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28.05.2018
Briese Schifffahrt GmbH & Co. KG: Kapitän Professor Roelf Briese hat sich verrechnet

ConventDer Fondsanbieter, Kapitän zur See und Schiffahrtsprofessor Roelf Briese (73) aus Leer in Ostfriesland wurde letzten Monat wegen falscher Prognosen zum ersten Mal zu Schadensersatz verurteilt. Falsch waren konstante Reederei-Überschüsse für die nächsten 10 jahre. Doch er wollte die Fehleinschätzung reparieren: Briese hatte die Schiffs-Überkapazitäten 2013 mit einer gemeinsamen Inititative der Reeder regulieren wollen, ist aber mit seiner Initiative gescheitert © Ausriss aus Deutscher Verkehrszeitung DVZ aus Hamburg vom 29. August 2013 Vor 35 Jahren hat der Kapitän zur See und Professor für Seefahrt Roelf Briese (73) aus Leer in Ostfriesland sein erstes Schiff gekauft. Da war er 40 Jahre alt. Inzwischen ist er Marktführer für Mehrzweckfrachter und bereedert weltweit 150 Schiffe.

Sein Kooperationspartner Schiffsfondsanbieter Andre Tonn (49) aus Ahrensburg in Schleswig-Holstein bezeichnet Roelf Briese "als erfolgreichsten Reeder für Kapitalanleger".

Nun wies ein Gerichtsgutachter dem Seefahrts-Professor nach, dass er sich verrechnet hat. Briese hatte in den Jahren 2008 und 2009 gegenüber Anlegern für einen Zeitraum von 10 Jahren konstante Reederei-Überschüsse prognostiziert, die so gar nicht eintreffen konnten.

Denn laut richterlichem Gutachten, dem das Oberlandesgericht Oldenburg am 26. April 2018 folgte, ging Professor Briese offenbar davon aus, dass die Betriebskosten konstant bleiben würden.

Doch das Gericht wies nach, dass es mehr als genug Anzeichen dafür gab, dass in den Jahren 2005 bis 2007 die Gehälter der Schiffsbesatzungen regelrecht explodiert waren. Das lag an einer weltweiten Ausdehnung der Flotte und zugleich fehlendem ausgebildeten Personal.

Briese selbst hat laufend 2.000 Stellen auf See und 550 an Land zu besetzen.

Befrachtet werden die Schiffe von dem Briese-Tochterunternehmen BBC Chartering, welches 32 Niederlassungen weltweit unterhält und der weltmarktführende Charterer für Schwergut- und Mehrzweckfrachter ist.

Natürlich hätte man die explodierenden Personalkosten mit steigenden Charterraten ausgleichen können. Doch da waren sich vor Gericht alle Seiten einig: Steigende Charterraten lassen sich nicht über 10 Jahre prognostizieren.

Viele Anleger bevorzugten die Briese Schiffsfonds zunächst einmal wegen der niedrigen Gebühren.

Zur Finanzierung kooperiert die Reederei Briese seit über 25 Jahren mit dem Fondsinitiator Oltmann Gruppe des geschäftsführenden Gesellschafters Andre Tonn, ebenfalls aus Leer, die regelmäßig die niedrigste Kostenquote der Branche ausweist und sich daher aus Anlegersicht zu Recht den Ruf von Schnäppchenfonds erworben hat, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete.

Die Gruppe verlangte kein Agio, keine Treuhand-Gebühren, keine Platzierungsgarantie-Gebühren. Bei einem 50 Millionen Euro Fonds wurden lediglich 7 Millionen Euro Vertriebskosten und 2,25 Millionen Euro Managementgebühr in 6 Jahren veranschlagt.

Zum Vergleich: Die Höhe der Gesamtvergütungen beim ML Schiffsfonds 1 der Münchner Vermögensberatung Michael Lange war doppelt so hoch wie beim Oltmann Schnäppchenfonds 2.

Die Oltmann Gruppe führt dazu an:

Zitat:


Die Fondsnebenkosten sind seit jeher zu Gunsten der Kapitalanleger auf das Wesentlichste reduziert, damit Investoren von der Entwicklung eines kosteneffizienten Investments profitieren können. Insgesamt haben Privatanleger in drei Jahrzehnten so rund 137 Millionen Euro eingespart.


Briese - kein Reeder wie so viele andere

Möglicherweise hatte sich Roelf Briese vor einer möglichen Schifffahrtskrise, wie sie dann von 2009 bis 2016 tatsächlich eintrat, auch noch aus einem anderen Grund sicherer als andere gefühlt, weil er kein Reeder wie so viele andere Reeder war und ist.

Der Deutschen Verkehrszeitung DVZ aus Hamburg sagte Briese im Jahr 2013:

Zitat:


Auf der einen Seite gibt es reine Fondsschiffe oder auch Schiffe, bei denen Reeder mitunter nur mit 50.000 Euro Eigenkapital beteiligt sind. Bei dieser Tonnage muss dann vieles über Beiräte geklärt werden, und natürlich reden auch die Banken mit.

Unter dem Strich haben die Reeder bei solchen Modellen natürlich andere Interessen als Reeder, die mit viel eigenem Kapital in den Schiffen drin sind.


DVZ: "So wie Sie?"

Briese: "So wie wir. Wir sind mit viel Kapital in unseren Schiffen engagiert, so dass wir nicht wie andere die Schiffe auf Teufel komm raus fahren lassen müssen, um die Bereederungsgebühren kassieren zu können und so unsere Bereederungsorganisation aufrechterhalten zu können."

Einige Mitarbeiter sind bereits über 20 Jahre bei Briese, und die meisten sind selbst an Briese-Schiffen beteiligt.

"Selbst Auszubildenden mit kleinerem Budget ermöglichen wir, eigenes Geld zu investieren, das unterstützt die hohe Identifikation und Motivation, die wir hier brauchen", wird Roelf Briese aktuell von Andre Tonn zitiert.

Dennoch musste Briese 2013 eingestehen, dass auch er Mühe hat, die Charterraten für seine Anleger hereinzuholen:

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