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13.10.2009
TÜV-Siegel für unseriöses Inkasso

Drei Millionen Säumige erhalten in Deutschland jedes Jahr Post von der acoreus Collection Services GmbH (aCS, 65 Beschäftigte) aus Neuss in Nordrhein-Westfalen. Pro Fall verlangt die Firma, an der auch die Creditreform AG beteiligt ist, mindestens 33 Euro, insgesamt im Jahr also mindestens 99 Millionen Euro. Noch vor einem Jahr feierte sich die aCS als "Deutschlands erstes Inkassounternehmen mit TÜV".

Dass es die Prüfung bestanden hat, ist allerdings kein Wunder. Ganz nach dem Vorbild vieler Lobbyisten hat die aCS die Prüfkriterien, denen sie sich stellte, selbst miterarbeitet. In ihrer Pressemitteilung vom 20. August 2009 heißt es: "Verbindliche Kriterien für diese Prüfung hatte der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, gemeinsam mit der tekit Consult Bonn unter maßgeblicher Beteiligung von aCS erarbeitet."

Die tekit Consult Bonn GmbH wiederum ist ein Tochterunternehmen des TÜV Saarland. Der TÜV, der der aCS dann auch als erstes das Zertifikat verlieh.

Doch die aCS-Inkasso-Briefe unter dem Siegel des TÜV und dem Logo der Creditreform sorgen dieser Tage für Aufsehen und scheinen alles andere als seriös zu sein. Die Verbraucherzentrale des Landes Brandenburg meldete heute dem Finanznachrichtendienst www.GoMoPa.net eine Flut von acoreus-Mahnbriefen, bei denen die Forderungen älter als drei Jahre alt sind und deshalb nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (Paragraphen 195 und 199) längst verjährt sind. In neueren Fällen seien laut Verbraucherzentrale die Inkassogebühren überzogen oder gänzlich unberechtigt.

Verbraucherzentrale rät von voreiligen Zahlungen an acoreus ab

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Es liegen 8 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#4 - Kommentar von lisamarie am 13.10.2009 20:05
Auf der Seite Verbraucherzentrale Brandenburg kann ich keinerlei Hinweise zu Acoreus finden:
http://www.vzb.de/UNIQ125545685925839/link362602A

Wo steht das denn genau?

#5 - Kommentar von Siegfried Siewert am 14.10.2009 09:42
Hallo Lisamarie,
wir haben nicht von der Webseite der Verbraucherzentrale Brandenburg zitiert, sondern bekamen die Informationen zum Thema acoreus direkt von der Pressesprecherin und einem Mitarbeiter der Verbraucherzentrale. Auskünfte an Bürgerinnen und Bürger zum Thema erteilt die Verbraucherzentrale unter den im Beitrag angegebenen Telefonnummern.
Mit besten Grüßen
Siegfried Siewert, Redakteur GoMoPa

#6 - Kommentar von Irene Meyer am 16.10.2009 14:09
Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich habe eine Mahnung von Acoreus bekommen, Rechnungsbetrag 4,38 ?,
Mahngebühren 5? pauschal,ergibt eine Hauptrechnung von 9,38?, plus 25,00 ? Inkassovergütung, Auslagen für Auskunftskosten plus 5 ?, zu zahlende Forderung 39,38 ?!! Gerichtliche Massnahme ist mir angedroht worden!!

Hat das wirklich seine Richtigkeit und ist das auch legal!

Mit freundlichen Grüßen

Irene Meyer

#7 - Kommentar von Jürgen NH am 16.10.2009 15:57
Achtung, die versuchen auch Bussgeld-
bescheide holländischer Behörden einzu-
treiben. In meinem Fall 55 ? wg. Überschreitung der Parkzeit in Vlissingen um ganze acht Minuten !!
Daraus wurden dann mal schnell 179 ? (!!). Eine Vollstreckung ist in Deutschland nicht möglich, der ADAC
warnt ebenfalls auf seiner Website.
Auf keinen Fall zahlen !!! Habe über Anwalt sofort Einspruch eingelegt, bisher nichts mehr gehört. Die versuchen es einfach, mit übelster Abzocke !!

#8 - Kommentar von Hanne Will am 17.10.2009 17:35
Von mir wollen "die" auch Geld, das über dem Tellerrand besehen nur das Haar in der Suppe wert war. Aus einer Rechnung (übrigens einer angeblich noch offenstehenden Forderung aus einem Jahr, das die Verfall-Grenze nur um wenige Wochen unterschritt) in Höhe von 2,35 ? wurde ein Betrag von 36 ?.
Von solcher Handhabe wurde in einem anderen Thema diskutiert.
Habe nicht gezahlt, auch keinen Kontakt zu ASC aufgenommen. Ist nichts weiter gekommen, außer einer Mahnung.

#9 - Kommentar von Hanne Will am 17.10.2009 17:38
Von mir wollen "die" auch Geld, das über dem Tellerrand besehen nur das Haar in der Suppe wert war. Aus einer Rechnung (übrigens einer angeblich noch offenstehenden Forderung aus einem Jahr, das die Verjährungsgrenze nur um wenige Wochen unterschritt) in Höhe von 2,35 ? wurde ein Betrag von 36 ?.
Von solcher Handhabe wurde in einem anderen Thema diskutiert.
Habe nicht gezahlt, auch keinen Kontakt zu ASC aufgenommen. Ist nichts weiter gekommen, außer einer Mahnung.
Gruß vom Mariechen

#10 - Kommentar von Rolf B. am 18.10.2009 12:24
Hallo, hatte auch mit diesem Verein zu tun, allerdings wegen Tele2. Mir hat folgender Artikel unter www.elo-forum.org/schulden/22820-wehre-mich-gegen-strittige-telefongebuehren.html weitergeholfen. Bekomme seitdem keine Antworten mehr, weder von Tele2 noch von Acoreus. Werde mich jetzt beim Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen über diesen Verein beschweren. Vielleicht hilft das ja...
Grüße Rolf B.

#11 - Kommentar von Eduard H. am 23.10.2009 14:38
Da es sich bei der Acoreus um ein Unternehmen der Creditreform, sprich den hauseigenen Inkassodienst handelt, sollten die Vorgehensweisen der Creditreform bezüglich der Bonitätseinstufung nicht ausser acht gelassen werden:

Nehmen wir einmal an, ein Gewerbetreibender, der bislang immer seine Rechnungen pünktlichst bezahlt hat erhält eines dieser massenhaft versendeten Mahnschreiben und reagiert, wie die Meisten und aufgrund der berechtigen Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Forderung nicht zahlt, gibt demzufolge eine entsprechende Bonitätseinstufung.

Creditreform vergibt einen sogenannten
Bonitätsindex von 100 bis 600.
Alles bis 300 kann als durchschnittliche Bonität bezeichnet werdden. Index 600 wird bei "harten Negativmerkmalen" (Insolvenz, EV...) vergeben. Sollte nun ein Geschäftspartner, Handel oder ähnliches eine Anfrage bei der Creditreform stellen, so wird er erfahren, dass die Empfänger dieser "Mahnungen" einen Index von 500 erhalten, mit dem Hinweis: "Creditreform Inkassodienst eingeschaltet".

Diese auskunft beinhaltet allerdings nicht, um welche Art der Forderung es sich handelt.
Mit Sicherheit eine Vorgehensweise, die dem derzeitigen Streben nach wirtschaftlichem Wachstum nicht unbedingt förderlich ist.
Diesbezügliche Infos an die Medien sind in Vorbereitung.


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