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19.09.2017
Zinsland.de: Pleite-Eklat des Münchner Baulöwen Heinz Michael Groh

ConventDiplomingenieur Architekt Heinz Michael Groh (59) aus München sorgte mit seiner Insolvenzanmeldung für zwei Projektgesellschaften am 8. September 2017 für die erste Pleite eines Immobilien-Crowdfundings überhaupt und brachte die Hamburger Plattform Zinsland.de in Verruf © Zinsland.de/Imagefilm der AWIG Atlas-Wirtschaftsberatungs-Gesellschaft m.b.H. als Mutter der pleite gemeldeten Projektgesellschaften Conrem-Ingenieure gmbH und Arplan Projektgesellschaft Alpha 1 GmbH, alle aus der Fürstenrieder Straße 61 in München Einen größeren Imageschaden hätte der Münchner Baulöwe Heinz Michael Groh (59) der noch jungen Hamburger Schwarmfinanzierungsplattform Zinsland.de wohl kaum antun können.

Am 17. Oktober 2017 steht die Rückzahlung eines Crowdfundings in Höhe von 500.000 Euro plus 7 Prozent Jahreszinsen für den Bau eines viergeschossigen Wohnhauses mit 52 Micro-Apartments in der Friedrich-Karl-Straße 22 nähe U-Bahnhof Ullsteinstraße in Berlin Tempelhof an. Alle Apartments habe ein Global-Investor schon vorab gekauft. Doch der zahlt den Kaufpreis erst nach Fertigstellung.

Nun gab es Probleme mit der Entsorgung von Styropor nach den Abrissarbeiten. Und plötzlich sei der kaufmännische Leiter der beiden Projektgesellschaften nicht mehr an Bord. Alleineigentümer Groh müsse sich erst einmal einen Überblick verschaffen.

Probleme mit der Entsorgung des Abriss-Styropors  und das plötz-<br /> liche Ausscheiden des kaufmännischen Leiters führten zu Bauver-<br />zögerungen der 52 Luvebelle-Apartments in der Friedrich-Karl-<br />Straße 22 in Berlin-Tempelhof © Zinsland.de
Probleme mit der Entsorgung des Abriss-Styropors und das plötz-
liche Ausscheiden des kaufmännischen Leiters führten zu Bauver-
zögerungen der 52 Luvebelle-Apartments in der Friedrich-Karl-
Straße 22 in Berlin-Tempelhof © Zinsland.de

Vorsichtshalber habe Groh am 8. September 2017 für sein Architektenbüro Conrem-Ingenieure GmbH aus der Fürstenrieder Straße 61 in München, welches das Apartment-Haus mit dem Namen Luvebelle in Berlin bauen sollte, aber nur bis zum Rohbau gekommen ist, Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht München hat zum vorläufigen Insolvenzverwalter den Münchner Rechtsanwalt Björn Hellfeld bestellt.

Am gleichen Tag hat Groh auch für seine Arplan Projektgesellschaft Alpha 1 GmbH, die das Grundstück am 24. September 2014 in Berlin gekauft hat, ebenfalls Insolvenz angemeldet. Hier hat das Amtsgericht München den Münchner Rechtsanwalt Christian Stoffler zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Von den beiden Pleiten sind nicht nur die 274 Privatinvestoren betroffen, die vor anderthalb Jahren eine halbe Million Euro über Zinsland.de in das Projekt Luvebelle in Berlin-Tempelhof gaben:

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#4 - Kommentar von Carl von Stechow am 21.09.2017 10:00
Statement ZINSLAND zum Projektpleite Luvebelle

Zinsland gehört mit seiner Online-Plattform und seinen hohen Transparenzstandards zu den etablierten Anbietern für Immobilien-Crowdinvesting in Deutschland. Seit Gründung im Jahr 2014 vermittelt Zinsland Mezzanine-Kapital für Immobilien-Projektentwickler. Bis heute konnte Zinsland mehr als 25,5 Mio. Euro von knapp 3.000 Privatanlegern in Form von Crowdinvestings und Club-Deals einwerben. Insgesamt wurden 32 Projekte mit 20 Projektentwicklern in Deutschland und Österreich erfolgreich mitfinanziert. 2017 wurde Zinsland das zweite Jahr in Folge von der Initiative Banking-Check mit dem 1. Platz als beste Crowdinvesting-Plattform ausgezeichnet. Zinsland arbeitet mit erfahrenen Projektentwicklern zusammen, die ihre Projekte erfolgreich realisiert haben.

Zinsland wurde am Freitag, den 15. September 2017, durch Heinz Michael Groh, Projektinitiator und Geschäftsführer der Projektgesellschaften, davon in Kenntnis gesetzt, dass er für die ARPLAN Projektgesellschaft Alpha 1 GmbH und CONREM-INGENIEURE GmbH einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München eingereicht hat. Bis dato ist allerdings noch kein Insolvenzverfahren eröffnet worden.

Dipl.-Ing. Heinz Michael Groh ist Architekt und seit vielen Jahren Projektentwickler, der in den letzten Jahren zahlreiche Projekte erfolgreich im Bundesgebiet realisieren konnte.

Zum Immobilienprojekt Luvebelle gab es zwei Fundingphasen:

Das Funding für Luvebelle war am 28.04.2016 gestartet und am 31.05.2016 abgeschlossen. Es wurden insgesamt 499.500 Euro von 274 Investoren für die CONREM-INGENIEURE GmbH projektbezogen für das Vorhaben Luvebelle eingeworben. Die Finanzierung erfolgte investorenseitig durch qualifizierte Nachrangdarlehen.

Das Funding für Luvebelle II war am 20.06.2017 gestartet und am 30.06.2017 abgeschlossen. Es wurden insgesamt 750.000? von 12 Investoren für die ARPLAN Projektgesellschaft Alpha 1 GmbH projektbezogen für das Vorhaben Luvebelle II eingeworben. Die Finanzierung erfolgte investorenseitig durch qualifizierte Nachrangdarlehen.

Das Objekt in Berlin Tempelhof, bei dem 52 Micro-Apartments entstehen, ist bereits an einen Global-Investor verkauft, der Kaufpreiszahlungen nach Baufortschritt leistet.

Die wirtschaftliche Lage des Vorhabens ist nach Aussage des Projektinitiators und Gesellschafters weiterhin positiv, da der bereits vertraglich abgesicherte Verkauf wirtschaftlich so auskömmlich ist, dass alle Forderungen von Bauunternehmen und auch qualifizierten Nachrangdarlehensgebern nach Kaufpreiszahlung bezahlt werden können sollten. Jedoch sei die Liquiditätssituation derzeit nicht gesichert, da Kaufpreiszahlungen vom Baufortschritt abhängen und dieser sich verzögert hat. Der Projektinitiator ist in Gesprächen mit dem Käufer, um hier eine Lösung zu finden. Laut Aussage des Projektinitiators werden die Bauarbeiten fortgeführt.

Zinsland setzt sich im Interesse der Anleger dafür ein, dass der Projektinitiator den Insolvenzantrag zurücknimmt (ohne dies allerdings final beeinflussen zu können) und die Arbeiten auf der Baustelle in vollem Umfang fortgesetzt werden. Das Ziel aller Beteiligten ist es das Projekt gemäß Planung fertig zu stellen und somit auch die volle Rückzahlung der qualifizierten Nachrangdarlehen an die Anleger zu leisten. Die vorläufigen Insolvenzverwalter, die Bauunternehmen und alle beteiligten Parteien werden sich kurzfristig treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Zinsland hat seine Anleger am 18. September 2017 entsprechend informiert. Darüber hinaus wurde für die Anleger eine spezielle Telefonnummer eingerichtet, unter der sie mit dem Zinsland-Team wochentags jeweils 9-20 Uhr persönlich in Kontakt treten können. Gleichzeitig werden die Anleger über den Fortgang der Gespräche und die erzielten Ergebnisse weiterhin informiert gehalten.

Hamburg, 18. September 2017

Carl von Stechow, Geschäftsführer Civum GmbH, Betreiber der Plattform Zinsland

#5 - Kommentar von Diebewertung am 21.09.2017 10:06
Zinsland-verliert man nun das Vertrauen der Anleger?

Die Auswahl an Crowdinvestingplattformen wird immer größer, und man kann sicherlich auch auf eine Plattform wie Zinsland verzichten. Am Umfang des Crowdinvestings wird sich nichts verändern. Andere werden sich dann eben ein größeres Stück vom Kuchen holen. Zinsland beschreibt seine Projekte auf seiner Plattform immer recht umfangreich, wobei uns in der Beschreibung eben viele Details an wichtigen Informationen für die Anleger, die investieren sollen, fehlen.

Was aber gar nicht geht, ist aus unserer Sicht die scheinbar verzögerte Informationspolitik des Unternehmens.

Wir gehen davon aus, dass Zinsland natürlich keine Schuld oder Mitschuld an der Insolvenz des Unternehmen Conrem Ingenieure trägt, aber man hätte frühzeitiger darüber eine Information posten können. Das wichtigste Geschäftskapital einer Crowdinvestingplattform wie Zinsland, sind natürlich die Anleger, die in Projekte investieren.

Es ist eigentlich nicht denkbar für uns, das Zinsland nicht schon im Vorhinein von seinem Projektpartner informiert wurde. Spätestens am Tag der Veröffentlichung der Sicherungsmaßnahmen hätte auch Zinsland darüber eine Mitteilung auf seiner Internetseite veröffentlichen müssen, wenn man offen und korrekt arbeitet.

Das Anlegervertrauen wird man nun so schnell nicht zurückgewinnen; das, Herr Carl von Stechow, ist Ihr Verschulden. Sie sind der Kopf des Unternehmens, und wie heißt es in einem Sprichwort so schön: ?Der Fisch stinkt immer vom Kopf her?. Nun berichten viele andere Medien über den Vorgang, nur auf der Zinsland-Seite findet man eben nichts. Zinsland hat keine Anleger verdient, Herr Carl von Stechow.


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