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26.05.2009
quirin bank: die fairste Bank Deutschlands

Vorstandssprecher Karl Matthäus<br />Schmidt (40) ©quirin bank
Vorstandssprecher Karl Matthäus
Schmidt (40) ©quirin bank
Morgen wird im Bundestag wieder über den Anlegerschutz diskutiert. Es geht um Offenlegung aller Kosten, transparente Risikokennzeichnung, Ausbau unabhängiger Finanzberatung. Doch was den Banken erst noch vom Staat ins Stammbuch geschrieben werden muss, praktiziert eine deutsche Bank als einzige Bank in Deutschland schon seit drei Jahren mit Riesenerfolg: die quirin bank am Kurfürstendamm 119 in Berlin-Charlottenburg. Der Finanznachrichtendienst www.GoMoPa.net fragte beim Vorstandschef der Bank, Volkswirt Karl Matthäus Schmidt (40), nach: Wer ist die quirin bank, wo kommt sie her und wie macht sie Gewinne?

Es fing an, weil Schmidt sauer war.

Der in München geborene und in Nürnberg aufgewachsene Banker Schmidt ärgerte sich so sehr über die hohen Provisionen und den schlechten Service bei Wertpapiergeschäften, dass er aus dem Bankentrott ausbrach und im Jahre 1994 seine eigene Discount-Online-Bank gründete. Mit 25 Jahren wurde Schmidt jüngster Vorstandsvorsitzender Deutschlands. Consors, so hieß die Bank, legte einen kometenhaften Aufstieg hin, bis Schmidt sie im April 2002 an die französische BNP Paribas verkaufte.

Vor drei Jahren nahm Schmidt einen neuen Anlauf und formierte am Berliner Ku'damm ein Geldhaus mit einem völlig neuartigen Konzept für das Privatkundengeschäft: die quirin bank Aktiengesellschaft.

Schmidt: "Die neue Bank versteht sich als Anwalt des Kunden und bietet Anlegern eine unabhängige, faire und transparente Beratung."

Noch im Gründungsjahr im Oktober 2006 heimste Schmidt für sein verbraucherfreundliches Geschäftsmodell den National Leadership Award des Economic Forums Deutschland gemeinnütziger Verein der deutschen Wirtschaft e.V. aus Zeppelinheim in Hessen ein. Damit steht Schmidt nun in einer Reihe mit Männern wie Dr. Heinz-Horst Deichmann aus Essen (Schuhe), Professor Dr. Helmut Thoma (RTL-Visionär) und Dr. Thilo Sarrazin (SPD-Politiker, Staatsfinanzsanierer).

GoMoPa: Sie sind die einzige Bank, bei denen die Banker sich ein Beraterhonorar verdienen müssen. Wie funktioniert das genau?

Schmidt: "Das ist so nicht ganz richtig. Konkret sieht unser Geschäftsmodell so aus: Der Kunde zahlt eine monatliche Flat-Fee, also eine Grundgebühr, von 75 Euro. Darüber hinaus ist die Bank am Erfolg des Kunden beteiligt. In der Vermögensverwaltung ist dies eine 20-prozentige Beteiligung am Kundenerfolg. In der Aktienberatung ist die Bank mit rund 1 Prozent am Depotvolumen des Kunden beteiligt."

GoMoPa: Wer bezahlt die Banker? Und in welcher Höhe?

Schmidt: "Die Banker sind bei der quirin bank festangestellt. Sie erhalten ein Festgehalt, von dem ein Teil flexibel ist, und ein weiterer Teil orientiert sich am Erfolg des Beraters. Wenn jemand unternehmerisch denkt und Spaß daran hat, seinen Erfolg mitzubestimmen, dann ist er bei der quirin bank gut aufgehoben. Was aber mindestens genauso wichtig ist: Unseren Beratern macht es einfach Spaß, Botschafter eines neuen, fairen Private Banking zu sein. Sie wollen Teil dieser Erfolgsgeschichte werden und der Honorarberatung in Deutschland zum Durchbruch verhelfen."

GoMoPa: Leidet die Qualität nicht, wenn man nach Quantität abrechnen muss? Oder ist das System der Honorierung an den Gewinn des Kunden gekoppelt? Wie kann man bei Ihnen als Banker viel Geld verdienen?

Hauptsitz der quirin bank am Ku'damm in Berlin<br />©quirin bank
Hauptsitz der quirin bank am Ku'damm in Berlin
©quirin bank
Schmidt: "Das Geschäftsmodell der Bank ist an den Erfolg des Kunden gekoppelt. Das erzwingt eine hohe Qualität der Beratung im Sinne des Kunden. Nur wenn der Kunde Gewinn macht, macht auch die Bank Gewinn. Viel Geld verdient also der, der möglichst viel Gewinn für seine Kunden erwirtschaftet. In Zeiten der Finanzmarktkrise erwarten unsere Kunden zu Recht, dass wir sie erfolgreich begleiten, um in besseren Zeiten verlorenes Terrain nicht erst über lange Jahre wieder aufholen zu müssen. Kurz, Sie wollen kein Geld verlieren. Das bedeutet auch, dass wir rechtzeitig auf Gefahren hinweisen. Seit mehr als zwei Jahren machen wir unsere Kunden auf die Problematik der Gelddruckerei der Notenbanken aufmerksam. Insofern spiegelt sich die konsequente Umsetzung unserer Einschätzung auch in der positiven Rendite in unserer Vermögensverwaltung wieder."

GoMoPa: Sie suchen händeringend Personal, warum will keiner so gern bei Ihnen arbeiten?

Schmidt: "Im Gegenteil: Bei der quirin bank wollen viele Berater gerne arbeiten. Das ist ja auch verständlich. Schließlich können bei uns die Berater wieder das tun, was sie ursprünglich einmal gelernt haben: Kunden wirklich fair, unabhängig und transparent beraten. Viele sind froh, dem Verkaufsdruck ihrer früheren Arbeitgeber nicht mehr ausgeliefert zu sein und endlich vernünftige Vermögensberatung im Sinne des Kunden machen zu können. Bei uns arbeiten aktuell 100 Berater an 13 Standorten in Deutschland. Und laufend kommen neue Kollegen dazu."

GoMoPa: Wie unterscheidet sich die Herangehensweise, wenn ein Kunde mit 250.000 Euro Einmalbetrag kommt, die er seiner Tochter zum 24. Geburtstag schenken möchte, gegenüber anderen Banken?

Schmidt: "Ganz einfach: wir verkaufen keine hauseigenen Produkte, die hohe versteckte Gebühren enthalten, mit dem Ziel, den Gewinn der Bank erhöhen, nicht aber die Rendite des Kunden. Die quirin bank löst diesen Interessenkonflikt herkömmlicher Banken auf. Stattdessen erhält der Kunde stets das für ihn beste und günstige Produkt. Hierzu gehören beispielsweise ETFs - sogenannte Exchange Traded Funds, die von normalen Banken aufgrund der geringen Margen kaum vertrieben werden. ETFs nehmen in unserer Beratung einen hohen Stellenwert ein."

GoMoPa: Was bedeutet es konkret, bei Ihnen mit 50.000 Euro Anlage schon genauso behandelt zu werden, als sei man ein Millionär?

Schmidt: "Wir bieten auch Kunden mit kleinen und mittleren Vermögen eine individuelle, qualitativ hochwertige Beratung an und keine 08/15-Strategie, wie sie bei Beträgen dieser Art normalerweise üblich ist. Dazu gehört, dass jeder Kunde einen festen Ansprechpartner hat, der ihn dauerhaft und ganzheitlich begleitet. Wir setzen auf die persönliche und vertrauensvolle Beziehung zwischen Kunde und Berater, und das setzen wir auch konsequent in der täglichen Beratungsarbeit um. Entsprechend haben uns über 90 Prozent unserer Kunden im Rahmen einer Umfrage Bestnoten für die persönliche Betreuung durch ihre Berater erteilt."

GoMoPa: Wie hat sich die quirin bank entwickelt, kann man von einem Erfolg sprechen, den man auch in Zahlen und Fakten ausdrücken kann? Wie steht die Bank im Vergleich zum Anfang heute da? Wie hat sie sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt?

Schmidt: "Wir verfolgen eine First Mover Strategie im deutschen Markt, insofern sind wir nach wie vor konkurrenzlos. Dass inzwischen soviel über Honorarberatung gesprochen wird, liegt auch daran, dass wir als erste Bank zur richtigen Zeit mit dem richtigen Geschäftsmodell im Markt waren. Der Erfolg ist konkret messbar. Seit Beginn des neuen Private Banking haben wir die Kundenzahlen von 700 (Dezember 2006) auf rund 4.200 (Mai 2009) versechsfacht. Die Assets under Management haben sich knapp verdreifacht und liegen heute bei über 1 Milliarde Euro (Dezember 2006: 400 Millionen Euro). Unsere Beraterzahlen haben sich von 20 (Dezember 2006) auf knapp 100 Berater (Mai 2009) verfünffacht."

GoMoPa: Warum mögen Sie keine Zertifikate oder aktiv gemanagte Fonds, sondern empfehlen lieber Gold, Renten und Cash?

Schmidt: "Zertifikate wurden in der Vergangenheit sehr häufig missbraucht, um den Kunden versteckte Gebühren abzunehmen. Je komplexer die Strukturen, desto höher sind in der Regel die Gebühren in diesen Produkten. Wir nutzen kaum aktive Fonds, da diese in den wenigsten Fällen einen Mehrwert bringen, dafür aber vergleichsweise viel kosten ? stattdessen setzen wir kostengünstige ETFs ein, um ganze Märkte abzubilden. Wir können ETFs deshalb anbieten, da der Kunde uns direkt bezahlt und wir nicht auf Gebühren aus teureren Hausprodukten angewiesen sind."

GoMoPa: Hätten Sie mal ein vergleichendes Rechenbeispiel für gesparte Provisionen, Gebühren und Aufschläge plus Zinseszinseffekt?

Schmidt: "Laut einer Studie von Goldman Sachs haben europäische Aktien ETFs eine TER (Total Expense Ratio) in Höhe von 0,43 Prozent; aktiv gemanagte Aktienfonds sind dagegen mit durchschnittlich 1,71 Prozent deutlich teurer. Bei gleicher Wertentwicklung über 20 Jahre entwickelt sich das ETF-Investment um 27 Prozent besser als das in dem aktiven Fonds ? und das nur aufgrund der niedrigeren Gebühren.

Viele Anleger wissen leider nicht, wie sehr versteckte Kosten die Rendite Ihres Vermögens belasten. Sie denken Bankberatung ist kostenlos, in Wirklichkeit sind die Gebühren in den Produkten oft viel zu teuer. Nehmen wir an, Sie legen 50.000 Euro an, zahlen darauf vier Prozent Ausgabeaufschlag plus rund 2,6 Prozent jährlich an Fondsgebühren, dann erwirtschaften Sie nach zwanzig Jahren etwa 114 Tausend Euro, vorausgesetzt, ihr Bankberater erzielt eine jährliche Rendite von 7 Prozent. Hätten Sie den gleichen Betrag in ein kostengünstiges Produkt angelegt, können Sie damit rund 50.000 Euro mehr an Gewinn erwirtschaften. Als unabhängige Bank klären wir unsere Anleger konkret über solche Anlagemöglichkeiten auf und sparen ihnen damit viel Geld."

GoMoPa: Wie vermeiden Sie Depotumschichtungen? Wie sieht eine Vermögensbegleitung konkret aus?

Schmidt: "Nach einer ausführlichen Analyse seiner finanziellen Ausgangssituation sprechen wir mit dem Kunden über seine konkreten Wünsche und Ziele, seine Lebenssituation und sein Pläne. In dieser Phase gilt es, zuzuhören und gute Fragen zu stellen, um die Bedürfnisse des Kunden wirklich zu erfassen. Erst danach geht es um Aufklärungsarbeit, also zum Beispiel darum, dass mehr als 90 Prozent der Rendite in einem Portfolio aus der strategischen Asset-Allokation stammt. Diese Prinzipien gilt es zu erläutern und erst danach werden konkrete Schritte hinsichtlich der Vermögensplanung vorgenommen. Der zentrale Bestandteil unserer Beratung liegt in der Zielsetzung und im geplanten Anlagehorizont des Kunden. Auf dieser Basis wird die individuelle Anlagestrategie entwickelt und gemeinsam mit dem Kunden regelmäßig auf Aktualität überprüft. Depotumschichtungen nehmen wir nur dann vor, wenn sie unvermeidbar sind. Da wir daran - anders als andere Banken - nichts verdienen, sind wir auch nicht motiviert, möglichst viele Transaktionen vorzunehmen."

GoMoPa: "Herr Schmidt, vielen Dank für das Interview."

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