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01.04.2009
HSV verstrickt in Fußball-Wettskandal

Die beiden 4:1-Siege des Hamburger Sportvereins (HSV, aktuell Platz 4 in der 1. Bundesliga) gegen den mazedonischen Fußballclub FK Pobeda Prileb auf dem Wege zum UI-Cup-Sieg im Jahre 2005 waren offenbar von der Wettmafia gekauft worden. Mindestens drei mazedonische Spieler spielten für viel Geld besonders schlecht und sorgten für Mannschaftsfehler. Das berichtete einer der mächtigsten Wettpaten auf dem Balkan, der Trainer, Fußballmanager und Spielevermittler Velibor Dzarovski Dzarbo, dem ZDF-Magazin Frontal 21.

Demnach seien die beiden Spiele zwischen dem Hamburger Sportverein und dem mazedonischen FK Pobeda Prilep vom 2. und 10. Juli 2005 verschoben worden. Dzarbo: Eine Wettmafia hat diese beiden Spiele manipuliert und damit viel Geld verdient. Auch die UEFA (Union of European Football Associations) untersucht die beiden UI-Cup-Spiele wegen Manipulationsverdachts, erfuhr Frontal 21 aus UEFA-Kreisen.

Wettpate Velibor Dzarovski Dzaro©ZDF
Wettpate Velibor Dzarovski Dzaro©ZDF
Dzarbo weiß das so genau, weil er selbst von der mazedonischen Hauptstadt aus an die 100 Spiele verschoben und horrende Gewinne kassiert habe. Denn, so verkündete Dzarbo vor laufender Kamera, wer den Ausgang der Spiele vorher kennt, kann gut setzen. Die Umsätze sind hoch. In asiatischen Wettbüros werden beispielsweise auf jedes Spiel mit englischen Klubs 60 Millionen Dollar gesetzt. Weltweit werden bei Fußballwetten jährlich 200 Milliarden Euro umgesetzt.

Was kostet es, ein UEFA-Spiel zu manipulieren?

Dzarbo gegenüber dem ZDF: In der Vorrunde kostet es zwischen 300.000 bis 400.000 Euro, in der zweiten Runde eine halbe Million Euro, in der dritten Runde bis zu einer Million Euro und beim Finale wird frei verhandelt.

Wie gehen die Wettpaten dabei vor?

Dzarbo: Man sucht sich zwei bis drei labile Spieler aus, von denen man weiß, dass sie Geld brauchen. Meist Spieler, bei denen der Vertrag ausläuft und die kein neues Angebot haben. Die verursachen dann Fehler wie Abseits, Rote Karte, Strafstöße, völlig egal. Die machen alles, die würden sogar ihre Familie verkaufen.

HSV-Sprecher Jörn Wolf©ZDF
HSV-Sprecher Jörn Wolf©ZDF
HSV-Pressesprecher Jörn Wolf räumt auf Nachfrage von Frontal 21 ein, dass es den damaligen Erfolg des HSV schmälern würde, sollte sich der Manipulationsverdacht bestätigen. Der HSV hatte beide Spiele mit 4:1 gewonnen.

Wolf weiter: Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass wir damals auch so gegen Prilep gewonnen hätten, wenn dort nicht manipuliert worden wäre - was erst noch bewiesen werden muss. Aber wir haben den UI-Cup damals gewonnen, und wenn nun zwei Spiele dabei waren, bei denen der Verdacht besteht, dass sie manipuliert wurden, ist das natürlich nicht schön.

Beim HSV will man allerdings von den Manipulationen nichts mitbekommen haben. Wolf zu Frontal 21: Es ist der Untergang des Sports, wenn manipuliert wird. Das kann nicht im Sinne von Fans und von Sponsoren sein. Das ist unakzeptabel. Der HSV unterstützt mit allen Mitteln das Vorgehen der UEFA.

Die UEFA hatte bereits am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben, dass sie den Präsidenten und einen Spieler des FK Pobeda Prilep der Manipulation verdächtigt, allerdings bei einer anderen Partie. Präsident und Spieler sollen vor fünf Jahren das Hinspiel in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League zwischen FK Pobeda Prilep und FC Pyunik (Armenien) verschoben haben. Beide sollen einen unzulässigen Vorteil für sich und eine dritte Partei gesucht haben. Das Kontroll- und Disziplinargremium der UEFA will den Fall am 17. April 2009 behandeln.

Der Fall der beiden Spiele gegen den HSV im Jahre 2005 wäre demnach ein Wiederholungsfall. Der UEFA sei aufgefallen, dass auch diese Begegnungen seltsam verliefen, berichtet Frontal 21.

Seit über einem Jahr ermittelt die UEFA gegen die Wettmafia. 25 UEFA-Spiele stehen unter dem Verdacht der Manipulation. Aber nur ein Klub, nämlich der Mazedonische FK Pobeda Prileb, wird beschuldigt.

UEFA-Generalsekretär David Taylor©ZDF
UEFA-Generalsekretär David Taylor©ZDF
Das begründete UEFA-Präsident Michel Platini auf dem UEFA-Kongress letzten Mittwoch in Kopenhagen so: Wir können über ein Frühwarnsystem Wetten erkennen und auch, ob sie den Verlauf von Spielen manipulieren. Doch wir nehmen das bislang nur zur Kenntnis. Wir fordern das jeweilige Land auf, Justiz und Polizei einzuschalten. Erst dann können wir eigene Untersuchungen betreiben.

UEFA-Generalsektretär David Taylor versprach auf dem Kongreß, das Frühwarnsystem deutlich auszubauen. Tayler: Wir werden 27.000 Spiele der 1. und 2. Liga in Europa überwachen.

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