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20. Oktober 2017
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11.10.2017
Leonteq AG: CEO Jan Schoch gefeuert, Prinz Charles-Berater Chris Chambers sucht Nachfolger

ConventDer Derivate-Kapitän Jan Schoch (40) aus Zug emittierte weniger eigene Produkte und setzte mehr auf Expansion mit Fremdkunden seines Fintech-Unternehmens Leonteq AG. Das ging schief. Er wurde am 5. Oktober 2017 als Chef der eigenen Firma gefeuert. © Youtube/Cash.ch/Daniel Hügli Was für eine Schmach für den erfolgsverwöhnten Schweizer Derivate-Kapitän Jan Schoch, der vor zehn Jahren das Züricher Fintech-Unternehmen Leonteq AG gründete und eine IT- und Investmentservice-Plattform für Banken erfand, die nach seinen Angaben "von einer in der Finanzindustrie bislang unerreichten Rechenleistung profitiert."

Der 40-Jährige ist hoch geflogen:

Nach dem Börsengang hatte er die internationale Expansion in Eilschritten vorangetrieben, teure Präsenzen in London und Singapur aufgebaut und mit optimistischen Ankündigungen über den technologischen Ausbau der Leonteq-Plattform und Partnerschaften den Aktienkurs in immer schwindligere Höhen getrieben.

Doch das Unternehmen war 2016 nach einer übereilten Expansionsphase im zweiten Halbjahr in die roten Zahlen gerutscht. Als Folge waren Zweifel am Geschäftsmodell aufgekommen. Seit drei Jahren hatten wohl mehr großartige Ankündigungen als reale Erfolge überwogen.

Nach dem Hochmut folgte der freie Fall:

ConventDer designierte Verwaltungsratspräsident Chrisopher M. Chambers, Schweizer und Brite und Finanzberater von Prinz Charles, sucht einen neuen CEO für das zehn Jahre alte Fintech-Börsenunternehmen Leonteq AG, das wegen Managing-Fehlern im letzten Jahr ins Trudeln geriet © Pressefoto SPS Swiss Prime Site AG, Olten Der Verwaltungsrat der Leonteq AG beschloss am 5. Oktober 2017, den amtierenden Verwaltungsratspräsidenten Pierin Vincenz auf einer Ausserordentlichen Generalversammlung am 22. November 2017 durch einen neuen Verwaltungsratspräsidenten zu ersetzen. Als neuer Präsident wurde der Prinz Charles-Berater Christopher M. Chambers nominiert.

Der designierte Verwaltungsratspräsidente Chambers muss allerdings für die Leonteq AG einen neuen CEO finden. Dessen Geschäfte werden im Augenblick vom Finanzvorstand und Vorstandsvize Marco Amato aushilfsweise mitübernommen.

Denn Gründer Jan Schoch wurde am 5. Oktober 2017 vom Verwaltungsrat seines eigenen Unternehmens mit sofortiger Wirkung als CEO gefeuert und fristet nur noch ein Gnadenbrot als Berater. Für ihn wurde eigens eine Stelle als Senior Advisor Strategie Growth Initiatives geschaffen.

"In seiner neuen Rolle wird Jan Schoch der Geschäftsleitung nicht mehr angehören", stellte Rüdiger Assion, Chief Communications Officer, am 6. Oktober 2017 in einer Presseerklärung der Leonteq AG klar.

Doch damit verschwindet Schoch aber nicht wirklich von der Schweizer Fintech-Bühne. Schoch macht einen Neuanfang mit seiner Flynt Bank AG für Superreiche in Zug:

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Heinz Vifian am 13.10.2017 11:11
... Aber, aber, das ist aber sehr schlecht recherchiert!

Schoch ist sicher nicht wegen roten Zahlen (jetzt) gefeuert worden - wobei er nebenbei immer noch als Berater wirkt. Und die Firma Leonteq ist nicht gescheitert, sondern nach wie vor die beste Fintech-Firma im näheren Umfeld. Was "gescheitert" ist, ist Schoch in der Funktion des Managers, dies hat aber nichts mit den Scheitern von Fintech-Unternehmen zu tun...


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