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26.10.2009
Kein Sinkflug für Unternehmenssteuern

KPMG-Tax-Vorstand<br /> Dr. Ernst Gröbl©KPMG
KPMG-Tax-Vorstand
Dr. Ernst Gröbl©KPMG
Die weltweite Wirtschaftskrise hat den Abwärtstrend bei den Körperschaft- steuersätzen vorerst beendet. In Europa ist die durchschnittliche Steuerbelastung für Unternehmen mit rund 23 Prozent konstant geblieben und damit erstmals seit 13 Jahren nicht weiter gesunken.

Das erfuhr der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von Dr. Ernst Gröbl, Vorstand für Steuern bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG mit Sitz in Berlin. Gröbl beruft sich dabei auf die diesjährige Corporate and Indirect Tax Rate Survey. Seit 17 Jahren vergleicht KPMG regelmäßig Steuersätze in über 100 Ländern.

Die Studie zeigt weiter, dass die indirekten Steuern - in Deutschland die Umsatzsteuer - für die Zusammensetzung der Staatshaushalte an Bedeutung gewinnen. Gröbl: "In den kommenden Jahren werden die indirekten Steuern weltweit einen immer größeren Anteil der öffentlichen Einnahmen ausmachen. Derzeit verfügen 150 Länder über indirekte Steuersysteme, doch die Zahl steigt ständig."

Die Steuerbelastung in Deutschland liegt -insgesamt betrachtet - über dem europäischen Mittelfeld. Zwar ist der Umsatzsteuersatz mit 19 Prozent (seit 2007) knapp unter dem europäischen Durchschnitt von 19,8 Prozent, aber mit einer Unternehmensteuerbelastung von rund 29 Prozent liegt Deutschland immer noch 6 Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnittswert.

Gröbl: "In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sind Steuersenkungen nur sehr schwer umzusetzen. Um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu verbessern, ist es jetzt aber wichtig, wenigstens die krisenverschärfenden Maßnahmen - beispielsweise im Bereich der Zinsschranke -abzuschwächen." Nun denn ...

Die komplette Studie finden Sie hier mit Tabellen und Diagrammen in englischer Sprache:
» KPMG-Steuer-Studie

... Fortsetzung » lesen.

 



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