GoMoPa: Laut Staatsanwalt hat Ioannis Moraitis (Gekko Real Estate GmbH) "eine Freiheitsstrafe zu erwarten"
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20. November 2017
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07.11.2017
Laut Staatsanwalt hat Ioannis Moraitis (Gekko Real Estate GmbH) "eine Freiheitsstrafe zu erwarten"

ConventEin Berliner Staatsanwalt bestätigte am 29. September 2017, dass Ioannis Moraitis (36) aus Berlin in einem Betrugsverfahren eine Haftstrafe zu erwarten hat. "Wir gehören zu den finanzstarken Investoren auf dem Berliner Immobilienmarkt", buhlt der nach Berlin umgezogene Frankfurter Ex-Ledermodenunternehmer Ioannis Moraitis (36) auch auf Facebook um Käufer von künftigen Altbauwohnungen in Berlin, die er mit Geld von Kleinanlegern (ungesicherte Nachrangdarlehen per Crowdfinanzierung der Exporo AG aus Hamburg oder iEstate GmbH aus Berlin) zu sanieren verspricht.

Seit Ende August 2017 versucht Moraitis, auf der Schwarmfinanzierungsseite iFunded der iEstate GmbH 1,1 Millionen Euro als Nachrangdarlehen für die Sanierung eines Wohnhauses in der Schillerpromenade 6 Ecke Herrfurthplatz 4 in Berlin Neukölln einzusammeln. Auch bei dieser Plattform von Gründungsgeschäftsführer Michael Stephan aus der Uhlandstraße 175 in Berlin Charlottenburg können Anleger schon ab 500 Euro einsteigen.

Das Darlehen hat kein Agio, soll 18 Monate laufen und 6 Prozent Jahreszinsen bringen. Aber die Anleger haben dabei keinerlei Sicherheiten und müssen sich hinten anstellen. Moraitis will sich für das 10,5-Millionen-Euro-Projekt bei Banken rund 6,18 Millionen Euro leihen. Und die haben Vorrang bei der Rück- und Zinszahlung. Geht was schief, bekommen die Anleger nichts. Und dass etwas schief gehen kann, wäre bei Moraitis nichts Neues.

Seine Haupt-Firma hat Moraitis Gekko Real Estate GmbH genannt und in der Knesebeckstraße 33/34 in Berlin Charlottenburg angesiedelt.

Die Adresse ist der Berliner Staatsanwaltschaft inzwischen bestens bekannt.

Die Strafbehörde ermittelt gegen Ioannis Moraitis seit Frühjahr diesen Jahres wegen Betrugsverdachts unter dem Aktenzeichen: 232 Js 2005/17.

In einem Schreiben vom 29. September 2017, das dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net vorliegt, teilte ein Berliner Staatsanwalt mit, dass Ioannis Moraitis in dem Betrugs-Verfahren "eine Freiheitsstrafe zu erwarten hat."

Wie GoMoPa.net von einem Dach- und Holzbauunternehmen aus dem Sauerland erfuhr, sollen zum Beispiel private Wohnungskäufer, die von Moraitis Eigentumswohnungen zu Quadratmeterpreisen zwischen 2.725 und 3.350 Euro im Wohnhaus Zossener Straße 4 in Berlin Kreuzberg gekauft hatten, einen Schaden von 300.000 Euro erlitten haben. Moraitis soll dort für die Jahre 2014 bis 2015 einen Dachausbau und neue Balkone versprochen haben.

Wie das Berliner Stadtmagazin zitty schrieb, ließ Moraitis dort "angeblich Wohnungen mit Wasser fluten."

Gegen solcherlei Berichterstattung wehrte sich Moraitis nicht einmal. Vielmehr untersagte er über einen Medienanwalt der Kreuzberger Nachbarschaftsgruppe Bizim Kiez, die den kritischen zitty-Bericht auf ihrer Webseite dokumentierte, zu schreiben, dass Moraitis mit einem Audi SUV vorgefahren sei und dass er seinen Firmennamen in Anspielung an eine berüchtigte Wallstreet-Legende gewählt haben könnte.

Der Betreiber der Nachbarschafts-Webseite, Magnus Hengge aus der Curvrystraße 35, merkte dazu an:

Zitat:


Ioannis Moraitis hat offenbar keine Probleme damit, Menschen um des Profits Willen aus ihren angestammten Wohn- und Arbeitsräumen zu drängen, er scheint aber sehr besorgt über die öffentliche Wahrnehmung zu seiner Person bezüglich durchaus nebensächlicheren Details zu sein:

Wir sollen die Dokumentation des zitty Artikels unterlassen, nicht etwa um Ehrverletzungen, Beleidigungen oder gravierende (Falsch-)Aussagen über Moraitis' Praktiken zu verhindern - da kann man uns ganz offensichtlich nichts vorwerfen.

Vielmehr scheint es ihm unerträglich, vermeintlich unwahre Aussagen über das Automodell, mit dem er einst vor einem seiner Häuser vorfuhr, oder die (doch immerhin nicht ganz fern liegende) Mutmaßung, er habe sein Immobilienunternehmen "Gekko Real Estate GmbH" nach dem berühmt-berüchtigten Protagonisten in Oliver Stones "Wall Street" benannt, zu lesen.


Moraitis will nun neue Projekte in Friedrichshain und Moabit stemmen, obwohl die Revitalisierung in der Zossener Straße 4 in Kreuzberg mit Dachausbau und neuen Balkonen aus den Jahren 2014 und 2015 bis heute nicht erledigt ist.

Weil unter anderem seit 2 Jahren Regenwasser von den Balkonen in die Wohnungen läuft und die Mängel bis heute nicht abgestellt wurden, haben Handwerker Moraitis im April 2017 bei der Bau- und Wohnungsaufsicht des Stadtentwicklungsamtes Friedrichshain-Kreuzberg angezeigt, wie GoMoPa.net berichtete.

Mieterin gewann Schadensersatzklage

Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg verdonnerte den Bauherrn Moraitis in einem gerichtlichen Vergleich vom 18. Mai 2017 dazu, seiner ehemaligen Mieterin und Kreuzberger Atelierbesitzerin Klara Hobza (41) sieben Gemälde für insgesamt 10.600 Euro abzukaufen, da die Bilder durch Wasser, was über den Balkon in die Wohnung im 4. Obergeschoss der Zossener Straße 4 geflossen war, zerstört wurden (Aktenzeichen: 23 C 316/15), wie GoMoPa.net ebenfalls berichtete.

So versuchte Moraits, Google auszutricksen:

Damit die Berichte über die gescheiterte Revitalisierung und den Schadensersatz über die Suchmaschine Google nicht mehr angezeigt werden sollen, versuchte Moraitis Anwalt Dominik Höch von der Kanzlei Höch Kadelbach Rechtsanwälte PartG mbH aus Berlin-Mitte den Internetriesen Google Incorporation mit fadenscheinigen Behauptungen auszutricksen und zur Nichtanzeige der Artikel zu bewegen.

Doch der Internet-Riese ließ sich nicht an der Nase herumführen.

Anwalt Höch schickte an den Google-Sitz in Kalifornien am 26. Juni 2017 zwar eine angebliche Gerichts-Beschwerde (Court Order) über die beiden GoMoPa.net-Artikel.

Doch Google wollte Beweise sehen und forderte den Anwalt auf, Dokumente nachzuliefern, die man nach einer Woche prüfen werde (Document Requested. Check back in 7 days).

Da Moraitis nur geblufft hatte, konnte sein Anwalt nichts liefern. Und natürlich werden die Tatsachenberichte von GoMoPa.net weiter von Google angezeigt, wenn man beispielsweise nach Ioannis Moraitis sucht.

Wegweisend schrieb die Kreuzberger Nachbarschaftsseite Bizim Kiez über den öffentlichen Umgang mit Ioannis Moraitis:

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