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14.01.2010
Erfolgsfaktor Export - auch als Vize-Exportweltmeister

Dr. Dirk Schlot-<br />böller©DIHK
Dr. Dirk Schlot-
böller©DIHK
Vor einer Woche brachte es die Exportstatistik des Statistischen Bundesamtes an den Tag: Deutschland verlor 2009 seinen Titel als Exportweltmeister an China, den Deutschland seit 2003 sechs Jahre lang inne hatte. China hatte schon 2007 Deutschland als drittgrößte Volkswirtschaft überholt und schickt sich nun an, Japan vom aktuellen zweiten Platz der Volkswirtschaften zu stoßen.

Muss Deutschland nun zittern? "Nein", behauptet der Referatsleiter für Konjunktur- und Wachstumspolitik beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Berlin, Dr. Dirk Schlotböller, gegenüber GoMoPa.net. "Das muss uns keine Sorgen bereiten, denn das dortige Wachstum stärkt auch die Nachfrage nach Maschinen und Autos aus Deutschland."

Schlotböller weist auf Erfolge: "Insgesamt sind die deutschen Exporte seit 1991 pro Jahr um 6 Prozent gestiegen. Selbst nach dem krisenbedingten Einbruch hat die deutsche Industrie 2009 fast zweieinhalb Mal so viele Waren ins Ausland geliefert wie 1991. Ohne diese Entwicklung wäre auch die Erfolgsgeschichte am Arbeitsmarkt mit mehr als 1,5 Millionen zusätzlichen Jobs seit 2005 nicht möglich gewesen."

Krisenbewältigung ist im Gange

Schlotböller weiter: "Die Krise hat zu einem weltweiten Nachfrageeinbruch geführt und Deutschland wegen seiner Exportorientierung besonders hart getroffen. Die Erholung in weiten Teilen der Welt hilft der deutschen Wirtschaft nun aber auch schneller wieder aus der Krise. Mehr als ein Drittel der Exporteinbrüche sind bereits wettgemacht. Die Exporterwartungen der Industrie haben sich zuletzt spürbar verbessert. Die Unternehmen vertrauen auf die Tragfähigkeit ihrer Geschäftsmodelle und halten ? auch mit Hilfe der Kurzarbeit ? so lange wir möglich an ihren Fachkräften fest.

Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist 2009 kaum gestiegen. Auch in anderen exportstarken Ländern wie Japan und den Niederlanden erweisen sich die Arbeitsmärkte als relativ stabil. Hingegen waren die Arbeitsplatzverluste in exportschwachen Volkswirtschaften wie den USA oder Spanien dramatisch ? obwohl die Wachstumseinbrüche dort nicht so heftig ausgefallen sind. Die Erholung zieht sich dort jetzt aber länger hin ? mit negativen Folgen für den Arbeitsmarkt."

Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit

Deutschland hat schnell und zum Teil schmerzlich gelernt. Schlotböller: "Deutschlands hoher Exportüberschuss ist Ergebnis einer hohen und gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Dazu haben Innovationen und zum Teil schmerzvolle betriebliche Umstrukturierungen beigetragen. Die vergleichsweise moderate Lohnentwicklung hat Arbeitskostennachteile gegenüber anderen Ländern reduziert."

Hochwertige Technologie aus deutschen Werkshallen

Und Made in Germany bleibt Made in Germany. Schlotböller: "Die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit ist kein Nullsummenspiel ? von guten Produkten zu günstigen Preisen profitieren die Kunden weltweit. Gerade die aufstrebenden Volkswirtschaften Chinas und anderer Teile Asiens sowie Lateinamerikas brauchen für ihren Aufholprozess hochwertige Investitionsgüter. Hier ist die deutsche Industrie stark aufgestellt. Auch hochwertige Technologie auf den Zukunftsfeldern Energie- und Materialeffizienz oder Medizintechnik stammt häufig aus deutschen Werkshallen."

Deutsche Exportorientierung ohne Alternative

Für Schlotböller verliere die Inlandsnachfrage durch die demografische Entwicklung an Gewicht, daher müsse die Wirtschaft auf die internationalen Märkte und Wettbewerbsfähigkeit setzen.

Laut DIHK müsse folgendes getan werden, damit Deutschland wieder Exportweltmeister werden könne:

Zitat:


Ihre Wettbewerbsfähigkeit kann die Wirtschaft nur mit qualifizierten Mitarbeitern sichern ? Unternehmen müssen daher ihre Bildungsanstrengungen intensivieren.

Der Staat muss seine Investitionen in leistungsfähige Straßen, moderne Schulen und Universitäten verstetigen. Seit den 90er Jahren hat der Staat seine Investitionen mehr und mehr zusammengestrichen, während die Staatsausgaben  überdurchschnittlich gewachsen sind.

Steuerpolitik und Lohnabschlüsse dürfen nicht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit gehen. Die Politik sollte den Beschäftigten  mehr Netto vom Brutto lassen. Ein Abkoppeln der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge von den Arbeitskosten dämpft   deren Anstieg. Schädlich wäre hingegen eine Abkehr von der verantwortungsbewussten Lohnpolitik: Wer im Ausland nicht wettbewerbsfähig ist, ist es auch im Inland nicht ? steigende Arbeitskosten erhöhen auch die Preise für den Frisörbesuch und für das   Schnitzel im Restaurant.


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