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12.01.2010
Kuba im Visier der Börsen-Spekulanten

Fidel Castro (83) mit Investor Walter<br /> Berukoff (rechts) © Leisure Canada
Fidel Castro (83) mit Investor Walter
Berukoff (rechts) © Leisure Canada
Fidel Castro ist noch gar nicht tot, und das Kennedy-Reiseembargo gilt ebenfalls noch, dennoch behaupten Börsen-Spekulanten, Kuba erwache aus dem Dornröschenschlaf und man müsse jetzt ins Karibik-Geschäft einsteigen. Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net fand jedoch heraus, dass insbesondere im Tourismus die Börsen-Rallye auf Kuba noch immer höchst riskant ist und eher ins Leere läuft.

Hotels mit der halbstaatlichen Leisure Canada?

Die langjährige Freundschaft mit dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro (83) hat dem kanadischen Investor und Geldbeschaffer Walter Berukoff bislang wenig genutzt. Als Dank für die Erschließung einer Goldmine und den Aufbau von Krankenhäusern durfte Berukoff zwar als einziger ausländischer Immobilieninvestor mit Kuba ein Joint-Venture-Tourismusunternehmen (Fiftyfifty) gründen: die Leisure Canada Aktiengesellschaft.

Doch außer Pachtland hat das Unternehmen bis heute nichts zu bieten. Denn wegen Fidel Castros Landenteignungen von Kubanern, die heute im Exil in Miami leben, und wegen des noch immer bestehenden US-Reiseembargos für Amerikaner nach Kuba hielten sich die Hotelinvestoren zurück. Die Aktie von Leisure Canada dümpelt seit sechs Jahren als penny stock unter 27 Cent an der Frankfurter Börse herum, im Augenblick zwischen 8 und 22 Cent (WKN 013 33).

Um das zu ändern und Börsenspekulanten anzulocken, gab Leisure Canada vor kurzem beim kanadischen Analystenhaus Paradigm Research eine Studie in Auftrag, wie sich der Wert des kubanisch-kanadischen Gemeinschaftsunternehmens entwickeln werde.

733 Prozent Profit in einem Jahr

Bislang nur Sand: Cayo Largo © Leisure Canada
Bislang nur Sand: Cayo Largo © Leisure Canada
Natürlich war zu erwarten, dass Paradigm seinem zahlenden Kunden eine positive Wertentwicklung bescheinigt, aber das gelieferte Ergebnis überraschte jetzt doch die Börsenwelt.

Die kanadischen Analysten sagten der Tourismusaktie einen Kursgewinn von sage und schreibe 733 Prozent binnen eines Jahres voraus.

Die Börse Inside GmbH aus Endingen (Baden-Württemberg) verschickte diese Woche sofort eine Rundmail an Investoren und feiert die Investition in Hotels auf Kuba als Jahrhundertchance auf spektakuläre Gewinne mit dem angeblich letzten echten Emerging Market. In der Rund-E-Mail heisst es:

Zitat:


Weltexklusiv:

733 Prozent Profit mit dem letzten echten Emerging Market!

Highlights

Nach 50jährigem Winterschlaf erwacht nun KUBA zu einem der heissesten Emerging Markets der kommenden Jahre.

Das Land befindet sich heute da, wo Russland und China sich vor zwanzig Jahren befanden und bietet Investoren der ersten Stunde die Jahrhundertchance auf spektakuläre Gewinne.

Das grösste Wachstum wird der Tourismus-Sektor Kubas verzeichnen, der schon jetzt der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes ist.

Das Wachstumspotenzial ist gigantisch, weist Kuba doch über 200 Strände mit einer Gesamtlänge von fast 600 km auf ? das ist mehr als alle anderen karibischen Inseln zusammen genommen!


Optimismus gründet sich auf reine Spekulation

Paradigm Research gründet seinen Optimismus allerdings auf eine Spekulation. Die Analysten rechnen damit, dass unter US-Präsident Barack Obama in Kürze das unter John F. Kenney im Oktober 1961 eingeführte Kuba-Reiseembargo für Amerikaner nach Kuba aufgehoben wird.

Obama hat zwar im Frühjahr letzten Jahres das Verbot für Verwandtenbesuche auf Kuba aufgehoben und das US-Reiseembargo dahingegen gelockert, dass kubanischstämmige US-Amerikaner ihren Verwandten Geld und Geschenke schicken dürfen. Doch das neue Reisefreiheits-Gesetz nach Kuba (The Freedom to Travel to Cuba Act) bekam am 19. November 2009 im House Committee on Foreign Affairs (Ausschuss des Abgeordnetenhauses für auswärtige Angelegenheiten) nur 180 von 218 für die Mehrheit der 435 Abgeordneten nötigen Stimmen. Im Senat sind allerdings schon 62 der 100 Senatoren für die Reisefreiheit nach Kuba.

Auf dieses positive Signal, dass das Gesetz doch noch in Kürze verabschiedet werden könnte, gründen die Börsenanalysten nun ihre außergewöhnliche Hochrechnung. Für den Fall, dass das Reise-Embargo für US-Bürger nach Kuba fällt, rechnet das Analystenhaus PriceWaterhouse allein mit 5 Million Amerikanern, die pro Jahr nach Kuba reisen werden. Die Touristenzahl nach Kuba aus aller Welt würde sich dadurch nahezu von jetzt 2,4 Million Touristen auf künftg 7,5 Million Touristen im Jahr verdreifachen.

Kuba hat nur 41.500 Hotelzimmer, Las Vages dagegen 141.520

Das würde Kuba vor ein riesiges Problem stellen. Denn, wie ein weiteres Analystenhaus, Ernst & Young, herausfand, verfüge Kuba nur über 41.500 Hotelzimmer (Zum Vergleich: Die Stadt Las Vegas hat 141.520 Hotelzimmer). Und von diesen 41.500 kubanischen Hotelzimmern seien auch nur 28.000 Zimmer im 4- oder 5-Sterne-Bereich. Das sei die Klasse, die Karibikurlauber am stärksten nachfragen würden.

Deshalb sollte man sich jetzt noch für einen Spottpreis von 20 Cent pro Aktie an dem teilstaatlichen Hotel-Programm der Leisure Canada beteiligen. Die kubanische Regierung plane laut Börse Inside, zehntausende von Hotelzimmern in den kommenden 10 Jahren zu entwickeln und den mittlerweile wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes massiv zu fördern.

Geplant: Drei Luxusanlagen in bester Lage

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