GoMoPa: Talis Enterprise: Guter Name in schlechter Gesellschaft
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
25. Juli 2017
758 User online, 50.459 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
Registrieren
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
GoMoPa® Affiliates
Presse-Echo
GoMoPa® Mastercard Gold


Jetzt sämtliche Vorteile der GoMoPa® Mastercard Gold geniessen! » Hier beantragen


15.03.2010
Talis Enterprise: Guter Name in schlechter Gesellschaft

Gastronom Gerd Käfer will ins<br /> All © Talis Enterprise GmbH
Gastronom Gerd Käfer will ins
All © Talis Enterprise GmbH
50 Millionen Euro wurden schon auf dem verlassenen Russenflugplatz Magdeburg-Cochstedt (Sachsen-Anhalt) in den Sand gesetzt. Dennoch versprach der schleswig-holsteinische Maschinenbauingenieur Frank Marco Günzel dem deutschen Gourmet-Papst Gerd Käfer (76) aus München: Er dürfe spätestens zum 80. Geburtstag als erster Sterne-Koch der Welt sein Menü im Weltraum servieren.

Käfer sagte freudig zu: "Ich will der Erste sein. Das ist mein ganz persönlicher Griff nach den Sternen, zudem bin ich den Kollegen so immer einen Schritt voraus."

Wie kommt Günzel zu so einem Versprechen?

Günzel hat auf dem Pleite-Regionalflughafen Cochstedt im Jahre 2007 die Talis Enterprise GmbH gegründet. Ihr Ziel ist es, ab 2013 regulär zwei Mal pro Woche von Cochstedt aus in den Weltraum abzuheben. In vier Minuten will man mit einem noch zu bauenden Raketenflugzeug in 120 Kilometern Höhe sein. Nach drei Minuten soll die Enterprise die Schwerelosigkeit erreicht haben. Und 20 Minuten später soll das Raktenflugzeug (1 Pilot und drei Gäste) wieder zurück sein und auf der 2,5 Kilometer Landebahn des Flughafens Cochstedt aufsetzen.

Enterprise-Studie: Rakete mit drei Gastsitzen<br /> © Talis Enterprise
Enterprise-Studie: Rakete mit drei Gastsitzen
© Talis Enterprise
Der kleine Ausflug soll pro Nase 150.000 Euro kosten. Marktstudien, schreibt die Talis Enterprise GmbH, so beispielsweise von der Futron Corporation, prognostizierten, dass die jährliche Nachfrage bei einem Ticketpreis von 73.000 Euro bei 20.000 Kunden und beim doppelten Ticketpreis immer noch bei 7.000 Kunden liegen würde. 15 konkurrierende Gesellschaften könnten den Bedarf gar nicht bewältigen.

Schon heute seien bei der größten Reiseagentur für Weltraumtourismus (www.space-travellers.de) bereits 25 Tickets für suborbitale Flüge bezahlt und Hunderte angezahlt.

An der Technik soll es laut Talis Enterprise nicht scheitern. Den Kohlefaserrumpf des Flugzeuges baut die in Cochstedt ansässige Sportflugzeug-Fabrik von Xtreme-Air. Und das Raktentriebwerk will die Swiss Propulsion Laboratory SPL aus Langenthal in der Schweiz liefern.

Der Haken ist das Geld

Ingenieur Frank Marco Günzel © SF1
Ingenieur Frank Marco Günzel © SF1
Um die Enterprise zu bauen, sind nach Talis-Enterprise-Berechnungen 80 bis 100 Millionen Euro nötig. Nach einem Bericht des Spiegel habe Talis Enterprise im Jahre 2008 zunächst 50 interessierte Geldgeber gefunden, die zwischen 50.000 und 200.000 Euro investieren wollten. Die Talis Enterprise GmbH hat dafür extra in der Schweiz eine Akiengesellschaft gegründet. Die Talis Enterprise AG.

Diese Schweizer Finanzierungsgesellschaft der Talis Enterprise sah sich die Redaktion Kassensturz des Schweizer Fernsehsender SF1 dieser Tage einmal etwas genauer an. Kassensturz:

Talis Enterprise AG in der Schweiz © SF1
Talis Enterprise AG in der Schweiz © SF1

Zitat:


In Morschach am Vierwaldstättersee in der Schweiz ist der Hauptsitz der Schweizer Finanzierungsgesellschaft von Talis Enterprise.

40 Zentimer hoch, 50 Zentimeter breit. Der Firmensitz besteht aus einem Briefkasten. Telefone werden umgeleitet. Das Büro ist verwaist. Die Miete ist seit 6 Monaten unbezahlt.

Am Briefkasten stehen neben der Talis Enterprise AG noch die Namen von 22 weiteren Firmen.


Kassensturz fand heraus, wer hinter der Talis Enterprise AG in der Schweiz steht:

Zitat:


Die Finanzierung übertrug die Firma einem einzelnen Mann: Jan Richart Emmert.

Doch ausgerechnet der war schon beim Schwindel mit der rauchlosen Zigarette NicStic dabei. Am 5. Mai 2009 berichtete Kassensturz über die scheinbar großartige Erfindung NicStic - eine elektrische Zigarette, die keinen Rauch entwickelt.

Auf Verkaufsveranstaltungen und per Telefon suchten aalglatte Verkäufer Investoren. Sie versprachen Aktionären gewaltige Gewinne und verkauften Zehntausende Aktien. Doch die Zigarette funktionierte nie richtig. Investoren wurden um 100 Millionen Franken (69 Millionen Euro) geprellt.

Beim Aktienschwindel dabei: Jan Richart Emmert und dessen früherer Spießgeselle Hrvoje Capin.


Was verbindet den Talis Enterprise AG - Geldbeschaffer Emmert nun mit Hrvoje Capin?

... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?



Ab sofort können Sie unsere Pressemeldungen auch via Einzelabruf kostenpflichtig erwerben. Holen Sie sich unsere Pressemeldung - Jetzt kaufen!

 

Dokumente zum Thema
» SF1 Kassensturz: Ab 24. Minute Talis Enterprise, Atlantis und Seabed
» Atlantis und Bruno Straumann
» "Schätze unter Wasser" - Imagefilm Atlantis Exploration AG vom Juli 2009

Pressemitteilungen zum Thema
» Atlantis-Aussteiger locken Aktionäre in den Dschungel
» Geldwäscheverdacht bei Schatzsuchern: Verwaltungsrat trat zurück
» Atlantis: Schatzsucher gehen von Bord
» Geht Atlantis wieder unter?
» Investment Schatzsuche
» Goldschatz oder Atomsprengkopf
» Nazi-Goldschatz: Finale im Salzkammergut
» Bernsteinzimmer: Nazis versteckten es an der Ostsee

Beiträge zum Thema
» Atlantis Exploration AG
» Seabed Invest AG

 

Stichwörter zum Thema

» Aktienbetrug Abenteuer-Investment Weltraumtechnologie 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

#3 - Kommentar von Stranger am 08.06.2010 13:02
In Österreich hat mich gestern eine firma für Aktien kauf Dieser Firma Angerufen kennt jemand diese Firma CAV Commercial Advisors Unternehmensberatung GmbH ich kann nur sagen finger weg sehr dubiose firma!


Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:


 

» Kautschuk in Panama: Timberfarm GmbH setzt auf ges ...   25.07.2017

» Schrottimmobilien-Klage gegen Lakis-Group-Boss Agi ...   24.07.2017

» Aktienabsturz der TRIAS Fund AG: Warum bleibt Boss ...   20.07.2017

» Mount Whitney: Das nächste Urteil gegen Volker Ta ...   18.07.2017

» Renditen für Knäste wackeln: In den USA wie in D ...   18.07.2017

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen