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01.11.2017
Trinitas Group AG: Schweizer Heiler verkauft vorbörsliche Aktien der erfolglosen Ascore-Goldschürfer

ConventAnlagespezialist Umut Alpaslan, seit gut einem Jahr Inhaber und Geschäftsführer des Züricher Call Centers Trinitas Group AG, lernte den vorbörslichen Aktienverkauf bei dem bayerischen Coach Thomas Wirth, der wiederum ein Schüler des einschlägig vorbestraften Aktienverkäufers Jürgen Höller aus Schweinfurt ist © Ausriss Eigendarstellung von Umut Alpaslan auf Xing Das Landgericht Stuttgart hat nach 200 Verhandlungstagen vor kurzem zwei hessische Großbetrüger zu jeweils mehr als zehn Jahren Haft verurteilt, weil sie in großem Stil vorbörsliche Aktien einer Schweizer Firma für eine rauchlose Zigarette Nicstic verkauften, für die es nie eine Marktreife gab und die laut Richter nicht einmal funktioniert habe, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete.

Nun kommt ein frischgebackener Anlagespezialist Umut Alpaslan aus Zürich daher, der sich auf Xing als Heiler bezeichnet und seit einem Jahr und 2 Monaten Inhaber, Verwaltungsrat und Geschäftsührer eines Call Centers mit dem Namen Trinitas Group AG ist. Seine Telefonagenten sollen angeblich potentielle Kunden in Deutschland anrufen und sie auffordern, an einem lukrativen Gold- und Silberschürfen in Elektronikschrott aus Abrisswänden (urban mining) teilzunehmen.

Dazu bräuchte man nur außerbörsliche Aktien einer Ascore Technologies AG aus Neuhausen am Rheinfall in der Schweiz zu kaufen, die für dieses Urban-Mining ein weltweites Patent besitzen würde. Allerdings fehlt es wie bei Nicstic auch bei diesem patentierten rein mechanischen Trennungsverfahren von "Verbundstoffen, die bisher nicht als trennbar galten", an einer Marktreife.

Mit dem Thema befasste sich auch eine Luxemburger Firma namens Layton S.A. Deren Versuch des urbanen Goldschürfens in Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt klappte trotz einer 50 Millionen Euro schweren Layton-Anleihe mit ihrer im Jahr 2012 gegründeten deutschen Tochter Layton Bitterfeld GmbH ganz und gar nicht.

Per Aktientausch kaufte sich die Ascore Technologies AG 2014 bei der Layton S.A. ein, firmierte die erfolglose Layton Bitterfeld GmbH in Ascore Deutschland GmbH um und verlegte den Sitz nach Dortmund, wo sie nun mit Hilfe von frischem Aktienkapital im Jahr 2018 ein Werk zur Gewinnung von Edelmetallen aus E-Schrott errichten will, wie der GoMoPa.net ebenfalls berichtete.

Aktienverkäufer Umut Alpaslan schaltete große Werbeanzeigen in deutschen Medien und kündigte das Vorhaben der Schweizer Gesellschaft als "Metall-Recycling 2.0" (Handelsblatt vom 7. August 2017) und einer "wahren Revolution" im Rohstoff-Recyling (auf n-tv.de am 17. August 2017) an.

Kein Wort über die verbrannten Anleihe-Millionen der Layton S.A. Und auch nicht darüber, dass die operative Gesellschaft in der Ruhralle 9 in der 12. Etage des Excellent Business Centers in Dortmund bilanziell überschuldet ist. Der letzte Jahresabschluss der Ascore Deutschland GmbH weist für das Jahr 2015 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von rund minus 811.000 Euro auf. Im Jahr zuvor stand das Eigenkapital noch im Plus von rund 78.000 Euro.

Das working capital sank bei einem etwa gleich bleibendem Umlaufvermögen von mehr als 70.000 Euro von rund minus 41.000 Euro im Jahr 2014 auf rund minus 1,3 Millionen Euro im Jahr 2015.

Im gleichen Zeitraum kletterten die Schulden der Arcore Deutschland GmbH von rund 483.000 Euro auf rund 9,5 Millionen Euro bei Null Eigenkapital.

Geschäftsführer Christian Burger (53) aus Wien trat am 25. August 2017 - kurz nach der Anzeigenkampagne zum Arcore-Aktienkauf durch die Trinitas Group AG in deutschen Medien - zurück.

Seinen Posten übernahm der Schweizer Martin Leu (62) aus Feuerthalen.

Im Internet schreibt Ascore über die Auswahl seines Managements:

Zitat:


Das Management -Team der Ascore wird aus Fachkräften gebildet, welche mehrjährige Erfahrungen in den Bereichen Abfallwirtschaft und Rohstoffrückgewinnung nachweisen.


Martin Leu ist Leiharbeitsvermittler:

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