit Verfahrensrügen (bis auf den Angeklagten L. ) sowie näher ausgeführten Sachrügen die Aufhebung ihrer Verurteilung erstreben, sind ebenso erfolglos wie das zuungunsten des Angeklagten T. eingelegte, auf die Sachrüge gestützte und auf die Aussetzungsentscheidung wirksam beschränkte Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft, das vom Generalbundesanwalt vertreten wird. Auf die Revisionen der Staatsanwaltschaft entfallen lediglich die Teilfreisprüche.

I.


Das Landgericht hat folgende Feststellungen getroffen:

Der Angeklagte T. war im Namen der US F. G. L. Lia. C. im Bereich der Finanzanlagevermittlung tätig. Bereits am 15. März 2005 hatte die US F. G. mit dem Fußballverein FC Energie Cottbus e.V. einen Darlehensvertrag über 1,5 Mio. Euro abgeschlossen. Im Zuge der Vertragsverhandlungen bot der Angeklagte T. dem Vereinspräsidenten K. und dem Vizepräsidenten Schu. an, dem Fußballverein weitere Fremdmittel in Höhe von 2,2 Mio. Euro verschaffen zu können. Dafür sei jedoch eine Vorleistung des Fußballvereins in Höhe von 300.000 Euro zur Deckung der Finanzierungskosten erforderlich. Tatsächlich war ? wie auch die Mitangeklagten M. und L. wussten ? die US F. G. nicht in der Lage, dem Fußballverein ein Darlehen in dieser Größenordnung zur Verfügung zu stellen oder zu vermitteln. Der vom Angeklagten L. im Laufe der Vertragsverhandlungen angerufene Angeklagte M. stellte als Rechtsanwalt ein Treuhandkonto zur Einzahlung der Vorleistung zur Verfügung. Dabei durfte er nach dem Treuhandvertrag, den der Angeklagte L. den beiden genannten Präsidiumsmitgliedern am 16. März 2005 zur Unterzeichnung überbrachte, nur auf ?ausdrückliche schriftliche Anweisung im Rahmen der Einzelabwicklung an zu benennende Dritte? über den Betrag verfügen. Andere Präsidiumsmitglieder des Fußballvereins und Mitglieder des Verwaltungsrates setzten weder K. noch Schu. über diese Geschäftsvorgänge in Kenntnis. Der Verein leistete den Betrag zur Kreditbeschaffung in Höhe von 300.000 Euro nicht aus Eigenmitteln. Vielmehr wies K. nach Abschluss entsprechender Darlehensverträge einen niederländischen Sponsor und eine Cottbusser Gesellschaft an, die Teilbeträge von 100.000 Euro bzw. 200.000 Euro auf das Treuhandkonto zu überweisen. Nach der Vereinssatzung war er als der Präsident nur gemeinschaftlich mit einem weiteren Präsidiumsmitglied zur Vertretung des Vereins befugt; der Abschluss von Darlehensverträgen über 770.000 Euro bedurfte zudem der Zustimmung des Verwaltungsrats.

In dem wenige Tage später zwischen dem FC Energie Cottbus e.V. und der US F. G. abgeschlossenen ?Entschuldungsvertrag? war geregelt, dass der Angeklagte M. als Treuhänder den Deckungsbetrag auf ein Firmenkonto bei einer in Miami (USA) ansässigen Bank überweisen sollte. Der Entschuldungsvertrag enthielt eine Klausel, wonach die US F. G. über den Betrag von 300.000 Euro nur verfügen durfte, wenn sie ?eine unwiderrufliche Fremdmittelzusage und darauf folgende Valutierungszusage vom Kapitalgeber (einem Bankinstitut) vorliegen hat? (Ziffer 05.08. des Entschuldungsvertrags).

Der Angeklagte M. übergab den beiden Mitangeklagten T. und L. bereits vorab vom Treuhandkonto aus dem mittlerweile überwiesenen Geldbetrag von 300.000 Euro einen Betrag von 10.000 Euro für eine bevorstehende Fernreise. Von dem verbliebenen Bankguthaben überwies M. auf T. s Anweisung einen Betrag in Höhe von 100.000 Euro an eine deutsche Finanzanlagevermittlungsgesellschaft mit Namen ?D. ?, die weder einen Kredit in Höhe von 1 Mio. Euro vermittelte noch den eingesetzten Betrag zurückzahlte. Weitere 50.000 Euro in bar übergab M. an L. , der diese an T. weitergeben sollte; T. benötigte diesen Geldbetrag für ein in gleicher Weise aussichtloses, angeblich über die auf den Britischen Jungferninseln ansässige E. A. Ltd. vermittelbares Finanzgeschäft. Bei beiden Investitionen verstieß der Angeklagte T. damit gegen die genannte Vertragsklausel aus dem Entschuldungsvertrag. Von dem auf das amerikanische Firmenkonto der US F. G. überwiesenen Betrag in Höhe von rund 138.000 Euro verwendete der Angeklagte T. mehr als 117.000 Euro nicht zur Kreditbeschaffung; er erfüllte damit überwiegend eigene Schulden, unter anderem eine Honorarrechnung des Mitangeklagten M. . An Energie Cottbus erfolgte keine Rückzahlung.

II. Revision des Angeklagten T.

Die Revision des Angeklagten T. bleibt ohne Erfolg.

1. Die Verfahrensrügen zeigen keinen Rechtsfehler auf.

a) Soweit die Revision mit der ersten Beweisantragsrüge die unterlassene Vernehmung des Zeugen W. als verfahrensfehlerhaft beanstandet, ist die Rüge bereits unzulässig (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO). Der vom Beschwerdeführer vorgetragene Ablehnungsbeschluss des Landgerichts (Anlage 2 des Protokolls vom 18. Juni 2007) betrifft diesen Zeugen nicht. Vielmehr hat das Landgericht diesen Teil des Beweisantrags mit gesondertem Beschluss (Anlage 1 des Protokolls vom 18. Juni 2007) zurückgewiesen, wie der Gegenerklärung der Staatsanwaltschaft vom 25. Oktober 2007 zu entnehmen ist.

Auch im Übrigen begegnet die Verfahrensrüge erheblichen Zulässigkeitsbedenken. Denn der Beschwerdeführer legt nicht präzise dar, welche Beweistatsachen mit welchen zugehörigen Beweismitteln aus dem mehrere Behauptungen und mehrere Zeugen umfassenden Beweisantrag Gegen-stand der Rüge sind (vgl. BGHR StPO § 344 Abs. 2 Satz 2 Formerforder-nis 1). Soweit der eigenen rechtlichen Würdigung des Beschwerdeführers zu entnehmen ist, dass die unterbliebene Aufklärung der Abwicklung der mit den Sponsoren geschlossenen Darlehensverträge gerügt werden soll (vgl. Ziffern 7 und 8 aus dem Ablehnungsbeschluss aus der Anlage 2 des Protokolls vom 18. Juni 2007), hat das Landgericht diesen Teil des Beweisantrags rechtsfehlerfrei als aus rechtlichen Gründen bedeutungslos abgelehnt.

b) Bei der zweiten und dritten Beweisantragsrüge (unterbliebene Vernehmung des Zeugen F. ) fehlt es bereits an der Wiedergabe der im betreffenden Ablehnungsbeschluss in Bezug genommenen ?Konsortialdarlehenszusage? und des ?Vertrags über einen Aktienverkauf? (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO). Im Übrigen hat das Landgericht ? insbesondere unter Berücksichtigung der ersichtlich substanzlosen Behauptung, dass die Abstandnahme des Fußballvereins vom Entschuldungsvertrag ursächlich für das Scheitern dieses Finanzierungsgeschäfts gewesen sein soll ? rechtsfehlerfrei darauf abgestellt, dass nicht erkennbar gewesen ist, welche konkreten Tatsachen, nicht Wertungen, die der eigenen Wahrnehmung des Zeugen F. unterlegen haben sollen, dieser bekunden sollte.

c) Die vierte Beweisantragsrüge, mit der die unterbliebene Vernehmung der Auslandszeugen C. und S. zu von der US F. G. in den USA getätigten Kreditvermittlungsgeschäften als verfahrensfehlerhaft gerügt wird, ist bereits unzulässig, weil die im entsprechenden Antrag in Bezug genommenen Anlagen I bis III nicht vorgelegt werden. Im Übrigen mangelt es dem Antrag an ausreichend präzisen Beweistatsachen mit Bezug zum Anklagevorwurf.

2. Schuld- und Strafausspruch halten sachlichrechtlicher Nachprüfung stand.

a) Der Angeklagte T. hat über die Fähigkeit der US F. G. zur Kreditvermittlung und über seine Leistungsbereitschaft als Vertreter dieser Gesellschaft getäuscht. Die entsprechende Leistungsunfähigkeit wird von einer ausreichenden Beweiswürdigung getragen. Die ?Qualität? der beiden vom Angeklagten angestoßenen, gegen den eindeutigen Wortlaut der Ziffer 05.08. des Entschuldungsvertrags verstoßenden Kreditvermittlungsgeschäfte spricht für sich. Auch kam ersichtlich dem Umstand Bedeutung zu, dass der Angeklagte T. mehr als ein Drittel des Deckungsbetrages vertragswidrig für andere Zwecke einsetzte. Da der Vereinspräsident irrtümlich an die Leistungsfähigkeit der US F. G. und an T. s Leistungsbereitschaft glaubte, veranlasste er die Sponsoren, auf abgekürztem Wege den Vorschuss unmittelbar auf das Treuhandkonto zu zahlen.

b) In dieser Anweisung durch den Vereinspräsidenten ist die schadensrelevante Vermögensverfügung zu sehen. Die beiden Einzahlungen haben unmittelbar das Vereinsvermögen gemindert. Die Überweisungsbeträge sind dem Vereinsvermögen zuzurechnen:

aa) Wenn die beiden Darlehensverträge mit den Sponsoren zivilrechtlich wirksam waren, hatte der Fußballverein einen entsprechenden Anspruch auf Auszahlung der Darlehensvaluta (§ 488 Abs. 1 Satz 1 BGB) und konnte mit Erfüllungswirkung bestimmen, dass die Darlehensbeträge sogleich an den Treuhänder gezahlt wurden (vgl. § 362 Abs. 2, § 185 BGB). Auf die rechtliche Wirksamkeit sowohl der mit den Sponsoren geschlossenen Darlehensverträge als auch des sogenannten Entschuldungsvertrags kommt es indes nicht an. Selbst wenn die mit den Sponsoren geschlossenen Darlehensverträge gemäß § 18 Abs. 4 der Vereinssatzung i.V.m. §§ 70, 68, 26 Abs. 2 Satz 2 BGB wegen eines im Vereinsregister eingetragenen Aus-schlusses der Alleinvertretungsbefugnis unwirksam gewesen sein sollten, betrifft dies nur das Verhältnis der Sponsoren zum Fußballverein und ändert nichts an den Leistungsbeziehungen: Der Fußballverein wäre dann nicht aus § 488 Abs. 1 Satz 2 BGB i.V.m. dem Darlehensvertrag zur Rückzahlung der Darlehensvaluten verpflichtet, sondern aus § 812 Abs. 1 Satz 1 erste Alternative i.V.m. § 818 Abs. 2 BGB. Leistender war, wie vom Landgericht rechtsfehlerfrei ausgeführt, aus Sicht des Mitangeklagten M. der Fußballverein; nur zu diesem bestand eine ? für sich genommen unter Beachtung des § 18 Abs. 4 und Abs. 6 (Zustimmung des Verwaltungsrates zur Kreditaufnahme von mehr als 770.000 Euro) zustande gekommene ? vertragliche Beziehung, nicht hingegen zwischen dem Anwalt und den beiden Sponsoren. Es wäre nicht anders zu beurteilen, wenn die Sponsoren die Gelder zunächst auf ein Bankkonto des Vereins eingezahlt hätten und der Verein anschließend die Beträge auf das Treuhandkonto überwiesen hätte.

bb) Da der Angeklagte Rechtsanwalt M. von vornherein dieses Treuhandkonto nicht im Interesse der Treugeberin, des Fußballvereins, führen wollte, sondern im Interesse des Angeklagten T. , wie insbesondere der Zeitpunkt der ersten Barabhebung (nämlich vor Erhalt der schriftlichen Anweisung aus dem Entschuldungsvertrag) und die drei gegen den eindeutigen Wortlaut der Anweisung aus dem Entschuldungsvertrag (die beiden Barabhebungen und die Überweisung an den D. ) verstoßenden Verfügungen zeigen, ist bereits in dieser Einzahlung die schadensrelevante Vermögensverfügung zu sehen. Durch die spätere Entwicklung, insbesondere dann durch die konkrete Verwendung der Gelder, ist der Schaden nur vertieft worden.

c) Der Vermögensschaden ist beim Fußballverein eingetreten. Denn sein Anspruch auf Vermittlung eines Darlehens war wegen der Leistungsunfähigkeit der US F. G. und der fehlenden Leistungsbereitschaft des Angeklagten T. offensichtlich nicht gleichwertig. Vielmehr war der auf das Treuhandkonto eingezahlte Betrag für den Verein unwiederbringlich verloren; zugleich bestand jeweils eine Rückzahlungsverbindlichkeit gegenüber den beiden Sponsoren.

III. Revision des Angeklagten M.

Die Revision des Angeklagten M. ist ebenfalls unbegründet.

1. Sämtliche ? auch in der Sache ersichtlich aussichtslosen ? Verfahrensrügen bleiben wegen offensichtlich unvollständigen Vortrags (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO) erfolglos.

2. Die auf die Sachrüge vorgenommene Überprüfung des Urteils hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten M. ergeben. Das Landgericht hat sich, wie bereits zur Revision des Angeklagten T. ausgeführt, rechtsfehlerfrei die Überzeugung gebildet, dass die US F. G. von Anfang an leistungsunfähig war. Auch der Gehilfenvorsatz des Angeklagten M. ist bereits angesichts des eindeutigen und mehrfachen Verstoßes gegen die Treuhandauflage (Zeitpunkt der ersten Barabhebung vor Erhalt der schriftlichen Anweisung aus dem Entschuldungsvertrag, die beiden Barabhebungen und die Überweisung an den D. ) und gegen Ziffer 05.08. aus dem auch dem Anwalt bekannten Entschuldungsvertrag rechtsfehlerfrei festgestellt. Ersichtlich war der Treuhänder ? anderenfalls hätte die Begründung des Treuhandverhältnisses keinen Sinn ergeben ? verpflichtet, die Beträge nur freizugeben, wenn die im Vertrag genannten Voraussetzungen erfüllt waren. Darüber hinaus hat das Landgericht weitere Indizien genannt, die hier die Annahme eines bedingten Vorsatzes tragen. Die Gesamtwürdigung aller Indizien durch das Landgericht ist deshalb aus revisionsrechtlichen Gründen nicht zu beanstanden.

IV. Revision des Angeklagten L.

Auch bezüglich des Angeklagten L. und auf seine erhobene Sachrüge hat die Überprüfung des Urteils keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil gegeben. Die Tatbeiträge des Angeklagten L. , die darin bestanden, die Verträge den jeweiligen Vertragsbeteiligten zu überreichen und dabei als durchaus kompetenter, wenngleich dem Angeklagten T. untergeordneter Vertreter aufzutreten, haben die Haupttat gefördert. Auch der Gehilfenvorsatz ist angesichts der Einbindung des Angeklagten L. in die Organisation des Angeklagten T. und der belegten Kenntnis von dessen Vermögenssituation tragfähig begründet.

V. Revisionen der Staatsanwaltschaft

Die auf die Teilfreisprüche und bezüglich des Angeklagten T. zudem auf die Entscheidung zur Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung beschränkten Revisionen der Staatsanwaltschaft führen lediglich zu einer Korrektur des Tenors (vgl. aber auch BGHR StPO § 260 Abs. 1 Teilfreispruch 14). Im Übrigen ist die den Angeklagten T. betreffende Revision der Staatsanwaltschaft unbegründet.

1. Allerdings beanstandet die Staatsanwaltschaft die Teilfreisprüche zu Recht. Wenn der Vorwurf der Untreue bzw. der Anstiftung zur Untreue wegfällt (was die Staatsanwaltschaft in der Sache nicht angreift), bedarf es eines gesonderten Freispruchs nicht. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich Betrug und Untreue als tateinheitlich begangen angeklagt. Damit bedurfte es eines Teilfreispruchs zur Klarstellung nicht, um den die Anklage unverändert zulassenden Eröffnungsbeschluss zu erschöpfen (vgl. BGHR StPO § 260 Abs. 1 Teilfreispruch 6).

2. Die Entscheidung des Landgerichts, die Vollstreckung der Freiheitsstrafe gegen den Angeklagten T. zur Bewährung auszusetzen (§ 56 Abs. 2 StGB), hält rechtlicher Nachprüfung noch stand. Zwar sind die Ausführungen zur Kriminalprognose (§ 56 Abs. 1 StGB) bedenklich knapp. Gleichwohl kann dem Gesamtzusammenhang der Strafzumessungserwägungen entnommen werden, dass sich das Landgericht davon überzeugt hat, dass sich der als Finanzvermittler krass überschätzende, nur geringfügig vorgeahndete Angeklagte T. vom Strafurteil beeindruckt zeigen wird und ihm klar geworden ist, in welchem Umfang er den Bereich der ?seriösen Anlagevermittlung? verlassen hat. Diese Einschätzung ist vom tatrichterlichen Beurteilungsspielraum gedeckt. Auch unter Berücksichtigung der Höhe des verursachten Vermögensverlusts großen Ausmaßes überschreitet die maßgeblich auf die immense Leichtfertigkeit der Vertreter des Geschädigten, zudem eine, wenngleich naive, gewisse Einsatzbereitschaft und Erfolgshoffnung des Angeklagten gestützte Aussetzungsentscheidung nicht die Grenze des Vertretbaren.

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#2 - Kommentar von Jupp Heidemann am 17.02.2015
Wegen Machterhalts beim FCE Betrügern auf den Leim gegangen
Das Landgericht Cottbus hat gestern drei Männer wegen Betrugs beziehungsweise Beihilfe zum Betrug zu Haft- und Geldstrafen verurteilt. Sie haben den FC Energie Cottbus Anfang 2005 um 300 000 Euro geprellt. Gleichzeitig kritisierte das Gericht die Ex-Vereinsspitze um den damaligen Präsidenten Dieter Krein für ihren Leichtsinn.


Wegen Machterhalts beim FCE Betrügern auf den Leim gegangen
Faule Tricks gegen leere Kassen: Durch Leichtsinn hat der FC Energie 300 000 Euro verloren.
Foto: Archivfoto: RUNDSCHAU
Bis zum Schluss des neun Verhandlungstage dauernden Prozesses um 300 000 Euro, die im April 2005 angeblich zugunsten einer US Financial Group aus den Kassen des Fußball-Bundesligisten FC Energie Cottbus (FCE) auf Nimmerwiedersehen verschwanden, hatte der Hauptangeklagte, Volker T., geschwiegen. Erst gestern, kurz vor der Urteilsverkündung, brach es aus ihm heraus: Nicht er habe den FC Energie betrogen, sondern das damalige Präsidium mit Ex-Präsident Dieter Krein an der Spitze sei für den Schaden verantwortlich, sprudelten die Vorwürfe aus seinem Mund wie die Lava aus einem Vulkan. «Der FCE hat betrügerisch gehandelt, weil der Verwaltungsrat den Verträgen nicht zugestimmt hatte» , wetterte der einstige DDR-Radsprinter und jetzige Europavertreter der umstrittenen US Financial Group. Auch die Staatsanwaltschaft bekam ihr Fett weg. Nicht ein einziges Mal sei er im Ermittlungsverfahren gehört, Entlastendes sei unter den Tisch gekehrt worden, behauptete der Hauptangeklagte.
Dieser Umkehr der Schuld folgte die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichtes unter Vorsitz von Stefan Fiedler nicht. Es verurteilte Volker T. wegen schweren Betrugs zu einem Jahr und neun Monaten Gefängnis auf Bewährung. Zudem muss er 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Ein Rechtsanwalt aus Chemnitz wurde zu einer Geldstrafe von 12 500 Euro, ein weiterer Komplize zu 4500 Euro verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte Volker T. Anfang 2005 dem FCE, der in erheblicher Geldnot war, zunächst ein Darlehen über 1,5 Millionen Euro und später einen Entschuldungskredit von 2,2 Millionen Euro versprochen. Dafür sollte der Verein 300 000 Euro zur Verfügung stellen. Kaum hatten zwei Sponsoren das Geld auf Bitten von Ex-Präsident Krein auf das Treuhandkonto beim Chemnitzer Anwalt eingezahlt, hatte es dieser in bar abgehoben. Davon bezahlte T. unter anderem eine private Arztrechnung sowie einen Obolus zur Begleichung einer früheren Schuld an die Justiz und sponsorte einen Bahnradsport-Weltmeister. Heute ist von den 300 000 Euro kein Cent mehr vorhanden. Von einem Kredit hat der FCE nie etwas gesehen.
Dass die Strafen milde ausgefallen sind, sei auch Schuld der damaligen Vereinsspitze, begründete das Gericht. Ex-Präsident Krein, sein damaliger Vize Horst Schudack und Finanzberater Wolfgang M. hätten das Geld dem Angeklagten Volker T. förmlich aufgedrängt. «Sie wollten ihre Macht erhalten» , nannte Stefan Fiedler als Motiv für dieses «sehr leichtfertige Handeln» , durch das man Betrügern auf den Leim gegangen sei. Die Finanznot Anfang 2005 sei vor allem aus einer Krise zwischen dem Präsidium und dem Verwaltungsrat sowie zwischen Banken der Region entstanden, hieß es in der Urteilsbegründung. Um Geld zu beschaffen, habe das damalige Präsidium satzungswidrig und im eigenen Interesse zum Erhalt von Ämter gehandelt. Offensichtlich seien die Geschäfte mit der Financial Group leichter gefallen, weil es sich bei den 300 000 Euro nicht um privates Geld, sondern um das von Sponsoren gehandelt habe, kritisierte das Gericht. «Es musste den Verantwortlichen des FCE merkwürdig auffallen, dass solche Verträge bei McDonalds in Lübbenau abgeschlossen wurden» , nannte Fiedler eine von vielen Ungereimtheiten bei den damaligen Vorgängen.
Mit den Urteilen blieb das Gericht erheblich unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Die hatte für T. dreieinhalb Jahre Haft und für den Rechtsanwalt 19 Monate Gefängnis gefordert. Zudem sollte gegen diesen ein dreijähriges Berufsverbot verhängt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Wegen-Machterhalts-beim-FCE-Betruegern-auf-den-Leim-gegangen;art1065,1697446


#3 - Kommentar von Jupp Heidemann am 17.02.2015
Kurze Anmerkung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
guten Tag,

Herr T ist ein "Betrüger" und steht "kurz" vor der Verhaftung. Ich habe mir nur nicht die Mühe gemacht ihn zu verklagen, weil es mir zu blöde ist dann die Klage in das Gefängnis zuzustellen. Ich habe für eine Mandantin nur seinen Berliner Statthalter verklagt.

T spricht kein Englisch, von den bösen Anwälten aus den USA habe ich noch niemals etwas gehört..... Seine Gelddruckkonstruktion ist vollkommen hanebüchen.

Sein Trick:

?   geschliffenes Auftreten im Anzug
?   unerfahrenen Personen und Firmen komplexe Märchen und englischsprachige Verträge vorzusetzen
?   Vertrauensaufbau durch indirekte Ansprache, d.h. T gibt in der Regel Personen mit Beziehung zum Opfer (z.B. Versicherungberater, Makler) Provisionen.

#4 - Kommentar von Rainer Reinemachen am 17.02.2015
Mount Whitney Consulting LLC Berlin heisst der neue Schuppen. Ich lach mich schlapp.

#5 - Kommentar von Rainer Reinemachen am 17.02.2015
Mount Whitney Consulting LLC Berlin heisst der neue Schuppen. Ich lach mich schlapp.

#6 - Kommentar von plausibilus am 17.02.2015
Mount Whitney Consulting Berlin regiert wohl Herr Rudolf:

Mount Whitney Consulting Corporation Immobilien, Finanz- u. Bankber., Consulting- u. Management
Unter den Linden 16
10117 Berlin
Telefon: 030 408 17 33 87


#7 - Kommentar von SELSTER am 17.02.2015
Tabaczek hat es offensichtlich geschafft, bereits diese Unternehmen zu Grabe zu bringen:

ROYAL MANAGEMENT GROUP, INC.
US FINANCIAL GROUP, LLC
PROPERTY TRUST INVESTMENT, INC.
ROYAL SUNSHINE, INC.
US FINANCIAL TEAM, INC.

#8 - Kommentar von GoMoPa Administration am 17.02.2015
WIe alle mutmasslichen Abzocker reagiert auch Tabaczek. Er droht, liest nicht richtig was er so "aufdeckt" und meint wir "kuschen" vor so einem Burschen. Das ist nicht der Fall, Herr Tabaczek. Im Gegensatz zu Ihnen hat GoMoPa nichts zu verstecken und wenn Sie meinen gegen uns vorgehen zu müssen - dann machen Sie es und kläffen nicht rum wie ein "anggeschossener Köter" ?

Hier die Zuschrift des Herrn Tabaczek an unseren Redakteur, wie gesagt, WIR haben nichts zu verstecken und sind - so meinen wir - auch noch fair zu diesem vorbestraften Betrüger:


Sehr geehrter Herr Berg,

Ihre Nachricht haben wir zur Kenntnis genommen und erlauben uns Ihnen folgende Anmerkungen hierzu weiterzuleiten.

Es ist mittlerweile international umfänglich bekannt, wer die Company - "Goldman Morgenstern & Partners LLC" in Verbindung mit "Gomopa" ist, die Sie als "Journalist" vertreten und welche Personen sowie weitere teils selbsternannte Journalisten sich hinter dieser Company verbürgen bzw. sich mit dieser Company präsentieren.

Wir haben Ihnen zum besseren Verständnis einige Presseberichte zu Ihrer Company und deren handelnden Personen in der Anlage mit beigefügt. Aus diesen Presseberichten kann man u.a. entnehmen,

-    das Ihre Company sich mit einer Adresse in New York präsentiert, es sich jedoch hierbei um eine Briefkastengesellschaft handelt;
-    das der Chef dieser Company Herr Klaus Maurischat als mutmaßlicher Betrüger in Untersuchungshaft saß;
-    das der Chef dieser Company Herr Klaus Maurischat und sein Partner Herr Mark Vornkahl wegen gemeinschaftlichen Betrugs u.a. mehrmals vorbestraft sind, die letzte Verurteilung im Jahre 2006;
-    das Ihre Company mit einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Berlin aufgefordert wurde, keine weiteren Falschinformationen zu verbreiten;
-    das es sich bei Ihrer Company und deren Website um das berüchtigte Verleumdungsportal - "Gomopa" handelt.

Wir könnten diese Liste um mehrere Seiten erweitern, haben es jedoch vorgezogen Ihnen "einen kleinen Auszug" von Pressemitteilungen anzumerken, weiteres hierzu können Sie aus den in der Anlage beigefügten Veröffentlichungen entnehmen. Diese beigefügten Informationen sprechen "Bände" und sind mit Sicherheit nicht von Journalisten Ihres "Format's veröffentlicht wurden.

Das Sie bzw. Ihre Company die Sie vertreten, nunmehr am 16.02.2015 eine wiederholte Verleumdungskampagne u.a. gegen unsere Firmengruppe und darin handelnde Personen sowie deren Familienmitglieder in ihrem Internetportal - "Gomopa" veröffentlichen und sich hierbei u.a. auf ein Interview beziehen, welches mit dem Rechtsanwalt Herrn Dr. Schulte geführt wurde, dokumentiert klar und deutlich, warum Journalisten und renommierte Zeitschriften Ihre Company bzw. "Gomopa" so bewertet haben.

Das sich ein Rechtsanwalt Dr. Schulte über Ihr Internetportal mit Bild präsentiert und er es vorzieht sich darüber darzustellen und die Behauptung aufstellt, das er ein "Opfer" von Herrn Tabaczek vertritt und darüber hinaus mit Verleumdungen sowie Falschaussagen sich präsentiert, zeigt deren Reputation und letztendliche Wertigkeit zu diesem Anwalt. Wir kennen keinen seriösen Anwalt, der Ihr Internetportal dafür nutzt, sich als Rechtsanwalt so zu präsentieren und darüber hinaus Behauptungen aufstellt, wohlwissend das dieser Anwalt hierbei seine Behauptungen sowie Anschuldigungen auf Vermutungen ausrichtet!

Es erstaunt uns daher keinesfalls mehr, dass Sie trotz des öffentlichen Rufs Ihrer Company zzgl. deren Internetportal und darüber hinaus der mehrfachen Verurteilungen Ihres Firmenchefs, der Annahme sind, Ihnen jene Fragen zu beantworten, die Sie uns am heutigen Tag in Ihrer E-Mail gestellt haben.

Das Sie als Journalist jener Company die Sie vertreten, erst die Verleumdung und Geschäftsschädigung gegen unsere Firmengruppe, deren handelnden Personen sowie deren Familienmitglieder in Ihrem Internetportal veröffentlichen und danach erst Fragen an uns in dieser Angelegenheit richten, beschreibt letztendlich welches Format als Journalist Sie haben.

Sie werden sicherlich verstehen, dass man sich nunmehr mit Ihre Company in den USA intensiv befassen wird und darüber hinaus auch mit Ihrer Geschäftsstelle in Deutschland und Ihrem Firmenkonstrukt in der Schweiz.

Da Sie bzw. Ihre Company sich in den USA sehr gut auskennt und Sie bzw. der Rechtsanwalt Dr. Schulte ja über so viele werthaltige Informationen über unsere Firmengruppe in den USA sowie deren handelnden Personen verfügt, wird Ihnen sicherlich dann auch bekannt sein, wer uns juristisch vertritt. Gern können Sie sich an unsere Anwälte wenden, unabhängig davon werden wir gleichfalls aktiv.

Mit freundlichen Grüßen

MOUNT WHITNEY CONSULTING LLC
Member of the Mount Whitney Corporate and Trust Group

Mr. V. W. Tabaczek, Manager
Board member of the group
tabaczek@mount-whitney.us

#9 - Kommentar von Tatzeindenknast am 17.02.2015
Die von RA Schulte genannten Provisionen hat Tabaczek übrigens nie gezahlt. Ob Rudolf, Pollex und Riedner Provisionen erhalten haben, können nur diese beantworten. Da sie aber nach wie vor aktiv am Betrug beteiligt sind, werden sie offenbar von Tabaczek angefüttert, damit sie schön weitermachen.

#10 - Kommentar von MR am 17.02.2015
Meine Güte, wenn man sich das Geschreibsel von Tabaczek durchliest, weiß man nicht ob man lachen oder heulen soll. Und das nicht nur wegen der Rechtschreibfehler. Immer die gleiche Machart. WIR, UNSERE UNTERNEHMENSGRUPPE, UNSERE ANWÄLTE, blablabla. Was hat er mir persönlich nicht schon alles angedroht oder mir über seine Statthalter androhen lassen. Ich warte immer noch auf die Klage durch SEINE ANWÄLTE. Rechtsanwalt Schultes Äußerungen sind korrekt. Diesmal funktionieren die Einschüchterungen und Drohungen aber nicht, Herr Tabaczek. Es gibt keine UNTERNEHMENSGRUPPE. Es gibt nur ihn und seine willigen Helfer (inkl. seiner Frau).

#11 - Kommentar von MR am 17.02.2015
Dabei wäre alles so einfach für den verunglimpften ehrlichen Geschäftsmann Volker Tabaczek.

1. Geschlossene Verträge erfüllen.

2. Geld wie schon mehrfach angekündigt zurückzahlen.

Eigentlich ganz einfach. Aber immer kommt irgendwas dazwischen, nicht wahr Herr Tabaczek.

#12 - Kommentar von merlin55 am 17.02.2015
In Deutschland warten derzeit sehr viele Investoren auf die Rückzahlung ihrer Gelder aus dem Mount Whitney Trust!
Aber es gibt jeden Monat, seitens Hr. Tabczek und Hr. Rudolf neue Gründe,
die angeblich eine Zahlung "verhindern"... sehr seltsam :(
Hr. Tabaczek / Hr. Rudolf behaupten z.B., dass die Gelder bereits im Dezember (2014!) angewiesen wurden ... aber wo sind diese Gelder abgeblieben?
(...oder hat er das Geld auf seiner Hochzeitsreise mit Frau Schützeichel selbst verbraucht?)
- Fakt ist:
- die Worte "ehrlich - Vetragseinhaltung und seriös..." - sollte niemand im Zusammenhang mit Hr. Tabaczek und Hr. Rudolf benutzen!!


#13 - Kommentar von MR am 18.02.2015
Alle aktuell aber auch alle schon früher Geschädigten können sich ans Landeskriminalamt Berlin wenden.
LKA 325
Columbiadamm 4
10965 Berlin
030/ 4664- 932 504

Das Aktenzeichen lautet 244 Js 1768/14

#14 - Kommentar von MR am 18.02.2015
Alle aktuell aber auch alle schon früher Geschädigten können sich ans Landeskriminalamt Berlin wenden.
LKA 325
Columbiadamm 4
10965 Berlin
030/ 4664- 932 504

Das Aktenzeichen lautet 244 Js 1768/14

#15 - Kommentar von MR am 18.02.2015
Alle aktuell aber auch alle schon früher Geschädigten können sich ans Landeskriminalamt Berlin wenden.
LKA 325
Columbiadamm 4
10965 Berlin
030/ 4664- 932 504

Das Aktenzeichen lautet 244 Js 1768/14 

#16 - Kommentar von MR am 18.02.2015
Alle aktuell aber auch alle schon früher Geschädigten können sich ans Landeskriminalamt Berlin wenden.
LKA 325
Columbiadamm 4
10965 Berlin
030/ 4664- 932 504

Das Aktenzeichen lautet 244 Js 1768/14 

#17 - Kommentar von SELSTER am 18.02.2015
Wieder so eine fantastische Ausführung des Herrn Tabaczek. Wieviel von diesem Mist habe ich persönlich von diesem unseriösen Herrn Volker W. Tabaczek aus Gera per Email erhalten. Anderer Leute Geld nehmen, Verträge nicht einhalten und dann auf die Tränendrüse drücken - die Unternehmensgruppe und die Familie ... Das sollten Sie sich vorher überlegen, wen Sie in Ihre Machenschaften einbeziehen. In der Zeit, in der ich Sie kenne, haben Sie bisher keinen einzigen, Ihrer selbst verfassten Verträge (und damit sollten Sie deren Inhalt bestens kennen) eingehalten. Wofür wollen Sie hier Mitleid oder Nachsicht? Keine Renditeausschüttungen an Kunden, mehrfache Terminvorgaben für Rückzahlung von Kundengeldern (alle erfolglos verstrichen) hier noch Erhebung einer Gebühr von 6,0% für Rückabwicklung ...

#18 - Kommentar von Tabaleaks am 18.02.2015
Ich hatte heute die Gelegenheit, Katharina Witt am Rande einer Veranstaltung zu sprechen und sie zu fragen, ob sie einmal mit Volker Tabaczek verlobt war. Sie kennt ihn gar nicht. Also wieder so eine aufgedeckte Lügengeschichte von ihm. Hat jemand vielleicht Rockefellers Telefonnummer? Soll ja auch ein so ein guter Bekannter von ihm sein, erzählt er jedenfalls.

#19 - Kommentar von Werner am 19.02.2015
Wir machen es solchen Betrügern oft zu einfach!Schnell ein paar Scheinfirmen im Ausland gegründet - die Anleger lassen sich mit hohen Renditen ködern und haben kaum Möglichkeiten, alles genau zu prüfen!

#20 - Kommentar von Silvia am 19.02.2015
Wie kann es sein, dass Herr Tabaczek nur Bewährung bekommt und mit seinen Betrügereien immer weiter machen kann?

#21 - Kommentar von Tabaleaks am 19.02.2015
Da verwechselt wohl einer seine eigenen Verurteilungen mit denen des Gomopa Gründers. Dieser hat bislang keine Verurteilung zu verzeichnen. Der saubere Herr Tabaczek sehr wohl. Aber im Tatsachen verdrehen und diffamieren war er schon immer aktiv.

#22 - Kommentar von Sofia am 07.12.2015
Gibt es Neuigkeiten?


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"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

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