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21.04.2010
Forex4Free: Kostenlos traden?

Die Nachricht von diesem Angebot verbreitet sich seit zwei Wochen per E-Mails und im Internet wie ein Lauffeuer. Man bekommt angeblich 200 US-Dollar (150 Euro) geschenkt und lässt dieses Geld ohne eigene Kosten im internationalen Forexhandel für sich arbeiten.

Der Handel mit Währungen zwischen Marktteilnehmern außerhalb der Börse gilt als die Luxusklasse der Spekulation. Täglich werden 3,5 Billionen Dollar (2,6 Milliarden Euro) eingesetzt.

Der Gönner, der anonym bleiben will, verspricht, nur 25 Prozent vom erzielten Gewinn einzubehalten. Der Rest fließe an den Beschenkten. Monatlich könne man so bis zu 3.500 Dollar (2.600 Euro) hinzuverdienen.

Seitdem ein angeblicher Michael Frey aus Palma de Mallorca seine Firmenseite Forex4Free.org mit diesem Angebot am 5. April 2010 nach eigenem Bekunden im Auftrag dieses reichen, anonymen Großinvestors ins Internet stellte, registrierten sich täglich mehr als 2.000 Menschen mit Namen und E-Mailadresse. Der Ansturm ist so groß, dass die Seite mehrmals am Tag gar nicht zu erreichen ist.

Michael Frey hatte außerdem jedem, der einen weiteren Anmelder vermittelt, 20 Dollar für den ersten und 10 Dollar für jeden weiteren Interessenten als Honorar versprochen, das allerdings nicht ausgezahlt wird, sondern auch in den Forexhandel investiert werden soll.

Manche Interessenten versuchten nun aus diesem Run auf die Forex4Free-Seite einen Extra-Gewinn herauszuschlagen und boten den Zugang zu dem Geschäft mit Null-Einsatz selbst im Internet an und versprachen nun ihrerseits interne Vermittlungsprovisionen von 1 Dollar (75 Cent) bis 5 Euro für jeden an sie vermittelten Anmelder. Dustin Kohl aus Pfedelbach (Baden-Württemberg) legte noch einen drauf und schaltete am 17. April 2010 sogar eine Stellenanzeige im Internet: "Suchen Sie einen Job, der wirklich kostenlos ist? Dann sind Sie bei mir richtig."

Konto bei anonymer Bank

Büro der Liberty Reserve S.A. in Costa Rica © LR
Büro der Liberty Reserve S.A. in Costa Rica © LR
Wer es geschafft hat, sich bei Forex4Free anzumelden, muss nun bei der Partnerbank von Forex4Free ein Konto (Account) eröffnen und warten, bis der Großinvestor die versprochenen 200 US-Dollar dort einzahlt. Bei dieser Partner-Bank handelt es sich um die Liberty Reserve S.A. aus Escazu in Costa Rica (Zentralamerika). Die Liberty Reserve ist allerdings keine Bank im herkömmlichen Sinne. Sie ist vielmehr ein Geldtransfersystem, das ähnlich wie Paypal über das Internet läuft.

Die Liberty Reserve steht in einem zweifelhaften Ruf. Initiatoren zahlreicher Pyramidensysteme, bei denen man viele kleine Geldsummen mit großen Gewinnversprechen einsammelt, ohne dass Gewinne fließen, sollen sich in der Vergangenheit der Liberty Reserve bedient haben, weil man über die Liberty Reserve gefahrlos kleine Beträge einsammeln lassen könne, ohne sich einer Bank offenbaren zu müssen. Nicht nur die Initiatoren bleiben unüberprüft. Auch die Bank selbst ist völlig anonym. Das Internetportal der Bank www.libertyreserve.com ist seit dem 27. Juli 2001 auf einen Ahmed Yassine mit Postanschrift der Liberty Reserve S.A. in Alajuela (Costa Rica) als Administrator eingetragen.

Wenn nun im Fall der Forex4Free auf dem Konto bei der Liberty Reserve die 200 Dollar und eventuelle Vermittlungsprovisionen geflossen sind, soll man das Geld laut Forex4Free, sobald es auf eine Mindestsumme von 1.500 Dollar (1.120 Euro) angestiegen ist (der Großinvestor lässt das Geld erst einmal ein halbes Jahr arbeiten), dann bei einem zugewiesenen Broker investieren. Dazu muss man erneut ein Konto eröffnen. Diesmal bei dem Broker. Die vom Broker erhaltene Kontonummer und den Zugangs-PIN solle man der Firma Forex4Free mitteilen, die sich um alles weitere kümmern würde.

Die Forex4Free verspricht: "Von allen Gewinnen, die dieses Konto erzielt, werden 25 Prozent automatisch vom Broker einbehalten und an uns beziehungsweise den Investor überwiesen. Die restlichen 75 Prozent Gewinn sind für Sie." Alles was über 7.500 Dollar auf dem Trader-Konto beim Broker zur Verfügung steht, müsse man selbst dort abholen, heißt es weiter.

Zu verlieren gibt es ja nichts, da man ja kein eigenes Geld investiert. Aber warum verschenkt ein Großinvestor massenhaft 200-US-Dollar und außerdem noch 75 Prozent vom damit erzielten Gewinn?

Die Forex4Free erklärt das Engagement des Großinvestors so:

Zitat:


Ganz einfach gesagt, verdient der Investor mehr Geld, wenn er nur 25 Prozent der Gewinne einstreichen kann, dafür aber mehr als 10 Mal so viel Geld in dieses Geschäft investieren kann. Er hebelt sozusagen seine Limits.

Die Gründe warum der Investor nicht selber investieren kann:

Broker im Forex Business wollen im Prinzip nicht das man gewinnt und wenn Sie große Summen gewinnen, sorgen Broker in der Regel dafür, dass Sie dieses Geld wieder verlieren.

90 Prozent aller Trader verlieren Ihr Geld im Forexhandel, darauf spekuliert der Broker, er geht also davon aus, dass 90 Prozent der bei ihm eingezahlten Gelder automatisch ihm gehören. Der Broker plaziert also in Wahrheit Ihre Trades nicht im Markt, sondern nur intern. Wenn Sie also viel gewinnen, muss der Broker dies aus eigener Tasche bezahlen.

Gerade bei großen Summen führt das dazu, dass es dann irgendwelche Ausreden gibt, warum die Summen nicht bezahlt werden können, oder man versucht mit unlauteren Mitteln das Konto des Anlegers wieder runter zu bringen, um sich vor der Auszahlung zu drücken.

Der einzige Weg ist also, Gelder auf so viele Personen und Broker zu verteilen wie nur irgendwie möglich.

Lieber 25 Prozent der Gewinne von 20 Millionen als 100 Prozent von nur 2 Millionen.


Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net fragte bei der von Investoren für 2010 gewählten Nummer 1 im Forex-Handel, dem Europäischen Brokerhaus X-Trade Brokers aus Frankfurt am Main, nach, ob Trader-Konten tatsächlich begrenzt würden.

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