GoMoPa: Wölbern-Prozess: Beraterwechsel bei Bird & Bird sorgt für Hoffnung bei Anlegern
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23. November 2017
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10.03.2015
Wölbern-Prozess: Beraterwechsel bei Bird & Bird sorgt für Hoffnung bei Anlegern

Wölbern-Anleger<br />fordern 130 Millionen<br />Schadenersatz von<br />Frank Moerchen
Wölbern-Anleger
fordern 130 Millionen
Schadenersatz von
Frank Moerchen
(sa) - Es ist ein Mammutverfahren, das die geschädigten Anleger von rund 30 Wölbern-Invest-Fonds und der Insolvenzverwalter der Wölbern-Gruppe gegen die internationale Großkanzlei Bird & Bird führen. Von rund 150 Millionen Euro, die als Schaden im Raum stehen, verlangen die Kläger 130 Millionen Euro Entschädigung von Bird & Bird. Mitangeklagt sind die Rechtsanwälte Frank Moerchen, Thomas Demmel und Ole Brühl.

Die Klageschrift, die dem Landgericht Hamburg vorliegt, umfasst mehr als 260 Seiten und enthält echten Sprengstoff. Insolvenzverwalter und Fondsverwaltung von 29 Wölbern-Fonds werfen den Juristen der international ausgerichteten Großkanzlei Bird & Bird vor, juristische Beihilfe zur Veruntreuung von rund 150 Millionen Euro, geleistet zu haben.

Als Antragsgegner der Zivilklagen (Aktenzeichen: 327/0 637/14) werden neben der Kanzlei auch die drei Juristen genannt, die für die Betreuung von Wölbern Invest zuständig gewesen sind: Frank Moerchen, Thomas Demmel und Ole Brühl.

Nicht nur die Kläger, sondern auch die Anwälte von Ex-Wölbern-Chef Prof. Dr. Heinrich Maria Schulte setzen große Hoffnungen in das laufende Verfahren.

Wölbern-Anleger<br />fordern 130 Millionen<br />Schadenersatz von<br />Thomas Demmel
Wölbern-Anleger
fordern 130 Millionen
Schadenersatz von
Thomas Demmel
Den drei Juristen Moerchen, Demmel und Brühl wird vorgeworfen, nicht nur die Gesellschaftskonstruktionen der Wölbern-Fonds, mit deren Hilfe dreistellige Millionenbeträge veruntreut werden konnten, entworfen zu haben, sondern auch Modelle für Ring- und Zirkelbuchungen installiert zu haben, die zur Verschleierung der Geldflüsse dienten.

Die klagenden Fonds werden versuchen die Beihilfe zur Untreue in den laufenden Verfahren nachzuweisen und möglichst hohe Schadenersatzforderungen gegen Bird & Bird durchzusetzen. Denn mit mehr als 300 Millionen Euro Jahresumsatz, 1.000 Anwälten in 118 Ländern und einem soliden Versicherungsschutz ist die Kanzlei ein attraktives Angriffsziel.

Jedenfalls wird bei Bird & Bird im Zweifelsfall mehr zu holen sein, als bei Ex-Wölbern-Chef Schulte. Und vielleicht gerade deshalb setzt auch Schulte Hoffnungen in das Verfahren.

Denn sollte Bird & Bird zu Schadenersatz verdonnert, würde der entstandene Schaden bei den Wölbern-Anlegern automatisch reduziert werden. Es wäre also eine deutlich positivere Grundstimmung für die aktuellen Prozesse gegen Schulte geschaffen, was sich nicht unerheblich auf das Strafmaß auswirken könnte.

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Alfred Henner am 10.03.2015 21:09
Da geht es aber um prächtige Summen. Ich hoffe, dass die Investoren ihr Geld schnellstmöglich zurückerstattet bekommen. Das wäre nur fair, doch das scheint unmöglich. Es ist schon sehr großzügig von den Investoren das sie 20 Millionen Euro erlassen. Das ist einfach nur absurd wie sich Bird & Bird in diesem Fall verhält. Ich hoffe die Leute die bei solchen Geschäften profitieren werden zur Rechenschaft gezogen. Frank Moerchen ist einer von diesen Leuten, ich glaube, wäre ich an seiner Stelle, könnte ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Nun können wir nichts mehr ändern Hauptsache es renkt sich alles wieder ein. Danke GoMoPa der Beitrag war übrigens sehr interessant. Ich bitte um mehr davon, denn hier wagt ihr euch an die ganz großen Geschäfte, das gefällt mir! Liebe Grüße...

#1 - Kommentar von Julia Büschofen am 11.03.2015 16:07
Bird & Bird wird mir immer unsympathischer und weist beinahe inhumanes Verhalten auf. Frank Moerchen, Thomas Demmel und Ole Brühl dürfen jetzt mal schön versuchen über 130.000.000 ? aufzutreiben, insofern sie (hoffentlich) verurteilt werden. Aber dennoch Respekt an die Anleger, dass sie auf 20.000.000? verzichten, trotzdem sie so intrigant hintergangen wurden...Mörder Zahlen!

#2 - Kommentar von Walther Rübe am 21.03.2015 19:23
Da hat B&B aber nochmal Glück gehabt, dass ihnen 20 Mio? erlassen werden, ich könnte sowas als Anleger nicht! Ich hätte mich auf viel viel mehr berufen, als diese Gutmenschen es getan haben..respekt..! Kapitalanlagebetrug kommt immer häufiger vor und löst solche Mammut-Prozesse aus - ich finde, die Täter Brühl, Moerchen und Demmel sollten eine FETTE STRAFE bekommen, die als Abschreckung für andere potenzielle Abzocker dient - gerade bei einem eklatanten Fall wie diesem, wird es definitiv ein paar Leute (auch wenns nur weniger sind - besser als gar nichts) geben, die sich davon einschüchtern lassen.


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