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30.07.2009
Heinz Gerlach - wo ist die Million geblieben?

Heinz Gerlach (63)<br />©Finanzbusinesstv.de/<br />Pressemitteilung
Heinz Gerlach (63)
©Finanzbusinesstv.de/
Pressemitteilung
Deutschlands selbsternannter Anleger-Papst schuldet nun selbst geprellten Anlegern viel Geld. Rund 1,2 Millionen Euro müsste der "Wirtschaftsjournalist" Heinz Gerlach (63,) aus Oberursel in Hessen in die Konkursmasse der BFI Bank AG Dresden (Sachsen) einzahlen, wollte er seine Reputation wieder herstellen. Die Bank gab ihm einen Kredit, den Gerlach bis heute nicht zurückgezahlt hat. Wo ist das Geld geblieben?

14.400 Kunden kämpfen bis heute um eine Entschädigung, nachdem die Bank im Jahre 2003 pleite ging. Die Banker hatten zum Spottpreis Immobilien eingekauft und sie dann wieder teuer an ihre eigenen Fonds verkauft, um sich selbst einen internen Mindestgewinn von 20 Prozent zu garantieren. Die Bank verspekulierte sich um 220 Millionen Euro. Aus Anlegern wurden über Nacht Gläubiger.

Der Mann, der sie eigentlich hätte warnen sollen, konnte oder wollte das offensichtlich nicht. Denn die Bank, die nicht mal dem Einlagensicherungsfonds der Banken angeschlossen war, hatte ihm schließlich den Gründungskredit für seinen Internetwarndienst Heinz Gerlach Medien AG (www.anlegerschutz-check.de) finanziert. Im Jahresabschlussbericht der BFI Bank AG 2001, der dem Finanznachrichtendienst www.gomopa.net vorliegt und deren Echtheit von zwei unabhängigen Quellen bestätigt wurde, behandelt die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Dresden den Gerlach-Kredit auf Seite 46 unter der Überschrift "Bemerkenswerte Engagements der BFI Bank AG zum 31.12.2001".

Convent In der höchsten Risikogruppe (III), also praktisch ohne Sicherheiten und Bonität, wurde dem Privatmann Heinz Gerlach 1,717 Millionen D-Mark (rund 878.000 Euro) und der Heinz Gerlach Medien AG 665.000 D-Mark (rund 340.000 Euro) ausgereicht. Ziel der Kredite war die Gründung der Heinz Gerlach Medien AG, Oberursel. KPMG führt dazu aus: "Mit den Gründungsdarlehen wollte Herr Gerlach ein Internetportal etablieren, das Anlegern und Steuerberatern Informationen über Investitionsmöglichkeiten in geschlossene und offene Fonds, Immobilien-Aktiengesellschaften, vor- und außerbörsliche Aktienemissionen sowie fremdfinanzierte Renten- und Lebensversicherungen zur Verfügung stellen soll. Als angestrebten Kundenstamm gibt Herr Gerlach 4.500 Abonnenten an."

Normalerweise hätte Gerlach bei keiner Bank der Welt einen Kredit bekommen, jedenfalls nicht ohne Sicherheiten. Im KPMG-Prüfbericht heißt es: "Als Sicherheit für die ausgereichten Kredite dient eine Globalzession aller zukünftigen Kaufpreisansprüche, die sich aus Kaufverträgen beziehungsweise der Abtretung von Mitgliedschaftsrechten an Dritte ergeben. Des Weiteren hat Herr Gerlach eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft von 600.000 D-Mark (306.775 Euro) übernommen und die Aktien der Heinz Gerlach Medien AG (alle 800.000 Aktien im Alleineigentum von Heinz Gerlach) der BFI verpfändet. Diesen Sicherheiten kann auf Grund des fehlenden Nachweises der Werthaltigkeit kein Wert beigemessen werden."

Die ursprünglich zum Jahresende 2001 vereinbarte Rückzahlung der Kredite blieb aus. Die KPMG stellte fest: "Laut betriebswirtschaftlicher Auswertung zum 31. Dezember 2001 weist die Heinz Gerlach Medien AG einen Verlust in Höhe von 1,423 Millionen D-Mark (rund 727.568 Euro) auf, das Eigenkapital ist aufgebraucht. Die Liquidität der Gesellschaft wird neben dem eigenen Cash Flow durch Gesellschafterdarlehen von Herrn Gerlach selbst erhalten. Auf Grund der angespannten wirtschaftlichen Situation sowie der fehlenden Investoren für die Heinz Gerlach Medien AG ist das Engagement akut ausfallgefährdet." Im Klartext: Gerlach konnte nicht zahlen, obwohl die KPMG bei Gerlach einen mondänen Lebensstil feststellte. Im Gutachterdeutsch liest sich das so: "Den Einkünften stehen monatliche Ausgaben in Höhe von 22.000 D-Mark (11.248 Euro) für Lebenshaltungskosten gegenüber."

Die KPMG-Prüfer bekamen von der BFI-Bank keine Antwort darauf, warum sie Gerlach diesen Kredit gegeben hatte. Auch die Frage, warum die Bank die Rückzahlung des Kredites von Gerlach nie einforderte, wurde von der BFI Bank mit dem Hinweis auf einen internen Streit der Bank mit Gerlach abgetan. Nach KMPG-Informationen habe die EuWeSa, eine Tochter der BFI Bank, im Jahre 2000 zugesagt, sich an der künftigen Heinz Gerlach Medien AG mit 1,467 Millionen D-Mark (rund 750.000 Euro) zu beteiligen. Allerdings habe Gerlach laut KPMG immer wieder die Fristen des Letter of Interest verstreichen lassen. Der geheime Streit zwischen der Bank und Gerlach sei erst im Jahre 2002 beigelegt worden, heißt es seitens der KMPG. Aber auch danach wurde gegen Gerlach nicht vollstreckt. Wegen des ominösen Streits mit der Bank habe Gerlach angeblich keine Investoren für seine Heinz Gerlach Medien AG finden können. Er zahlte nicht, und die Sicherheiten (Verkaufserlösabtretungen) gab es nicht.

Lange Zeit blieb die Position in den Büchern der BFI Bank AG unbeachtet. Liegt in dem offenen ?Deckel? etwa der Hintergrund dafür, dass Gerlach sich massiv als Werbeträger für die BFI Bank ins Zeug legte? Gar so lange bis ein zwangsverordneter Vorstandswechsel zur massiven Beitreibung gegen ihn führte? Denn erst ab da (Anfang 2003) begann Gerlach plötzlich, offensiv vor einer möglichen Insolvenz des Bankhauses zu warnen.

GoMoPa fragte Heinz Gerlach persönlich, wann er denn nun gedenke, seinen Kredit im Interesse der Anleger zurück zu zahlen?

Gerlach teilte GoMoPa schriftlich mit: "Die BFI Bank hat keinerlei Forderungen gegen mich beziehungsweise gegen die Heinz Gerlach Medien AG. Vor den beiden Anlageangebote des BFI-Bank-Gründers und damaligen Hauptgesellschafters, Dr. Karl Heinz Wehner (SP Sachwert-Plus Fonds Nr. 9 und Rentenvermögensplan 2) haben wir bereits im Dezember 2000 gewarnt."

Nun, der Kredit wurde ja auch erst im Jahre 2001 ausgereicht. Danach gab es bis zum Vorstandswechsel im Jahre 2003 keine Warnungen mehr. Am 26. Mai 2003 meldete der DFI-Gerlach-Report schließlich klein auf Seite 8: "BFI Bank insolvent". Bestand der Grund, warum die BFI-Bank einen unbesicherten Kredit an Gerlach ausreichte, darin, den Kritiker ruhig zu stellen? Der einstige Bankchef, Dr. Karl Heinz Wehner, ist nach Berlin verzogen und steht dort sein privates Insolvenzverfahren durch. Er ist für die Öffentlichkeit leider nicht erreichbar.

Der Insolvenzverwalter der BFI Bank AG, Rechtsanwalt Hans-Jörg Derra aus Ulm (Baden-Württemberg), lässt GoMoPa über seinen Fachanwalt für Insolvenzrecht Gunter Tarkotta aus Dresden mitteilen: "Das Verfahren läuft noch, ist jedoch nicht öffentlich. Deshalb gibt es keine Auskünfte an die Presse."

GoMoPa bietet an, die Forderung gegen Heinz Gerlach zu kaufen. Tarkotta: "Im Insolvenzverfahren BFI Bank steht eine Forderung gegen Gerlach nicht zum Verkauf. Weitere Ausküfte werden im Hinblick auf das Bankgeheimnis nicht erteilt."

GoMoPa hakte noch einmal nach und erfuhr schließlich, dass die Forderung gegen Gerlach bereits verkauft ist. Damit ist Gerlach nicht von seiner Schuld befreit. Ein anderer hat sich nur das Recht gesichert, die Schulden eintreiben zu dürfen. Aber wer hält die Forderung gegen Heinz Gerlach in der Hand? Und warum?

Zunächst fragte GoMoPa bei der Nortrax Treuhand AG in Bremen nach, die im Jahre 2006 Aktien der BFI Bank (WKN 800173) für 3 Cent pro Aktie verkauft hat, ob sie über den Titel gegen Gerlach aus der Insolvenzmasse verfügt.

Die Antwort der Treuhänder-AG: "Die Nortrax Treuhand AG war und ist nicht für die Insolvenzmasse der BFI Bank AG zuständig."

Ein zweiter Tipp kam von einem Fondsanbieter. Demnach soll Easyfonds.com, ein europaweiter Discountanbieter für Fonds im Internet, den Schuldtitel gekauft haben. Doch Reimond Schuster, Geschäftsführer der zuständigen Plenum Securities AG in Zürich (Schweiz), kann das Gerücht nicht bestätigen.

Walter Fink (54)<br />©KC Holding
Walter Fink (54)
©KC Holding
Schließlich erfuhr GoMoPa doch noch von einem Insider, wer hinter dem Kauf des Gerlach-Titels stecken soll. Der Insider: "Käufer ist Walter Fink (54). Der Geschäftsführer der Stuttgarter Kapital Consult (KC) Holding hatte mehrere hochriskante Dreiländerfonds Deutschland, USA, Schweiz aufgelegt. Der größte Fonds wurde ein Fall für die Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Fink kam mit einem Verwarngeld in Höhe von 250.000 Euro davon, das er an gemeinnützige Einrichtungen zahlen musste."

Welches Interesse soll Fink an einem Schuldtitel gegen Gerlach haben?

Der Insider: "Finks Anlagen waren hochriskant. Viele Anleger kamen von der BFI Bank AG Dresden zu ihm. Und Gerlach lobte die Anlagen und ließ damit die Anleger ins offene Messer laufen. Gerlachs damalige Chefanalystin Silvia H. sollte in der Bankenmetropole Frankfurt/Main eine Schutzgemeinschaft gründen, die alle Angriffe gegen die BFI und die Dreiländerfonds abfängt. Silvia H. rief zwar zur Gründung einer Schutzgemeinschaft im Internet auf. Aber es blieb bei dem Aufruf. Als die BFI pleite ging, stieg Silvia H. bei Gerlach aus. Nun gibt es zwei Motive: Entweder will Fink seinem alten Kumpel Gerlach helfen oder sich auch künftig einer wohlwollenden Bewertung seiner Fonds von Gerlach sicher sein."

GoMoPa bat Heinz Gerlach um ein Interview: "Sehr geehrter Herr Gerlach, wir haben dringende Fragen an Sie und bitten Ihrerseits um Transparenz. Was wurde aus Ihrem persönlichen Kredit mit der BFI über 1,7 Millionen D-Mark und der Heinz Gerlach Medien AG über 665.000 D-Mark? Warum haben Sie damals die Kredite benötigt? Ihr Portal www.Anlegerschutzauskunft.de gab es doch schon. Was ist mit dem Geld geschehen? Wie war der wirkliche Werdegang Ihrer Zusammenarbeit mit der BFI vom Kennenlernen über das Rühren der Werbetrommel für die Bank bis hin zum Verpfänden Ihrer bereits wertlosen Medien AG an die Bank als Kreditsicherheiten?"

Am Telefon ließ sich Gerlach verleugnen. Schließlich schickte er doch noch eine E-Mail: "Hallo Stimme aus der Kloake, meine Anwälte sind in Stand-by-Position, um auf die angekündigten verleumderischen Veröffentlichungen zivil- und strafrechtlich zu reagieren."

Seit dem Beginn der Recherche über Gerlach schrieb der Anlegerschützer zum wiederholten Male die Juristischen Beiräte von GoMoPa an, um eine Berichterstattung zu verhindern.

Lesen Sie also im zweiten Teil: So bringt der Steuergehilfe Heinz Gerlach große Banken und Fondsgesellschaften dazu, ihm Beraterhonorar zu zahlen. GoMoPa erklärt, wie das System Gerlach funktioniert und wer zu Gerlachs Netzwerk gehört. Im dritten Teil berichten wir, wie Gerlach seine eigenen Finanzbilanzen anscheinend frisiert und manipuliert.

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