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28.12.2017
Maklerpool blau direkt: Gebührenschinderei statt testierter Provisionen?

ConventOliver Pradetto Coccolo (46) ist Geschäftsführer und Kommanditist (34 Prozent Anteil) des im Jahr 2001 gegründeten Versicherungsmaklerpools blau direkt GmbH & Co. KG aus Lübeck (Kaninchenborn 31) in Schleswig-Holstein © Youtube/blau direkt Mitarbeitervorstellung Im Ranking um Deutschlands testierte provisionsstärkste Maklerpools, das seit zehn Jahren von cash-online ermittelt wird, kommt der schleswig-holsteinische Maklerpool blau direkt GmbH & Co. KG aus Lübeck gar nicht vor, weil blau direkt sich offenbar davor scheut, seine behaupteten Umsätze von einem Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater attestieren zu lassen.

Während andere Maklerpools von Provisionsdifferenzen aus dem Versicherungsgeschäft leben, bitten die beiden geschäftsführenden Kommanditisten von blau direkt, Oliver Pradetto Coccolo (46) aus Lübeck und Lars Drückhammer (48) aus dem ostholsteinischen Stockelsdorf, ihre angeschlossenen Makler und Vermittler kräftig mit monatlichen Gebühren zur Kasse.

Um das gesetzte Ziel, "blau direkt will und wird Pool-Marktführer im Versicherungsbereich werden" (Pradetto Coccolo), zu erreichen, machen sich es sich die Lübecker Poolinhaber ziemlich einfach:

ConventLars Drückhammer (48) ist Geschäftsführer und Kommanditist (20 Prozent Anteil) des im Jahr 2001 gegründeten Versicherungsmaklerpools blau direkt GmbH & Co. KG aus Lübeck (Kaninchenborn 31) in Schleswig-Holstei. 46 Prozent gehören einer Sandra Heidemüller aus Lübeck © blau direkt Pressefoto und Youtube/blau direkt Mitarbeitervorstellung Sie lassen nur noch die reichsten Makler rein und haben deshalb ihre Gebührenschraube für alle Neuankömmlinge im Sommer 2017 kräftig angezogen.

Das teuerste Dienstleistungspaket von 600 Euro monatlich ist nunmehr Standard, heißt es in einer blau direkt Pressemittleilung.

Am 1. August 2017 strich der Pool sein bisheriges Einsteigerpaket. Bislang kostete das billigste Paket nur rund 99 Euro monatlich. Im ersten Jahr gab es sogar noch einen Einsteigerrabatt von rund 50 Prozent, so dass neue Partner für rund 49 Euro einsteigen konnten. Damit ist nun Schluß.

In einer Selbstdarstellung auf Youtube betonte Oliver Pradetto Coccolo noch im Jahr 2011:

Zitat:


Natürlich wollen wir als Pool größer werden. Das kann nicht alles sein.

Es geht nicht um mehr, mehr und mehr.

Wenn wir in 10 Jahren sagen können, wir sind Mensch geblieben, dann haben wir unser Ziel erreicht.


Update am 2. Januar 2018: Stellungnahme von Oliver Pradetto Piccolo:

Zitat:


Ich bin beeindruckt, wie intensiv Sie sich mit unseren Mitteilungen und Veröffentlichungen auseinandergesetzt haben. Das war bestimmt eine Menge Arbeit.

Auch wenn ich die polemische Verkürzung unserer Positionen in der vorliegenden Form nicht gutiere, so unterstützt Ihre Berichterstattung im Großen und Ganzen unsere Haltung und dürfte helfen, die beabsichtige Filterwirkung unseres Marketings positiv zu verstärken.

Inhaltlich sind Ihnen jedoch tatsächlich ein paar Fehler unterlaufen:

1.) blau direkt komme nicht im Ranking von Cash vor.

Tatsächlich führt die Cash ein eigenes Ranking für nicht testierte Umsatzmeldungen. Dieses Ranking führt blau direkt seit 2 Jahren an.

2.) blau direkt scheue ein Testat.

bau direkt folgt den gesetzliche Auflagen, ab wann ein Testat zu erbringen ist. Für blau direkt ist dies ab dem Berichtsjahr 2016 der Fall.

3.) Gut verdienende Makler hätten Probleme das Angebot von blau direkt anzunehmen. Insbesondere hätten nur 2 das Premium-Angebot angenommen.

Tatsächlich hat sich der Neuzgang an Partnern auch nach der Beitragserhöhung nicht reduziert und auch sonst lässt sich die Vermutung unseres Erachtens nach durch keinerlei Indizien erhärten.

Im übrigen ist die Behauptung blau direkt habe "eingestanden", das nur 2 Kollegen das Premium-Angebot angenommen hätten schlicht falsch. Im Gegenteil: Rund 75% der Neuanbindungen wählen mittlerweile eines unserer Premium-Angebote.

Vermutlich haben Sie die Pressemitteilung zur Reduzierung der Neuanbindungen falsch interpretiert?

Nur 2 Kollegen haben die Garantie in Anspruch genommen, heißt es in dieser. Das heißt nur 2 von mehr als 350 Neuzugängen innerhalb des Zeitraum in dem die Garantie angeboten wurde, konnten Ihren Ertrag nicht um wenigstens 20% steigern bzw. Ihre Personalkosten um 50 % senken.

Diese 2 Kollegen wollten daher die Garantieleistung beziehen. Anders ausgedrückt: Weit über 300 Kollegen sahen die Garantieversprechen als erfüllt an. Ich sende Ihnen die Ihrerseits mutmaßlich mißinterpretierte Pressemitteilung nochmal zur internen Fehleranalyse zu.

Ich bitte Sie, die genannten Fehler gemäß § 3.1 des Pressekodexes in Ihrer nächsten Mitteilung zu korrigieren.

Herzliche Grüße
Oliver Pradetto


Für den Maklerpool ist aber augenscheinlich nicht das Provisionsgeschäft wichtig, von dem die Makler und Vermittler leben, sondern die Umsatzrendite des Maklerpools. Pradetto Coccolo:

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Versicherungswirtschaft am 02.01.2018 09:55
Die Umsetzung des Bipro-Standards sorgt bei Vertrieben und Maklerpools für Unmut zu. Der Vorwurf an die Versicherer: Da die Bipro mittlerweile für eine Vielzahl an Datenaustauschvorgängen Standards definiert hat, waren sich viele Versicherer im Unklaren, wie sie ihre Prioritäten setzen sollten. Nun hat ein Zusammenschluss verschiedener Vertriebe und Softwarehersteller einen Forderungskatalog an die Konzerne formuliert.

So fordern verschiedene Softwarehersteller wie Assfinet, IWM, Zeitsprung und SmartInsurtech, wie blau direkt und BCA und einige Vertriebe, darunter MLP und SwissLife Select, sowie der Vermittlerverband VDVM folgende drei Schritte als Priorisierung:

Implementierung des BiPRO-Produktmodells mit Mapping der VU-Systeme als wichtiger Baustein zur Digitalisierung
Implementierung der BiPRO-Norm 500
Implementierung der BiPRO Norm 430.4 UC 1

So habe man ?nun insgesamt vier Produktanbieter aus unserem aktiven Angebot entfernt. In unseren Vergleichsrechnern sind diese nicht mehr zu finden?, betont Oliver Pradetto, Geschäftsführer von Blau direkt. ?Mit jedem neuen Antrag wächst der Stapel manueller Arbeit. Ineffiziente Vermittlungsprozesse können wir nicht länger aufrechterhalten?, ergänzt der Chef des Maklerpools.

?Mir ist klar, dass viele Versicherer diesen Druck als unangenehm empfinden, das tut uns leid?, kommentiert Pradetto. Und dennoch: ?Aus unserer Sicht sind wir diejenigen, die Druck haben. Die fortschreitende Digitalisierung bedroht unser Geschäftsmodell. Wir müssen unsere Dienstleistung zu einem Transaktionsdienstleister wandeln. Dafür müssen wir skalierbar, preiswerter und schneller werden. Am Ende ist es besser, einzelne Versicherer verlieren uns als Vertrieb, als dass alle unseren Vertrieb verlieren, weil wir unsere Hausaufgaben versäumen?.

?Natürlich tut es den Versicherern weh, wenn sie kein Neugeschäft mehr erhalten. Unser Problem lösen wir damit aber noch nicht, denn alles, was bis dahin im Bestand ist, muss weiterhin manuell aufwendig bearbeitet werden. Darum haben wir betroffenen Anbietern angekündigt, dass wir die entsprechenden Bestände ab April 2018 gezielt umdecken?, ergänzt Marcel Canales, Prozessplaner und ebenfalls Geschäftsführer von Blau direkt.


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