
30.10.2009
Atlas der Wut im Kanzleramt
Im Kanzleramt existiert seit 2009 eine Geheimliste. Man nennt sie intern den ?Atlas der Wut?. Darin sind die Regionen aufgeführt, in denen die Bundesregierung Bürgerkriegs-Zustände erwartet. Mitten in Deutschland.
Die Liste wächst. Ein Sicherheitsmitarbeiter, der den "Atlas der Wut" bei deutschen Sicherheits- Behörden einsehen durfte, sprach anschließend von aktuell 165 Regionen, die dort aufgeführt sind. Genannt werden zum Beispiel Teile von München, Berlin, Nürnberg, Passau, Stuttgart, Frankfurt, Heidelberg, Köln, Leipzig. Auch Bad Godesberg, Freilassing, Friedrichshafen und Ratingen. Erstmals warnten sogar Politiker und Wirtschaftslenker vor dem Volkszorn. SPD-Präsidentschafts-Kandidatin Gesine Schwan, DGB-Chef Michael Sommer, Deutsche-Bank-Boss Josef Ackermann. Und auch der luxemburgische Ministerpräsident und dienstälteste Regierungschef Europas, Jean Claude Juncker. Alle warnten unabhängig voneinander im Frühjahr 2009 vor sozialen Unruhen.
Der britische Geheimdienst und die CIA rechneten schon seit 2008 mit Bürgerkriegs-Szenarien in Europa. Und sie halten auch deutsche Ballungsgebiete für unregierbar. Namentlich erwähnt in den Studien sind unter anderem das Rhein-Main-Gebiet, Teile Stuttgarts, Berlins, Hamburgs und Ulms. Dasselbe gilt für die USA. Im März 2009 wurde bekannt, dass seit 2008 in den USA 800 Internierungslager vorbereitet werden.

Anlegerschützer Dr. Martin
Weiss©Sicheres Geld
Weiss spricht die drohende Gefahr aus: "Immer mehr Menschen werden künftig brutal enteignet. Die Seuche Hyper-Inflation macht sich bereit. Ein Symptom dieser Seuche ist, dass die Staatshilfe bei Banken nicht funktioniert. Im Gegenteil."
Die Banken sterben weiter
Letztes Wochenende wurden erneut sieben US-Banken geschlossen. Waren es 2008 insgesamt 25 Banken, die von der US-Einlagensicherungsbehörde Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) geschlossen wurden, sind es im laufenden Jahr schon 106. Dass das Bankensterben munter weiter gehen wird, ist kein Geheimnis. Wie erwartet, spitzt sich nun vor allem die Krise bei den Gewerbeimmobilien zu. So musste mit der Capmark Financial Group nun auch einer der größten Kreditgeber für Bürotürme, Einkaufszentren und Hotels Gläubigerschutz beantragen.
Auf die Citigroup, die im dritten Quartal einen operativen Verlust von 530 Millionen Dollar ausweist, kommt zudem ein neues Milliardenloch zu. Schließlich ist die Bank der größte Kreditgeber der Capmark Financial Group. Der große Finanzierer von Gewerbeimmobilien musste am 25. Oktober 2009 Gläubigerschutz beantragen. Die Verbindlichkeiten werden mit 21 Milliarden Dollar angegeben, dem gegenüber stünden Vermögenswerte, die angeblich noch gut 20 Milliarden wert sein sollen. Capmark soll bei der Citi mit 4,6 Milliarden Dollar in der Kreide stehen. Danach komme als zweitgrößter Geldgeber die Deutsche Bank Trust, die 1,8 Milliarden an Capmark verliehen haben soll.
Nun wiederholt sich bei den Gewerbeimmobilien offensichtlich das, was zuvor bei den privaten Immobilien zu beobachten war. Damit ergeben sich erneut enorme Risiken für Amerikas Wirtschaft und das globale Finanzsystem. Der Hedgefonds-Manager George Soros hatte die Entwicklung vorhergesagt. Er formulierte schon im Mai 2009 seine Angst, das gesamte Bankensystem könnte längst insolvent sein: "Was mit den Wohnimmobilien anfing, geht jetzt bei den Gewerbeimmobilien weiter", sagte er.
?2010 erleiden wir 40.000 Firmenpleiten in Deutschland!? Das befürchtete Jürgen Pfister, Chefvolkswirt der Bayern Landesbank am 27. Juli 2009. Das wären rund 11.000 Firmenpleiten mehr als im Jahre 2008. Er sagte das mitten in der künstlichen Börsen-Hausse. Als am 27. Juli 2009 der DAX auf sein Jahreshoch getrieben war, als alle wieder auf dem Vulkan tanzten, ging auch diese Meldung im Handelsblatt fast unter: ?Heftigster Einbruch seit 50 Jahren. Ausgerechnet im zweiten Aufschwung-Quartal 2009 brach die britische Wirtschaft ein. Im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent .? Das zeigt, dass dieser Aufschwung kein Aufschwung ist. Sondern ein Zwischenhoch. Die Rezession ist da, und sie nimmt uns künftig noch viel stärker in die Mangel.
Die Industriestaaten stecken schon knietief in der Staatskrise! Hier 3 typische Symptome: Wir haben in Europa die höchste Arbeitslosigkeit seit 1945. Nie zuvor seit dem 2. Weltkrieg verlieren so viele Europäer ihre Arbeit wie 2009, 2010. Weitere 9 Millionen kommen dazu (Prognose-EUKommission). Die Deutsche Arbeitsagentur steht vor dem Kollaps: 10 Milliarden Euro Minus per 30. Juli 2009. Die US-Krankenversicherung steht vor dem Aus. Medicare, das US-Kranken-"Versicherungs?-System ist spätestens in 8 Jahren insolvent. So der Medicare Chef-Statistiker.
Europa taumelt in den Staatsbankrott. Ungarn entging dem Staatsbankrott nur durch schnelle Notkredite von EU und IWF. Ebenfalls in letzter Sekunde wurde der Ruin der Ukraine und Serbiens abgewendet. Kurz vor dem Staatsbankrott stehen zum Beispiel Griechenland, Spanien, Portugal, Italien. Und auch Großbritannien. Alles EU-Länder. Der Inselstaat Island ist bereits bankrott. Die ansonsten zurückhaltenden Isländer demonstrierten wochenlang. Verbrannten zunächst Strohpuppen von Ministerpräsident Haarde. Dann jagten sie ihn weg. Er trat im Januar 2009 zurück.
Jetzt verarmen deutsche Kommunen
Dr. Weiss: "Ich weiß nicht, ob Sie auf dem Land wohnen oder in der Großstadt. Egal, wo Sie leben, Ihr Ort wird sich verändern: Knöcheltiefe Schlaglöcher in den Straßen. Wie früher in der DDR oder in Polen. Stolper-Bürgersteige. Verdreckte, verwilderte Parks, verdorrte Rasenflächen. Gemeinden können Reparaturen und Pflege nicht mehr zahlen. Viele schließen schon ihre Bauhöfe, Bibliotheken und Schwimmbäder. Erhöhen Kindergartengebühren und Grundsteuern, streichen Vergünstigungen für sozial Schwache. Kein Geld. Auch hier kneift sie wieder: die Zange. Weniger Einnahmen, weil die Gewerbesteuer wegbricht. Höhere Kosten. Allein die Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger steigen 2009 auf den nie erreichten Wert von 14 Milliarden Euro. Und die Steuerzahler flüchten. Bereits jetzt verlassen gut ausgebildete Spitzenverdiener Deutschland fluchtartig. Jedes Jahr so viele, wie Würzburg Einwohner hat: 135.000.
Städten droht die Pleite. Wuppertal hat schon Schulden von 1,5 Milliarden Euro und einen Rückgang der Gewerbesteuer von 33 Prozent. Der Horror der Gemeinden ist: Sie dürfen die Gewerbesteuer nicht anheben. Um der Katastrophe zu entgehen, brauchen die Kommunen einen - Sie ahnen es - Rettungsschirm aus Berlin. Auch der kommt wieder frisch aus der Druckerpresse. Das Monstrum erwacht: Hyper-Inflation. Aber all das Geld, das die Regierungen hervorzaubern, hält den Niedergang nicht auf."
Kalifornien druckt Kunstgeld
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Es liegen 9 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.
| #1 - Kommentar von Ziganska am 31.10.2009 18:53 |
Deutschland brenne, herbei herbei, Ihr Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt, herbei und helft beim zündeln.Endlich mal was los da! |
| #2 - Kommentar von stolch am 02.11.2009 12:39 |
Das Jahr 2012 mit dem Datum 21. 12. lässt grüssen - könnte man meinen |
| #3 - Kommentar von Heinz Kindermann am 02.11.2009 13:31 |
... ja, wenn wir gehen, dann geh`n wir alle |
| #4 - Kommentar von Georg Wühlbeck am 03.11.2009 00:03 |
Selten solch einen fachlich falschen Unfug gelesen. |
| #5 - Kommentar von Dieter Krogmann am 04.11.2009 08:43 |
Diese Entwicklung war für den logisch denkenden Ökonom vorhersehbar. Bereits im Jahre 2004 habe ich in vielen Beiträgen auf diese Entwicklung hingewiesen. |
| #6 - Kommentar von Finanzscout am 11.11.2009 12:01 |
@ Georg Wühlbeck |
| #7 - Kommentar von Besserwisser am 30.12.2009 11:06 |
Im Norden beginnt er in Kiel-Mettendorf und endet im Süden in Friedrichshafen-Innenstadt, im Westen reicht er von Aachen-Preuswald bis Cottbus-Sachsendorf im Osten. Ebenfalls finden sich viele Problembezirke der deutscher Großstädte in der Liste wieder. |
| #8 - Kommentar von H. Zimmerman am 31.12.2009 00:06 |
schon klar, einigen staatstrotteln fällt nichts besseres ein als internierungslager & die aufgaben von EUROGENDFOR übernimmt bei uns die feld-gendarmerie.? kettenhunde.ok, das kennen wir doch. |
| #9 - Kommentar von hirntot am 12.01.2011 14:28 |
Naja, manche der Schlussfolgerungen sind sicherlich richtig. Aber die Begründung ist weitgehend sachlich falsch. |
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