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08.02.2018
Picam GmbH / PICCOR AG: Razzia wegen Bandenbetrugs-Vorwurfs mit Piccor und Piccox Zertifikaten

ConventThomas Entzeroth (51) aus Potsdam gehört nicht nur zum Management der Berliner Maklerfirma Picam GmbH, er ist auch Chef der Liechtensteiner Vermögensverwalterin VARIAN AG, die die Kundengelder mit Brokern arbeiten lässt © Ausriss aus Xing/Thomas Entzeroth Die "Servicefähigkeit unseres Büros" ist deutlich eingeschränkt, mailte Thomas Entzeroth (51) aus Potsdam als Sales-Manager der Berliner Maklerfirma Picam GmbH aus der Hubertusallee 74 in Schmargendorf am Dienstag dieser Woche (6. Februar 2018) seinen angeschlossenen 70 Maklern.

Die Makler wären froh, wenn tatsächlich nur die Servicefähigkeit des Büros eingeschränkt wäre. Der Schaden ist weit größer.

Einen Tag zuvor hatten Staatsanwälte und Polizisten einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Tiergarten vollstreckt und dabei Unterlagen, Computer und Handys von sieben Verantwortlichen der Picam Unternehmensgruppe in Berlin, Leipzig, München und in Baar (Schweiz) in den Wohn- und Geschäftsräumen beschlagnahmt, wie das Leipziger Portal Die Bewertung als erster berichtete.

Dabei wurden nach Polizeiangaben Vermögenswerte in Höhe von 80 Millionen Euro beschlagnahmt.

Entzeroth wie auch der Schweizer Peter Züllig (Verwaltungsrat der PICCOR AG aus Baar) taten einen Tag nach der Razzia so, als sei die Razzia eine Folge ihrer eigenen Verdachtsstrafanzeige gegen einen ominösen Peter Meller, der Anlegergelder auf Gibraltar veruntreut haben und abgetaucht sein soll. Die PICCOR AG habe seine Firma LIT Limited mit der Vermögensverwaltung beauftragt. PICCOR AG-Chef Züllig nannte die Razzia eine "logische Folge unserer Strafanzeige".

Entzeroth hatte im vergangenen Jahr die 2.300 Anleger noch aufgefordert, sich seiner Anzeige anzuschließen. Rund 300 Millionen Euro hatte die Picam GmbH bis zu diesem Zeitpunkt an die Piccor AG für einen versprochenen Handel von Börsentermingeschäften (Dax-Futures) und mit einem möglichen Gewinn von bis zu 30 Prozent im Jahr vermittelt.

Nachdem die Auszahlungen letztes Jahr ins Stocken geraten waren, hatte Entzeroth den Rechtsanwalt Benjamin C. Richert aus Lübz in Mecklenburg-Vorpommern beauftragt, am 29. November 2017 bei der Berliner Staatsanwaltschaft eine "Verdachtsanzeige wegen der erkannten Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Anlagesituation von Kundengeldern durch die PICCOR AG und deren beauftragten Vermögensverwalter" zu stellen.

Das Pikante daran: Entzeroth war selbst Chef der VARIAN AG aus Liechtenstein, die von der PICCOR AG zur Vermögensverwaltung beauftragt worden war, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete.

Zudem ist der strafanzeigende Rechtsanwalt Benjamin C. Richert alleiniger Inhaber der VARIAN DC Service GmbH in der Hubertusallee 74 in Berlin am Sitz der Maklerfirma Picam GmbH.

Aber da ist ja noch der Schwarze Peter: der ominöse Broker Peter Meller mit einer Firma auf Gibraltar. Doch der scheint ins Reich der Phantasie zu gehören. Die Finanzbehörden Gibraltars konnten weder ihn noch seine Firma LIT Ltd. aufspüren.

Ebenso ins Reich der Phantasie gehören wohl die noch bis zum 2. Februar 2018 täglich veröffentlichten Erfolgskurse von teilweise 104 Prozent der Piccox-Inhaberschuldverschreibungen.

Die Altanleger der Picam GmbH/PICCOR AG waren von Thomas Entzeroth und dem Prokuristen (44) der VARIAN DC Service GmbH aus Aachen in NRW 2017 aufgefordert worden, einer Neuanlage in die Piccox-Inhaberschuldverschreibung zuzustimmen, wie der Frankfurter Anlegeranwalt Matthias Schröder von der Kanzlei LSS mitteilte.

Für das angeblich täglich liquide Piccox-Zertifikat sollten alle behördlichen Genehmigungen vorliegen, was aber wohl so nicht stimmte. Laut Ermittlern seien die Anleger mit falschen Angaben in die Irre geführt worden. Das öffentliche Angebot des Piccox-Papiers wurde schließlich Mitte Januar 2018 wieder eingestellt.

Im Dursuchungsbeschluss des Amtsgerichts Tiergartens, der GoMoPa.net vorliegt, kommt ein Peter Meller gar nicht vor.

ConventRechtsanwalt Matthias Schröder, Partner der Kanzlei LSS Leonhardt Spänle Schröder aus Frankfurt am Main © LSS Vielmehr werden Sales Manager Thomas Entzeroth, Verwaltungsrat Peter Züllig, Rechtsanwalt Benjam C. Richert sowie der Prokurist seiner Berliner Maklerfirma Varian DC Service GmbH beschuldigt, sich zu einer siebenköpfigen Bande "zur fortgesetzten Begehung von Betrugstaten" zusammengeschlossen zu haben, "gewerbsmäßig Anlagebetrugstaten in erheblichem Ausmaß" zu begehen.

Weiter heißt es im Beschluss:

Zitat:


Ihnen wird überdies vorgeworfen, unerlaubt Bankgeschäfte (Einlagengeschäfte) betrieben zu haben, für die sie - wie sie wussten - die erforderliche Erlaubnis der zuständigen Aufsichtsbehörde (BAFIN) nicht hatten.


Die Beschuldigten hätten auch Gelder an sich selbst ausgezahlt, so soll ein Anwalt aus Mecklenburg-Vorpommern laut Durchsuchungsbeschluss drei Millionen Euro erhalten haben.

Als der beschuldigte Anwalt um eine öffentliche Stellungnahme gebeten wurde, beauftragte er den Presserechtler Dr. Dennis Dold von der Kanzlei Sven Krüger Rechtsanwälte in Hamburg, um mitzuteilen, dass er weder an einem Anlagebetrug beteiligt sei noch eine Hausdurchsuchung bei ihm stattgefunden habe, wie das Handelsblatt meldete.

In der Stellungnahme für Benjamin C. Richter weist der Medienanwalt Dr. Dold Dinge zurück, die gar niemand behauptet hat:

Zitat:


Eine Hausdurchsuchung hat bei ihm nicht stattgefunden.

Schließlich ist ihm ein Beschluss des Amtsgerichts Tiergarten, der sich gegen ihn richtet, nicht bekannt.


Dann jammert der Medienrechtler für seinen beschuldigten Mandanten:

Zitat:


Darüber hinaus würde eine Berichterstattung über unseren Mandanten unter Nennung seines Namens das befufliche Fortkommen erheblich gefährden.

Auf seinen Ruf als vertrauenswürdiger und lauter agierender Rechtsanwalt ist er in besonderem Maße angewiesen.


Und vergisst auch nicht mächtig zu drohen:

Zitat:


Sollten Sie dennoch über den besonders geschäftsehrverletzenden und schadensträchtigen Vorwurf aus dem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Tiergarten berichten, werden wir unseren Mandanten emfpehlen, nicht nur Unterlassungs-, sondern auch Berichtigungs- und Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Wir werden unserem Mandanten raten, zur Abwendung weiteren Schadens eine umfangreiche Informationskampagne zu starten, um dem absurden Vorwurf zu begegnen.

Die dafür entstehenden Kosten hätten Sie zu tragen. Hinzu käme der Ausgleich des unweigerlich entstehenden Reputationsschadens sowie etwaiger wirtschaftlicher Einbußen infolge der Beschädigung von Geschäftsbeziehungen.


Fünftes mutmaßliches Bandenmitglied ist der Berliner Treuhänder Manfred Eschenbach:

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