GoMoPa: Aviva Investors zahlt 200 Millionen Euro Schadenersatz an Anleger
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19. Oktober 2017
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26.02.2015
Aviva Investors zahlt 200 Millionen Euro Schadenersatz an Anleger

(sa) - Die britische Finanzaufsicht FCA hat die Aviva Investors, eine Tochter der sechstgrößten Versicherungsgruppe der Welt Aviva plc., wegen Ungleichbehandlung von Anlegern der hauseigenen Fonds, zur Zahlung von rund 200 Millionen Euro verdonnert. Das Urteil könnte Signalwirkung für weitere Emittenten haben.

Sitz der britischen Finanzaufsicht FCA
Sitz der britischen Finanzaufsicht FCA
Es sind fast 300 Milliarden Euro, die Anleger weltweit in Produkte der Aviva Investors angelegt haben. Mehr als 1.000 Mitarbeiter verwalten in 19 Ländern diverse Publikums- und Spezialfonds. Das Portfolio reicht von großen "Flagship-Fonds", die unter dauerhafter medialer Beobachtung stehen, bis hin zu kleinen Fonds, die in Nischenmärkten agieren und nur Fachleuten bekannt sind.

Offenbar konnten die Entscheider der Aviva Investors einer naheliegenden Versuchung nicht widerstehen und haben sich damit in einen nicht lösbaren Interessenskonflikt begeben. Die britische Finanzaufsicht sieht es als erwiesen an, dass Aviva Investors die Ergebnisse der verwalteten Fonds teilweise zu Ungunsten der Anleger manipuliert hat.

Das System funktionierte vor allem dadurch, dass die verschiedenen Aviva-Fonds häufig in dieselben Assets und Aktien investierten.


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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von kjfinanzer am 27.02.2015 10:17
Damit hat AVIVA der Fondsindustrie einen Bärendienst erwiesen. Das dürfte, soweit es in D bekannt wird, die ohnehin schleppenden Investmentfondsumsätze weiter reduzieren. Es zeigt sich auch an diesem Fall, dass die Finanzaufsicht nicht in der Lage ist, rechtzeitig einzugreifen. Dass sit in D nicht anders.

#1 - Kommentar von Klaus Schruberd am 03.03.2015 17:51
Ich hoffe, dass solche Fälle, wie bei Aviva Investors, in Zukunft schneller aufgedeckt werden können. Somit würden wahrscheinlich mehrere hundert bis tausende von Menschen geschützt werden. Aber immerhin wurde der Betrug letztendlich aufgedeckt und das Unternehmen hat - wenn auch ein bisschen gemildet - seine Strafe bekommen.

#2 - Kommentar von Cosimo Mathis am 17.03.2015 10:39
Aviva Investors hat zwar seine Anleger "betrogen", sorgt aber dafür - nicht so wie andere Firmen - dass jene Geschädigte ihr Geld weitesgehend zurükbekommen, wenn auch gerichtlich dazu gezwungen. Dennoch darf sich man das nicht als sechstgrößte Versicherungsgruppe der Welt (Aviva plc.) - wenn auch nur als Tochterfirma erlauben - und bedeutet starken Prestigeverlust und Rufschaden für die gesamte Aviva plc. + weitere Tochterunternehmen.
Auf jeden Fall gute Arbeit der britischen Marktaufsicht - sollte öfter wohl so laufen.


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