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Presse-Echo


11.01.2018
Lead Equities Group: CEO Norbert Doll wegen mehrfacher Diebstahls-Vorwürfe vor Gericht?

ConventNorbert Doll (54) aus Hinterbrühl bei Wien und seine Managerkollegen Robert Wietrzyk und Marc-Steffen Hennerkes von der Lead Equities Group aus der Wipplingerstraße 1 in Wien. Zu den Investoren gehört auch die Generali Versicherung AG aus dem Adenauerring 7 in München, die zu 21,59 Prozent an der Lead Equities II Auslandsbeteiligungs AG in Wien beteiligt ist © Ausriss aus Leadequities.at Das Wort Plattmacher lässt der Österreicher Magister Norbert Doll (54) aus Hinterbrühl für sich und die von ihm 2001 mitgegründete und geführte Investmentgesellschaft Lead Equities Group aus der Wipplinger Straße 1 in Wien nicht gelten.

Mit seinen beiden Fonds LE I und LE II verwaltet Lead Equities derzeit über 115 Millionen Euro an Eigenkapital von vornehmlich institutionellen Investoren aus dem deutschsprachigen Raum.

So ist beispielsweise die Generali Versicherung AG aus München mit Stand vom 31. Dezember 2016 mit 21,59 Prozent an der Lead Equities II Auslandsbeteiligungs AG in Wien beteiligt, die für das Jahr 2015 ein Eigenkapital von 17,6 Millionen Euro auswies (Vorjahr: rund 24,7 Millionen Euro) und einen Überschuss von 595.000 Euro (Vorjahr ein Minus von rund 53.000 Euro) erwirtschaftete.

Zudem konnte Lead Equities II als erster und bis dato einziger österreichischer Private Equity Fonds den European Investment Fund, eine Tochter der zur EU gehörigen European Investment Bank und Europas führender Risikofinancier für klein- und mittelständische Unternehmen, als Investor gewinnen.

Die Fonds investieren in die Übernahme und Weiterentwicklung von mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Die Lead Equities Group spricht über sich von "intelligentem Kapital für den Mittelstand".

LE I wurde 2003 aufgelegt und hat ein Volumen von 49 Millionen Euro, welches größtenteils investiert und realisiert ist. Aktuell werden noch zwei Beteiligungen gehalten.

LE II wurde Ende 2007 aufgelegt und hat ein Volumen von 66 Millionen Euro. LE II hat in 4 österreichische sowie 3 deutsche Unternehmen investiert.

Allerdings erreichten den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net Warnhinweise aus den betroffenen Firmen mit dem Tenor, dass bei etlichen Mitarbeitern Angst und Sorge umgehe, weil sich Doll und seine Mannen eher wie Heuschrecken als Weiterentwickler aufführen würden.

Beispiele dazu lesen Sie etwas später.

Ein Informant behauptet:

Zitat:


Meine Behauptung: Doll verschuldet die Unternehmen, und damit kommt er bisher durch. Und das ertrage und verstehe ich nicht.

Zwei Mitspieler von ihm sind entweder auch dabei oder wissen nicht, was läuft. Einmal Dirk Brandis, steinreich, ihm gehört in Österreich das Forstgut Glaswein. Er gibt das Geld.

Und dann gibt es Robert Wietrzyk. Der hat ein Büro für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Leute nicht ahnungslos sind und nicht wissen, wem sie helfen und Geld geben.


Als GoMoPa.net Doll Anfang diesen Jahres darüber informierte, dass GoMoPa.net der Frage nachgehen werde, ob Doll ein Retter oder Plattmacher von Firmen ist, schrieb Doll zurück:

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Es liegen 14 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Betroffener am 17.01.2018 19:13
Ich habe den Artikel gelesen und finde ihn interessant.

Es tun sich aber weitere Sachen und es sind immer mehr Mitarbeiter der von Doll aktuell betroffenen Firma (SOLCOM) die angst haben um ihre Jobs und Zukunft. Auf seiner Homepage (also von Lead Equities) behauptet Doll, dass er bzw. Lead Equities der einzige private Equity Fonds sei, in den der European Investment Fund (Tochter der European Investment Bank) investiert hätte. Das ist aber glatt gelogen und man kann selbst auf der Website http://www.eif.org/what_we_do/equity/eif-equity-portfolio.pdf nachlesen, daß der European Investment Fund auch in andere österreichische Private Equitiy Funds investiert hat!!: Pontis Venture Partners/Beteiligungs-Invest AG und Invest Equity Beteiligungs-AG.

Das ist krass, daß Doll das einfach behauptet, also sich zurecht lügt und es die Finanzaufsicht offenbar schluckt.

Was auch auf der Liste zu lesen ist und das macht den Betroffenen Sorge!!:

Der Fond Lead Equities II, der Beteiligungen an MCL, SOLCOM und Transline hält, beendet sein Investment am 19.12.2018. Dann ich Schicht im Schacht. Doll kann bis dahin die Firmen ausräumen und möglichst viel Geld generieren, denn sonst machen seine Investoren Stress. Daher muß er die Firmen eben doch platt machen wie damals bei UNO Verwaltungs GmbH. Wer sich Sorgen um Arbeitsplätze in der Region macht, der sollte jetzt sich noch mehr Sorgen machen.

Die Stunde der Wahrheit soll am 9. 2. 2018 in der Stadthalle Reutlingen sein, denn da werden die Veränderungen bekannt gegeben werden.

Ab 1.2.2018 soll Oliver Koch der neue Geschäftsführer werden, der bei SOLCOM derzeit Abteilungsleiter Vertrieb ist!!

Das Verrückte ist daß dieser Koch total gehaßt wird bei SOLCOM. Es ist eine pikante Sache und ziemliche Schweinerei, aber ich weiß von einer Frau bei SOLCOM, die sich bei Doll schon vor Monaten SCHRIFTLICH über sexuelle Belästigungen von Koch beklagt hat. Ob er jemals reagiert hat, weiß ich nicht. Sein Verhalten hat jedenfalls dafür gesorgt, daß Frauen freiwillig gegangen sind (z.B. Vorname S.)! Das können Sie für Gerüchte halten, ist es aber nicht.

Seine derzeitige Gespielin (Vorname L.) ist auch bei SOLCOM tätig und mußte an einer Gangbangparty mit einem Kollegen (Vorname C.) teilnehmen.

So sieht die saubere Welt von Norbert Doll aus. Ich bin als Quelle bestimmt sehr subjektiv, weil ich verärgert über soviel Schweinerei bin. Aber ich schreibe Ihnen die Wahrheit.

#1 - Kommentar von Betroffener am 18.01.2018 13:30
Noch was zu Doll.

Norbert Doll behauptet es sei nur ein Irrtum gewesen. Aber komisch das er 37 x in dem Zeitraum gereist ist und 21 x das über Solcom abgerechnet hat. Das heißt, er hat sich die Reisekosten als Geschäftsführer selbst ausbezahlt, das ist doch seltsam, oder?

Das ist eine aktive Handlung, und Geld überweist sich nicht von allein. Das ist kein Zufall. Strafrechtlich einwandfrei: Diebstahl und Untreue (nach Gesellschaftsrecht. Und meiner Meinung nach auch Unterschlagung nach § 266 StGB in besonders schwerer Form, da 21 x.

Ob das so bei der Gerichtsverhandlung das Tübinger Landgericht am 30. Januar 2018 um 10 Uhr im Saal 130 unter dem Aktenzeichen 20 O 25/17 auch behandeln wird, kann ich natürlich nicht sagen.

Die Justiz ist ja unabhängig. Aber irgendwann und irgendwie sind seine kleinen und großen Tricksereien rausgekommen, weiß der Teufel wie. Aber es ist gut so. Doll hat das Geld zurückbezahlt, ok.

Aber erst, nachdem es entdeckt und er dazu ausdrücklich aufgefordert wurde. Es ist Diebstahl und verglichen zu seinem Bilanzbetrug von über 3 Millionen Euro sind's Peanuts. Aber dazu kann ich Ihnen nichts geben. Das ist zu gefährlich, und ich kann nur hoffen, dass die Finanzaufsicht da mal wach wird.

Ich persönlich bin einfach nur enttäuscht von Doll und Lead Equities. Wäre diese Sache nicht aufgeflogen, dann würde es so weitergehen. Und vielleicht geht es so auch weiter, wer weiß das schon.

#2 - Kommentar von Informant am 22.01.2018 18:41
Solcom: Norbert Doll verbietet GoMoPa.net und Pressekontakt

Ich habe gehört, daß große Unruhe herrscht bei Lead Equities.

Der angebliche neue Geschäftsführer gilt als unzuverlässig und soll sich früher exzessiv im Frankfurter Bahnhofsviertel herumgetrieben haben. Seine damalige Freundin aus Finnland wußte davon nichts und wurde später von ihm wieder nach Hause "abgeschoben".

Bei Solcom machen Warnungen die Runde: Es ist verboten die Website von Gomopa aufzurufen oder Kontakt zur Presse zu haben.

Norbert Doll hat angeblich persönlich interveniert, um einen Bilanzbetrug zu verschleiern. Der Hintergrund sind Scheinselbstständigkeiten (so habe ich es gehört.

Pikant dabei: Wirtschaftsprüfer von Price Waterhouse machen da angeblich mit und stellen sich dumm oder sind ahnungslos. Das ist nicht ganz klar.

Oliver Müller und Thomas Müller trauen sich in Reutlingen kaum noch auf die Straße, weil sie befürchten, von der Steuerfahndung bzw. Zoll observiert zu werden.

#3 - Kommentar von Thomas Müller am 22.01.2018 18:46
Haha: Oliver Müller soll Solcom-Chef werden?

Oliver Müller soll Chef bei Solcom werden, schreiben Sie? Das glaub ich bestimmt nicht.

DER Oliver Müller? Haha, ich lach mich schlapp. Den kenn ich noch aus dem Rohbau! Da gabs die besten Partys, und Oliver mit seiner Finnin mittemang. Ich kann mir kaum vorstellen daß der Typ jetzt Chef in diesem Laden werden soll.

Der hat sich doch sein Hirn im Frankfurter Bahnhofsviertel weggefxxxx, ehrlich jetzt. Ok, da war seine Finnin natürlich nicht dabei LOL. Oliver! Du bist der Coolste, und irgendwie bin ich neidisch. Besorg mir auch nen Job bei Norbert Doll :)

#4 - Kommentar von Daphne Portreux am 22.01.2018 18:51
Unterstützen PwC und Generali das System Norbert Doll (Scheinselbständigkeiten)?

Norbert Doll hat doch bei seiner Lead Equities die Genrali Versicherung mit an Bord?

Man darf sich schon wundern, wie naiv die sind! Dem Doll gehört doch Solcom im langweiligen Reutlingen. Man werfe einen Blick in die Gesellschafterliste: Über 70 Prozente bei Solcom wird von Doll und Lead Equities gehalten.

Wie Solcom den großen Reibach macht, pfeifen die Spatzen von den Dächern, Stichwort Scheinselbstständigkeit. Ich frage mich, wieviel huntertausende oder vielleicht Millionen dadurch Lead Equities spart und am deutschen Fiskus (der mir als Österreicher egal ist) vorbeischmuggelt.

Ich würde mal sagen: Glatter Bilanzbetrug. Und wer sind die Wirtschaftsprüfer? Die überkorrekten Herren von PriceWaterhouseCoopers namens Axel Ost und Jürgen Schwert. Zumindest waren die das, als ich noch mehr Einblick hatte.

Nun frage man sich: Unterstützen PWC und Generali und andere Investoren das System Doll? Müssen die nicht alle einfahren? Denk ich an Deutschland in der Nacht. Obwohl hierzulande die Finanzaufsicht auch schlafmützig zu sein scheint.

#5 - Kommentar von Entwickler am 12.02.2018 12:31
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beziehe mich auf die Artikel und Kommentare zu Herrn Doll! Ich möchte als Selbständiger Dienstleister, der für die Firma Solcom tätig ist, in Erfahrung bringen, inwieweit die Kommentare auf ihren Seiten von authentischen Benutzern verfasst wurden und inwieweit man diesen trauen kann.
Der Hintergrund der Anfrage ist, dass SOLCOM eine größere Menge an Verträgen mit Freiberuflern hat, einige aber davon nicht mehr verlängert und / oder diese sogar abkürzt. Der Vorgang ist seit Mitte 2017 beobachtbar. Da Ich noch Aussenstände reklamieren möchte, wäre eine Information über eine drohende Insolvenz oder anderes für mich hilfreich. Vielen Dank.

#6 - Kommentar von Frank Nussauer am 12.02.2018 12:55
Sehr verehrte Damen und Herren,
ich habe Ihre Artikel zu Norbert Doll gelesen und kann dem leider nur zustimmen. Meinen eigenen Ermittlungen zufolge sollten Sie zusätzlich im Dunstkreis von Norbert Doll schauen:
Stephan Zöchling spielt da eine gewichtige Rolle. Er war Geschäftsführer und ist weiterhin Investor bei Lead Equities.
Früher ist er mit Stanislaus Turnauer in die Schule gegangen. Turnauer ist Aufsichtsrat der Lead Equities Unternehmensberatungs- und Beteiligungs AG und ebenso wie Zöchling ein umstrittener Geschäftsmann in Österreich und darüber hinaus.
Stephan Zöchling steht hinter der RRS Capital Strategies Service GmbH. Pikant: Die Finanzmarktaufsicht FMA hat Zöchling bereits durch einen Regierungskomissär überwachen lassen.
Der Verdacht: Spekulative Geschäfte, die zum Totalverlust der Anleger führen könnten.
Stephan Zöchling und Norbert Doll sind gut miteinander bekannt. Zöchling ist nicht nur über seine Melina Privatstiftung einer der Investoren bei Lead Equities, er war bis 2004 auch Geschäftsführer von Lead Equities.
Das zeigt einmal wieder: In der Wiener Finanzwelt ist man eng vernetzt. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis auch Lead Equities ein Fall für die Finanzmarktaufsicht FMA wird. In jedem Fall sind auch hier die Gelder der Investoren in Gefahr. Und dass sind nach Angaben von Lead Equities auf der Homepage des Fonds 116 Mio. EUR. die hier im Feuer stehen.
Norbert Doll ist daher ein Beispiel für einen Investor, der nicht etwa für steigende Gewinne sorgt, wie es zunächst den Anschein hat, sondern ganz in der Manier der "Heuschrecke" agiert und im deutschen Mittelstand Firmen in die Existenzkrise führt, die noch vor dem Einstieg von Norbert Doll und seiner Lead Equities gesunde und florierende Unternehmen waren.
Österreich scheint für Lead Equities ohnehin ein großer spaßiger Platz der fantastischen Möglich keiten zu sein: Die FPE Fonds 14 GmbH war bisher Aktionär von Lead Equities mit einem Anteil von immerhin über 22 %.
Und wer steckt hinter FPE Fonds 14 GmbH? Bitte festhalten: Jakob Hirschbäck! Der Rechtsanwalt, der die rechte Hand des 2012 in London verurteilten korrupten litauischen Politikers Aivars Lembergs war - gemeinsam mit Hirschbäck kommandierte dieser ein Netzwerk von Offshore Firmen über Jahre hinweg.
Die dubiosen Gelder aus diesem Netzwerk flossen zurück in die Taschen von Norbert Doll, Stephan Zöchling und Lead Equities. Zu diesem Netzwerk hinter Lead Equities gäbe es noch so viel zu berichten. Aber das überlasse ich der Finanzaufsicht in Wien, denn die werden dafür bezahlt.
Mich würde aber angesichts dieser ganzen Verstrickungen interessieren, wie die Gerichtsverhandlung gegen Norbert Doll und seine Komplizen vor wenigen Tagen in Tübingen ausgegangen ist. Wurde da bereits ein Urteil gesprochen? Und welche Wege stehen den geprellten Anlegern und Investoren offen?
Zuletzt aber eine Liste der Leute, Offshore Firmen und zum Teil extrem dubiosen Gestalten, deren Knotenpunkt Lead Equities von Norbert Doll zu sein scheint. Das kann gerne vervollständigt werden.

Übrigens: Norbert Doll hat für den Notfall schon vorgesorgt: Einerseits sorgt er dafür, daß beim Bewertungsportal Kununu negative Kommentare zu seinen Investititonen z. B. bei SOLCOM in Deutschland schnell verschwinden.
Und zusätzlich hat er sich in Frankreich im schönen Niederhaslach einen netten Altersitz (Fluchtort?) gekauft! Versehentlich hat er vergessen, beim Eintrag ins dortige Grundbuch sein echtes Geburtsdatum anzugeben.

Agora Privatstiftung AKF Privatstiftung ATHENA Burgenland Beteiligungen AG Bank für Tirol und Vorarlberg
Bernina Capital GmbH Christian Stein DACA-Privatstiftung Daniel Jennewein
> MRHG Holding AG Dedalus Privatstiftung Dirk Brandis
> Bruder: Hendrik Brandis Donau Versicherungs AG Dr. Axel Jansen Dr. Christoph Kraus Dr. Ernst Burger
> Mitglied der BDO Wien GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
FPE Fonds 14 GmbH
> Jakob Hirschbäck
> Millennium City Betriebsges.m.b.H. Generali Versicherungs AG
Herbst Kinsky Rechtsanwälte GmbH
HETA ASSET RESOLUTION AG
Hochland Privatstiftung
Hypo Alpe Adria bzw. deren Nachfolgeorganisationen, vermutlich die Heta Asset Resolution Invest Kredit Bank AG
Lincoln International Marc-Steffen Hennerkes Matthias Mihurko
> Invista Maximilian Hoyer Melina GmbH/Stiftung
> Stephan Zöchling MIKA Privatstiftung
> diverse Vorstände
Moritz Kumpfmueller
Norderbrook GmbH
Palmers Holding GmbH
Pigan Privatstiftung
Platon Privatstiftung
PN Privatstiftung Purberg Vermögensverwaltungs GmbH
> Robert Wietrzyk
> Wietrzyk-Sanin
> Wietrzyk & Partner Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
RBI Private Equity Holding GmbH
Robert Wietrzyk Spartacus Privatstiftung > Thomas Doll (Bruder von Norbert Doll) Stanislav/Stanislaus Turnauer
> ua.a Fundermax Stephanie Privatstiftung Vienna Insurance Group

#7 - Kommentar von Informant am 02.03.2018 08:06
Update zur Situation SOLCOM und Lead Equities Österreich (Norbert Doll)
Sehr geehrter Herr Siewert,
vom 22. bis 25. Februar 2018 hatte die Solcom aus Reutlingen einen Workshop mit Skifahren veranstaltet. Von den 30 Teilnehmern waren die Hälfte Frauen. Viele von denen hatten Sorge, weil der Workshop wurde vom neuen Geschäftsführer Oliver Koch geleitet. Das Bizarre daran war, daß nicht nur alles total chaotisch und ineffektiv ablief, sondern auch die Tatsache, daß Oliver Koch und sein Mitarbeiter Christian Loch sich völlig betrunken hatten.
Sie waren so besoffen, daß man sie nur noch als unzurechnungsfähig bezeichnen konnte. Freitag sollte der Workshop um 9 Uhr morgens beginnen, aber Koch war noch um 10 Uhr nicht ansprechbar. Das setzte sich den Tag über fort.

Er hatte schon vor einiger Zeit zusammen mit Christian Loch eine Gangbang Party veranstaltet, aber das damalige Opfer (Linda R.) war diesmal nicht dabei. Das ist ihr Glück gewesen glauben die Vertriebler, die mit Oliver Koch am Workshop teilgenommen hatten. Es fragen sich nun alle, wie es mit Solcom unter diesem neuen Geschäftsführer weitergehen soll. Er wird als Gefahr für das Unternehmen gesehen. Norbert Doll hat verschiedene Beschwerden zu Koch erhalten aber offenbar rührt er sich nicht und will es aussitzen. Das ist allen ein Rätsel. Es wird sich auch gefragt, was die Investoren zu einem Geschäftsführer sagen, der vier Tage lang Komasaufen auf Kosten von Solcom veranstaltet und das als Workshop bezeichnet. Gar nicht zu reden von der armen Ehefrau von Loch. Insgesamt wird Oliver Koch zwar als witziger Zeitgenosse wahrgenommen, aber sein Verhalten droht die Solcom zu zerstören und an die Wand zu fahren. Ein Geschäftsführer kann unmöglich öffentlich und vor den Augen seiner Angestellten sich hemmungslos betrinken oder Affären und sexuelle Abenteuer auf Firmenveranstaltungen ausleben.
Offenbar soll dazu auch eine Geschäftsversammlung durchgeführt werden, aber Norbert Doll als Strippenzieher im Hintergrund wird von der Solcom Belegschaft als Aussitzer, zahnlos und eigennützig empfunden.
Die Missstände kennt er seit vielen Monaten, auch die ?kreative? Verrechnung (=Vermeidung) der Renten- und Sozialabgaben, aber er ist mit der drohenden Verurteilung wegen mehrfachen Diebstahls im Moment zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

#8 - Kommentar von Insider am 19.03.2018 18:59
Solcom Steuerfahndung

Am 14. März 2018 war die Steuerfahndung in den Räumlichkeiten der Solcom in Reutlingen! Große Aufregung, denn nun wird offensichtlich, daß sich das Netz weiter zuzieht.

Der neue Geschäftsführer Martin Schäfer wurde peinlichst verhört, Resultat unklar. Es geht offenbar darum, daß Lead Equities unter dem Kommando von Norbert Doll in Wien agiert und den Sozialversicherungsbetrug, begangen durch den Einsatz von angeblichen Freelancern zum Beispiel bei der Bundesdruckerei (!!), deckelt und organisiert.

Trotz mehrfacher Warnhinweise, die Doll von Oliver Koch bekommen haben soll, wird das Spiel weiter getrieben. Doll soll dem Koch wiederum angeblich gedroht haben, da dessen Eskapaden (Frauengeschichten und Alkohol) mittlerweile den Investoren von Lead Equities Kopfzerbrechen bereitet.

Der Handel soll sein: Oliver Koch bekommt eine Abfindung und steigt aus, und Solcom soll die Freelancer neu gruppieren. Für diese Arbeit jedoch findet Doll offenbar keinen Kandidaten, der das freiwillig macht.




#9 - Kommentar von Insider am 21.03.2018 11:12
Norbert Doll: Gebäude unfauffällig durch Hintereingang verlassen!

Nachtrag zu Solcom

Bei Solcom kommt immer mehr Unruhe ins Geschäft: Nachdem die Steuerfahndung vor Ort war, wird den Mitarbeitern klar, daß auch Zoll und Staatsanwaltschaft in Deutschland am Ball sind.

In Österreich wird der Investor hinter Solcom, Norbert Doll und seine Lead Equities, von der Finanzaufsicht unter die Lupe genommen.

Offenbar sind neue Fälle aufgetaucht, bei denen Doll mit Lead Equities andere Firmen übernimmt, ausräumt und platt macht. Mitarbeiter mußten ohne Lohn gehen, es gibt Probleme bei den Zahlungen.

Angeblich gibt es Selbstanzeigen von Fresenius und der Bundesdruckerei, die Freelancer von Solcom beschäftigt haben und denen von Sozialversicherungsbetrug berichtet wurde. Am 20. März hat der neue Geschäftsführer von Solcom, Martin Schäfer, den Compliance Manager Walter Lucas rausgeworfen, der erst ein paar Tage gearbeitet hat.

Dahinter steckt auch Norbert Doll: Dieser hatte Solcom angeordnet, Schulungen für die Mitarbeiter durchzuführen, bei denen ausdrücklich aufgefordert wurde, nicht mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren, sondern das Gebäude unauffällig durch den hinteren Bereich zu verlassen!

Offenbar hat sich Lucas dagegen gewehrt. Daraufhin hat Doll den Rauswurf befohlen.

Der ehemalige Geschäftsführer Thomas Müller, der bei den Rotariern in der Region auf Saubermann macht, wurde am 21. März offiziell als "Unternehmensberater" begrüßt.

Das Chaos bei Solcom und der Druck von Norbert Doll aus Wien nehmen weiter zu und die Mitarbeiter werden nervös. Besonders Martin Schäfer wird als unangenehm betrachtet, der mit Rumgebrülle und Aktionismus sich allgemein lächerlich macht.

#10 - Kommentar von Insider am 03.04.2018 17:14
Der Walter Lukas war ein guter Typ und in Sachen Compliance hat er ordentlich zugepackt, wie es bei dem SOLCOM-Chaos dringend notwendig war! Er kam von Siemens und von dort wird berichtet, daß er sauber gearbeitet hat und nun das!?! Den Rausschmiss versteht echt keiner bzw. jeder versteht es doch:

Norbert Doll, der sich lieber nicht mehr in Reutlingen blicken lassen sollte, braucht irgend ein Provisorium, um weiter Geld aus SOLCOM rausquetschen zu können. Und da kam ihm der Lukas in die Quere, so und nicht anders ist es. Und jetzt haben wir diese tolle Situation:

Oliver Koch total chaotisch und planlos, dem Alkohol und den Frauen zugetan, aber nicht der ehrlichen Arbeit und den Angestellten!

Martin Schäfer völlig cholerisch, spielt sich als Besserwisser und Alleskönner auf und merkt nicht, wie verhasst er ist. Wen wundert es, daß in der Rechtsabteilung nun ständig alle krank sind? Keiner will mit ihm arbeiten, denn es ist unmöglich! Vorher ist er in jeder Kanzlei gegangen worden, da er juristisch mehr oder weniger eine Null ist.

Und: Er weigert sich zu erklären, warum er plötzlich einen Doktortitel trägt! Das ist schon komisch und die ganze Belegschaft bei SOLCOM muss ihn nun mit Herrn Doktor ansprechen, den aufgeblasenen Typen. Wo hat er promoviert, fragt man sich zu Recht? Zu welchem Thema hat er geschrieben? Er hat zwar in Tübingen studiert, aber seltsamerweise steht er nicht auf der aktuellen Liste der Dissertationen. Hat er etwa in Rußland einen Ehrentitel verliehen bekommen? Oder hat das auch Norbert Doll eingefädelt, denn der macht ja im Osten seltsame Ölgeschäfte und hat da vielleicht einen Spezl!?

Ich frage mich auch, was die Anwaltskammer zu dem angeblichen Doktortitel sagt und dazu, daß Schäfer als Geschäftsführer von SOLCOM im September vor dem Landgericht Tübingen wegen über 3 Millionen Euro Umsatz- und Sozialversicherungsbetrug angeklagt worden ist.

Ist eine Mitgliedschaft in der Kammer überhaupt noch möglich, oder dürfen Juristen alles?

Alle Beteiligten wissen, daß sie den Kopf für Dolls Abenteuer hinhalten müssen, aber für 20.000 Euro fix pro Monat plus Bonus von zirka 200.000 Euro pro Jahr lohnt sich das natürlich.

Das Üble ist, daß wir immer mehr ins Visier geraten und seriöse Kunden sich abwenden. Das Thema Freiberufler wurde hier im Forum schon öfters besprochen, aber das ist das A und O für SOLCOM.

Fresenius ist bereits im Visier! Und auch bei Hays AG hat es nun gekracht. Das wird auch bei uns bald einschlagen und dann Gute Nacht. Profitieren im Hintergrund tut nur Norbert Doll. Und vorneweg das Trio Schäfer, Koch und Thomas Müller, der saubere Rotarier.

Ich frage mich, ob diese Herrschaften an Soheyl Ghaemian und REUTAX in Heidelberg denken: Pleite und ab in den Knast! Kann man hier nachlesen: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-am-mannheimer-landgericht-der-junge-schuetzling-hat-millionen-veruntreut.42165349-862b-42ba-9a45-11881de86539.html.

Dieser Saubermann ist übrigens auch bei den Rotariern. Dort scheinen sich einige bunte Vögel zu verabreden. Die Parallelen sind schon witzig: Genau wie der völlig abgehobene Thomas Müller lebte auch Soheyl Ghaemian in einer Protzvilla und fuhr genau wie Müller einen Aston Martin Rapid. Das kann man hier nachlesen: https://www.rnz.de/nachrichten_artikel,-zzz-rnz-Archiv-Reutax-Gruender-Ghaemian-drohen-bis-zu-15-Jahre-Haft-_arid,21567.html.

Einziger Unterschied: Müller muß sich das ?"verdiente" Geld mit Doll teilen. Immerhin: Für 15 Jahre Haft (siehe Ghaemian) möchte wohl niemand für Norbert Doll und Lead Equities in den Knast wandern.

Laut SOLCOM Emailverzeichnis ist Thomas Müller nur noch ?"Unternehmensberater", also von Doll schon vorsichtshalber aus dem Rampenlicht genommen worden.

#11 - Kommentar von Insider am 18.04.2018 15:28
Hinweis

Ich fand bei der Suche nach weiteren Machenschaften von Norbert Doll und Lead Equities diesen Blog:

https://misleadequities.tumblr.com/

Dort sind diverse Dokumente hochgeladen, zu deren Glaubwürdigkeit ich nichts sagen kann. Aber ihre Aussagekraft ist schon hoch. Vermutlich kann Gomopa dies besser beurteilen und einschätzen.

#12 - Kommentar von Insider am 15.05.2018 16:15
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich Geschädigter der Firma Solcom in Reutlingen bin und ich daher nach Unterlagen zu den laufenden Gerichtsverfahren suche, habe ich diesen Blog gefunden: https://misleadequities.tumblr.com/

Dort wurde zuletzt eine Darstellung eingepflegt, die ich lesenwert halte: Nachdem wir in den letzen Wochen Stapel an Dokumenten gesichtet, Interviews geführt, Informanten getroffen haben, sind uns bestimmte Parallelen zwischen Solcom in Reutlingen, der Taktik von Lead Equities unter Norbert Doll in Wien und einzelnen Fällen in der jüngsten Vergangenheit aufgefallen.

An erster Stelle denken wir an: Möbel-Inhofer, Willi Betz, Soheyl Ghaemian/Reutax AG.

Wo sehen wir die Parallelen? Bei Betz und Inhofer ging es auch um millionenschweren Sozialversicherungsbetrug, von dem wir bei Solcom bisher nur die Oberfläche erkennen können.

Die Stuttgarter Nachrichten schrieben zu Betz: "Weil sie jahrelang Mitarbeiter als Scheinselbstständige beschäftigt und damit die Kassen um die Sozialversicherungsbeiträge geprellt haben, sind die Inhaber des Möbelhauses Inhofer jetzt zu hohen Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt worden." (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.sozialbetrug-bei-moebel-inhofer-chefs-bekommen-bewaehrung-und-hohe-geldstrafen.34301f52-5c4a-4f39-8d96-3936c46e0c57.html)

Nach unseren bisherigen Recherchen könnte ein solcher Satz noch vor Ende des Jahres 2018 auch zu Solcom, Thomas Müller und Martin Schäfer in den Zeitungen zu lesen sein.

Der Focus formulierte es ähnlich: "Die Chefs des schwäbischen Möbelhauses Inhofer sind am Mittwoch wegen Sozialbetrugs zu Bewährungsstrafen und hohen Geldstrafen verurteilt worden. Die Mitglieder der Familie Inhofer hatten jahrelang Mitarbeiter als Scheinselbstständige beschäftigt und damit die Kassen um die Sozialversicherungsbeiträge geprellt. Der Schaden liegt nach Angaben des Landgerichts Augsburg bei rund einer Million Euro." (https://www.focus.de/regional/augsburg/prozesse-abgabenbetrug-steuerhinterziehung-urteil-im-inhofer-prozess_id_5011150.html)

Nun wird der Schaden bei Solcom bedeutend höher liegen, und betrachtet man die anderen Investitionen und Beteiligungen von Lead Equities, so dürfte man eine zweistelligen Millionenzahl annehmen. Bewährungsstrafen wären in diesem Fall nach unserer Ansicht ein fatales und ganz falsches Signal. Die internationalen Normen zur Bekämpfung von Korruption, Geldwäsche und Steuerhinterziehung würden dem entgegenstehen, und andere Firmen würden ermutigt werden, sich weiterhin illegal zu verhalten. Aber warten wir den Ausgang der Gerichtsverhandlungen ab.

Ob allerdings das bisher tätige Gericht in Tübingen mit dem "hochmotivierten" Vorsitz dieser Sache gewachsen ist, bezweifeln wir. Zu eng ist dort auf lokaler Ebene die Verstrickung, zu sehr wird gemauschelt, Gericht und Beklagte sollen sich nach unseren Informationen aus dem örtlichen Rotary-Club kennen, keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus.

Daher plädieren wir wie in anderen Fällen für eine Auslagerung der Verhandlungen in die Zuständigkeit eines auswärtigen Gerichtes.

Willy Betz sitzt dagegen als mahnendes Beispiel den Solcom-Verdächtigen direkt vor der Nase in seiner Zelle. Die FAZ schrieb zu dem Fall: "Der Reutlinger Spediteur Thomas Betz ist wegen Bestechung und Sozialversicherungsbetrugs in Millionenhöhe zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss der 49-Jährige eine Geldstrafe von 2,16 Millionen Euro bezahlen." (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/spedition-willy-betz-fuenf-jahre-haft-und-hohe-geldstrafe-1515970.html)

In dem Artikel steht auch: "Dabei habe er die bulgarischen Kraftfahrer nicht zur Sozialversicherung angemeldet und 9,6 Millionen Euro Beiträge hinterzogen".

Hier sehen wir weitere Parallelen, denn Solcom beschäftigt zwar keine bulgarischen Kraftfahrer, sondern IT-Experten, geht aber ansonsten genauso vor. Betroffen sind Fresenius und die Bundesdruckerei.

Was uns ebenfalls merkwürdig erscheint und ein gewisses System aufweist: Die Wirtschaftsprüfer von Solcom haben das Vorgehen bisher brav abgenickt. Niemand scheint die Unzulässigkeit im Vorgehen, das Illegale zu erkennen. Das ist in vielen nationalen und internationalen Fällen zu erkennen und führt zu der Frage: Wie können Wirtschaftsprüfer und Kanzleien zur Verantwortung gezogen werden?

Die Parallelen zwischen Solcom, Lead Equities und Reutax bzw. Soheyl Ghaemian sind mehrfach für uns ersichtlich. Zum einen geht es auch um Steuerhinterziehung und Sozialversicherungsbetrug. Es geht um Freelancer, die mit unlauteren Mitteln und Verträgen gebunden werden und deren Status sich im völligen Graubereich befindet.

Im Klartext: Wenn es kracht, dann gehen die Freelancer bei Solcom leer aus. Die Insolvenz, in die Reutax fiel, droht grundsätzlich auch Solcom. Einerseits stellt Ende 2018 Lead Equities die Zahlungen ein, das wurde mittlerweile bestätigt und man kann die entsprechenden Dokumente hier im Blog, in Mitteilungen von Finanzdienstleistern oder z. B. auf der Website der European Investment Bank nachlesen (http://www.eif.org/what_we_do/equity/eif-equity-portfolio.pdf).

Andererseits sind nach unseren Informationen in Österreich Ermittlungen der Finanzaufsicht gegen Lead Equities am laufen. Das bedeutet, es kann das schnelle Ende vom Wiener Investor kommen. Dann ergibt sich die Frage:

Was geschieht mit den Freelancern bei Solcom?

Zu dieser ähnlichen Situation zitierte die Computerwoche: "Die Verträge mit den Beratern können von mir als Insolvenzverwalter auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens fortgesetzt werden. Das ist auch mein ausdrückliches Ziel. Damit gelten selbstverständlich die Wettbewerbsverbote während der Vertragslaufzeit fort sowie auch nachvertragliche Kundenschutzvereinbarungen. Selbst wenn einzelne Verträge enden sollten, gilt der Kundenschutz fort, der gerade für den Fall der Beendigung des Vertrages zwischen der Reutax AG und ihren Beratern geschlossen wurde." (https://www.computerwoche.de/a/insolvente-reutax-besteht-auf-kundenschutz,2536545).

Die andere Parallele ist die fragwürdige Moral und mangelnde Ethik, die wir in beiden Fällen erkennen: Nach unseren Informationen pflegen Thomas Müller und Martin Schäfer einen Lebensstil wie der damals angeklagte Soheyl Ghaemian. Dieser protzte ebenfalls mit Luxuskarossen, Frauen und Villen. Und ebenso wie bei Solcom gab es Gebrülle, autoritäres Verhalten, Übergriffe und Drohungen, z. B. gegenüber Mitarbeitern, die einen Betriebsrat ins Leben rufen wollen.

Die Rhein-Neckar-Zeitung schrieb: "Fast desinteressiert blickte und grinste der einstige Star der Heidelberger High Society während der rund einstündigen Urteilsbegründung immer wieder in Richtung der Zuschauerränge." (https://www.rnz.de/wirtschaft/wirtschaft-regional_artikel,-Wirtschaft-Regional-Im-Fall-Ghaemian-erkennt-die-Richterin-keine-Reue-oder-Einsicht-_arid,7326.html).

Ähnliches berichten uns unsere Informanten aus der Chefetage von Solcom. Ebenso wie bei Betz, Inhofer und Reutax sind auch jetzt Staatsanwaltschaft, Zoll und Kriminalpolizei in Deutschland und Österreich am Ball, es gab Durchsuchungen, aber es wird auch gedeckelt. Wir bekommen von den Behörden keine oder kaum Informationen mit Hinweis auf das laufende Verfahren. Das akzeptieren wir natürlich, aber dennoch wünschen wir uns eine mediale Begleitung, um die Sensibilität für solche Vorgänge zu schärfen.

Die Unternehmen, die Parallelen zu Solcom aufwiesen, waren früher sehr erfolgreich und wurden ganz offensichtlich durch die Gier, mindestens Rücksichtslosigkeit der Manager, die mit krimineller Energie den Profit noch weiter steigern wollten, in eine Krise, im Fall der Reutax in die Pleite gestürzt. Wir werden die Entwicklung weiter verfolgen und berichten.

Wir prüfen neue Informationen, nach denen Lead Equities im Zusammenhang mit Papieren, die man bei Mossack Fonseca gefunden hatte, auftaucht. Diese Kanzlei ist mittlerweile geschlossen, aber wir wissen von den Kollegen der Panama Leaks, daß viele Unterlagen noch ausgewertet werden. Das betrifft besonders die Nutzung von Banken durch dubiose oder betrügerisch arbeitende Firmen.

Die Zeit schrieb dazu: "Die Namen von 28 Banken, darunter 6 der 7 größten, finden sich den Berichten zufolge in den Unterlagen." (https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-04/mossack-fonseca-panama-papers-steuerhinterziehung-deutsche-banken.

Da im Umfeld von Lead Equities und damit auch Solcom verschiedene Banken, Privatinvestoren und unbekannte Stiftungen operieren, fragen wir uns: Wer hat was zu verbergen und wer wird am Ende von Solcom in Reutlingen und Lead Equities in Wien mit in den Abgrund gezogen?

#13 - Kommentar von Freelancer am 11.06.2018 11:45
Datenschutz: Solcom soll Daten freier Mitarbeiter an Headhunter verkaufen.

Die Diskussionen um SOLCOM und Norbert Doll, die man derzeit im Internet https://misleadequities.tumblr.com/ und der Presse (Amtsblatt, Gerichtsanzeiger Tübingen oder Mitteilungen der österreichischen Finanzaufsicht) nachlesen kann, behandeln meiner Erfahrung nach nicht den Aspekt des Datenschutz!

Ich musste bei einer Bewerbung bei einem Konkurrenten von SOLCOM feststellen, daß der neue Arbeitgeber alle Infos zu meiner Person, also Qualifikation, bisherige Projekte, letzte Programmierungen, eigentlich den kompletten Lebenslauf schon vorliegen hatte!!

Danach gefragt, woher man das habe, wurde mir unumwunden erklärt, daß man diese Datensätze vom Headhunter habe, der sie von SOLCOM kaufen würde!!!

Ich finde, das ich ein starkes Stück, denn: Bei SOLCOM wurde mir gesagt, daß nach dem Job, der befristet war, meine Daten gelöscht werden würden.
Pustekuchen! Mir wurde übrigens auch gesagt, daß SOLCOM das "schon immer" so gemacht habe, das sei "normal" und SOLCOM würde damit eine schön Extraprämie kassieren.

Die Datensätze aller Freelancer würden bei SOLCOM und auch beim Investor in Wien, Lead Equities, vorliegen und je nach Bedarf entweder an Headhunter aber auch an Werbeagenturen verkauft werden.

Man war fast erstaunt über meine "naiven" Rückfragen! Ich hatte versucht, bei SOLCOM jemanden dazu zu sprechen und natürlich wollte ich wissen, wer denn noch meine Daten habe und wie man überhaupt dazu käme, meine Daten ungefragt zu verramschen!? Fehlanzeige! Ich habe bis heute keine Antwort darauf erhalten.


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