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27.02.2015
Die MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH + Co. KG will 50 Prozent Ausschüttungen zurück

Rechtsanwalt Jan-Henning<br /> Ahrens © KWAG Bremen
Rechtsanwalt Jan-Henning
Ahrens © KWAG Bremen
(ss) - Schon vor zwei Jahren schimpfte der Bremer Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens, Partner der Kanzlei KWAG, über den geschlossenen Containerschiffsfonds MS Stadt Dresden Thien & Heyena Schiffahrts GmbH + Co. KG aus Ostfriesland (Hafenstraße 6 in Leer):

Zitat:


Gemäß Prospekt hätten Anleger bis heute Ausschüttungen in Höhe von rund 8,5 Millionen Euro erhalten müssen. Überwiesen wurden nur knapp 1,4 Millionen Euro - mehr als 84 Prozent unter Plan also.

Erschwerend komme hinzu, dass nur 81,63 Prozent des von Anlegern aufgebrachten Kapitals in die eigentliche Schiffsinvestition geflossen seien. 18,37 Prozent waren demnach so genannte Weichkosten, inklusive des Agios, die für Investoren keine Erträge abwerfen.

Nach unseren Erkenntnissen werden die Investoren, unter der Voraussetzung, dass der Fonds künftig wie projektiert läuft, frühestens im Jahr 2017 wieder Ausschüttungen erhalten.


Im November 2006 war das 222 Meter lange und 30 Meter breite Containerschiff MS Stadt Dresden aus der Aker Ostsee Werft in Wismar und Warnemünde an die Thien & Heyena Bereederungs- und Befrachtungsgesellschaft mbH in Hamburg (Palmaille 75) ausgeliefert worden.

Das Hamburger Emissionshaus König & Cie. hat in Kooperation mit der IC Consulting aus Stephanskirchen rund 21,6 Millionen Euro inklusive Agio an Fondskapital eingeworben, wobei eine Beteiligung für Privatanleger bereits ab 15.000 Euro plus 5 Prozent Agio möglich war.

Geplant war, dass die Kapitalanleger in sagenhafter Höhe von 198 Prozent ihre Anlage vermehren sollten. Dabei sollten sie zunächst im Jahr 2007 sieben Prozent pro Jahr erhalten und dann ansteigend 17 Prozent für das Jahr 2022, in dem der Fonds aufgelöst werden soll.

Doch Kapitän und Kaufmann Peter Ballreich (72), dem die Reederei allein gehört und der die Geschäfte der Reederei seit Mai 1993 führt, musste im August 2013 für das Geschäftsjahr 2012 erstmals einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von fast einer halben Million Euro in die Bücher schreiben.

Außerdem war der Verlust der Reederei von rund minus 4 Millionen Euro (2011) auf rund minus 13,5 Millionen Euro (2013) geklettert.

Die Schifffahrtskrise griff um sich. Und die Reederei hatte für 9 Containerschiffe, an denen sie sich finanziell beteiligt hatte, in Höhe von rund 47 Millionen Euro gebürgt. Sollten die Bürgschaften fällig werden, "wäre die Gesellschaft insolvent", schrieb Ballreich sorgenvoll auf.

Peter Ballreich ist seit November 2012 auch noch einer der vier Fondsmanagern der MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH + Co. KG.

Doch auch hier musste Ballreich am 14. Januar 2015...

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Alois am 01.03.2015 17:56
Der Chef versucht scheinbar ein Leiche wieder zum leben zu erwecken Schiffe sind schon lang nicht mehr rentabel

#1 - Kommentar von Andre Krieger am 17.03.2015 18:39
Den Kapitalanlegern eine sagenhafte Höhe von 198 Prozent Vermehrung ihrer Anlagen versprechen und anschließend bei lächerlichen Ausschüttungen von 16% der eigentlichen Prognose an die Investoren auch noch 50% davon von denen zurück verlangen. Ich habe dafür keine Worte mehr.. Die MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH + Co. KG sollte sich was schämen. Da hätte ich als Anleger nun gar kein Verständnis für - das geht völlig über die Toleranzgrenze hinweg.


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