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07.05.2009
Goldkammer macht Sutor Bank skeptisch

Offiziell gibt es die Firma noch gar nicht, dennoch breitet sich "Das Gold Projekt AG" aus Mannheim (Baden-Württemberg) wie ein Lauffeuer in Deutschland aus. Seit Projektstart am 27. November 2008 sind 300 Goldshops "Goldkammern" wie Pilze aus dem Boden geschossen, obwohl die Aktiengesellschaft nebst Goldkammer GmbH noch gar nicht im Handelsregister Mannheim eingetragen ist. 500.000 Shops sollen in den nächsten fünf Jahren entstehen. Was die Ursache für den rasanten Aufstieg seines Goldhandels ist, erklärt der erst 29 Jahre alte Initiator und Aufsichtsratsvorsitzende Marco Müller in pfälzer Akzent dem Finanznachrichtendienst www.gomopa.net so: "Wir sind anders als jede Bank, verkaufen Goldbarren auch in kleinster Stückelung (auch 1 Gramm) fürs Wohnzimmer und unterbieten die Kosten für einen Banken-Goldsparplan um ein Prozent auf die Anlagesumme."

Müller verkaufte bisher chinesische Bilderrahmen, jetzt sattelte er mit dem langjährigen Finanzberater Stephan Müller (nicht verwandt) auf Edelmetall um. Was können die Müller-Bosse besser als die Konkurrenz?

Aufsichtsratsvorsitzender<br />Das Gold Projekt AG<br /> Marco Müller©Müller
Aufsichtsratsvorsitzender
Das Gold Projekt AG
Marco Müller©Müller
Marco Müller: "Für uns gibt es gar keine Konkurrenz, denn unser Goldverkauf ist etwas völlig Unnormales. Das ist auch der Grund, warum das Amtsgericht Mannheim so lange für die Prüfung unserer eingereichten Unterlagen braucht. Ein Notar hat inzwischen alle Papiere beurkundet. Wir hoffen, dass wir noch im Mai 2009 im Handelsregister stehen."

GoMoPa: Mussten Sie einen Kredit aufnehmen?

Müller: "Nein, verschulden mussten wir uns nicht. Wir haben 35 starke Aktionäre gefunden, die uns die Werbung und die Online-Shops finanzierten. Die Shops verkaufen wir für knapp 1.000 Euro im Franchise-Verfahren an selbständige Edelmetall-Vermittler, die wir selbst schulen. 300 Shops, die wir Goldkammer Heidelberg, Goldkammer Frankfurt, Goldkammer München und so weiter nennen, sind schon verkauft."

GoMoPa: Das sieht wie ein Schneeballsystem aus.

Müller: "Ja, das werden wir oft gefragt. Wir unterscheiden uns aber sehr deutlich von einem Schneeballsystem. Beim Schneeballsystem zahlen Sie eine Summe und müssen weitere Teilnehmer finden, die ebenfalls die Summe bezahlen. Erst dann bekommen Sie Geld. Bei uns müssen Sie niemanden werben. Sie bekommen für die 999,90 Euro inklusive Umsatzsteuer einen voll funktionierenden Online-Shop mit Kundenstamm und kaufen Gold zum Großhändlerpreis ein, um es mit Gewinn verkaufen zu können. Werbung, Abwicklung, Einkauf, Lagerhaltung, monatliche Abrechnung und Inkasso übernimmt ein Partnerunternehmen von uns. Beim Goldhändler KB-Group zahlt man 1.5oo Euro allein dafür, dass man einen Goldsparplan für ein Gramm Gold eingehen darf. Das Sparen beginnt erst ab dem 1.501. Euro. Und einen Shop gibt es überhaupt nicht. Bei uns besitzen die Vermittler für 999,90 Euro einen Shop. Sie können ihn behalten, weiterverkaufen, vererben oder auch an uns zurückverkaufen. Die Vermittler sind ihr eigener Chef, ohne dass sie in der Luft hängen."

GoMoPa: In Stellenanzeigen versprechen Sie den selbständigen Vermittlern ein Jahreseinkommen von 1 Million Euro oder nebenberuflich 2.500 bis 10.000 Euro im Monat. Ist das nicht unrealistisch, wie soll das gehen?

Müller: "Wir haben das durchgerechnet, und ein sechsstelliger Verdienst im Jahr ist drin. Möglich wird das für jeden unserer Vermittler deshalb, weil die Provisionen für die Kunden auf alle Vermittler aufgeteilt werden."

GoMoPa: Also wie bei einer Strukturvertriebs-Pyramide, bei der die Initiatoren an der Spitze prozentual am meisten verdienen und die neu hinzugekommenen Vermittler nur sehr wenig.

Müller: "Nein, unser Motto lautet - wir stehen und fallen als ein Kopf. Erfolg wird an alle gleichermassen weitergegeben. Ich bin jetzt 29 und möchte bis zur Rente mitarbeiten und davon leben. Eine Pyramide wäre doch nur ein kurzfristiges Strohfeuer. Wir sind langfristig ausgelegt."

Im Antragskopf der Goldkammer Shops von "Das Gold Projekt AG" steht die renommierte Hamburger Privatbank für Vermögensentwicklung Max Heinrich Sutor oHG. Die Sutor Bank ist von der Finanzkrise nach eigenen Angaben nicht betroffen, weil sie keine Kredite vergibt, sondern nur Vermögen aufbaut. Die Sutor Bank bietet die Sicherheit, dass im Falle einer Pleite der Bank das angelegte Gold unter Sondervermögen fällt und nicht in die Konkursmasse gelangt, dem Anleger also immer erhalten bleibt. Das können private Halter von Schließfächern nicht (auch nicht in der Schweiz) garantieren. Das Schließfach würde im Falle des Vermögensfalls des Verwalters vom Gerichtsvollzieher konfisziert werden, der Anleger wäre sein Gold los. Der Anleger hätte bei einem privaten Verwalter nicht einmal die Kontrolle, ob sich der Verwalter nicht am Vermögen vergreift. Deshalb gehört die Sutor Bank zu den seriösen Goldhändlern.

GoMoPa wollte von der Bank wissen, wie Sie zu Ihrem neuen Vertriebsparnter "Das Gold Projekt AG" aus Mannheim stehen.

Vertriebsbetreuer Detlev Dehmelt von der Sutor Bank Zentrale zeigte sich sehr erstaunt: "Eine Partnerfirma mit dem Namen Das Gold Projekt AG oder Goldkammer GmbH sagt mir nichts. Ein Vermittler für Gold hat mal hier angerufen und sich nach dem Gold Projekt oder der Goldkammer erkundigt. Ich konnte ihm nicht helfen. Unsere Bank hat jedoch einen ausgelagerten Goldvertrieb in Frankfurt, vielleicht arbeiten die Kollegen dort mit dem Vertrieb Gold Projekt zusammen."

Multi-Invest-Chef<br /> Bernd Walleczek,©Walleczek
Multi-Invest-Chef
Bernd Walleczek,©Walleczek
Und tatsächlich: Die für den Goldvertrieb zuständige Sutor-Bank-Tochter Multi-Invest in Hessen weiss Bescheid. Diplomökonom und Geschäftsführer Bernd Walleczek: "Ja, wir arbeiten mit der genannten Firma Goldkammer zusammen. Der Goldsparplan, den Goldkammer vertreibt, ist von uns, also der Sutor Bank. Aber wir werden uns von dem Vertrieb Goldkammer trennen müssen."

GoMoPa: Aus welchem Grund?



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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

#2 - Kommentar von Felix Gück am 30.04.2011 17:38
Nach dem nun "Das Goldprojekt" gescheidert ist, ist der Nachfolger die Goldkammer - Vertriebspartner: Jürgen Oswald-, bei der Multiways AG zu finden. Vertriebspartnern Einkommensgarantien zugesagt. Vertriebspartner werden auf Seminaren stimmuliert Geld sowohl in der Multiways AG, als auch in der noch jungen Genossenschaft DEUSEG ihr Geld anzulegen. Vorstand der Multiways AG und der DEUSEG ist Jürgen Oswald.


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