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12.03.2015
Lloyd Fonds AG: Kommanditisten sollen Aktionäre werden

ConventSchematische Darstellung des Tauschangebots der Lloyd Fonds AG © Lloyds Fonds AG (sa) - Die 18.000 Kommanditisten der Lloyd-Schiffsfonds sollen in 14 Tagen, auf den nächsten Gesellschafterversammlungen, der Umwandlung ihrer Kommanditanteile in Aktien der Hamburger Lloyd Fonds AG zustimmen. Das Lloyd-Management will nach mehreren Insolvenzen von Fondsgesellschaften die Unternehmensgruppe konsolidieren und aus der Holdinggesellschaft ein fünf Milliarden schweres, börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen schaffen. Kapitalmarktanwälte kritisieren die Pläne.

Auf den anstehenden Gesellschafterversammlung der Lloyds-Gruppe, die zwischen dem 25. und 27. März 2015 in Köln, Berlin und Hamburg stattfinden, müssen die Anteilseigner mehrerer Schiffsfonds darüber abstimmen, ob sie ihre Kommanditanteile in Aktien tauschen wollen.

Lloyds-Vorstand Joachim Seeler (50)
Lloyds-Vorstand Joachim Seeler (50)

Das Angebot des Lloyd-Managements, den Hanseaten Dr. Torsten Teichert (57) und Joachim Seeler (50), sieht vor, dass elf der Fonds ihre Schiffsbetriebe einschließlich der Schiffe in die Lloyd Fonds AG, im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung, einbringen. Es handelt sich um sechs Containerschiffe mit einem Wert zwischen 1,1 Millionen und 8,5 Millionen Euro, sowie fünf Tanker aus den Jahren 2000 und 2007.

Der Gesamtwert der Schiffe summiert sich laut Gutachten auf insgesamt 325,2 Millionen Euro. Allerdings muss die Lloyd Fonds AG auch eine Reihe von Verbindlichkeiten übernehmen, die den Wert der einzubringenden Schifffahrtsgesellschaften auf 162,3 Millionen Euro reduziert.

Die Kommanditisten sollen im Gegenzug Aktien der Lloyd AG erhalten.

Die Zuteilung der Aktien erfolgt - Zustimmung der Altaktionäre auf der Hauptversammlung im April vorausgesetzt - nach einer Kapitalerhöhung, mit Bezugsrecht für Altaktionäre, um bis zu 79.683.716 neue Aktien zum Einstandspreis von 3,54 Euro. Sollten alle elf Fondsgesellschaften das Angebot annehmen, beträgt das Volumen der Sachkapitalerhöhung vorerst 162 Millionen Euro.

Lloyd plant des Weiteren in den kommenden zwei Jahren weitere KG-Schiffsbetriebe zu übernehmen. Mittelfristig sei es das Ziel, den Lloyd-Konzern "als international agierendes Schifffahrtsunternehmen zu etablieren", erklärt die Emittentin in einer Pressemitteilung. Das maximale Volumen der Kapitalerhöhung ist laut Unternehmensangaben auf die Ausgabe von 79,9 Millionen Aktien beschränkt.

Für die Anleger würde die Umwandlung vor allem Vorteile mit sich bringen, heißt es aus den Reihen von Lloyd:

Zitat:


Mit der Zusammenführung der KG-Schiffe in der bestehenden börsennotierten Aktiengesellschaft hat die Lloyd Fonds AG ein Konzept entwickelt, das den Anlegern eine zukunftsfähige Perspektive für ihr Investment bieten soll: Aus sechs Containerschiffen und fünf Tankern in unterschiedlichen Größenklassen soll ein gut aufgestellter, diversifizierter Flottenverbund entstehen. Die Neustrukturierung der Finanzierung dient dem Ziel, das Ausfallrisiko und ein damit verbundenes Risiko eines von der jeweils finanzierenden Bank erzwungenen kurzfristigen "Notverkaufs" von Schiffen zu vermindern. Die geplanten Flottenfinanzierungen bieten den Vorteil, dass die Schiffe im Flottenverbund nach dem Solidaritätsprinzip füreinander einstehen können.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die Handelbarkeit und beständige Bewertung der Lloyd Fonds Aktie im Vergleich zu einem weitgehend illiquiden Zweitmarkt für Geschlossene Fonds. Darüber hinaus werden Kosten reduziert, da Management- und Treuhandvergütungen sowie ein Teil der Fondsverwaltungskosten nach Umsetzung der Transaktion entfallen.


Die Lloyd Fonds AG will auf Wachstum setzen.


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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Lukas Schönhof am 12.03.2015 19:51
Die beiden in einer Fragestellungen vorhandenen Wörter "intransparentes Verfahren" beschreiben das ganze Konzept perfekt. Allein die Tatsache dass die ganze Veränderung nur wegen als Zustimmung wirkende Enthaltungen wirkungsvoll gemacht werden kann bzw. dessen Wahrscheinlichkeit dadurch unbeschreiblich stark steigt, beinhaltet ja eigentlich schonen einen kleinen Lächerlichkeits-Faktor. Ich hoffe die Anleger sehen sich gewarnt, ich werte das ganze Vorhaben als kritisch. Besonders unter den Gesichtspunkten, dass die Lloy Fonds AG bisher nur an eine erfolgreiche Vollplatzierung von Fonds Augenmerk gelegt hat, anstatt an die Ergebnisse für Anleger zu denken.

#1 - Kommentar von Jupp Heidemann am 16.03.2015 06:14
Diese Frage stellt sich natürlich für einen Emittenten natürlich immer dann, wenn so ein Bericht in einem wichtigen Wirtschaftsmagazin erschienen ist, das zu einer zeit wo man es am wenigsten gebrauchen kann. Derzeit versucht Thomas Lloyd massiv den vertrieb in Deutschland aufzubauen. Sicherlich derzeit eine gute Zeit dafür, aber mit solch einem Bericht hast du da natürliche in Problem, kein kleines eher ein großes Problem. Jeder Vertriebler weiss, das er verpflichtet ist seinem Kunden positive als auch negative Berichterstattung zur Verfügung zu stellen, wenn er Kenntnis davon hat. Den Bericht der Wirtschaftswoche nicht zu kennen dürfte eher schwierig sein zu behaupten. Wie aber kann sich Thomas Lloyd aus dieser Situation befreien? Unterstellt es ist alles in Ordnung im Unternehmen Thomas Lloyd, dann hilft nur eine Transparenzoffensive Michael Sieg muss ?die Hosen herunterlassen?, und zwar soweit das man das Wichtigste sehen kann, nicht nur erkennen kann. Nur dann kann der Vertrieb weitergehen für Thomas Lloyd und seine Partner. Klar dürfte eins sein, das Fondsprodukte hohe Kosten haben wissen wir nicht erst durch den Bericht der Wirtschaftswoche. Dier Investitionsquote, wenn man ehrlich ist, dürfte maximal um 80% betragen. Heißt 20% Weichkosten sind erst mal weg für Provision, Vertriebsaufbau, Prospekterstellung usw. Mit diesen 80% muss man dann seine Renditen für den Anleger erwirtschaften. Das in der heutigen Zeit ist sicherlich schwierig aber auch nicht unmöglich. Genau deshalb muss ein Unternehmen wie Thomas Lloyd sagen ?schaut her da kommen unsere Erträge in dieser Höhe her?. Genau das würde Vertrauen beim Anleger und beim Vertrieb schaffen. Schade ist aus meiner Sicht nur, das erst solch ein Bericht erscheinen muss, um eine solche Transparenz auch zu zeigen. Das sollte eigentlich für ein Unternehmen wie Thomas LLoyd zum Tagesgeschäft gehören. Wer mit Anlegergeldern umgeht sollte zeigen das er weiss, das es sich nicht um sein eigenes Geld handelt. Natürlich macht das Eindruck wenn namhafte Politiker auf dem Kongress eines Unternehmens wie Thomas Lloyd auftreten, aber die Kosten doch auch ein ?Schweine Geld?. Man munkelt das die Auftaktveranstaltung mit Schwarzenegger mehr als 500.000 Euro gekostet haben soll. Schwarzenegger wird dabei sicherlich einen Großteil davon abbekommen haben. Kann man alles machen, wenn das Geld aus erwirtschafteten Gewinnen des Unternehmens kommt. Kommt es das nicht, sollte man jedem Kunden und Vertriebler eine Neujahrsemail schicken und gut ist, denn das aus Kundengeldern und nicht verdienten gewinnen zu bezahlen würde kaum Jemand verstehen. Wir sind gespannt wie Thomas Lloyd auf diesen Bericht selber reagieren wird, und ob sich da was in Sachen ?Transparenz? für den Anleger und den Vertrieb tut, dann kann Thomas Lloyd sicherlich seine Produkte wieder gut in Deutschland verkaufen. Es reicht aus unserer Sicht nicht namhafte Politiker einzuladen oder grosse Kongresse zu veranstalten, wenn man nicht weiss wer das bezahlt.

https://www.diebewertung.de/2015-03-16/thomas-lloyd-was-nun-michael-sieg-199928

#2 - Kommentar von Dieter Krause am 22.03.2015 12:08
Ich weiß nicht so recht..irgendwie vertraue ich Dr. Joachim Seeler beziehungsweise der Lloyd Fonds AG nicht so ganz bei dem Plan. Die haben doch noch nie wirklich auf die Konsequenzen für Anleger geachtet. Man sieht bei Seelers Intention das Konzept umzustellen als Anleger respektive Kommanditist nicht so ganz durch und bekommt im wesentlichen nur das undetaillierte Grundgerüst des Sachverhalts mit.
Ein fünf Milliarden schweres, börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen zu gründen ist ein kompliziertes und schwieriges Vorhaben, das sehr viel Arbeit erfordert. Das sollte auch den Investoren bewusst sein und so sollten sie auch aktiver bei Abstimmung über ihren Fonds werden, wenn sie wirklich davon profitieren möchten und endlich mal Recherche betreiben anstatt sich zu enthalten..Kapitalmarktanwälte kritisieren das Ganze nicht umsonst!


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