GoMoPa: Dr. Thomas Schulte: K.O.-Sieg gegen GRÜEZI Real Estate AG
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
23. November 2017
964 User online, 50.504 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
Registrieren
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
GoMoPa® Affiliates
Presse-Echo
GoMoPa® Mastercard Gold


Jetzt sämtliche Vorteile der GoMoPa® Mastercard Gold geniessen! » Hier beantragen


12.02.2010
Dr. Thomas Schulte: K.O.-Sieg gegen GRÜEZI Real Estate AG

 Dr. Thomas Schulte<br /> aus Berlin
Dr. Thomas Schulte
aus Berlin
Der bekannte Berliner Verbraucheranwalt Dr. Thomas Schulte (Sat1 "Akte 10", RTL "Explosiv") errang einen K.O.-Sieg in der zweiten Runde vor dem Berliner Kammergericht gegen die Charlottenburger Immobilien Vertriebsspezialisten GRÜEZI Real Estate AG.

Gestern um 12.30 Uhr. Schöneberg, Elßholzstraße 30, Saal 270, 4. Zivilsenat (Bankensenat). Einzelrichter Kuhnert schloss seine zweistündige Beweisaufnahme mit dem dringenden Rat an die GRÜEZI Real Estate AG ab: "Machen Sie das Geschäft rückgängig." Das entsprechende Urteil werde er in 4 Wochen verkünden. Eine Revision sei zwar vor dem Finanzsenat des höchsten deutschen Gerichts möglich, aber Kuhnert rät auch hier wegen der unnötigen Kosten davon ab.

Das Geschäft, das die GRÜEZI Real Estate AG nun rückgängig machen muss, betrifft eine Zweizimmerwohnung in Berlin Köpenick, die im Jahre 2007 einem verheirateten Frauenpaar (Sozialpädagogin, Apothekenfachangestellte) aus der Kurstadt Buckow in Märkisch-Oderland als Altersvorsorge und Steuersparmodell in einer Art Blitzverkauf regelrecht aufgeschwatzt worden war.

Die Gemeinheit bestand zunächst einmal darin, dass die Frauen für die Wohnung in der Grünauerstraße 100 die stolze Summe von 103.000 Euro zahlen mussten, obwohl der von Dr. Schulte jetzt recherchierte marktübliche Verkaufswert bei nur 33.000 Euro liegt.

Da konterte die GRÜEZI wohl zurecht: Die Frauen seien volljährig gewesen. Sie seien sehend in den Kaufvertrag für die Wohnung und den dazugehörigen Kreditvertrag bei der Deutschen Bank hineingegangen.

Damit Richter Kuhnert den Wert der Immobilien bewerten könne, müsste er nun für 3.000 Euro einen unabhängigen Gutachter bestellen, sagte er. Aber das sei für eine Rückabwicklung des Kaufvertrages zumindest in diesem Fall gar nicht so sehr entscheidend und man könne deshalb darauf verzichten.

Denn entscheidend, so Richter Kuhnert weiter, sei die Frage: "Konnten es sich die Frauen leisten, die Wohnung zu erwerben und zu unterhalten?"

Und das konnten sie definitiv nicht. Die wahre Gemeinheit beim Verkauf der Wohnung bestand nämlich darin, dass die Vermittler den Frauen versprachen: Sie müssten unterm Strich nur monatlich maximal 120 Euro bezahlen. Und wenn eine der Frauen auch noch ihre bestehende Altersvorsorge mit einer monatlichen Zahlung von 90 Euro (70 Euro für einen Bausparvertrag und 20 Euro für einen Aktienfonds) kündigen würde, hätten sie zusammen ja eigentlich nur eine neue Belastung von 30 Euro mehr als bisher (120 Euro - 90 Euro = 30 Euro).

Die Realität sah anders aus. Sozialpädagogin Melanie S. (31) erläuterte dem Richter: "Es kam zunächst keine Miete. Die 1. Kredit-Rate wurde aber abgebucht. 681 Euro. Die 2. Rate ging zurück, weil ich gar nicht so viel Deckung auf dem Konto hatte. Und als dann tatsächlich Mieteinnahmen kamen, mussten wir für den Kredit immer noch 244 Euro und noch einmal 150 Euro jeden Monat für Rücklagen an den Hausverwalter zahlen. Also monatlich 394 Euro. Das war das Dreifache, was man uns vorgerechnet hatte."

GRÜEZI-Zeuge erinnert sich nur noch an seinen geplatzten Mercedes-Reifen

GRÜEZI bot als Gegenzeugen den freien Vermittler Peter Sch. (58) aus Neuenhagen bei Berlin auf. Der erinnerte sich allerdings nicht mehr daran, was man den Frauen damals vorgerechnet habe. Aber eines wusste er noch ganz genau: "Auf der Fahrt zu den Frauen nach Buckow führte mich mein Navigationssystem durch einen Waldweg und ich zerschrotete mir dabei einen Reifen meines Mercedes. Und auf dem Hof war ein kläffender Hund."

Aber auf Nachfragen von Richter Kuhnert fiel dem Vermittler dann doch noch ein: "Der monatliche Aufwand lag für jede Frau im zweistelligen Bereich. Das könnten 60, 70 oder auch 80 Euro gewesen sein." Also auf gar keinen Fall 200 Euro pro Käuferin, wie im Augenblick. Für den Richter ein klarer Fall von Falschberatung.

Ein angeblicher Mietpool sollte vor Mietausfällen schützen

Aber damit nicht genug. GRÜEZI ließ die Frauen auch noch mit dem Versprechen einlullen, sie bräuchten sich über Mietausfälle oder über einen Elektriker oder andere Reparaturen gar keine Sorgen machen.

Die Apothekenfachangestellte Bianka B. (33) erinnerte sich: "Uns wurde erklärt, dass alle Mieteinnahmen der Wohnungen im Haus in einem Mietpool zusammengeführt werden, aus denen dann auch Mietausfälle ausgegelichen würden."

Richter Kuhnert fragte den GRÜEZI-Vermittler: "Gibt es so einen Mietpool?"

... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?



Ab sofort können Sie unsere Pressemeldungen auch via Einzelabruf kostenpflichtig erwerben. Holen Sie sich unsere Pressemeldung - Jetzt kaufen!

 

Dokumente zum Thema:
» EV Sven Wibben über bei T.K. Immobilien GmbH
» Strafanzeige gegen Klinge vom 16.1.2010
» EV Klinge 21.01.2010
» Klinge Kalkulation Fregestraße 38 in Berlin Friedenau

Pressemitteilungen zum Thema
» T.K. Klinge Immobilien: Rette sich, wer kann
» Schrottimmobilien-König Klinge: Wann schlägt die Justiz zu?
» Berlin - Vom Strassenmusikanten zum Immobilienmillionär und zurück

Beiträge zum Thema
» Swisskontor GmbH
» TK Immobilien Berlin
» Notar 12.10.2009 Klinge-Renner
» Etika Grundbesitz von Konstantin Renner

 

Stichwörter zum Thema

» Schrottimmobilien Wohnungskauf Kredite 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegen 8 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#3 - Kommentar von Georgios Gertzos am 12.02.2010 19:05
Nachdem ich von Herrn Klinge monatelang hingehalten und belogen wurde, traute ich meinen Ohren nicht, als ich mit Herrn Schuhmacher ? König verbunden wurde. Ich wurde zum ersten mal im Hause Klinge, sachlich, kompetent und freundlich behandelt. Alle gemachten Zusagen hat er ohne wenn und aber eingehalten. Das Herr Schuhmacher dem Klinge den Mist vor die Füße wirft war abzuwarten. Der hat das Klinge - Spiel durchschaut. Wann immer ich ein Problem hatte, konnte ich mich an Schuhmacher wenden, auch heute noch. Die Kompetenz von Herr Schuhmacher - König steht außer Zweifel.
Georgios Gertzos

#4 - Kommentar von Kurt Hansen am 12.02.2010 19:26
Und wann beabsichtigen Sie ihre Ehe mit Herrn Schuhmacher-König bekanntzugeben? Nicht ganz so dicke!

#5 - Kommentar von Jinai am 12.02.2010 19:37
Die Aussage ist weder DICK noch Übertrieben !
Klinge Aussage zu Herrn Schuhmacher bei einem Termin , den ich eigentlich bei dem Herren Klinge selbst hatte :" Da is die blöde Frau R. ... kümmern Sie sich mal drum !"
Fragt sich wer hier wen heiraten will ...oder schon hat !

#6 - Kommentar von susanne biernot am 13.02.2010 21:11
hat von Euch egoisten denn schon jemand auch nur einen cent für Haiti gespendet.
Die haben Probleme nicht Ihr !!!!!!!!

#7 - Kommentar von Jinai am 14.02.2010 10:45
1. Ja , ich habe gespendet
2.Ist das hier sicher der falsche Kommentar zum falschen Thema

#8 - Kommentar von Sven Wibben am 14.02.2010 14:08
Klinge,Grüzi und Co.
Das Gesetzt der Wirtschaft

?Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld zurück legen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.?
John Ruskin 1819 ? 1900

#9 - Kommentar von Montezuma am 15.02.2010 11:50
Lügen haben kurze Beine! Ich hoffe nur, dass diese 2. Verurteilung nun dafür sorgt, dass nun alle anderen hintergangenen Wohnungseigentümer entschädigt werden und dass diese Sippschaft nun auch für ihre kriminelle Vorgehensweisen gegenüber den vielen betroffenen Mietern berlinweit zur Rechenschaft gezogen werden, die auf dem Baupfusch, auch Sanierung ohne Bauabnahme genannt, sitzen gelassen werden, denen dann diese Mängel berlinweit angelastet werden, denen die Baukosten, für die die hintergangenen Wohnungseigentümer natürlich nicht zahlen, in horrenden Betriebskostenabrechungen aufgebürdet werden,die durch Psychoterror verfolgt werden, deren Daten für Werbung per Cold-Call-Anrufe durch die Tochtergesellschaften wie Suisse Kontor (dabei haben die mit der Schweiz nichts zu tun. Name soll wohl vortäuschen, dass sie was von Geld verstehen. Aber wenn man diese Typen mal gesehen hat wird man eher an rumänische Hütchenspieler errinnert!) missbraucht werden. Dann werden die Milliarden, die der Staat in diesen Hypo Real Estate Ableger für deren Börsenzockerei in den Hintern geschoben hat, und die angeblichen Mio Gewinne durch unlautere Geschäfte endlich richtig angelegt. Wundere mich nur, dass irgendwelche Anleger keine Skrupel haben, durch Kauf der Grüezi Aktien, noch versuchen zu stützen. Grüezi und Adieu!

#10 - Kommentar von Mitarbeiterin von gomopa am 15.02.2010 12:17
an susanne biernot: Ja, als pure Egoistin habe ich tatsächlich auch gespendet - 50 ? von meinem Angestelltengehalt - denke ich, ist das recht angemessen. Und ich gebe Jinai recht, falscher Kommentar zum falschen Thema. Also bitte zurück zum Thema!


Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:
 

CAPTCHA code


 

» Investaq GmbH UNO-Fonds der Megadon AG: 4 Millione ...   21.11.2017

» Kongo-Diplomatenpass nutzlos: Anklage gegen Premiu ...   20.11.2017

» Zukunftsfonds: Ex-BILD-Chef Kai Diekmann will mit ...   17.11.2017

» Scholz-Anleihe: Millionenklage gegen die Schrottk ...   17.11.2017

» Euro Grundinvest (EGI): Sven Donhuysen trat ab. Si ...   16.11.2017

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen