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15.12.2009
Geldwäscheverdacht bei Schatzsuchern - Verwaltungsrat trat zurück

Eine brandaktuelle Meldung aus dem Handelsregister zur Atlantis Exploration AG (Zürich, Frankfurt am Main): Bruno Straumann, der einzige Verwaltungsrat und alleinige Unterschriftsberechtigte des Schatzsuche-Unternehmens, hat sein Amt mit sofortiger Wirkung am 14. Dezember 2009 niedergelegt.

'Schätze unter Wasser': <a href=http://www.spotbox.de/spots/viewSpot.action?spotId=2123><b>Image-Film</b></a> der<br /> Atlantis Exploration AG vom Juli 2009
'Schätze unter Wasser': Image-Film der
Atlantis Exploration AG vom Juli 2009
Nach Informationen des Finanznachrichtendienstes GoMoPa.net sei die Maßnahme aufgrund von Ermittlungen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA und einer Beschlagnahme von 1,8 Millionen Euro erfolgt, die von einem Firmenkonto auf ein Privatkonto in Liechtenstein überwiesen worden sein sollen.

Schweizer und deutsche Staatsanwälte ermitteln gegen den Atlantis-Vorstand Wolfgang Leindecker und den IRO (Investor Relations Officer) Felix Kretzschmar wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Der Vorwurf: In sogenannte Explorationen seien weder von Felix Kretzschmar und Wolfgang Leindecker Geld investiert worden. Dasselbe gelte für die pleite gegangene Vorgängerfirma Seabed Invest AG. Bei der Seabed Invest AG habe man zum Schein ein Schiff tageweise angemietet, um Fotos und Filmaufnahmen zu machen. Von einer sinnvollen Investition könne man da nicht sprechen.

Der einzige, der tatsächlich Schatzsuche betrieben haben soll, war der Freiburger Schatztaucher Klaus Franz Keppler (71), der das Unternehmen im Dezember 2008 nach vier Jahren verlassen hat. Man habe Keppler offenbar auch an der Nase herum geführt und ihm mit Minimal-Beträgen abgespeist. FINMA und die Schweizer sowie die deutschen Ermittlungsbehörden sind dabei, die Beweise zusammen zu tragen. 70 Aktionäre werden zur Zeit als Zeugen vernommen, die sich belogen und betrogen fühlen.

Wappen der Atlantis Explora-<br />tion AG, Hauptsitz Schweiz
Wappen der Atlantis Explora-
tion AG, Hauptsitz Schweiz
In Liechtenstein wurden 1,8 Millionen Euro wegen Geldwäscheverdachts beschlagnahmt, darunter sind 1,6 Mio eines Schweizer Bürgers mit dem Namen Dr. G.

Wolfgang Leindecker habe dieses Geld vom Atlantis Geschäftskonto auf sein Privatkonto umgebucht. Dabei sei es beschlagnahmt worden.

Weiterhin soll Wolfgang Leindecker einen Teil der zuvor der AG überwiesenen Anlegergelder in eine private Eigentumswohnung in Kronberg investiert haben. Das Geld von Dr. G. sei zum Teil für Kretzschmar in Höhe von 300.000 Euro und für Leindecker in Höhe von 800.000 Euro gedacht gewesen.

Die Untersuchung der FINMA ist im Gange und könnte in einer Schließung der AG enden. Daher habe Straumann möglicherweise schnell die Reißleine gezogen und sei ausgestiegen.

Wie reagiert nun die Atlantis Exploration AG auf den Verwaltungsrats-Rücktritt und die Geldwäscheermittlungen? GoMoPa schickte dem Unternehmen einen Fragenkatalog, den Wolfgang Leindecker und Felix Kretzschmar gemeinsam schriftlich wie folgt beantwortet haben.

GoMoPa: Bruno Straumann ist ein so genannter Strohmann-Verwaltungsrat und vertritt in der Schweiz 191 Firmen. In der Regel bekommt er von jeder Firma eine Aufwandsentschädigung von normalerweise zirka 5.000 Euro jährlich. Warum sollte er auf eine lukrative Einnahmequelle bei der Atlantis Exploration AG verzichten? Ist es nicht so, dass Straumann beim Anschein von Unseriösität das Handtuch wirft?

Investor Relations<br /> Officer Felix<br /> Kretzschmar (31)<br />©Atlantis Exploration
Investor Relations
Officer Felix
Kretzschmar (31)
©Atlantis Exploration
Kretzschmar: "Bruno Straumann hat aus persönlichen Gründen demissioniert. Deshalb wurde gemäß Schweizer Aktienrecht für Anfang 2010 eine  außerordentliche Generalversammlung einberufen. Denn nur die Generalversammlung kann einen neuen Verwaltungsrat wählen."

GoMoPa: Ja, Sie haben für den 6. Januar 2010, 14 Uhr, in die Geschäftsräume der Atlantis Exploration AG nach Zürich geladen. Auf der Tagesordnung stehen die Entlastung des Verwaltungsrates, die Neuwahl eines Verwaltungsrates und eine Nennwerterhöhung der Aktien. Unterschrieben ist die Einladung vom 14. Dezember 2009 mit "Der Verwaltungsrat". Wer ist denn dieser Verwaltungsrat?

Kretzschmar: "In der Zwischenzeit übernimmt Wolfgang Leindecker kommissarisch als Geschäftsführer die Leitung des Unternehmens. Wolfgang Leindecker wurde am 16. April 2009  vom Verwaltungsrat zum Geschäftsführer bestellt. Dass ein Verwaltungsrat aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegt, ist nichts Ungewöhnliches und kommt nicht nur bei der Atlantis Exploration AG vor. Es ist auch kein Drama, wenn der Geschäftsführer bis zur Neuwahl des Verwaltungsrats dessen Tätigkeit kommisarisch mit übernimmt."

GoMoPa: Wird die Firma nicht im Handelsregister gelöscht, wenn Sie nicht unverzüglich einen Verwaltungsrat benennen?

Kretzschmar: "Die Gesellschaft hat laut schweizer Recht eine gewisse Frist, um  einen neuen Verwaltungsrat zu benennen. Nein, sie wird nicht sofort von Amts wegen gelöscht."

GoMoPa: Wer soll im Januar 2010 der neue Verwaltungsrat werden?

Kretzschmar: "Aus dem Kreis der Aktionäre werden sich bei der Generalversammlung mehrere Personen zur Wahl als Verwaltungsrat stellen."

GoMoPa: Die  FINMA hat angekündigt, weitergehende Maßnahmen gegen die Atlantis Exploration AG zu ergreifen, bis hin zur Schließung. Was wollen Sie dagegen unternehmen?

Kretzschmar: "Gegenüber der FINMA haben wir einen Fragenkatalog beantwortet. Wir stehen mit der FINMA aktuell in Kontakt. Bei der FINMA ging es lediglich um den Verdacht des bewilligungspflichtigen Effektenhandels. Laut Gutachten unseres Firmenanwalts hat die Atlantis Exploration AG keine bewilligungspflichtige Tätigkeit ausgeübt."

GoMoPa: Am 4. Dezember 2009 teilten Sie den Anlegern mit, die Atlantis Exploration AG würde jetzt (damals hieß es nächste Woche) an die Börse gehen. Wie wollen Sie das bewerkstelligen? Was war mit der Ankündigung gemeint?

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

#3 - Kommentar von Klaus Schätz am 16.12.2009 08:28
da steht doch Abzockerei drauf! Die haben 100 %tig überhaupt keine Ahnung von nichts und wollen lediglich den Doofen, die die Märchen glauben an die Geldbörse. Und jeden Tag steht irgendeiner auf der den Blödsinn glaubt! Schatzsucher? Ja, aber in fremden Portemanees!


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