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02.10.2009
Neue Verfügung gegen Heinz Gerlach

Der Herausgeber des so genannten "Direkten Anlegerschutzes", Heinz Gerlach (64), aus Oberursel in Hessen darf nun auch über den New Yorker Finanznachrichtendienst www.GoMoPa.net keine Lügen mehr verbreiten oder in Umlauf bringen. Der Beschluss des Landgerichts Hamburg vom 28. September 2009 (AZ: 325 O 334/09) wurde dem bereits einschlägig verurteilten Schein-Kritiker heute zugestellt.

Heinz Gerlach (64)©ratingwissen
Heinz Gerlach (64)©ratingwissen
Gerlach muss für ein halbes Jahr ins Gefängnis oder bis zu 250.000 Euro Strafe bezahlen, sollte er folgende Lüge noch einmal behaupten:

"Bereits im vergangenen Jahr begann erneut eine Verleumdungskampagne gegen uns auf GoMoPa, für die bei von uns enttarnten kriminellen Initiatoren hohe Beträge eingesammelt worden sind. Diese ist aktuell unter erheblichem finanziellen Einsatz erheblich vertieft worden..."

GoMoPa war lediglich um Aufklärung bemüht. Monatelang hatte sich GoMoPa angestrengt, von Heinz Gerlach eine Erklärung über Unterlagen zu erhalten, die dem Finanznachrichtendienst von Gerlach-Insidern zugespielt worden waren. Als Antwortschreiben schickte Gerlach eine E-Mail an GoMoPa, die mit den Worten "Hallo Stimme aus der Kloake" begann und wüste Beschimpfungen und Drohungen zum Inhalt hatte. Gerlach drohte allein auf die Recherche-Anfragen hin mit Strafanzeigen.

GoMoPa wollte von Heinz Gerlach wissen, warum er einen Millionenkredit von der Dresdner Bank BFI nie zurückgezahlt hat. Auch die Fragen, warum er eine Kosmetikerin unter falschem Namen als Aufsichtsrätin seiner Heinz Gerlach Medien AG führte und warum sie unter ihrem richtigen Namen in Tschechien und Spanien Konten eröffnet haben soll, um möglicherweise Schwarzgeld zu transferieren, wurden von Heinz Gerlach nicht beantwortet.

Dasselbe gilt für ein Anderkonto bei einem Kölner Rechtsanwalt, für den Gerlach Mandanten zur überteuerten Fondsprospektierung besorgte. Machte ein Emissionshaus nicht mit, wurden die Fonds in Gerlachs Reports schlecht geschrieben. Das Anderkonto war so gut gefüllt, dass der Anwalt sowohl den Schuldtitel bei der BFI als auch andere hohe Forderungen gegen Gerlach beglich, während Gerlachs Firmen, die Gerlach GmbH und die Heinz Gerlach Medien AG, offiziell wegen Vermögenslosigkeit geschlossen wurden.

Gerlach wurde bereits drei Mal wegen seines Geschäftsmodells verurteilt, bei dem er vortäuscht, unabhängige Bewertungs-Beiträge zu schreiben, obwohl er zugleich von Fondshäusern Beraterverträge von monatlich 14.500 Euro erhält. Wohl nach der alten Volksweisheit "Was ich selber denk und tu, trau ich jedem andern zu!" behauptete Gerlach in seinem Direkten Anlegerschutz, dass auch die Berichte von GoMoPa über den falschen Anlegerschützer gekauft seien. GoMoPa sah sich gezwungen, gegen diese falsche und bösartige Unterstellung vorzugehen und erwirkte am Landgericht Hamburg die einstweilige Verfügung gegen Gerlach.

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