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11.03.2015
Ex-Banker Renee Grosser gesteht dreisten Anlagebetrug

(be) - Renee Stephan Grosser (41) aus Bremen versprach seinen Geldgebern Renditen von circa 1 Prozent pro Woche. Tatsächlich verspekulierte er ihre Gelder fast vollständig. Als die BaFin ihn zur Rückabwicklung seines unerlaubten Anlagegeschäfts aufforderte, schickte er der Behörde gefälschte Kontoauszüge. Doch dann fliegt sein dreister Betrug auf.

ConventRenee Stephan Grosser "Ja, es stimmt, was in der Anklageschrift steht", sagte Renee Grosser am Dienstag vor der Strafkammer des Landgerichts München I und legte ein umfassendes Geständnis ab. Von Dezember 2012 bis Juli 2014 hatte der Ex-Banker die 80 Kreditgeber mit einem angeblich innovativen Anlagemodell abgezockt.

Der Gesamtschaden liegt bei insgesamt 2,3 Millionen Euro. Das für den Betrug nötige Wissen hatte Grosser aus seiner langjährigen Arbeit für verschiedene Banken in Deutschland und Luxemburg mitgebracht, wo er für private Kunden im Anlagebereich tätig gewesen war, etwa für die Commerzbank, für Unicredit und für die Hypovereinsbank.

Grosser sammelte von den Geldgebern Darlehen in Höhe von bis zu 150.000 Euro ein. Er versprach ihnen, an diversen Kapitalmärkten Renditen von circa 2 Prozent pro Woche zu erzielen. Die Hälfte des Gewinns sollte dabei an die Investoren fließen, die Hälfte an Grosser selbst. Doch in Wirklichkeit sahen die Investoren überhaupt kein Geld, denn das verzockte Grosser oder gab es privat aus.

Software-Firma Tetralog Systems feuerte Grosser im Oktober 2012

Im Oktober 2012 wurde Grosser von seinem damaligen Arbeitgeber, der Münchner Software-Firma Tetralog Systems Aktiengesellschaft, entlassen. Als Vertriebsvorstand hatte Grosser dort ein Jahresgehalt von 170.000 Euro. Grosser war bis Dezember 2012 außerdem Geschäftsführer der Tochterfirma Invest Solutions GmbH.

"Die Hauptversammlung hat ihm Ende Oktober 2012 das Vertrauen entzogen", sagte der CEO von Tetralog Systems, Lothar Jonitz, zu GoMoPa. Es habe verschiedene Auffassungen hinsichtlich der Strategie gegeben. Doch ein Vorstand müsse nun einmal machen, was er den Aktionären versprochen hat.

Mit Grossers Gehaltsvorstellungen hatte die Trennung offenbar nichts zu tun. "Wenn jemand nicht gierig ist, dann können Sie mit ihm als Vertriebsvorstand auch nichts anfangen", sagt Jonitz. Allerdings sei Grosser "nicht über die Maßen gierig" gewesen, höchstens möglicherweise gierig nach Erfolg.

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Dietmar Schild am 12.03.2015 19:20
'n innovatives Anlagemodell eines Mannes, der über 170.000? im Jahr & den Hals nicht voll bekommt..unglaublich, dass er es dann noch geschafft hat Schulden aufzubauen und Anleger so einfach zu täuschen.. die hätten sich mal genauer informieren müssen, anstatt Grosser so blind zu vertrauen...
Kontoauszüge mit Aplomb zu fälschen ist ja der oberhammer..der hat mindestens seine 5 Jahre verdient

#1 - Kommentar von Melvin Heinz am 21.03.2015 20:10
Hätte ich ein Gehalt gehabt wie Grosser, hätte ich alles getan, um den Job zu behalten...& selbst wenn ich diesen verloren hätte, hätte ich von derartiger Vergütung bestimmt noch 4 Jahre überleben können und hätte auch dementsprechend mehr als genug Zeit gehabt mir eine vernünftige Arbeit zu suchen & Herr Grosser macht dann stattdessen eben so ein Mist...fernab dessen, dass er den Anlagebetrug gestanden hat, ist das einfach nur perfide, was er da ablieferte...Und so kann man sich also schlagartig sein Leben versauen...wenn einer eine Permission dazu haben sollte, ein Buch - über das möglichst schnelle Verhunzen des eigenen Lebens - zu schreiben, dann Herr Grosser, Glückwunsch!


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