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31.07.2009
Kaufte Schreinemakers Ex Heinz Gerlach frei?

Das Rätsel um die Schulden-Million von "Anleger-Papst" Heinz Gerlach aus Oberursel (Hessen) bei der insolventen BFI Bank AG Dresden (Sachsen) scheint endlich gelöst. Ein Rechtsanwalt aus der milliardenschweren Fondsmarktszene meldete sich beim Finanznachrichtendienst www.gomopa.net und lüftete das Geheimnis, das Gerlach bislang so sehr hütete.

Margerethe Schreinemakers mit 2. Mann,<br /> Werner Klumpe, (17 Jahre verheiratet)<br /> ©dpa
Margerethe Schreinemakers mit 2. Mann,
Werner Klumpe, (17 Jahre verheiratet)
©dpa
Der Anwalt: "Der Retter in der Not war nicht Gerlachs Dreiländer-Fondskumpel Walter Fink (54) aus Stuttgart, der das inzwischen auch bestreitet und wie es von einigen behauptet wurde. Der Fink ist doch viel zu klein dafür. Der Retter soll Werner Klumpe, der für Fink die Fonds (40.000 Geschädigte) mitkonzipiert hatte gwesen sein. Der 61jährige Ex-Ehemann von Margarethe Schreinemakers soll Gerlach beim Insolvenzverwalter der BFI Bank Dresden frei gekauft hat. Klumpe besitzt eine große Rechtsanwaltskanzlei in der Luxemburger Straße 282 a in Köln (Nordrhein-Westfalen). Einer seiner Anwälte soll den Schuldentitel gegen Gerlach in voller Höhe bezahlt haben. Mit Zinsen belief sich die Summe auf inzwischen rund 1,5 Millionen Euro. Vermittelt soll das Geschäft im Übrigen der frühere Besitzer der Plenum Finanz AG (Easyfonds.com) Martin Walter aus Zürich. Da war GoMoPa auf der richtigen Spur. Nur der jetzige Boss der Firma, Raimond Schuster, weiß nichts davon."

GoMoPa: Was hat denn Schreinemakers Ex-Mann mit dem selbsternannten Anlegerschützer Gerlach zu tun, außer dass Gerlach mehrmals in der TV-Sendung Schreinemakers live auf Sat.1 (4 Millionen Zuschauer) Eigenwerbung machen durfte?

Der Anwalt: "Ganz einfach. Werner Klumpe ist seit 27 Jahren ein sehr guter Anwalt für die Erstellung von Fonds-Prospekten. Er hat nur einen Nachteil. Er ist zu teuer. Und weil er kaum Mandanten sprich Prospekt-Initiatoren bekommen würde, braucht er einen, der ihm Mandanten heranschaufelt. Einen Helfer wie Gerlach. Gerlach ist praktisch sein Vertrieb. Nicht für ihn persönlich, sondern für seine Kanzlei. Klumpe selbst hält sich ja neuerdings überwiegend im Ausland auf."

GoMoPa: Wie könnte denn die Zusammenarbeit der Klumpe-Kanzlei mit Gerlach funktionieren?

Heinz Gerlach (63)<br />©Finanzbusinesstv.de/<br />Pressemitteilung
Heinz Gerlach (63)
©Finanzbusinesstv.de/
Pressemitteilung
Der Anwalt: "Die Klumpe-Kanzlei vertritt Gerlach in allen Belangen, führt ihn also als Mandanten und hat natürlich Schweigepflicht. Gerlach soll wiederum der Kanzlei Mandanten zuschieben, und das soll so funktionieren. Jemand plant eine Investition und legt dafür einen 100 Millionen Euro schweren Fonds auf. Dafür braucht er einen Prospekt, der gegen spätere und teure Haftungen rechtlich wasserdicht sein muss. Dafür braucht man einen Rechtsanwalt aus dem Anlagenkapitalrecht.

Gerlach bietet dem Fondsinitiator eine Vorprüfung des Prospektes an und schließt darüber einen Beratervertrag ab. Der Initiator zahlt das Honorar zwischen 15.000 und 25.000 Euro, weil ihm Gerlach vielleicht mit einem schlechten Rating in seiner Anlegerschutz-Postille droht. Hat der Initiator angebissen, weil er ja nur Geld von Anlegern in dieser Größenordnung bekommt, wenn die Anleger ihm vertrauen, kommt von Gerlach eine vernichtende Nachricht. Die Papiere seien Schrott, behauptet Gerlach. Der Initiator müsse einen neuen Prospekt erstellen. Aber nicht mehr bei seinem bisherigen Anwalt, sondern bei einem Anwalt, den Gerlach bestimmt.

Und das ist Werner Klumpe und Co. Der Grundpreis für den neuen Prospekt ist derselbe, wie der alte gekostet hat. Das sind branchenüblich 100.000 bis 150.000 Euro. Der neue Prospekt von Klumpe hat auch Hand und Fuß. Aber es sollen noch einmal Kosten von bis zu einem Prozent des Fondsvolumens dazu kommen. Das sind also bei einem Fonds von 100 Millionen Euro noch einmal 1 Million Euro Honorar für 50 bis 60 Seiten Prospektbeschreibung. Der Fondsinitiator zahlt das nicht aus seiner Tasche, das müssen die Anleger zahlen. Gerlach würde so zum Nachteil der Anleger die Fondskosten in die Höhe treiben und wahrscheinlich teilt Klumpe das Extra-Honorar mit Gerlach. Die Kanzlei richtet ihrem Mandanten ein Anderkonto ein. Darauf gehen die Provisionen, und man zahlt davon Gerlachs Rechnungen und befriedigt davon auch Gerlachs Gläubiger."

GoMoPa: Also zahlte Gerlach seine Millionen-Schuld bei der BFI Bank und den geprellten Anlegern von Anlegergeldern, die er durch Kostenhochtreiberei bei Fondsinitiatoren verdiente?

Der Anwalt: "Inoffiziell ist das so. Offiziell stellt sich Gerlach vor dem Finanzamt als praktisch pleite dar. Die jetzt veröffentliche Bilanz des Einzelkaufmannes Heinz Gerlach und seiner Heinz Gerlach Medien AG von 2007 gleicht einer Insolvenzverschleppung. Seit mehreren Jahren führt Gerlach in der Bilanz einen Fehlbetrag von 1,5 Millionen Euro mit Zahlungsziel ein Jahr auf. Das entspricht genau dem Betrag, den er der BFI Bank und jetzt wahrscheinlich der Kanzlei Klumpe schuldet. Denn er hat den Titel nicht gekauft, sondern wahrscheinlich Klumpe."

GoMoPa: Aber warum sollte sich ein so angesehener Fonds-Anwalt wie Klumpe auf Tricksereien mit einem Steuergehilfen einlassen?

Der Anwalt: "Gerlach ist laut und scheut sich nicht, die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Einer muss doch die Schmutzarbeit machen und die Fondsinitiatoren erpressen. Das kann doch Klumpe schlecht selbst machen. Obwohl Klumpe natürlich auch ein gerissener Typ ist. Der Anwalt verlegte die Produktionsfirma von Schreinemakers live (1992-1996, Goldene Kamera, Bambi) während seiner Ehe (die Scheidung war 2007) nach Holland und machte sich selbst zum Geschäftsführer. Die Einnahmen aus der in Deutschland ausgestrahlten Sendung wurden in den Niederlanden zu sehr geringen Sätzen versteuert. Daraufhin ermittelte die deutsche Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung und durchsuchte Klumpes Privat- und Geschäftsräume. Später kam noch der Vorwurf der Anstiftung zur Untreue hinzu. Gegen eine Millionenzahlung an wohltätige Zwecke wurde das Verfahren nach zwei Jahren eingestellt.

Der Klumpe-Anwalt Wolfgang Arndt (58) boxte Gerlach im letzten Jahr aus einem Insolvenzverfahren gegen die Heinz Gerlach Medien AG heraus, weil Gerlach einer früheren Anwaltskanzlei seit 2003 ein Honorar in Höhe von rund 250.000 Euro (AZ 63 IN 98/08, Insolvenzgericht Bad Homburg) schuldete. Dreist hatte Gerlach zuvor getönt, bei ihm sei nichts zu holen, sechs mal versuchte der Gerichtsvollzieher zu vollstrecken - ohne Erfolg. Zur Abwendung der Insolvenz soll auch hier die Kanzlei Klumpe eingesprungen sein. Man wollte schließlich nicht seinen Vertrieb für Fonds-Mandanten verlieren."

GoMoPa: Aber der Berliner Anlagen-Initiator Detlef Maruhn von der Maruhn Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung Dresden KG hat doch am 10. August 2007 vor dem Landgericht Frankfurt Main gegen Heinz Gerlach (wieder vertreten von Klumpe-Anwalt Wolfgang Arndt) ein Urteil (AZ: 3-1102/07) erstritten, welches Gerlach bei Strafe von 250.000 Euro oder sechs Monaten Haft verbietet, "Initiatoren von Kapitalanlagen, die Ihre Unterlagen nicht zur Verfügung stellen, ein ??-Rating (unzureichende Transparenz) mit den entsprechenden Haftungsrisiken für den Vertrieb zu erteilen und zu verbreiten oder anzudrohen".

Der Anwalt: "Gerlach lässt jetzt die Fragezeichen in seinen Transparenz-Ratings weg und schreibt einfach nur Rating nicht durchführbar. Juristisch ist das dasselbe. Aber dazu müsste ein Fondsinitiator erst Mal erneut klagen. Und wer will schon 100.000 Euro durch alle Instanzen investieren, wenn am Ende bei Gerlach offiziell gar nichts zu holen ist? Aber dafür steht man dann im Internet bei Gerlach auf einer Achtungsliste: Rating nicht durchführbar. Wer will das schon?"

GoMoPa: Aber das Landgericht hat doch auch festgestellt, dass die Fondsanbieter gar nicht verpflichtet sind, Gerlachs Einschätzung beim Vertrieb mit anzuheften. Weil Gerlach selbst ein Player im Graumarkt ist, also ein Mit-Wettbewerber oder Konkurrent. Das Gericht stellte fest: ?Die Heinz Gerlach Medien AG hat ein wirtschaftliches Interesse daran, von den angeschriebenen Kapitalanlageinitiatoren die angeforderten Unterlagen zu erhalten, da die Heinz Gerlach Medien AG im Zusammenhang mit der Erteilung des √√-Ratings entgeltliche Dienstleistungen anbietet.?

Der Anwalt: "Die Fondsanbieter streiten nicht gern öffentlich und zahlen lieber Schweigegeld. Das nutzt Gerlach schamlos aus."



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