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23.08.2017
NULL-PERFORMANCE: Thomas Olek's publity AG kauft Assets vom Performance Fonds 5 selbst

Convent Aus einem Trio wurde ein Duo: Nicht mehr Vorstand der Leipziger publity AG ist der Leipziger Rechtsanwalt Christoph Blacha (60, links). Übrig bleiben der aus Essen stammende Vorstandsvorsitzende und Mehrheitseigentümer (94 Prozent) Thomas Olek (49) und der aus Saarbrücken stammende Vorstand und Wirtschaftsingenieur Frederik Mehlitz (52) © Pressefoto publity AG Von Performance kann beim Leipziger Fonds publity Performance Nummer 5 wohl nicht die Rede sein. Die liegt bei weniger als Null.

Um die Anleger wenigstens einigermaßen glatt zu stellen (die Fondslaufzeit endet 2017), ist die publity AG, die mit dem Verkauf der Fonds-Objekte beauftragt ist, gezwungen, die Fonds-Assets selbst zu kaufen, weil sie kein Dritter haben will.

Es handelt sich dabei um Forderungen aus notleidenden Krediten, sogenannte NPLs (non performing loans). Bereits die Vorgänger-NPL-Fonds publity 2, 3 und 4 erreichten die Prognosen der publity AG nicht. Nr. 2 und 3 werfen, wenn überhaupt, nach jetzigem Stand wohl nur eine sehr geringe Rendite ab.

Noch bis zum Jahresende will die publity Gruppe für ihren publity Performance Fonds Nr. 8 frisches Kapital in Höhe von 30 Millionen Euro einsammeln. Risikofaktoren würden bei allen publity Performance Fonds minimiert, weil zum Beispiel Fonds-zu-Fonds-Transaktionen ausgeschlossen seien, wie Vorstandschef Thomas Olek (49) aus Leipzig auf der Homepage verspricht. Kein Wort, dass ja auch der hauseigene Servicer, nämlich die publity AG selbst, das Portfolio beziehungsweise Restportfolio aufkaufen kann.

Die publity AG legt nicht nur den zu zahlenden Kaufpreis selbst fest. Sie muss nicht mal eigenes Geld dafür aufwenden.

Im Fall des Fonds Nr. 5 kann sie es praktisch aus der bislang erhaltenen Vergütung begleichen. So kommt sie ganz elegant in den Besitz von Sachwerten ohne eigenen finanziellen Aufwand, während die Anleger auf ihren Gewinn verzichten müssen.

Denn:

"Die Vergütung für Servicing und Aktenverwaltung durch die publity AG bemisst sich auf 22 Prozent der Zahlungseingänge zuzüglich Umsatzsteuer", teilte der ehemalige publity AG-Vorstand und Ex-Fondsgeschäftsführer Rechtsanwalt Christoph Blacha (60) im Jahresabschluss für den Fonds Nr. 5 für das Jahr 2015 mit.

Inzwischen hat der Leipziger Rechtsanwalt Blacha allerdings alle Chefposten in der publity Gruppe aufgegeben: Am 25. Oktober 2016 trat er als Vorstand der publity AG zurück, am 18. April 2017 als Geschäftsführer der Fondsanbieterin publity Performance GmbH und am 22. September 2016 als Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin und Verwalterin der Fonds publity investor GmbH.

Mittelbarer Besitzer aller drei publity-Gesellschaften ist zu 94 Prozent Thomas Olek. Statt als Trio kämpft der einstige Bankenberater Thomas Olek nur noch als Duo mit Vorstand und Wirtschaftsingenieur Frederik Christian Mehlitz (52) aus München an der Spitze der publity Gruppe weiter.

Beim Fonds Nr. 5 hätten die Anleger ihr Geld auch unters Kopfkissen legen können.

Womöglich hätten sie dann beruhigter schlafen können. Denn...

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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#15 - Kommentar von Thorsten Humerts am 24.08.2017 11:57
Zu diesem Satz aus Ihrem obigen Artikel habe ich nun doch die ein oder andere Anmerkung:

Der neue Fondsgeschäftsführer Johannes Kraus (45) aus Halle (Geschäftsführer der publity investor GmbH und neben Frederik Mehlitz Ko-Geschäftsführer der publity Performance GmbH) teilte den Fonds Nr. 5-Anlegern am 14. August 2017 mit:


Zitat:

Derzeit verfügt die Fondsgesellschaft - nach dem vorstehend beschriebenen Stand der Verwertung - über ein bilanziertes Restportfolio an Kreditforderungen mit einem Forderungsvolumen von insgesamt zirka 44 Millionen Euro aus 8 Engagements gegen insgesamt 17 Schuldner.
Mich als Anleger würde sehr beruhigen, wenn ich die Namen dieser Schuldner kennen würde. Sind es wie seinerzeit bei Otmar Knoll irgendwelche Klitschen auf den Virgin Islands oder in Deleware? Die Aussage ist mir als Teilhaberinformation einfach zu schlapp und zu nichtssagend!

Die Fondsgesellschaft war in den letzten Monaten bemüht, Kaufinteressenten für das Restportfolio zu finden. Bisher fand sich jedoch kein externer Investor.
Bemüht war ich als Lehrling auch immer. Ich war bemüht nicht die Griffel in die Firmenportokasse zu stecken. Bemüht sind wir immer. Bemüht heißt in diesem Zusammenhang mit anderen Worten: wir werden die Buden momentan einfach nicht los. Niemand ist so blöde und kauft uns den Schrott ab. So würde ich mit meiner subjektiven Meinung in diesem Zusammenhang das Wort ?bemüht? interpretieren.

Die publity AG, die derzeit mit der Verwertung der Kreditforderungen betraut ist, macht jedoch unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen ein Kaufangebot in Höhe von 8.500.000 Euro. Als langjähriger von der Fondsgesellschaft beauftragter Servicer verfügt sie über die Erfahrung und ist in der Lage, die Werthaltigkeit des Restportfolios gut einschätzen zu können.
Ist klar. Hier schlägt dann Thomas Olegs große Stunde. Die Publity AG kauft den Schrott und Fonds Nr.5 ist fein raus. Was für ein Bullshit! Dann wird der Fonds wieder positiv geschlossen und ein neuer aufgemacht, oder was? Der neue Fonds kauft dann den Schrott von der Publity AG zurück.

Sollte ein kurzfristiger Verkauf des Restportfolios an die publity AG zustande kommen, könnte eine weitere Auszahlung an die Gesellschafter/Treugeber von rund 43 Prozent ihres jeweiligen Kommanditanteiles unter Zurückbehaltung einer angemessenen Liquiditätsreserve (zum Beispiel für Gewerbesteuer, Erstellung des Jahresabschlusses sowie Liquidation der Gesellschaft) vorgenommen werden.
Na super. Sollte ist immer gut. Ich möchte es nicht beschwören, aber ganz leise und im Hintergrund sehe ich hier Herrn Schneemann beim System erstellen. Irgendwann platzt jede Blase, gelle?

#16 - Kommentar von Vervollständiger am 29.08.2017 18:35
PUBLITY PERFORMANCE FONDS NR. 5 GMBH & CO. KG
LEIPZIG

JAHRESABSCHLUSS ZUM GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01.2015 BIS ZUM 31.12.2015

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Überblick

Die publity Performance Fonds Nr. 5 GmbH & Co. KG wurde am 22.11.2012 gegründet und am 13.12.2012 in das Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter der Nummer HRA 16784 eingetragen.

Die Vertretung und Geschäftsführung der Fondsgesellschaft erfolgt alleinvertretungsberechtigt durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die publity Investor GmbH, deren Stammkapital EUR 150.000 beträgt.

Gegenstand der Fondsgesellschaft ist der Erwerb titulierter Bankforderungen aus Immobiliefinanzierungen sowie anderer urkundlich besicherter Forderungen von deutschen Banken, ausländischen Finanzinvestoren und/oder anderen Servicern den einzelnen Paketen auf der Grundlage einzelner und individuell ausgehandelter Verträge sowie die Erzielung von Einkünften aus der Verwertung der einzelnen Forderungen.

Mit Bescheid vom 23.01.2013 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Fondsgesellschaft die Vertriebszulassung erteilt.

Bis zum Ende der Emissionsphase am 31.05.2013 hat die Gesellschaft ein Eigenkapital i. H. v. EUR 22.063.000 eingeworben. Die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) ist nicht am Kapital/Vermögen und an den Ergebnissen der Fondsgesellschaft beteiligt.

Das Gesellschaftskapital entfällt ausschließlich auf die beschränkt haftenden Gesellschafter.

Die Fondsgeschäftsführung hat den 1. Geschäftsbericht am 10.06.2014 erstellt und an alle Gesellschafter/Treugeber versandt.

An die betreffenden Anleger wurde am 08.10.2013 der Frühzeichnerbonus i. H. v. insgesamt EUR 407.800 ausgezahlt. Am 05.09.2014 wurde die erste reguläre Auszahlung i. H. v. 10% des jeweils eingezahlten Kommanditkapitals bzw. insgesamt EUR 2.206.300 an die Anleger vorgenommen. Am 09.02.2015 erfolgte die zweite Auszahlung i. H. v. 20 % des jeweils eingezahlten Kommanditkapitals bzw. EUR 4.412.600. Die dritte Auszahlung erfolgte am 31.07.2015 i. H. v. 10 % des jeweils eingezahlten Kommanditkapitals bzw. EUR 2.206.300 an die Anleger. Zum 31.12.2015 betragen die Auszahlungen 40 % des Kommanditkapitals zzgl. des an die betreffenden Anleger ausgezahlten Frühzeichnerbonus.

2. Fondsgeschäftsführung

Mit Vertrag über die Geschäftsbesorgung vom 30.11.2012 hat die Fondsgesellschaft die organisatorische Fondsverwaltung und die Fondsgeschäftsführung auf die publity Investor GmbH übertragen.

Die publity Investor GmbH hat die Verwaltung der Fondsgesellschaft übernommen, wozu unter anderem die Organisation der Einladungen zu den Gesellschafterversammlungen, die Erstellung der Protokolle der Gesellschafterversammlungen, die Vorbereitung der gesamten Buchhaltung und die Aufbereitung der dazu erforderlichen Unterlagen sowie die Erstellung der Jahresberichte unter Einschluss der Jahresabschlüsse gehören.

Die publity Investor GmbH, ihr Geschäftsführer, ihre Angestellten und die von ihr Beauftragten haften der Gesellschaft und den Gesellschaftern für Handeln und Unterlassen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei Verletzung wesentlicher Verpflichtungen aus dem Gesellschaftsvertrag sowie für Pflichtverletzungen mit Schadensfolgen für Leben, Körper oder Gesundheit haften sie auch für Fahrlässigkeit.

Die der Fondsgesellschaft von der publity Investor GmbH berechneten Gebühren sind im Verkaufsprospekt vom 22.01.2013 in Abschnitt 6.4.1. dargestellt. Die im Geschäftsjahr angefallenen Gebühren sind in der Gewinn? und Verlust?Rechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen als Verwaltungsvergütung ausgewiesen.

3. Anlagestrategie und Anlageziele

Die Anlagepolitik der Fondsgesellschaft besteht im Wesentlichen im Erwerb von Portfolien gekündigter Kreditforderungen. Dabei handelt es sich um Non Performing Loans (NPL?s), die unter Beauftragung des spezialisierten Servicers, der publity AG, bearbeitet und verwertet werden.

Die Fondsgesellschaft hat sowohl in Kreditportfolios investiert, die nach der Verwertung der Hauptsicherheiten aus nicht mehr besicherten bzw. unbesicherten Restforderungen bestehen, als auch in Kreditforderungen, bei denen die Hauptsicherheiten (Immobilien) noch nicht oder nicht vollständig verwertet worden sind.

Die Anlageobjekte (besicherte und unbesicherte Kredite) und die vertraglich verankerten Investitionskriterien der Anlageobjekte einschließlich der ?Ausschlusskriterien? sind in Abschnitt 9.3. des Verkaufsprospekts ausführlich dargestellt.

Zwischen dem 28.03.2013 und 15.07.2013 hat die Fondsgesellschaft insgesamt EUR 18.400.000 in den Erwerb von vier, teilweise besicherten, Forderungsportfolien investiert.

II. Tätigkeitsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den ersten Transaktionen im Jahr 2004 hat sich der Handel mit Kredit?Portfolios notleidender Forderungen in Deutschland etabliert.

Vor allem Banken haben die Möglichkeiten genutzt, notleidende Darlehensforderungen (NPL?s) zu verkaufen und damit ihre Risikostruktur zu verbessern und ihre Position am Markt und ihre Ertragskraft zu stärken. Als Folge der weltweiten Finanzkrise stieg das gehandelte Volumen von Kredit?Portfolios seit dem Jahr 2004 bis zum Jahr 2015 stetig. Die lockere Kreditvergabe vor der Krise sorgte für eine hohe Nachfrage und bescherte den Banken einen enormen Bestand an zur Sicherheit dienenden Immobilien aus gekündigten Krediten bzw. notleidenden Finanzierungen.

2. Anlagepolitik im Geschäftsjahr

Im Geschäftsjahr 2013 standen neben dem Abschluss der Prospektierung und der Einwerbung des Eigenkapitals der Fondsgesellschaft Investitionen i. H. v. EUR 18.400.000 in den Erwerb von insgesamt vier Forderungsportfolios im Vordergrund, die im Zeitraum vom 28.03.2013 bis zum 15.07.2013 vorgenommen worden sind.

Die Umsetzung der ?AIFM?Richtlinie? im neuen ?Kapitalanlagegesetzbuch?, das am 22.07.2013 in Kraft getreten ist, hat eine weitgehende Neuordnung des sog. ?Grauen Kapitalmarktes? mit sich gebracht. Das bedeutet für Anleger und Investoren in der Praxis mehr Sicherheit und Transparenz und stellt zugleich höhere regulatorische und administrative Anforderungen an die Initiatoren, das Management und die Vertriebe.

Mit Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches konnten Reinvestitionen nach dem 21.07.2013 nicht mehr vorgenommen werden.

3. Lage der Gesellschaft

Das bis zum Ende der Emissionsphase am 31.05.2013 eingeworbene Kommanditkapital betrug EUR 22.063.000.

Im Jahr 2013 hat die Fondsgesellschaft insgesamt EUR 18.400.000 in den Erwerb von vier Forderungsportfolios investiert.

Die mit dem Servicing beauftragte publity AG hat zu Gunsten der Fondsgesellschaft seit Beginn der Fondslaufzeit bis zum 31.12.2015 Zahlungseingänge auf Forderungsportfolien i. H. v. insgesamt TEUR 15.171 (Vorjahr: TEUR 15.036) erwirtschaftet.

Für die bisherige Fondslaufzeit bis Ende 2015 konnte ein laufender Überschuss aus dem Servicing (Zahlungseingänge abzgl. Bestandsminderung abzgl. Servicing abzgl. Aktenverwaltung) i. H. v. TEUR 1.010 (Vorjahr: TEUR 1.268) erwirtschaftet werden.

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2015 wurden aus der Forderungsverwertung Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 120 (Zahlungseingänge in Höhe von TEUR 135 abzüglich Bestandminderung der Forderungsportfolien in Höhe von TEUR 15) erzielt. Im Vorjahr standen TEUR 13.536 Zahlungseingängen TEUR 8.319 Bestandsminderungen entgegen.

Die Aufwendungen belaufen sich auf ca. 633 % (Vorjahr: 96 %) der Umsatzerlöse zzgl. sonstiger betrieblicher Erträge. Der Hauptanteil der Aufwendungen entfällt dabei auf die Fonds? und Aktenverwaltung sowie die Servicingkosten.

Die entstandenen Aufwendungen und Vergütungen jeweils inkl. nicht abzugsfähiger Vorsteuer setzen sich wie folgt zusammen:

In
TEUR 2015 2014
Servicing/Aktenverwaltung 378 3.558
Forderungsverluste 0 1.476
Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung 220 220
Übrige laufende Kosten 162 112
Aufwendungen gesamt 760 5.366
Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Die persönlich haftende Gesellschafterin publity Investor GmbH erhält jährlich eine feste Haftungsvergütung von TEUR 5 und eine feste Geschäftsführungsvergütung von TEUR 180, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer.

Die Vergütung für Servicing und Aktenverwaltung durch die publity AG bemisst sich auf 22% der Zahlungseingänge zuzüglich Umsatzsteuer.

Der Geschäftsführer erhält von der publity Investor GmbH keine Vergütung.

b) Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht aus vier Kreditportfolios, deren Nominalwert höher ist als die in der Bilanz ausgewiesenen historischen Anschaffungskosten (85 % der Bilanzsumme, Vorjahr: 47 %), aus täglich fälligen Bankguthaben (13 %, Vorjahr: 1 %) und aus Guthaben auf dem Rechtsanwalt?Anderkonto (0 %, Vorjahr: 53 %).

Auf der Passivseite sind neben dem Eigenkapital im Wesentlichen sonstige Rückstellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Rückstellungen beinhalten Jahresabschluss? und Prüfungskosten sowie ausstehende Rechnungen.

Der wesentliche Passivposten ist das Eigenkapital mit einem Anteil von 96 % (Vorjahr: 99 %) der Bilanzsumme. Dies verdeutlicht die vorrangige Finanzierung der Gesellschaft über Eigenkapital.

c) Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,? Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Typischerweise erfolgt die Finanzierung über Eigenkapital und daher bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nur im Rahmen von negativen Salden auf Geschäftskonten.

Liquide Mittel zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 1.106 (Vorjahr: TEUR 87). Im Vorjahr bestanden zudem Forderungen aus Zahlungseingängen auf dem Rechtsanwalt? Anderkonto i. H. v. TEUR 8.238.

Zahlungseingänge stehen, insoweit als sie die historischen Anschaffungskosten der Kreditportfolios übersteigen, als freie Liquidität zur Verfügung.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.

d) Verwaltungskosten im Geschäftsjahr

Die Gesamtsumme der für die Geschäftsführung und Haftungsvergütung im Berichtsjahr gezahlten Vergütung beträgt ca. TEUR 220 inkl. Umsatzsteuer (Vorjahr: TEUR 220).

e) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Mitarbeiter und bedient sich daher zur Erbringung sämtlicher Funktionen der Mitarbeiter der publity Finanzgruppe.

Um bei Weggang von Schlüsselpersonen den Aufgaben bzgl. der Verwaltung des Investmentvermögens mit der erforderlichen Sachkunde nachkommen zu können, hat die Fondsgeschäftsführung sämtliche Aufgaben und Funktionen definiert und für sämtliche Prozesse Vertretungsregelungen festgelegt, sodass innerhalb angemessener Zeit eine Einarbeitung neuer Mitarbeiter möglich ist.

Aufgrund der strategischen Ausrichtung ist der Fonds Nr. 5 von der Nachfrage auf dem deutschen Immobilienmarkt abhängig, um die erworbenen Immobilien (?sicherheiten) bestmöglich verwerten zu können. Die Fondsgeschäftsführung informiert sich laufend über die aktuelle Marktentwicklung.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten

oder bekannt geworden.

IV. Prognose?, Risiko? und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Bis heute wurden insgesamt 31 % der Forderungen nicht abschließend bearbeitet, sodass aus deren Verwertung bis zum Ende der Fondslaufzeit am 31.12.2017 weitere Erlöse erwartet werden.

Da sich das Umfeld des Immobilienmarktes aus Sicht der Fondsgeschäftsführung im Jahr 2016 und in den Folgejahren bis zum Ende der Fondslaufzeit nicht wesentlich verändern wird, wird auch bei unveränderter Nachfrage die Verwertung von Immobiliensicherheiten fortgesetzt werden können.

Die Fondsgeschäftsführung geht aufgrund vorliegender Angebote für Restportfolien davon aus, auch die für die Restlaufzeit der Fondsgesellschaft prospektierten Ausschüttungen vornehmen zu können.

2. Risikobericht

Risikomanagement

Aufgabe des Risikomanagements der publity Investor GmbH ist es sicherzustellen, dass das Risikoprofil der Fondsgesellschaft ihren Anlagestrategien und Anlagezielen entspricht. Hierzu hat die publity Investor GmbH Risikomanagementverfahren implementiert, die die relevanten Risiken der Fondsgesellschaft berücksichtigen.

Der Verwertungsprozess der Einzelforderungen ist in das Risikomanagement involviert, der laufend im Rahmen von Plan?Ist?Analysen überwacht wird.

Im Rahmen des Liquiditätsmanagementsystems werden Verfahren eingesetzt, die es der Fondsgeschäftsführung ermöglichen, eine Deckung des Liquiditätsprofils der Fondsgesellschaft mit den bestehenden Verbindlichkeiten zu erzielen. Hierbei werden Anlagestrategie,

Zahlungsverpflichtungen und Fristen einbezogen.

Gesamtrisikolage

Die wesentlichen Risiken einer Beteiligung an der Fondsgesellschaft sind in Kapitel 4 des Verkaufsprospekts vom 22.01.2013 dargestellt.

Demnach wird zunächst zwischen Liquiditätsrisiken, dass der Fondsgesellschaft nicht genügend frei verfügbare Zahlungsmittel zur Verfügung stehen, um fällige Verbindlichkeiten zu erfüllen, und anlage? und prognosegefährdenden Risiken unterschieden. Die anlage? und prognosegefährdenden Risiken umfassen Investitionsrisiken und Risiken, die erworbenen Forderungen erfolgreich zu verwerten, Risiken bzgl. der Betriebsausgaben und der Auswahl der Vertragspartner. Die beschriebenen Risiken der Kapitaleinwerbung, der Rückabwicklung und der Investitionen sind nicht entstanden bzw. haben sich nicht realisiert. Anhaltspunkte für das Entstehen bzw. die Entwicklung der weiteren beschriebenen Risiken waren auch im Geschäftsjahr 2015 und sind auch heute nicht erkennbar.

Die Gesamtrisikolage, die sich aus den verschiedenen Einzelrisiken (gesamtwirtschaftliche Risiken, Branchenrisiken, Organisationsrisiken, finanzielle Risiken und rechtliche Risiken) zusammensetzt, hat sich nach unserer Einschätzung und entsprechender Analyse und Bewertung im Laufe des Geschäftsjahres nicht feststellbar verändert. Die erworbenen Forderungsportfolien und die erworbenen Sicherheiten stellen durch eine regionale Streuung eine Risikomischung sicher.

Die aus den erwirtschafteten Erlösen bis zum 31.12.2015 vorgenommenen Auszahlungen betragen ohne Berücksichtigung des an die betreffenden Anleger ausgezahlten Frühzeichnerbonus insgesamt 40 % des eingeworbenen Kommanditkapitals, die jeweils zum Ende des Jahres 2015 i. H. v 40 % prognostiziert bzw. prospektiert sind.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Die seit Jahren anhaltende Finanz? und Wirtschaftskrise hat nicht nur das Anlegerverhalten, sondern auch das Schuldnerverhalten deutlich beeinflusst. Während viele europäische Staaten die Folgen der Staatsschuldenkrise bis heute nicht überwunden haben und unter Konjunkturschwäche und hoher Arbeitslosigkeit leiden, ist Deutschland aus internationaler Sicht ein Ort der Stabilität und des nachhaltigen Wachstums. Von sinkender Arbeitslosigkeit und steigenden Beschäftigungszahlen profitiert mittelbar die Fondsgesellschaft, wenn sich dadurch die wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse ihrer Schuldner verbessern. Die Nachfrage nach Wohn? und Gewerbeimmobilien steigt kontinuierlich, so dass die Verwertung der Immobiliensicherheiten fortgesetzt werden kann.

Für die Fondsgeschäftsführung sind keine gesamtwirtschaftlichen und/oder branchenspezifischen Risiken erkennbar, die sich auf die Geschäftsentwicklung der Fondsgesellschaft

nachteilig auswirken könnten.

Organisationsrisiken

Wie jedes andere Unternehmen unterliegt sowohl die Fondsgesellschaft als auch die publity Investor GmbH Organisationsrisiken. Hierzu zählen Personalrisiken, IT?Risiken, Rechtsrisiken, Risiken aus der Verletzung von Vertraulichkeit sowie Reputationsrisiken. Solche Risiken auf Ebene der publity Investor GmbH können sich auf die Verwaltung des Investmentvermögens

der Fondsgesellschaft auswirken.

Anhaltspunkte für das Entstehen bzw. die Entwicklung von Organisationsrisiken waren im Geschäftsjahr 2015 und sind auch heute nicht erkennbar.

Personalrisiken können sich beim Weggang von Schlüsselpersonen ergeben, für die kurzfristig kein Ersatz gefunden wird, so dass die Geschäftsführung zeitweilig ihren Verpflichtungen bezüglich der Verwaltung des Investmentvermögens nicht mehr mit der erforderlichen Sachkunde nachkommen kann. Zur Reduzierung dieser Risiken hat die Geschäftsführung sämtliche Prozesse Vertretungsregelungen festgelegt, so dass innerhalb angemessener Zeit eine Einarbeitung neuer Mitarbeiter möglich ist.

IT?Risiken können sich beim Ausfall von IT?Systemen ergeben. Zur Reduktion dieser Risiken

greift die Gesellschaft in der Regel auf Standardsoftware zurück, die bei Störungen oder im Falle des Ausfalls jederzeit an eine beliebig spezialisierte Firma zur Fehlerbehebung übergeben werden kann. Darüber hinaus werden alle Daten täglich gesichert.

Zum Schutz vor Verletzungen der Vertraulichkeit hat die Gesellschaft physische und ITtechnische Sicherungssysteme implementiert. Es ist sichergestellt, dass nur befugte Personen die Geschäftsräume betreten dürfen, sowie nur diesen Personen der Zugang zu den ITSystemen gewährt wird.

Als Compliance Risiko werden nachteilige Entwicklungen durch neue gesetzliche Regelungen, Unwirksamkeit oder Mangelhaftigkeit vertraglich vereinbarter Bestimmungen, sowie deren mangelnde Durchsetzbarkeit vor Gericht zusammengefasst.

Die publity Investor GmbH hat in ihrer Funktion als Fondsgeschäftsführer Maßnahmen festgelegt, um den Anforderungen an die Organisation und die Einrichtung einer Compliance? Funktion gerecht zu werden.

Rechtsrisiken können sich aus Verträgen und rechtlich eingegangenen Verpflichtungen ergeben. Durch ständige Informationsversorgung wird die Einhaltung der aktuellen rechtlichen Anforderungen sichergestellt. Dabei orientiert sich die Fondsgeschäftsführung an Branchenstandards. Darüber hinaus werden regelmäßig externe Rechtsanwälte mit der Erbringung von Beratungsleistungen beauftragt.

Immaterielle Vermögenswerte, wie die Marke, das intellektuelle Kapital oder strategische Partnerschaften, beeinflussen den Marktwert eines Unternehmens. Da Geschäftsabschlüsse stark vom gegenseitigen Vertrauen abhängen, kommt der Reputation eine strategische Bedeutung zu.

Reputation ist für Unternehmen entscheidend, denen Kunden einen Vertrauensvorschuss gewähren müssen. Reputationsschäden entstehen ereignisabhängig oder durch schleichende Erosion. Sie haben finanzielle Auswirkungen.

Im Rahmen der regelmäßigen Risikoanalyse werden Reputationsrisiken ermittelt, um rechtzeitig notwendige und geeignete Maßnahmen zur Wahrung bzw. Wiederherstellung der Reputation der Fondsgesellschaft zu ergreifen.

Finanzielle Risiken

Finanzielle Risiken bestehen darin, dass die tatsächliche zukünftige Entwicklung von den in den Prognoserechnungen zugrunde gelegten Angaben abweicht. Abweichungen mehrerer Eckdaten können zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesamtergebnisses für den Anleger oder sogar zum Totalverlust der investierten Zeichnungssumme führen.

Können die erwarteten Erlöse aus der Verwertung der Einzelforderungen nicht realisiert werden, führt dies zu geringeren Einnahmen der Fondsgesellschaft und damit zu verringerten bzw. verzögerten Auszahlungen an die Anleger. Können eine Vielzahl von Einzelforderungen nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig verwertet werden, ist die Rückzahlung der Zeichnungssummen an die Anleger gefährdet.

Die frühzeitige Erkennung finanzieller Risiken und die Einleitung geeigneter Maßnahmen zur Reduzierung bzw. Beseitigung finanzieller Risiken ist Gegenstand des Liquiditäts? und Risikomanagements der publity Investor GmbH.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die Fondsgesellschaft zu irgendeinem Zeitpunkt nicht in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und in vollem Umfang zu entsprechen. Diesem Risiko wird die Fondsgesellschaft durch ein angemessenes und wirksames Liquiditätsmanagement gerecht. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements wird regelmäßig eine Liquiditätsplanung sowie der Finanzstatus der Fondsgesellschaft erstellt.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts? und Eigenkapitalsituation der Fondsgesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zum 31. Dezember 2015 verfügte der Fonds Nr. 5 über ein Bankguthaben in Höhe von TEUR 1.106.

Währungsrisiken bestehen nicht.

3. Chancenbericht

Im Jahr 2016 wird sich das Umfeld des Immobilienmarktes aus Sicht der Fondsgeschäftsführung nicht wesentlich verändern. Die Nachfrage nach Wohn? und Gewerbeimmobilien steigt kontinuierlich, insbesondere durch die wachsende Nachfrage ausländischer Investoren, die in den Erwerb deutscher Immobilien investieren. Die Fondsgeschäftsführung geht deshalb davon aus, dass die Verwertung von Immobiliensicherheiten sowohl durch Zwangsversteigerung, Direktverkauf oder durch die Übertragung von Forderungen und Sicherheiten erfolgreich fortgesetzt wird.

Der Geschäftsverlauf, die Geschäftsergebnisse und die Lage der Gesellschaft sind so dargestellt, dass ein den Verhältnissen der Ertrags?, Vermögens? und Finanzlage entsprechendes Bild vermittelt wird. Auch die wesentlichen Chancen und Risiken der Gesellschaft sind beschrieben.



Leipzig, 31. Mai 2016

publity Performance Fonds Nr. 5 GmbH & Co. KG, Leipzig

Christoph Blacha

publity Investor GmbH

BILANZ

Aktiva

31.12.2015
EUR 31.12.2014
EUR
A. Umlaufvermögen 8.575.156,56 15.665.597,28
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.469.081,38 15.578.702,20
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.106.075,18 86.895,08
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.575.156,56 15.665.597,28
Passiva

31.12.2015
EUR 31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 8.234.661,03 15.493.075,87
I. Kapitalanteile 8.234.661,03 15.493.075,87
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 8.234.661,03 15.493.075,87
B. Rückstellungen 175.704,29 10.868,27
C. Verbindlichkeiten 164.791,24 161.653,14
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.575.156,56 15.665.597,28
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2015 BIS 31. DEZEMBER 2015

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Personengesellschaften i.S.d. § 264a HGB, den Vorschriften der §§ 23?26 VermAnlG sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB sowie § 24 VermAnlG Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 ? 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Personengesellschaften und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252?256 HGB erstellt.

Die der Größenklasse entsprechenden Aufstellungserleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn? und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS? UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs? und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

1.2 Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

UMLAUFVERMÖGEN

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Kreditportfolien

sind zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nennwerten angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Verbindlichkeiten

1.1 Restlaufzeiten

Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

1.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen im Wesentlichen aus Ausschüttungen (TEUR 0, Vorjahr: TEUR 17) und sowie für Lieferungen und Leistungen (TEUR 20, Vorjahr: TEUR 106).

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB bestehen nicht.

2. Sonstiges

Die Umsätze der Gesellschaft umfassen Erlöse aus der Verwertung der Forderungen aus Kreditportfolien, deren Nominalwert höher ist, als die in der Bilanz anzusetzenden historischen Anschaffungskosten.

Die Hafteinlagen entsprechen 20 % der Pflichteinlagen. Die Hafteinlagen sind gemäß § 172 HGB zum Bilanzstichtag vollständig geleistet.

3. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, der publity Investor GmbH, Leipzig.

Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin im Berichtsjahr war Herr Christoph Blacha.

Das gezeichnete Kapital der persönlich haftenden Gesellschafterin beträgt 150.000,00 EUR.

SONSTIGE BERICHTSBESTANDTEILE

UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

publity Performance Fonds Nr. 5 GmbH & Co. KG, Leipzig

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

Leipzig, 31. Mai 2016

publity Investor GmbH

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

AN DIE PUBLITY PERFORMANCE FONDS NR. 5 GMBH & CO. KG

Wir haben den Jahresabschluss ? bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ? unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der publity Performance Fonds Nr. 5 GmbH & Co. KG, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Vermögensanlagegesetzes (VermAnlG) und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Leipzig, 18.August 2015

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Geitner, Wirtschaftsprüferin
gez. Hennig, Wirtschaftsprüferin

#17 - Kommentar von Vervollständiger am 29.08.2017 18:41
Publity AG und die über 30 Millionen Euro Klage für die der Prozessgegner Prozesskostenhilfe bekommt

27. August 2017

Bereits als das Unternehmen an die Börse ging, hatte das Unternehmen von diesem vermeintlichen Risiko in seinem Prospekt völlig korrekt berichtet. Lesen Sie hierzu auch unseren damaligen Artikel unter dem nachfolgenden Link.

https://www.diebewertung.de/das-30-millionen-risko-der-publity-ag-wirklich-ein-risiko/ .

Nun scheint der Kläger, vertreten durch die Kanzlei Tilp, aber ein Stück weiter zu sein, denn nach unseren Informationen hat man dem Kläger für die Klage Prozesskostenhilfe gewährt. Ob das ein Indiz für den Ausgang dieses Prozesses ist vermögen wir nicht zu beurteilen.

Bekannt ist uns auch, dass dem Unternehmen Publity AG diese Klage mit allen Entscheidungen im Vorfeld dazu (Prozesskostenhilfe) seit April diesen Jahres vorliegen soll. Auch zu der Frage, ?ob das Unternehmen Publity AG dies in einer ad hoc-Meldung hätte mitteilen müssen, gibt es durchaus unterschiedliche rechtliche Ansichten. Wir gehen aber davon aus, dass das Unternehmen Publity AG da sicherlich von seinen Rechtsanwälten gut beraten wurde und wird, was aus solch einer Klage resultierend zu tun ist.

Was nun bleibt, ist die prozessuale Unsicherheit für das Unternehmen Publity AG. Einem Gerichtstermin am 14. November 2017 ist unserer Kenntnis nach noch ein Gütetermin vorgeschaltet, in dem dann beide Parteien auf einen möglichen Hinweis des Gerichtes noch einen Vergleich schließen könnten.

Letztlich gehen wir aber davon aus, dass, egal wie dieses Verfahren auch ausgeht, es nicht in Leipzig entschieden werden wird, sondern dann in einem Revisionsverfahren vor dem OLG in Dresden als nächst höehre gerichtliche Instanz.

Natürlich hatten wir vor unserem Bericht das Unternehmen Publity AG eine Presseanfrage dazu übermittelt. In der Vergangenheit hatte usn das Unternehmen Publity AG auch zugesagt, Presseanfragen aus unserem Hause innerhalb einer angemessenen Frist zu beantworten. Es ist möglich, dass sich das Unternehmen aber zu einem ?schwebenden Verfahren? nicht äußern will. Auch das wäre dann nachvollziehbar. Hier die Fragen, die wir an das Unternehmen Publity gestellt hatten.

Klage gegen die Publity AG

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Wochen habe ich einige Informationen zu einem im November diesen Jahres stattfindenden Prozess gegen die Publity AG vor dem Landgericht Leipzig erhalten. Hierzu habe ich nun einige kurze Fragen um deren kurzfristige Beantwortung ich Sie hiermit bitte.

Ist meine Information zu einem Gerichtstermin am 14 November 2017 vor dem LG Leipzig richtig?

In diesem Prozess mit vorgeschaltetem Gütetermin geht es wohl um eine Klage in der Größenordnung von über 40 Millionen Euro. Ist diese Information korrekt?

Gegenstand der Klage ist nach meinen Informationen, das wozu das Unternehmen Publity AG bereits ins einem Prospekt zum Börsengang hingewiesen hatte. Ist das korrekt?

Zum damaligen Zeitpunkt war wohl noch in der Schwebe, ob der Kläger für dieses Verfahren Prozesskostenhilfe bekommen würde. Diese ist meinen Informationen nach nun wohl genehmigt worden, so das die Klage überhaupt verhandelt werden kann. Ist diese Information korrekt?

Geführt wird die Klage von der Rechtsanwaltskanzlei Tilp meinen Informationen nach. Ist das richtig?
Das Unternehmen Publity AG wird vertreten durch die Kanzlei Stockmann aus München. Ist das richtig?

Wie sehen Sie die Genehmigung der Prozesskostenhilfe für den Kläger. Ist dadurch eine Tendenz für das Verfahren absehbar aus Ihrer Sicht?

Nach meinen Informationen ist Ihnen die jetzige Klage, mit dem doch wesentlich höheren Betragsrisiko, seit spätestens April diesen Jahres bekannt. Hätte es da nicht einer Adhoc Information von Ihrer Seite bedurft? Nach Meinung von uns befragter Kapitalmarktrechtler wäre das erforderlich gewesen.

Um die Beantwortung der Mail bitte ich Sie bis Freitag dieser Woche 18 Uhr. Vielen Dank

Quelle: DieBewertung, Leipzig: www.diebewertung.de/publity-ag-und-die-ueber-40-millionen-euro-klage/

#18 - Kommentar von Nichtich am 30.08.2017 11:00
Der Schneeball beginnt zu rollen. In ein oder zwei Jahren ist er eine Lawine. Schrieb die Bewertung schon vor Jahren und dann verschwanden die Beiträge. Und Thomas Oleg macht jetzt einen auf weissen Markt. Ich lach mich schlapp. Ich weiß es aus Insiderkreisen, dass die Thomas Oleg Blase irgendwann platzen wird.

#19 - Kommentar von Loipfinger?s Meinung am 06.11.2017 15:42
Worthülsen ohne Inhalt - Publity nennt keine konkreten Zahlen

27.10.2017 ? Es wird zumindest als Erfolg beschrieben. Aber ob sich die Anleger des publity Performance Fonds Nr. 6 nun allerdings freuen können oder nicht, ist schwer zu sagen. Konkret geht es um zwei Pressemeldungen über Verkäufe von Immobilien dieses Fonds. Vorstandsvorsitzender der publity AG, Thomas Olek freut sich über eine Wertsteigerung. In einem einbahnstraßenartigen Markt reicht diese Aussage aber nicht, um eine besondere Managementleistung daraus ableiten zu können. Zumal publity in ihren Fondskalkulation mit sehr sportlichen Annahmen kalkuliert.

Fonds Nummer 7. Wie Gebühren und Kosten wirken und was verdient werden muss, um die in Aussicht gestellten Renditen für Anleger zu erwirtschaften, wird sehr schön an der Prognoserechnung des publity Performance Fonds Nummer 7 deutlich. Damit dem Anleger etwas über sieben Prozent vor Steuern übrig bleiben, muss dieses Angebot mehr als 30 Prozent Rendite mit den Immobilieninvestitionen erwirtschaften. Das ist sehr sportlich. Und moralisch ist es absolut bedenklich, wenn tatsächlich diese Rendite im Durchschnitt erreicht wird, aber davon nur rund einer Viertel beim Anleger ankommt. Faire Chancen-Risiken-Aufteilung sieht anders aus.

Loipfinger?s Meinung. Axel Mühlhaus von der Presseagentur edicto hat auf Nachfrage erklärt, dass publity mir auf keinen Fall Kauf- und Verkaufspreise zur Verfügung stellen würde. Damit kann ich nicht beurteilen, ob publity einen guten oder einen schlechten Job gemacht hat. Vielleicht ist das ja gewollt. Vielleicht konnten die beim Fonds 6 prognostizierten Erträge erreicht oder auch nicht erreicht werden. Ich kann ich nicht berechnen, welche Rendite tatsächlich für die Anleger erwirtschaftet wurde. Soll ich so jemandem mein Geld für die Zukunft anvertrauen?


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