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10.04.2015
Blamiert sich die Süddeutsche Zeitung mit manipulierten Daten?

(mv, sa, ss) - Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern, lautet ein alter Spruch aus einer vergangenen Medienzeit, in der man sich noch mit einem Zeitungsblatt den Hintern abwischte. Das Internet hat vieles verändert. Ein moderner Spruch lautet: Das Internet vergisst nie. Wann lernt das auch ein Urgestein wie die Süddeutsche Zeitung aus München?

Anti-GoMoPa-Kampagne der
Anti-GoMoPa-Kampagne der "Qualitätspresse"

In den letzten fünf Jahren blamierte sich die Süddeutsche Zeitung schon zwei Mal mit falschen Kronzeugen, die behaupteten, der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net habe sie erpresst.

Der eine hieß Felix Kretzschmar und vertrat die Firma Atlantis Exploration AG aus Frankfurt. Gegenüber dem Finanzkorrespondenten Markus Zydra von der Süddeutschen Zeitung erklärte Kretzschmar in Jahr 2010 an Eides statt, GoMoPa.net habe Atlantis an einen "virtuellen Pranger" gestellt und erpresst.

Nach dem Erscheinen des Artikels widerrief Kretzschmar seine Aussage und blieb auch gegenüber der Staatsanwaltschaft bei diesem Widerruf:

Zitat:


Ich habe mich im Interview mit der Süddeutschen Zeitung falsch erinnert.


Drei Jahre später folgte in der SZ eine angekündigte Lüge.

Im Jahr 2013 tischte derselbe SZ-Korrespondent Zydra dieselbe Story dieses Mal mit der Frankfurter Firma S&K auf.

Deren im selben Jahr verhafteter Chef Stephan Schäfer hatte die Verleumdung von GoMoPa.net geplant und angekündigt. In Einer E-Mail vom 23. Juli 2012 schrieb Schäfer an seinem später ebenfalls verhafteten Kompagnon Jonas Köller (Rechtschreibfehler wurden so belassen):

Zitat:


sollten wir vielleicht sogar selber aktiv in den medien verbreiten das wir erpresst werden von maurischat? Dann haben seine berichte gegen uns keine wirkung mehr!?


Trotz dieser zwei peinlichen Zeitungsenten scheute sich die Süddeutsche Zeitung nicht davor, diese Story auch noch ein drittes Mal zu probieren:

Diesmal Mal ohne Namen von Zeugen, wohl aus Vorsicht, damit sie nicht wieder platzen können. Und mit Daten, die augenscheinlich manipuliert worden sind, wie man in Ausschnitten sehen konnte, die die Süddeutsche Zeitung an das Fernsehmagazin ZAPP weitergab, welches dann Teile der Dokumente in einer Sendung am 1. April 2015 zeigte.

Zwei Screenshots von ein und derselben ZAPP-Sendung. Der rechte Screenshot zeigte die 1. Fassung  vom 1. April 2015. Man sieht einen Daumen (roter Pfeil) und mehrere Stempel (roter Kreis). Der linke Screenshot zeigt die 2. Fassung vom 2. April 2015. Das Dokument ist verschwommen, aber der Daumen ist weg. Auch muss man sich weiter über vier verschiedene Stempel auf angeblich sensiblen Unterlagen wundern (roter Kreis).
Zwei Screenshots von ein und derselben ZAPP-Sendung. Der rechte Screenshot zeigte die 1. Fassung vom 1. April 2015. Man sieht einen Daumen (roter Pfeil) und mehrere Stempel (roter Kreis). Der linke Screenshot zeigt die 2. Fassung vom 2. April 2015. Das Dokument ist verschwommen, aber der Daumen ist weg. Auch muss man sich weiter über vier verschiedene Stempel auf angeblich sensiblen Unterlagen wundern (roter Kreis).

Eigenartigerweise war ein Dokument kreuz und quer mit vier verschiedenen Stempeln zu sehen, in einer Art, wie man es von Schulkindern kennt, die ihre selbstgeschnitzten Kartoffeldruck-Stempel ausprobieren wollten. Dies sollte wohl unterstreichen, dass die Unterlagen echt sind.

Genauso unwirklich war in der ersten Ausstrahlung der Sendung auf einem Blatt ein Daumen zu sehen, der dort beim vermutlichen Abfotografieren des Dokumentes mit abgelichtet worden ist. In einer späteren Ausstrahlung der Sendung war der Daumen auf demselben Dokument verschwunden.

ZAPP, das Medienmagazin des Norddeutschen Rundfunks NDR, sprach bei der Berichterstattung gegen GoMoPa.net von "mutigen Journalisten".

Der ehemalige Redakteur der Süddeutschen Zeitung (SZ) Sebastian Heiser, der viele Redaktionskonferenzen bei der SZ mitgeschnitten hat, zitiert eine SZ-Reporterin mit den Worten:

Zitat:


Das hat mit Journalismus manchmal nichts mehr zu tun, was wir hier machen.


Ein SZ-Redakteur aus dem Investigativteam, hat, nachdem die Süddeutsche Zeitung GoMoPa.net Ende März 2015 einen Fragenkatalog über die Zusammenarbeit mit Firmen geschickt hatte (sinngemäß zusammengefasst) gesagt:

Zitat:


Es gebe ein recht umfangreiches Datenmaterial.

Die Antworten von GoMoPa.net seien egal, da die Story eh steht und groß aufgemacht wird.


Doch der ausführende SZ-Redakteur Christoph Giesen konnte wohl nicht das liefern, was man in der Chefetage erwartet hatte. Immer wieder wurde an der Fassung herumgefeilt, die am 8. April 2015 erstmals veröffentlicht wurde.

Die Überschrift wurde drei Mal entschärft und entpersonalisiert. Am Ende waren die Geschäfte von GoMoPa.net nur noch "eigentümlich."

Um die Geschichte nicht ganz im Weichspülgang zu verlieren, wurden wieder Passagen gestrichen, die GoMoPa.net wohl zu wohlwollend behandelten.

Zum Beispiel, dass alle angeschriebenen Firmen, einige wurden in dem SZ-Artikel auch namentlich genannt, mit der Arbeit von GoMoPa.net sehr zufrieden waren. Diese Aussage wurde bei der Süddeutschen in der zweiten Fassung gestrichen.

Immerhin blieb in der letzten Fassung noch übrig:

Zitat:


SZ und NDR haben mehr als ein Dutzend Firmen, die mit Gomopa einen Beratungsvertrag abgeschlossen haben, per E-Mail kontaktiert. Keines der Unternehmen kritisierte in seiner schriftlichen Antwort den Geschäftspartner Gomopa.


Doch weil das ja nicht die erhoffte Antwort für die geplante Schmutz-Kampagne gegen GoMoPa.net war, verfiel man auf einen faulen Trick. Hat man keine Zeugen, kann man ja auch welche erfinden.

Die im Kampagneboot sitzende Tagesschau erfand einfach einen Zeugen und nannte ihn Karl Kärtner.

Der Süddeutschen war dieser Karl Kärtner wohl zu dämlich. Sie kam auf eine andere, möglicherweise überzeugendere Idee, nämlich einfach anonyme Anrufer zu "zitieren". Die Namenlosen könnten ja alles Mögliche behaupten, ohne, dass man das Gegenteil beweisen könnte. Zum Beispiel, wie es nun in der letzten Artikelfassung heißt:

Zitat:


Telefonisch meldeten sich jedoch mehrere der angefragten Firmen zurück.

"Natürlich werde ich von denen erpresst", sagt ein Unternehmer.

"Die machen dich fertig, da hast du keine Chance", meint ein anderer.

"Der Graumarktpate Maurischat" könne Misstrauen säen und Vertrauen wiederherstellen, sagt er.


Natürlich sind sich die Profis der Süddeutschen bewusst, wie wenig beweiskräftig solche Aussagen sind.

Die Süddeutsche Zeitung versuchte, die Glaubhaftigkeit einer Erpressung herstellen zu können, indem sie einfach behauptete:

Zitat:


Hunderte Seiten an internen Unterlagen und E-Mails zeigen das.


Und warum zeigt dann die SZ keine dieser Seiten oder E-Mails? Die Ausschnitte, die man im NDR-Magazin ZAPP sehen konnte, liefern für die Erpressungs-These keinen Beweis. Schlimmer noch zeigen diese Dokumente deutliche Spuren primitiver handgemachter Manipulationen. Nun denn...

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Es liegen 10 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#6 - Kommentar von Diedi Sextet am 11.04.2015 09:26
Markus Zydra ist seit 2008 Finanzkorrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Frankfurt. Zuvor war er Wirtschaftsredakteur der "Financial Times Deutschland" und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sowie in den 90er-Jahren Skandinavienkorrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Stockholm. Er studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Öffentliches Recht an den Universitäten in Tübingen, Stockholm und Seattle.

Soweit, so gut. Aber dieser Markus Zydra ist auf jeden Fall käuflich - und das ist Fakt. Eine Gefälligkeitsreportage kostet um die 50.000 Euro und wird über die so genannte Starnberg Conection eingespielt. Ansprechpartner sein Freund Hünzinger. Beispiele gibt es ohne Ende. Wenn die Qualitätspresse also berichten möchte scheint es mir am besten, dass sie bei sich selbst anfangen!

#7 - Kommentar von MBeobachter am 11.04.2015 09:34
Kretzschmer? Zydra? Korruption? Da war doch was?! Hier habe ich einen netten Ausschnitt aus den "Tiefen des Internets".

Der Fall Atlantis und die angebliche GoMoPa.net-Erpressung

Das Entlarvende an Lügnern ist, dass sie sich im Wiederholungsfall nicht mehr an die Einzelheiten der ersten Lügenfassung erinnern. Aus einer angeblichen Beteiligung wurde plötzlich ein PR-Vertrag.

In einer eidesstattlichen Versicherung, so ist in der Süddeutschen zu lesen, habe Felix Kretzschmar erklärt, "ein gewisser Siegfried Siewert habe ihn angerufen und nahegelegt, einen PR-Vertrag mit GoMoPa in Höhe von 15.000 Euro abzuschließen.?

Der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hatte Kretzschmar denselben angeblichen Erpressungsversuch ganz anders geschildert: Dort sollte er sich mit dieser Summe an GoMoPa.net beteiligen.

Der Finanzkorrespondent Zydra, Autor des Buches "Mensch, Börse!" (Gabler, 29,90 Euro) zog mit Kretzschmar, dem "Chef der Finanzkommunikation" einen Kronzeugen ins Rampenlicht, der nicht nur für GoMoPa.net kein Unbekannter ist. Bei den Firmen Aquaorbis und Oceans Continental AG soll er eine halbe Million Euro "finanzkommuniziert" haben. Das Geld verschwand, die Firmen sind pleite. Und auch bei der neuen Firma Atlantis sind schon wieder von der Staatsanwaltschaft Zug 250.000 Euro eingefroren worden.

Die Süddeutsche empörte sich: ?GoMoPa äußerte Ende 2009 einen Geldwäscheverdacht. Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft ordnete bei Atlantis daraufhin den dinglichen Arrest von 649.000 Euro an.? Wieder eine Verdrehung der Tatsachen.

Im Gegensatz zu den Gepflogenheiten von Korrespondent Zydra, zu einem bereits vorgefertigten Artikel schnell noch eine Stimme des Angeprangerten einzuholen und ohne dabei konkrete Vorwürfe zu benennen oder journalistische Fragen zu formulieren, schickte der zuständige GoMoPa-Redakteur vor Veröffentlichung des Geldwäscheverdachts einen Fragenkatalog an Felix Kretzschmar, den dieser auch ausführlich beantwortete.

Erst als diese Antworten vorlagen, wurde der Artikel ?Geldwäscheverdacht bei Schatzsuchern, Aufsichtsrat trat zurück? mit den ungekürzten Antworten von Felix Kretzschmar am 15. Dezember 2009 veröffentlicht. Kretzschmar gab den Geldwäscheverdacht zu und erläuterte die Einzelheiten aus seiner Sicht.

Wie er damals zugab, waren die Gelder längst beschlagnahmt, denn er wollte "mit den in Liechtenstein frei werdenen Geldern eine Kapitalerhöhung" vollziehen. Das Geld war also schon vor dem GoMoPa.net-Artikel eingefroren und nicht als Folge des Artikels, wie es der Süddeutschen in ihrer Epressungs-Story gegen GoMoPa.net so sehr gepasst hat.

#8 - Kommentar von Junimond am 11.04.2015 09:43
Markus Zydra kenne ich, der hat seinerzeit meinen Vertrieb durch seine Propagandaberichte vernichtet! Fragen Sie ihn doch einmal selbst. Er wohnt in Bad Nauheim, gehen Sie in die Blücherstrasse 24 und erkundigen sich nach seinem Befinden.

#9 - Kommentar von Diebewertung am 11.04.2015 09:51
Diebewertung.de schreibt in einem Kommentar von heute:

Journalist Christoph Giesen von der Süddeutschen Zeitung in der Kritik von GOMOPA

Es war einer der Aufreger der Woche im Internet, der Bericht des NDR, der HAZ gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung über den Finanznachrichtendienst GOMOPA . Nun scheint sich der Nebel des Ganzen aus Sicht von GOMOPA zu lichten. Gomopa spricht in einem Bericht von ?manipulierten Unterlagen?.

Schon in den vergangenen Tagen hatte GOMOPA darauf hingewiesen, das es einen Einbruch in ein Berliner Büro gegeben habe wo man sich Daten, die als Grundlage des gemeinsamem Berichtes von NDR, HAZ und Süddeutschen Zeitung dienten offensichtlich gestohlen wurden. Wir hatten bereits darüber berichtet, das wir mit der Verwendung solcher gestohlenen Daten ?ein Problem? haben würden. das galt in der Vergangenheit nicht für die Hannoversche Allgemeine Zeitung und deren Journalist Jens Heitmann.

Auch hierzu hatten wir ausführlich berichtet, so ausführlich das unsere Berichterstattung zu Jens Heitmann auch in einem Fernsehmagazin des NDR ?ZAPP? aufgegriffen wurde. Kritik am Inhalt, oder das dieser sogar Falsch sei, wurde dabei nicht geübt. Nun wäre es doch sehr verwunderlich wenn sich eine Qualitätszeitung wie die Süddeutsche dazu hergeben würde einen Bericht der schon veröffentlich wurde, dann mehrfach zu verändern. Auch das wäre ein bedenkenswerter Vorgang für eine solche Zeitung.

Auch das NDR Magazin ZAPP hatte seinen ursprünglichen Bericht nach kurzer Zeit aus dem Programm genommen, dann erst am Abend einen neuen Beitrag veröffentlicht. Nun könnten der NDR und die Süddeutsche Zeitung am Ende des Tages als die großen Verlierer dastehen, das wegen einer manipulierten Berichterstattung, wie der Finanznachrichtendienst GOMOPA schreibt.

#10 - Kommentar von Ella Schmiedel am 11.04.2015 10:39
Kauf Dir einen Journalisten

Ulfkotte beschreibt in ?Kauf Dir einen Journalisten ? eine geschmierte Berichterstattung? wie mit ?Incentives? (Anreizen wie Preisnachlässen, Rabatten oder gar gänzlichen Kostenübernahmen bzw. Geschenken) ? nicht selten von Journalisten direkt ?eingefordert? ? Gefälligkeitsberichterstattung erkauft wird. Er scheut sich auch nicht, Journalisten und Publizisten namentlich zu nennen, die Erklärungen unterschrieben, derer zufolge sie sich verpflicht(et)en, weder direkt noch indirekt den Interessen der USA zu schaden oder wider die EU anzuschreiben. Auch mit teuren Reisen bei Unterbringung in Luxushotels ließen/lassen sich Journalisten ködern. Automobile wurden/werden als ?Testwagen? über längere Zeit an Journalisten vergeben, bisweilen so lange, bis wieder ein neues Model des Herstellers auf den Markt kam/kommt. Sodann benennt er Verflechtungen zwischen Politik und Medienhäusern. Die gesamte Dokumentation belegt der Autor durch ausgiebige Quellenangaben und Fußnoten.

Udo Ulfkotte hat ein längst überfälliges Buch verfasst. Als Insider legt er dar, wie bestimmte politische und ökonomisch-soziale Positionen in die Medien gelangen und welche Organisationen, Institutionen und Personen mit welchen Interessen hinter diesen Positionen stehen, die den Medienkonsumenten ? Lesern, Hörern, Zuschauern ? als ?objektiv? verkauft werden. Das wird viele Zeitgenossen verstören bis erschüttern. Man darf gespannt sein, wie sich die von ihm genannten ?Täter? mit dem ?Nestbeschmutzer? auseinandersetzen. Klagen dürfte er zuhauf zu gewärtigen haben. Er geht ihnen ebenso wenig aus dem Weg wie der Publizität, die er zweifellos zu schätzen weiß. Von Ulfkotte decouvrierte ?Standesgenossen? aus bisher als seriös geltenden Organen werden ihn gewiss verteufeln. Doch gerade für die Hölle gilt: Wo Rauch ist, ist auch Feuer.

Und genau das hier Beschriebene trifft auf die Süddeutsche Zeitung zu! Ein Haufen voller korrupter Journalisten nennt sich dann auch noch Qualitätspresse und wird von unseren Steuergeldern für Recherchen bezahlt.

Lesen Sie irgendwo in der SZ irgendeinen Negativbericht über BMW? Achten Sie einmal drauf. Und wie kommt das? Weil BMW den "direkten Draht" in die Verlagsspitze hat. Der ehemalige Pressesprecher von BMW macht sogar noch ein Geschäft daraus und soll für einige Zehntausend Euronen redaktionelle Berichte verkaufen. Kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte! Weiter so Gomopa! Lasst euch nicht erschrecken!

#11 - Kommentar von Rudi Ratlos am 11.04.2015 10:51
Da habe ich doch noch einen wunderbaren Artikel zum Thema gefunden.

SZ-Leaks: Vorwürfe der redaktionellen Käuflichkeit

Gerade bei den großen Zeitungen und Magazinen, die vor allem auf Werbeeinnahmen angewiesen sind, tauchen immer wieder Vorwürfe der Einflussnahme durch die Werbekunden auf. Aussagen eines ehemaligen Redakteurs zeigen nun, dass scheinbar auch die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) eine entsprechende Einflussnahme auf die Artikel vornahm, um wichtige Werbekunden nicht zu verprellen.

Eine redaktionelle Unabhängigkeit sieht anders aus. Wenn nämlich bestimmte Formulierungen in Artikeln gestrichen werden, weil sie Werbekunden verprellen könnten, liegt eine Einflussnahme vor die nicht im Interesse der Leserschaft ist. Ebenso sind speziell gestaltete Beilagen, die vor allem die Großkunden in einem guten Licht darstellen sollen, keine ideale Sache. Doch genau dies wird der Süddeutschen Zeitung nun von einem ehemaligen Redakteur vorgeworfen.

Der ehemalige SZ-Sonderthemen-Redakteur Sebastian Heiser sagt, die SZ schafft gezielt ein positives redaktionelles Umfeld , um so von den großen Werbekunden besonders beachtet zu werden. Dabei schreckte man offenbar nicht einmal davor zurück, indirekte Anleitungen zur Steuervermeidung zu veröffentlichen ? um damit Werbekunden in der Schweizer Bankenszene zu aquirieren. Und das vor dem Hintergrund, dass sich gerade die SZ in Sachen "Offshore-Leaks" und "Swiss-Leaks" entsprechend stark an den Enthüllungen beteiligte.

In seinem Blog drückte Heiser es so aus:
Das darf da allerdings nicht ausdrücklich stehen. Man dürfe das ?halt nicht so als globale Schwarzgeldwerbung darstellen, weil dann kriegen wir ein Problem für den Kunden?, sagt der Mitarbeiter der Anzeigenabteilung. Man müsse das ?geschickt verpacken?, so ?dass jeder rauslesen kann, welche Möglichkeiten er theoretisch hätte, er aber darauf aufmerksam gemacht wird, dass wir das nicht unterstützen und ihm Tipps geben wollen?.
Bei den Sonderthemen-Seiten habe man die entsprechenden Themen so ausgesucht, dass jene Werbekunden die am meisten Geld bezahlt haben auch entsprechend Berücksichtigung fanden. Das heißt: Kauft beispielsweise ein Versicherungskonzern 4 Seiten Werbung, gibt es eine Seite redaktionellen Sonderthemen-Text dazu.

Rein kommen die Themen, für die Anzeigen geschaltet werden. Die Daumenregel: Für jede viertelseitige Anzeige (Kosten damals: rund 20.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer) erscheint eine Seite über dieses Thema.

Seitens der SZ-Verlagsholding ging man auf die Vorwürfe Heisers, der diese auch mit Tonaufnahmen belegen kann, jedoch nicht ein. Das Medien-Portal meedia.de stellte eine Anfrage,
???????
die hinsichtlich der erhobenen Vorwürfe ganz erwartungsgemäß wenig aussagekräftig ausfiel. So heißt es darin unter anderem:

Die Inhalte der Beilagen-Seiten bestimmt die Redaktion, nicht die Anzeigenabteilung. Schon gar nicht können sich Anzeigenkunden Texte in irgendeiner Weise ?erkaufen?. Beilagen-Seiten haben in der Regel thematische Schwerpunkte, zu denen die Anzeigenabteilung Inserate akquiriert. Ausgeschlossen ist eine Kausalität nach dem Motto ?Ich, der Kunde bezahle, dafür bekomme ich einen mir genehmen oder werbenden Artikel.? Für die Beilagen-Redaktion gelten dieselben journalistischen Grundsätze wie für die übrigen Ressorts der Süddeutschen Zeitung ? die einer unabhängigen, wahrheitsgemäßen, genauen und sorgfältigen Berichterstattung.

Schlussendlich bleibt jedoch die Frage offen, inwieweit solche Praktiken in der gesamten Medienlandschaft angewendet werden. Vor allem in Zeiten wie diesen, in denen die Werbegelder immer spärlicher fließen und die Redaktionen den Rotstift spüren, ergeben sich deutlich stärkere Abhängigkeiten von den Werbekunden. Angesichts der sinkenden Auflagezahlen der Zeitungen und Magazine werden nämlich selbst höhere Verkaufspreise kein Gegengewicht schaffen können, um die laufenden Kosten abzudecken.

Umso wichtiger werden damit auch die alternativen Medien, die ein notwendiges Korrektiv zur etablierten Konzernmedienlandschaft darstellen. Wenngleich sich leider manche von ihnen ? wie z.B. die DWN ? von Medienkonzernen aufkaufen lassen, was sich dann in einer tendenziösen Neuausrichtung bemerkbar macht. Glaubwürdigkeit erreicht man allerdings lediglich mit Authenzität, welche man mit "gekauften" Redaktionen jedoch nicht vermitteln kann. Das gilt sowohl für große Zeitungen wie die F.A.Z und die SZ, als auch für die alternativen Medien, die den großen Medienkonzernen eigentlich ein Gegengewicht sein sollten.

#12 - Kommentar von Goodman am 11.04.2015 10:53
Nun denn ?

#13 - Kommentar von Felix Luft am 11.04.2015 13:50
Ich finde das alles obskur. Ich weiß nicht, inwiefern man den Beweisen der Süddeutschen Zeitung Glauben schenken kann. Bemerkenswert finde ich das dubiose Auftreten von Felix Kretzschmar und die Debatte um die Echtheit von Karl Kärtner. Ich weiß nicht, wem ich glauben soll und bin völlig neutral, aber ich hoffe, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt.

#14 - Kommentar von Süd Watch am 13.04.2015 10:25
Von März 2009 bis Oktober 2014 überwachte suedwatch.de die Berichterstattung der Süddeutschen kritisch. Das Fazit der Macher: "etwas mehr als fünfeinhalb Jahre lang habe ich für Sie Artikel der Süddeutschen Zeitung und ihres Online-Auftritts gelesen, beleuchtet und zerpflückt. Es war eine interessante Arbeit, die mir teils großen Spaß gemacht hat. Nur teils, denn was aus dem einst so stolzen Flaggschiff des deutschen Journalismus geworden ist, macht mich noch nicht einmal mehr wütend. Es macht mich nur traurig."

http://www.suedwatch.de/blog/

#15 - Kommentar von Struckischreck am 13.04.2015 15:06
Als Jahrzehnte langer Leser der SZ bin ich traurig, enttäuscht und wütend über diese Art von Journalismus, den die SZ hier an den Tag legt.

Bei dem S&K-Skandal war eindeutig belegt worden, dass Herr Zydra erneut eine nachweislich falsche Arbeit abgeliefert hatte, in dem er sich vor den Karren der Betrüger spannen ließ. Gomopa hatte lange vorher schon vor diesem Unternehmen gewarnt und - wie immer - leider Recht behalten.

Spätesten da hätte die Redaktion einmal ganz intensiv in sich gehen müssen. Sie hätte den erneuten Versuch, Gomopa zu diskreditieren, genauestens hinterfragen müssen. Dass sie das in dem Heischen nach Sensations-Journalismus unterlassen hat, nehme ich ihr persönlich übel.


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