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05.03.2010
Computerkriminelle Ticket-Schwarzhändler vor Gericht

Convent Alle Tickets für die begehrtesten American-Football-Plätze im New Yorker Yankee Stadion waren trotz der hohen Preise von 15.000 Euro stets Minuten nach dem Verkaufsstart im Internet ausverkauft. Ebenso die Sitzreihen vor dem Orchester in den Broadway-Theatern oder auch die Tickets für die seltenen Konzerte von Barbra Streisand, AC/DC, Bon Jovi oder dem US-Fernseh-Idol Hannah Montana.

Nur eine Firma hatte immer Karten: die Wiseguy Tickets Incorporation aus Nevada (15 Mitarbeiter) mit Hauptquartieren in Los Angeles und San Franciso.

3.000 Euro für eine Konzertkarte<br /> von Hannah Montana © seatwave
3.000 Euro für eine Konzertkarte
von Hannah Montana © seatwave
Allerdings mussten die Fans dort für eine Karte noch einmal 700 Euro extra auf den Normalpreis zahlen. Für das Hannah-Montana-Konzert am 21. Oktober 2007 waren gar wahnwitzige 3.000 Euro fällig, also das Zehnfache des regulären Höchstpreises, weil alle Online-Tickets nur eine Minute nach dem Verkaufsstart weg waren. Sie landeten fast alle bei Wiseguy.

Wiseguy hatte sich in die Computer der regulären Ticket-Verkaufsfirmen gehackt und die Sicherheitssysteme, so genannte CAPTCHAS (Bilder mit unregelmäßigen Wörtern, die man zur Identifizierung neu eingeben muss), geknackt. Das Sicherheitssystem soll eigentlich den Kartenverkauf beschränken. Wiseguy konnte es umgehen und kaufte über ein illegales Computernetzwert (Botnetz) hunderte von Karten auf einen Schlag. In den meisten Fällen ohne zu bezahlen.

Die Kreditkartenangaben und E-Mail-Adressen waren von Hackern in Bulgarien (Monatslohn: 1.100 Euro) geklaut. Nur der eigene Ticket-Weiterverkauf war echt.

1 Million Schwarztickets und 21 Millionen Euro Profit

Im Januar 2009 flog das System auf. Am 1. März 2010 begann gegen die vier Besitzer von Wiseguy in New Jersey der Prozess. Die Anklageschrift umfasst 60 Seiten. US-Staatsanwalt Paul J. Fishmann wirft Kenneth Lowson (40, "Money"), Kristofer Kirsch (37, "Robert Woods"), Programmierer Joel Stevenson (37) und Finanzchef Faisal Nahdi (36) vor, mit Tausenden von simultanen Internetverbindungen über die USA von 2002 bis 2009 mindestens 1 Million Tickets erschlichen und mit einem Profit von mehr als 21 Millionen Euro verkauft zu haben. Staatsanwalt Fishman kommentierte den Fall mit den Worten: "In einer Zeit, in der das Internet den Ticket-Handel bequem und fair gemacht hat, haben die Beschuldigten das System mit einem trickreichen Betrug missbraucht."

Von 1.000 Karten zum legendären Rose Bowl, dem ältesten und prestigeträchtigsten der 30 Bowl-Spiele im American Football, in Pasadena in Kalifornien, zweigte Wiseguy für den 4. Januar 2006 allein 882 Karten ab und machten damit ein Riesen-Geschäft.

Im Jahr 2007 durchkreuzte Wiseguy sogar eine Ticket-Lotterie, die eingerichtet wurde, um Tickets für die New York Yankees Playoffs zu erwerben. Die Lotterie erlaubte den Gewinnern, zwei Tickets pro Person zu kaufen. Wiseguy konnte 1.924 Tickets im Wert von über 117.000 Euro kaufen, so die Anklageschrift.

Die echten Ticket-Händler waren machtlos

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