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24.04.2015
Mama Earth Foundation: Mahagoni-Investments im Stiftungsmantel?

Kronberg (67): Verleger und Direktor<br />der Mama Earth Foundation<br /> © Vimeo
Kronberg (67): Verleger und Direktor
der Mama Earth Foundation
© Vimeo
(sa) - Es ist die Quadratur des Kreises, die von der Mama Earth Foundation auf den Philippinen angeboten wird: ein Investment in Umweltschutzprojekte unter Einhaltung sozialer Standards, das gleichzeitig die Investoren mit zweistelligen Jahresrenditen beglückt. Doch das Renditewunder im Ökomantel hat seine Tücken.

Der Verleger von Boots- und Yachtmagazinen Ulrich Kronberg (67), seines Zeichens Vorsitzender der Mama Earth Foundation, ist kein Freund von kleinen Visionen. Mit der Philippinischen Stiftung will der Hanseat die Welt verändern - zum Besseren, wie er stets betont. Das Ziel des Hamburger Umweltaktivisten und neuerdings Finanzunternehmers ist die Wiederaufforstung und der Schutz von Regenwäldern. Seine Mission treibt er vom Hamburger Büro der Mama Earth Stiftung (Neuer Wall 10, Hamburg) voran.

2013 und 2014 brachte die Pflanzung von 750.000 Mangroven im Golf von Davos der Mama Earth Foundation viel positive Presse. Unter anderem wurde die Initiative von der Umweltbank und dem Verein Rettet den Regenwald e.V. gefördert, die das Ziel, 1,2 Millionen neue Bäume zu pflanzen, gerne unterstützte.

Scheinbar ist dem Mama-Earth-Chef Ulrich Kronberg der letztjährige Erfolg ein wenig zu Kopf gestiegen.

Farmerin auf Mama Earth Plantage:<br />eine Win-Win-Win-Situation?
Farmerin auf Mama Earth Plantage:
eine Win-Win-Win-Situation?
Neuerdings wirbt die Stiftung um das Geld deutscher Privatanleger. Das Versprechen: mindestens 12,5 Prozent Rendite pro Jahr mit Investments in Mahagoni-Bäume. Jeder Setzling kostet die Anleger acht Euro. Ab einer Mindestmenge von 200 Bäumen ist eine Investition möglich.

Nach der Pflanzung sollen sich lokale Farmer um die Pflege der Bäume kümmern und erhalten im Gegenzug 50 Prozent des Verkaufspreises, wenn die Bäume nach 12 Jahren gefällt werden.

Bleibt der Holzpreis auf dem heutigen Niveau und überleben die Mahagoni-Bäume der Stiftung alle Unwetter in den nächsten 12 Jahren, erhalten die Anleger eine Auszahlung von 36 Prozent des erzielten Verkaufspreises. Vier Prozent des Verkaufspreises erhält nach dem vorgestellten Konzept die Mama Earth Foundation, rund zehn Prozent gehen für Erwerb der Bäume und Materialien drauf.

Obwohl die Farmer einen großen Teil vom Kuchen kassieren und die Mama Earth Foundation auch eine Gebühr verlangt, mit der sie unter anderem soziale Projekte finanzieren will, liegen die Renditeversprechen deutlich über denen der Konkurrenz, die ihre Anleger eher mit fünf bis sieben Prozent, als mit zweistelligen Renditen ködert.

Doch auch hierauf hat die Mama Earth Foundation eine Antwort. Durch die eigenen Baumschulen und den Verzicht auf Monokulturen (Anbau von Mahagoni und Kakao auf denselben Flächen) können die Kosten drastisch reduziert werden, erklärt die Stiftung auf der Webseite. Zudem gibt es durch den Verzicht auf Agio, Provisionen und Managementgebühren (abgesehen von der Umsatzbeteiligung in Höhe von vier Prozent) eine sehr sparsame Kostenstruktur.

Fehlende Sicherheiten der Mahagoni-Investments


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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Forstexperte am 05.06.2015 13:07
Die von Mama Earth Foundation genannten Holzmengen und Holzpreise für nur zwölfjähriges Mahagoni-Holz sind unrealistisch und extrem überhöht.
Gleiches gilt für das Kakao-Investment der Mama Earth Foundation. Mama Earth ?garantiert? (!) beim Kakaoinvestment bereits für das dritte Jahr Auszahlungen in Höhe von 2/3 der Jahreserträge der Jahre 6 bis 17. Bereits für das Jahr 6 werden die Maximalerträge ?garantiert?.
Diese Ertragshöhe und die Ertragsjahre sind nach allen mir bekannten Studien zu Kakaoerträgen vollkommen unrealistisch und Lichtjahre von jeglicher Realität entfernt. Dies nach meiner Einschätzung nur auf weitgehende Unkenntnis des Kakao-und Mahagoni-Anbaus zurück zu führen.
Wikipedia und xx andere Quellen schreiben zur Kakaoernte: ?Die Erstblüte erfolgt im Alter von fünf bis sechs Jahren. Mit einem vollen Ertrag kann ab dem zwölften Lebensjahr gerechnet werden.?
Mama Earth Foundation prognostiziert jedoch Maximalerträge bereits für das sechste Jahr.


#1 - Kommentar von Oliver Storz am 15.11.2016 14:58
Ich bin über eine Adwords-Anzeige bei Google auf die ?Mama Earth Foundation? aufmerksam geworben und habe mal recherchiert.
?Mama Earth Foundation? klingt gemeinnützig, zudem behaupten die in ihren Anzeigen, sie wären ?Transparent?, ?Sicher? und ?Zertifiziert?. Belegt oder nachprüfbar ist dies nicht, denn ich fand keine einzige Zertifizierung (z.B. Bio, FSC, UTZ) und auch keine Siegel (z.B. Fairtrade, DZI-Spendensiegel, Rainforest Alliance, SA 8000).
Testierte Bilanzen oder zumindest einsehbare Bilanzen gibt es ebenfalls nicht auf der Homepage. Auch keine Leistungsbilanz oder Verwendungsnachweise. In den wichtigen Punkten ist also alles total intransparent und anscheinend sogar auch unwahr (?testiert?).
Einen BaFin-geprüften Verkaufsprospekt gibt es auch nicht. Alles andere als (so von Mama Earth behauptet) "Sicher" ist ein Agrar- bzw. Wald-Investment bei einem extrem unerfahrenen Neuanbieter in einem Drittweltland auf jeden Fall.


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